Where Rainbows End.... x3

31.12.2011 um 03:11 Uhr

~> Unendlichkeit in jedem Moment - oder mein Jahr 2011

"Nichts ist so leicht wie Worte, aber auch nichts kann so schwer sein." 

Irgendwie so sagte ich es einmal vor wenigen Jahren in einem ganz anderen Zusammenhang. Aber auch jetzt passt es, so wie es das irgendwie immer tut. Es ist schwer den Anfang zu finden, wenn man 365 Tage revue passieren lassen möchte. Wo fängt man an? Wo hört man auf? Und ehe man sich versieht ist man mitten drin und dann fließen die Worte, ohne dass man etwas dagegen tun kann. Ohne, dass ich etwas dagegen tun kann. Und so wird das Schwerste zum Einfachsten und zu einem der wunderbarsten Dinge, die am Ende eines Jahres stehen können. 

Nach so vielen Jahren kann ich einfach nicht anders, als einen Rückblick zu schreiben und ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich immer darauf freue. Dann sitze ich hier und schreibe. Worte über Worte fließen durch meine Hände auf das Papier. Ich schwelge in Erinnerungen, jedes Jahr wieder und jedes Jahr kommen mir die Tränen, denn nichts könnte in diesem Moment intensiver sein als so viele Gefühle, die ich auf diese Art und Weise wieder aufleben lasse.

Es ist so unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Ich weiß noch genau, wie ich hier saß und versuchte meine Gefühle in Worte zu fassen und jetzt ist es wieder soweit. Es ist ein Moment, der ganz mir gehört in der Stille der Nacht. Ein Moment, wie er schöner nicht sein könnte, um sich an all diese wunderbaren Dinge zu erinnern.

Ihr wünschtet mir ein Jahr voller Intensität und Freude. Ihr wünschtet mir Liebe, Glück und alles was dazu gehört. 2010 war mein Tanz auf dem Regenbogen, doch 2011 hat alles übertroffen. Es war das schönste Jahr meines Lebens und ich kann gar nicht ausdrücken, wie tief berührt ich bin.

Ich sitze hier mit geschlossenen Augen und die Tränen laufen meine Wangen hinab. Ich sehe all die Bilder vor mir. All die Momente und all die Menschen, die dieses Jahr so unbeschreiblich wertvoll gemacht haben. So unvergesslich, so wunderschön.

Ja, es war ein Jahr für Zeitmärchenmädchen. Es war mein Jahr und wunderbarer hätte es nicht sein können. Ich bin einfach nur überwältigt von Liebe und Freude all diesen Menschen gegenüber, die dieses Jahr meinen Weg ein Stück mit mir gegangen sind. Ich bin erfüllt von grenzenloser Dankbarkeit, die mich einfach nur sprachlos macht.

In jedem einzelnen Augenblick steckte so viel Magie, so viel Schönheit, dass ich oft nicht anders konnte als zu weinen. Einfach, weil es mein Herz so unendlich berührt hat. Jede Träne, die vor Freude und aus purem Glück geweint wird ist eine Träne der Seele. Und so spannte sich ein jedes Mal ein Regenbogen über das Meer der Gefühle in meinem Inneren. Über den Ozean aus purem Glück.

Dieses Jahr ist so viel geschehen, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann.

Ein Lied hat meine Welt verändert und dann wurde alles anders. Noch schöner. Noch tiefer. Noch magischer.

"Maybe it's time to change and leave it all behind."

Diese Zeile hat mich durch all die Monate hindurch begleitet. Sie war immer da, immer präsent, auch wenn ich sie nicht gehört habe. Es war ein Gänsehautmoment, als ich zum ersten Mal dieses Lied ganz bewusst hörte. Ich nahm es auf und in diesem Augenblick war es, als würde es nur für mich gespielt werden. Auf einmal war alles klar.

Ich musste lernen loszulassen. Ihn loszulassen. So viele Jahre wusste ich, dass dieser Moment eines Tages kommen würde. Denn die Hoffnung, dass sich irgendetwas ändert, hatte ich schon lange aufgegeben. Und so ist er aus meinem Leben verschwunden. Ich habe ihn ziehen lassen ohne mich je von ihm zu verabschieden. Den Platz in meinem Leben hat er aufgegeben, den in meinem Herzen kann er niemals verlieren. Denn auch, wenn unendlich viel schiefgegangen ist zwischen uns, so liebe ich ihn dennoch auf seine Art und Weise. Auf eine Art, die ihn für mich immer besonders sein lässt. Ich habe aufgehört zu kämpfen. Es war nicht leicht, wirklich nicht. Und auch jetzt vermisse ich ihn manchmal schrecklich. Aber ich bin ihm dankbar, dass er mir diese Lektion in meinem Leben geschenkt hat. 

Er ist gegangen und wahrscheinlich war es das Beste so, auch wenn es schade ist.

Ich habe gelernt die Dinge einfach fließen zu lassen und so zu akzeptieren, wie sie sind. Ich habe gelernt alles mit noch mehr Liebe zu betrachten, als ich es ohnehin schon gemacht habe und noch dankbarer zu sein für das, was ich habe. Denn das ist so unbeschreiblich viel. 

Ich liebe mein Leben in jedem einzelnen Augenblick. Ich liebe es so sehr, dass ich um nichts in der Welt tauschen möchte und das hat sich auch in diesem Jahr nicht geändert. Ganz im Gegenteil.

Ich habe so sehr im Hier und Jetzt gelebt, wie noch niemals zuvor. Ich habe mir nicht den Kopf über Vergangenes zerbrochen und keine Zukunftsängste vor mir hergeschoben. Ich war ganz da. Ganz hier und es hätte nicht schöner sein können. So war jeder Tag, jede Stunde, jede Sekunde so intensiv, wie ich es noch nie zuvor verspürt habe. Es war, als könnte ich vor Glücklichkeit fliegen. Die Leichtigkeit des Seins umarmte mich und schenkte mir damit ein Gefühl, an welches ich mich immer erinnern werde.

Es gab dieses Jahr kein irgendwann. Alles geschah jetzt. Ich folgte meinem Herzen. Ich lachte, ich lebte, ich war einfach nur erfüllt von Freude. Mein Leben hat dieses Jahr ein Märchen geschrieben und auch jetzt kann ich es kaum glauben, obwohl ich es jeden Tag erleben durfte.

2011 war ein Jahr der Magie, so sehr wie kein anderes. Ich reiste, ich sah wieder ein wenig mehr von der Welt und ich kam nach Hause. Nach vier Jahren kam ich in diese Stadt zurück, in die ich mich verliebte, als ich meinen Fuß das erste Mal in sie setzte. Wir standen dort am Hafen und beinahe kamen mir die Tränen. Ich kann gar nicht beschreiben, was es in mir ausgelöst hat wieder dort sein zu dürfen... Allein bei der Erinnerung muss ich weinen. Nein, zu Hause ist kein Ort. Es ist ein Gefühl. Eines der schönsten, die es gibt. Und dann saßen wir dort im Theater. Märchenmoment. Gänsehautatmosphäre und ein Meisterwerk an Bildern, an Tönen, an Melodien. Es war unbeschreiblich... 

Wir liefen durch die Nacht, tanzend, singend, umhüllt vom Zauber des Augenblicks. Für einen Moment stand die Zeit still und wir befanden uns in einer anderen Welt.

So oft in diesem Jahr hatte ich das Gefühl mich in einer anderen Welt zu befinden. In Momenten, in denen Zeit keine Rolle spielt. Momente voller Freude, voller Glück. Momente, die meinem Leben so eine Tiefe geschenkt haben, wie ich es nie für möglich gehalten habe.

Dieses Jahr hat mich sprachlos gemacht. In so vielen Momenten fehlten mir die Worte und dann gab es nichts, nur pures Gefühl. Und es hätte nicht schöner sein können.

Ich lernte Menschen kennen, die meine Welt verändert haben. Menschen, die mich ansahen und mich erkannten. Menschen, die in meine Seele geblickt haben. Begegnungen auf Augenhöhe, die mich so sehr bereichert haben. Und jeder dieser Augenblicke ließ mich von innen heraus leuchten. Es war, als kannte mein Strahlen keine Grenzen.

Nichts kannte Grenzen, denn sie alle habe ich überwunden. Ich habe Dinge geschafft, bei denen ich nicht einmal geahnt habe, dass ich dazu fähig bin. Ich habe mich selbst übertroffen, wieder und wieder und ich kann gar nicht sagen, wie stolz ich darauf bin und wie dankbar dafür, dass es Menschen gibt, die niemals daran gezweifelt haben.

Und so möchte ich auch euch danken. Danke, dass ihr immer an mich geglaubt habt. Danke für die warmherzigsten Umarmungen, die ich je spüren durfte. Danke, dass ich bei euch so sein darf, wie ich bin. Ein größeres Geschenk könnt ihr mir gar nicht machen.

Danke für dein offenes Ohr, für deine Art, für dein Sein, für jeden einzelnen Augenblick, den wir geteilt haben.

Danke für dein Lächeln, das selbst die dunkelsten Tage erhellt. 

Danke, dass wir uns auch dann nicht aus den Augen verlieren, wenn zwischen uns so viele Kilometer sind, dass die Zeitzonen alles durcheinander bringen. Danke, dass du verstehst. Immer. Und dass du da bist.

Danke für Momente, in denen die Zeit still stand und danke für all die Kindheitserinnerungen.

Danke für einfach alles. Ihr seid die wunderbarsten Menschen auf der Welt. 

Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll und wie ich all das beschreiben soll, was in mir vorgeht. Es ist so unendlich viel. Es ist so intensiv und so zauberhaft schön. 

Dieses Jahr war ein Jahr der Sternschnuppennächte und Regenbogentage. Ein Jahr, in dem ich ein klein wenig meinen Traum leben durfte, auch wenn es erst einmal weiter warten heißt. Doch ich wusste, ob so oder so, dass es wunderbar wird und das ist es geworden. Ich bin nicht traurig und auch nicht verbittert. Irgendwann bald werde ich meinen Traum leben dürfen, komplett und bis dahin verbringe ich eine großartige Zeit mit Menschen, bei denen ich unendlich viel lernen darf. Die mir so unendlich viel mit auf den Weg geben. Dort sein dürfen ist wie nach Hause kommen und was könnte es Schöneres geben als mit so viel Liebe arbeiten zu können?

2011 war ein Jahr der Lebendigkeit. Ein Jahr des Glücks, der Freude und der unendlichen Liebe. Es war ein Jahr der Leichtigkeit, weil ich erkannt habe, dass die Dinge nur schwer sind, weil wir sie schwer machen. Es war ein Jahr des Fliegens. Dancing-on-air-happy in einer kunterbunten Welt.

Und so verabschiede ich dieses Jahr und freue mich auf das nächste. Wahrscheinlich so sehr, wie noch niemals zuvor.

Auf dass es Märchen schreibt und wunderbar ist. Auf dass es uns Flügel verleiht und wir uns immer daran erinnern, was es bedeutet zu leben, aus tiefster Seele heraus. Möge es ein Jahr des Lichts und der Liebe werden.

Das wünsche ich mir und das wünsche ich euch.

Habt ein magisches Jahr 2012. 

♪ ♫ ♪

31.12.2011 um 01:00 Uhr

~> Vom Zauber und der Magie

Manche Dinge muss man nur ansehen, um zu spüren, welcher Zauber in ihnen steckt und welche Magie sie verbreiten können.

31.12.2011 um 00:59 Uhr

~> Von Illusion und Wirklichkeit

Manche Illusion entspricht von einer anderen Seite aus betrachtet der Wahrheit.

31.12.2011 um 00:58 Uhr

~> Überwinden

Manchmal muss man sich einfach überwinden.

31.12.2011 um 00:58 Uhr

~> Freiheit

Man muss etwas nicht gut können, um die Freiheit zu spüren, die darin steckt.

31.12.2011 um 00:57 Uhr

~> Nicht weniger wert

Nur weil der eigene Weg nicht schnurgeradeaus geht, bedeutet das nicht, dass man menschlich weniger wert wäre.

31.12.2011 um 00:57 Uhr

~> Kinderspielzeug

Sie schenkte mir ein Kinderspielzeug zu Weihnachten mit den Worten, ich sei die einzige, die dieses Geschenk verstehen könnte.

Und irgendwie tue ich das wirklich...

 

31.12.2011 um 00:54 Uhr

~> Wir sehen uns nächstes Jahr

Und irgendwie fühlt es sich immer so weit weg an, wenn man sagt "wir sehen uns nächstes Jahr", auch wenn es nicht mehr lange bis dorthin ist.

31.12.2011 um 00:54 Uhr

~> Vorher gefühlt

Und jedes Mal ist es, als würde ich diese Bewegungen schon spüren, bevor ich sie mache.

31.12.2011 um 00:53 Uhr

~> Warmherzige Umarmung

Das war eine der warmherzigsten Umarmungen, die ich je erfahren durfte.

Ich danke dir.

30.12.2011 um 00:15 Uhr

~> Ein Regenbogen von Herz zu Herz

Manche Menschen lächeln so, dass danach die Sonne aufgeht.

Und wenn sie dich anschauen und in deine Seele blicken, sehen sie die Tränen, die sich dort angesammelt haben. Vor lauter Rührung, vor lauter Schönheit.

Und dann entsteht ein Regenbogen von Herz zu Herz, der einen erinnern lässt, auch wenn man sich gar nicht kennt.

30.12.2011 um 00:10 Uhr

~> Freude

Ich kann gar nicht sagen, wie unendlich ich mich freue.

30.12.2011 um 00:09 Uhr

~> Abgefärbt

Und manches färbt einfach ab.

29.12.2011 um 23:44 Uhr

~> Freiheit

Und manchmal bedeutet es einfach nur unendliche Freiheit.

29.12.2011 um 23:26 Uhr

~> Vermissen

Ich hätte nie gedacht, dass ich dich einmal so vermissen würde.

29.12.2011 um 23:20 Uhr

~> Zeitzone

Endlich sind wir wieder in einer Zeitzone.

27.12.2011 um 23:16 Uhr

~> Sein Leben lang

Und irgendwann ist es oft, als hätte man es schon sein Leben lang gemacht.

27.12.2011 um 23:15 Uhr

~> Am Grund

Wenn man am Grund ankommt, sind dort keine Gedanken, sondern einfach nur noch unendliche Stille.

27.12.2011 um 23:09 Uhr

~> Stille

Und manchmal gibt es nichts, was intensiver sein könnte als die Stille.

26.12.2011 um 19:21 Uhr

~> Zu Tränen gerührt

Ich hätte niemals gedacht, dass ich sie zu Tränen rühren würde, wo sie sonst nie Gefühle zeigen kann...