Where Rainbows End.... x3

29.01.2010 um 15:58 Uhr

~> Nur weil

Nur weil es schneit kann ich nicht zu dir kommen.

Nur weil die Welt weiß ist, fahren all die Busse nicht mehr.

All die Streufahrzeuge.

Nichts.

Und das an deinem Geburtstag...

22.01.2010 um 18:11 Uhr

~> Es tut weh

Es tut so unendlich weh, wenn du so zu mir bist...

 

22.01.2010 um 00:57 Uhr

~> Von Kleinigkeiten zu Selbstverständlichkeiten

Es gibt Kleinigkeiten, die unglaublich stolz machen, wenn sie so langsam zu Selbstverständlichkeiten werden.

 

22.01.2010 um 00:56 Uhr

~> Freundschaften schließen

Manche Freundschaften werden nicht durch Worte geschlossen, oder durch Taten, sondern durch das Teilen von Dingen, für die es keine Worte gibt.

 

22.01.2010 um 00:54 Uhr

~> Manche Momente

Manche Momente sind immer schön, einfach weil sie für einen selbst besonders sind.

 

19.01.2010 um 02:05 Uhr

~> Das Märchen der vier Wege

Vor Jahren angefangen und nun endlich beendet... 

 

© angelmagia

 

Das Märchen der vier Wege

Es ist noch gar nicht lange her, da gab es ein Land, was ganz gewöhnlich wirkte. Doch wenn man genauer hinschaute, konnte man all die Magie und Wunder sehen, die in der Luft lagen. Dort lebte ein ganz gewöhnliches Mädchen. Tag ein Tag aus träumte sie davon, nur einmal etwas Besonderes zu sein.
Sie war still und schüchtern vom Charakter und half den Menschen in ihrer Umgebung, wo sie konnte. Und dennoch fühlte sie sich unsichtbar.
Sie war und blieb in allen Augen meist nur "das stille Mädchen."

Eigentlich mochten sie die Menschen, weil sie stets zurückhaltend und nie aufdringlich war. Deshalb fiel sie meistens nicht auf. Doch in ihrem Herzen wollte sie anders sein, nur ein bisschen. Sie wollte gesehen werden.

Und so beschloss sie eines Tages spazieren zu gehen. Irgendwohin, wohin ihre Füße sie tragen. Sie lief durch die Natur und erfreute sich an dem saftigen Grün der Wiesen und dem Leuchten der Blumen. Es waren Kleinigkeiten, die ihr Herz tanzen ließen, Kleinigkeiten, die ihr ein Lächeln aufs Gesicht zauberten. Aber plötzlich kam sie in eine Gegend, die sie noch nie zuvor gesehen hatte. Alles um sie herum war fremd. Sie hatte sich verlaufen beim Versuch anders zu werden, anders zu sein. Sie wusste nicht einmal mehr aus welcher Richtung sie gekommen ist. Sie kannte nicht den Weg, der sie wieder sicher nach Hause bringen würde.

 

Was sollte sie tun?

Auch das wusste sie nicht. Es war zu gefährlich einfach auf der Stelle zu verharren, aber vielleicht war es noch gefährlicher weiter zu gehen. Nie zuvor hat sie sich so einsam gefühlt, nie zuvor so verlassen und verzweifelt.

Sie setzte sich auf einen kühlen Stein, während Tränen ihr Gesicht hinab liefen. Und der einzige Gedanke, der ihr in dieser scheinbaren Ewigkeit immer wieder in den Sinn kam war, dass sie weiter gehen musste. Immer weiter. Es war wie ein Zwang, der sie aufstehen ließ, der sie dazu brachte nach vorne zu schauen. Plötzlich tauchten Nebelfetzen vor ihr auf. Es war als würden sie ihr den Weg zeigen wollen. So folgte sie ihnen, ohne zu ahnen, was dies zu bedeuten hätte. Es zog sie unaufhörlich hinter sich her, durch Dunst und Wald, auf Wegen, die nicht existierten, bis hin zu einem Ort, der vielleicht nur in der Fantasie vorhanden ist.

Und wie sie da so stand und sich umschaute klarte der Nebel auf und sie konnte sehen, dass sie sich auf einem runden Platz befand. In jede Himmelsrichtung führte ein Weg scheinbar unendlich lang geradeaus. Einer sah aus wie der andere. Und je mehr sie sich umschaute, desto schneller schlug ihr Herz. Mit jedem Schlag wuchs die Verzweiflung und die Traurigkeit. Wie sollte sie jemals wieder nach Hause finden?

 

Sie schloss die Augen und lauschte dem Klopfen in ihrem Innern. Die Stille um sie herum kam ihr unendlich laut vor. Unerträglich. Sie lastete auf ihr, wie es schwerer nicht mehr ging.

Und genau in dem Moment wurde es ruhig.

Es war, als hätte die Welt den Atem angehalten. Als würde sie stillstehen und warten, was als nächstes passiert.
Die Träumerin öffnete die Augen. Vor ihr standen vier Frauen. Sie sagten nichts. Sie bewegten sich nicht. Sie schauten sie einfach nur an.

 

„Komm mit mir, ich kenne den Weg.“ Sie hörte die Worte in ihrem Kopf, doch niemand hatte die Lippen bewegt. „Komm, da geht’s lang.“ Niemand wies ihr die Richtung.
Und so stand das Mädchen da und konnte nicht antworten. Man hatte ihr die Worte genommen, die Sprache, ihre Stimme.

 

„Folge deinem Herzen.“

Dann schloss sie wieder die Augen. So fühlte sie sich nicht ganz so fremd und verlassen. So konnte sie sein, wo sie wollte. Denn der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. „Bis bald.“

Und als sie die Augen erneut öffnete, war sie wieder allein. Verlassen auf einer Lichtung, fern von ihrem Zuhause. Sie war sich nicht einmal sicher, ob das überhaupt alles passierte.

Vielleicht war das auch alles nur ein Traum. Denn manchmal machen Träume nun einmal, was ihnen gefällt und manchmal wirken sie so sehr wirklich… so sehr real.

 

Doch dann hörte sie das Rauschen des Windes, das Rascheln der Blätter. Sonnenstrahlen küssten ihre Haut und warmer Regen fiel vom Himmel. Es war kein Traum.

 

„Komm mit mir, ich kenne den Weg.“

„Komm, da geht’s lang.“

„Folge deinem Herzen.“

„Bis bald.“

 

Sie schloss ein drittes Mal die Augen. Was sollte das alles bedeuten? Welcher Weg war der richtige? … Sie drehte sich im Kreis. Wieder und wieder, bis sie einen Fuß vor den anderen setzte und einfach ging, wohinauchimmer ihre Füße sie tragen würden.

 

Schritt für Schritt tastete sie sich vorwärts, bis ihr der Boden so vertraut vorkam, dass sie die Augen nicht öffnen musste. Sie sah mit ihrem Herzen genug.

Sie hatte das Gefühl mehr zu sehen, als jemals zuvor. Sie blieb stehen. Und wieder lief ihr eine Träne die Wange hinunter. Doch diesmal war es nicht der Traurigkeit wegen, sondern aus Dankbarkeit. Dankbarkeit im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.

 

Sie wurde überflutet von Wärme und Geborgenheit, auch wenn sie sich dieses Gefühl nicht erklären konnte.

 

Sie fühlte sich zu Hause. Und als sie die Augen wieder aufschlug, war sie das. Vor ihr standen vier Frauen. Sie sagten nichts, aber sie lächelten. Und dann nahm eine ihre Hand.

 

„Auf der Suche sich selbst zu finden verliert man sich oft. Auf dem Weg aus sich selbst jemand anderen zu machen, muss man oft die größten Verzweiflungen ertragen. Denn so wie du bist, so sollst du sein. Nur so wie du bist, kannst du glücklich sein.

Wir sind die Hüter der Wege. Wir helfen deiner Seele den Weg zu gehen, für den du dich entscheidest. Den Weg der Zuversicht, der Güte, des Mutes oder des Herzens. Nach jedem Weg hast du ein anderes Leben als vorher und dennoch dasselbe.

Du bist den Weg des Herzens gegangen. Du hast auf es gehört, als du es am meisten brauchtest und so bist du zu Hause angekommen. Hier und hier.“

 

Die Frau zeigte erst auf den Kopf des Mädchens, dann auf ihr Herz. Ihr Lächeln brannte sich tief in die Seele der Träumerin. Es war das letzte Mal, dass sie diesen Frauen begegnete. Denn eine Begegnung reicht, um sie niemals wieder zu vergessen…

 

„Und so bist du zu Hause angekommen. Hier und hier.“ Die letzten Sätze in ihrem Kopf, bevor die Seelenwesen sich umdrehten und den Weg zurückgingen, den das Mädchen gekommen war.

 

Und zum ersten Mal in ihrem Leben musste die Träumerin nicht mehr träumen jemand anderes zu sein. Denn alle Veränderungen fangen in einem selbst an. Manchmal muss man einfach nur seinem Herzen folgen, um da anzukommen, wo man ankommen möchte. Und dann fühlt man sich besonders, auch wenn man es eigentlich immer war.

Das hatte das Mädchen gelernt.

 

Und vielleicht liegt auch heute noch dieses Lächeln auf den Lippen, was sie von da an nie wieder verlor. Dieses Lächeln, was die ganze Magie ihrer Welt widerspiegelte, ihrer Heimat.

Wer weiß das schon?

17.01.2010 um 23:50 Uhr

~> Nur hier, nur jetzt

Nur hier

Und jetzt

Möchte ich

Da und

Dort sein.

 

Nur hier 

Und jetzt

Möchte ich

Die Flügel 

Ausbreiten und

Davonfliegen.

 

Nur hier 

Und jetzt

Möchte ich 

Leben. 

Diesen Augenblick

Diese Sekunde.

 

Nur hier

Und jetzt

Möchte ich 

All die

Magie spüren,

Die dort 

Draußen ist.

 

Nur hier.

Nur jetzt.

Möchte ich sein.

 

 

17.01.2010 um 23:46 Uhr

~> Genießen

Manche Dinge spielen nur im Jetzt eine Rolle. Und diese sollte man leben und genießen, denn man weiß nie, was die Zukunft bringt.

 

17.01.2010 um 23:45 Uhr

~> 6 Monate ♥

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht...

Wo sind diese sechs Monate geblieben?

 

17.01.2010 um 23:17 Uhr

~> Vom Sehen

Wenn sie könnte, würde sie mir die Dinge nehmen, die ich immer tue, weil sie meine Augen kaputt machen würden. Angeblich.

Doch was soll ich sonst tun, wenn nicht die Dinge, die ich gerne tue? Bei allem muss man sehen und bei allem muss man die Augen öffnen...

Aber das will sie nicht verstehen.

 

17.01.2010 um 23:11 Uhr

~> Sehnsucht

Manchmal bleibt nichts als die Sehnsucht...

 

15.01.2010 um 14:52 Uhr

~> Worte

Nichts ist so leicht wie Worte und nichts kann so schwer werden.

 

15.01.2010 um 14:52 Uhr

~> Falsch oder nicht

Manchmal wird behauptet, alles was man sagt wäre falsch und dann gehen sie davon.

Dabei war es nicht einmal falsch, es war nur anders als es jemand anderes gemacht hat.

13.01.2010 um 23:25 Uhr

~> Vom Autofahren

"Ich freu mich schon darauf deine gelbe Quietscheente fahren zu sehen!"

 

Ohja... Ich freue mich auch.