~> Das nähere Glück
Manchmal entscheidet man sich für das Glück, was näher ist, auch wenn das weite entfernte beständiger wäre.
Manchmal entscheidet man sich für das Glück, was näher ist, auch wenn das weite entfernte beständiger wäre.
Vergiss niemals, was es bedeutet zu leben...





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Aber in Fällen, wo man es nicht weiß, da hast du Recht.
Manchmal muss man sich von seinem "Glück" trennen um glücklich werden zu können.
Der Moment würde vergehen, ohne dass einem bewusst geworden wäre, dass er überhaupt existiert hat.
Und du hast Recht, wenn man weiter denkt, könnte es wirklich passieren, dass man den Blick für all dies verliert und sich so auf sich selbst fixiert und seinen Weg glücklich zu werden, dass man auf Worte und Taten von anderen nicht mehr achtet, sie kränkt, verletzt, traurig macht.
Doch wäre dies der weg der das ziel des eigenen Glücklich seins erreicht ich denke nicht! Man zieht sich zurück, gräbt sich ein, lässt niemand an sich ran was folgt ist vereinsamung! Daraus zukommen ein schwerer Kampf den viele niemals gewinnen können.Nicht aus eigener Kraft
Und ich glaube, man kann das Glück nicht suchen, es muss zu einem kommen und man muss dafür bereit sein. Es annehmen mit dem Wissen, dass es einem nie gehören wird aber auf seine Weise immer da ist.
Glück ist vergänglich wie sovieles im Leben gehören tut uns nur das was wir uns kaufen was wir sagen was wir denken was wir vielleicht schreiben das ist unser eigentum aber glück, oder Personen als sein eigentum an zu sehen wäre ein fataler Fehler
Auch Glück ist ein Teil von uns, genau wie es die Trauer und der Schmerz sind. Man muss ein Gleichgewicht finden auf eine Weise, mit der man leben kann und mit der man leben möchte.
Ich denke das ist die Herrausforderrung am ganzen das gleichgewicht finden zwischen Trauer,Schmerz und Glück,fröhlichkeit denn da kommt es auch häufig auf die eigenen Ansprüche drauf an
Gehören Gedanken dann nicht allen Menschen?
Manche gehören geteilt und manche verwahrt.
Manche gehören verschlossen und manche mehr als verbreitet.
Doch gehören sie uns selbst?
Ja, es ist wirklich eine Herausforderung und es ist immer individuell, sodass man niemandem raten kann, wie er sein Gleichgewicht findet. Diesen Weg muss jeder für sich selbst gehen.
Und ich denke darin liegt die schwere des ganzen diesen Weg allein gehen zu müssen ohne vom weg ab zu kommen erweißt sich doch häufiger als schwer wie ich finde^^
Und wenn jeder Gedanke schon einmal gedacht wurde, und ich einen dieser Gedanken heute denke, kann er dann überhaupt mir gehören, wenn er schon jemand anderem gehört?
Es gibt Gedanken, die verwahrt und verschlossen gehören.
Und doch denke ich, dass sie frei sind. Dass sie fliegen. Aber nicht sichtbar sind. Sie sind greifbar und auch wieder nicht.
Kann man einen Besitzanspruch an einen Gedanken stellen?
Ja, darin liegt die Schwere. Ich denke, es ist nicht unbedingt schlimm vom Weg abzukommen. Umwege erweitern den Horizont, schenken uns Erfahrungen, die uns niemand mehr nehmen kann, auch wenn man sie manchmal nicht unbedingt haben möchte.
Sind Gedichte ,Songtexte und geschichten nicht auch nur nieder geschriebene gedanken,Gefühle?
Warum hat dann an dieser stelle jemand das Recht, ein Copyright drunter zu setzen, wenn es im endeffekt doch nicht einem gehört und vielleicht in ähnlicher Ausführung schonmal gedacht oder gar erwähnt wurde?
Erfahrungen sammeln Menschen mit jedem Tag ihres Lebens wir lernen nie aus wir lernen immer etwas hinzu ob bewusst oder unbewusst doch befinden wir uns in einem ständigen Lernprozess auf welchen wir auch ein Recht haben. Das Recht auf bildung was uns niemand verwären darf. Manchmal sind es auch eben erst dieseUmwege die einen eigentlich das finden lassen was man wirklich von Herzen sucht
Sie stammen von einem. Sie werden einem zugeschrieben. Aber heißt es, dass sie einem gehören? Vielleicht identifiziert man sich mit ihnen. Aber gehören die Dinge, mit denen man sich identifiziert einem?
Gibt es für dich einen Unterschied zwischen "besitzen" und "gehören"?
Und vielleicht hat man das Recht ein Copyright unter die Dinge zu setzen, damit man weiß, wer sie geschrieben hat. Damit sie nicht der falschen Person zugeordnet werden.
Damit sie nicht übernommen werden und als eigene ausgegeben.
Denn ein Stück Besonderheit möchte man sich immer bewahren.
Und bei Menschen, die mit ihren Dingen Geld verdienen ist es ja nur verständlich, dass sie ein Copyright darunter setzen.
Sie wollen für ihre Arbeit belohnt werden und nicht ihren Erfolg jemandem anderen überlassen.
Ja, denn oft ist der Weg das Ziel. Man strebt nach irgendetwas, was man erreichen möchte, vergisst manchmal dabei aber, dass das Ziel auch wieder vergänglich ist. Doch die Dinge, die wir auf unserem Weg und auf unseren Umwegen lernen, die bleiben.
Sie machen uns reicher als Vieles andere. Und manchmal findet man etwas, was einen so ausfüllt und so glücklich macht, ohne dass man vorher je auf die Idee gekommen wäre, dass es so sein könnte.
Nehmen wir die Identifikation von Verstorbenen, es gibt viele möglichkeit diese zu identifizieren doch was tun wenn das meiste unkenntlich ist? Identifikation an Hand von Gebissabdrücken zum Beispiel ist die Lösung da dies zumeist einmalig ist.
Besitzen ist etwas zu haben jeder mensch besitzt gewisse Fähigkeiten die andere auch haben so besitzen wir doch in der Regel alle die Sinne des richens,schmeckens,sehen,öhren und das fühlen.
Gehören hingegen ist meist im bereich der materiellen Dinge anzuordnen Dinge die wir käuflich erwerben gehören uns.
Ja aber eben genau da ist der Punkt andere schlagen Profit aus dingen die jeder andere auch machen können sie schlagen Profit aus Gedanken und ideen welche sie als ihre eigenen Vermarkten doch weiß jemand obs derartige Gedanken nicht schon zu Zeit gab als Dinge wie das Radio,Das Internet,Das Fernsehen und so weiter noch nicht erfunden waren? Grundsätzlich kann ich da keine Art erkennen an welcher man fest machen könnte ob Gedanken nun eigentum sind oder für jeder man.
Die wege des Lebens, der Menschen sind eben unergründlich jeder versucht sein Leben zu gehen für sich persönlich den besten weg zu finden und doch gibt es immer wieder Kreuzungen wo man sich entscheiden muss wo lang man geht wo man vielleicht auch Personen trifft die sich die gleichen Fragen stellen ähnliche Ziele verfolgen oder was auch immer.
Man kann sich auch mit Dingen außerhalb identifizieren. Man kann sich mit einer Glaubensrichtung identifizieren, oder einem Musikgeschmack, oder oder oder.
Aber all das gehört einem nicht. Und all das besitzt man nicht. Es gehört zu einem. Aber mehr nicht, für meine Begriffe.
Vielleicht muss man unterscheiden zwischen den Dingen, mit denen man sich selbst identifiziert und den Dingen, mit denen einen andere in Verbindung setzen.
Doch denke ich, dass der Unterschied wenn dann nur gering ist.
Die Dinge, mit denen man sich selbst identifiziert, spiegeln einen in gewisser Weise wider. Man hat in gewisser Weise Gefallen an ihnen und dem, was sie ausdrücken möchten.
Die Dinge, anhand derer uns andere Menschen identifizieren fallen in einen anderen Bereich. Sie bringen uns damit in Verbindung, weil es für sie passend scheint, auch wenn es für uns selbst nicht unbedingt passend ist.
Du unterscheidest zwischen "besitzen" und "gehören". Genau wie ich.
Wir haben die ganze Zeit darüber diskutiert, ob Gedanken einem gehören.
Das hast du mir in gewisser Weise beantwortet.
Du sagst Gehören ist meist im Bereich der materiellen Dinge anzuordnen. Dinge die wir käuflich erwerben gehören uns.
Gedanken erwerben wir nicht käuflich. Folglich gehören sie uns nicht.
Aber besitzen können wir sie allemal.
Genau...
Und diese Kreuzungen, sind die Begegnungen, die unser Leben oft reich machen und die uns einen Weggefährten schenken, damit man einen Teil des Weges nicht ganz alleine gehen muss.
Um mal bei der Musik kurz zu bleiben du kaufst dir eine Cd floglich sollte man ja davon ausgehen das diese dir gehört und somit auch wiederrum ein Teil der Musik.
Wobei wir dann zu Meinungen andere kommen würden.Doch wer sagt uns das andere Menschen die uns mit etwas identifiezieren auch überhaupt richtig liegen vielleicht haben sie ein föllig falsches Bild über eine Person weil sie diese kaum bist gar nicht kennen was wiederrum im Schubladen denken enden würde.
Ja darüber diekutieren wir die ganze zeit und zerflücken argumente bis ins kleinste detail so muss ich auch dein argument nun wieder zerflücken :D
Gedanken erwerben wir nicht käuflich. Ist soweit richtig und doch erwerben wir sie dadurch das wir geboren werden,dadurch das wir uns entwickeln und anfangen eigenständig zu denken und zu handeln.Folglich sollte man meinen das wir diese nicht nur besitzen sondern diese und im zuge der Entwicklung die wir durchmachen auch gehören ;)
Ich denke da jedoch das niemand einen weg alleine geht ob bewusst oder nicht. Menschen gehen ihre Wege welche sich oft mit denen anderer Kreuzen was neue bekanntschaften zur folge hat aber gehen wir die wege allein nur weil wir sie beschreiten und nicht alle Menschen dieser Welt kennen? Für uns gehen wir sie vielleicht alleine doch im großen und ganzen werden immer andere Menschen die wir nicht kennen diese Wege auch mit uns gehen.
Genauso wenig spielt es keine Rolle, ob andere ein richtiges Bild von einem haben oder nicht. Ein vollständiges Bild können sie niemals haben, weil sie niemals all unsere Facetten kennen können. Da es einmal zu viele sind und man sie teilweise selbst noch nicht einmal kennt. Es kommen immer neue dazu. Und man entwickelt sich immer weiter.
Man wird mit neuen Dingen in Verbindung gebracht und andere verblassen.
Sie sind alle Teil von uns, ob sie zu uns passen oder nicht. Denn wer oder was definiert einen selbst?
Der Name? Der Beruf?
Oder etwas ganz anderes?
Ich denke, wenn ich von mir als Person spreche, wenn ich das Wort "ICH" gebrauche, ist es unglaublich viel, was dahinter steckt. Träume, Wünsche, Gedanken. Handlungen. Taten. Erinnerungen. Der Name, der Beruf und so viele Dinge mehr. Die Charaktereigenschaften, die wir uns selbst geben und die, die andere uns zu schreiben.
Genau wie die Dinge, die anderen mit einem in Verbindung setzten in gewisser Weise Teil von uns sind. Sie gehören zu uns. Aber sie gehören uns nicht.
Stimmt schon. Die CD gehört einem, bei einem Kauf. Man kauft sie. Sie ist ein materielles Gut, was auf deine Definition des "Gehörens" passt. Die Musik wiederrum, man besitzt sie. Man hat sie.
Gehören tut sie niemandem.
Ich empfinde es so für mich und definiere es so für mich. Weil es sich falsch anfühlt zu sagen "Die Musik gehört mir" oder "Die Gedanken gehören mir".
Sie sind Teil von uns. Die Musik und die Gedanken und so vieles Andere.
So vieles ist Teil von uns und doch gehört uns weniger als wir denken.
Du sagst, wir erwerben Gedanken, durch unsere Entwicklung im Laufe der Jahre. Was hat das damit zu tun, dass sie uns gehören?
Nur weil sie da sind, heißt es doch nicht, dass sie uns gehören. Sie kommen und gehen und man entwickelt sich immer weiter. Es gibt viele Dinge, die von Anfang an Teil unseres Lebens sind, die zu unserer Entwicklung beitragen. Aber dennoch gehören sie uns nicht.
"Für uns gehen wir sie vielleicht alleine doch im großen und ganzen werden immer andere Menschen die wir nicht kennen diese Wege auch mit uns gehen."
Stimm ich dir zu. Jede Erfahrung ist einzigartig und doch gibt es ähnliche Wege und ähnliche Ziele, die manchmal ein wenig parallel zu unserem verlaufen, ihn kreuzen und irgendwann wieder abzweigen, in eine andere Richtung.
Man ist niemals alleine, egal was man tut.
Aber das allerletzte Stück des Weges kann einem niemand abnehmen. Man wird es immer selbst gehen müssen.
Und in gewisser Weise alleine.
Gehören tut sie ja theoretisch wiederrum dem Autor da dieser dafür das Geld bekommt was wir ausgeben um die Cd zu erhalten womit wir wiederrum ein teil des ganzen werden würde da wir mit dem kauf die Produktion stärken den Künstler unterstützen und somit auch neue Werke entstehen ^^
Deinen worten nach müsste man auch sagen das zum beispiel erinnerungen die Menschen mit sich tragen eigentlich auch nicht ihr Eigenttum sind obwohl es Erinnerungen sind die man selber Erlebt hat. Traurige Momente,Schöne Momente oder auch verletzende Momente all dies Tragen wir im Herzen als unsere Erinnerungen doch sind es dann auch unsere haben wir deinen Worten nach ein Recht drauf diese Unsere zu nennen?
Da kommt es drauf an was man das letzte Stück des weges nennt. Ist es das letzte stück bis zum eigenen erreichten Glück? Das letzte stück weg als Lebender vor dem Übergang ins ewige Leben wenn man daran glaubt? Abnehmen kann einem niemand etwas aber es gibt menschen die einem viele Wege erleichtern durch ihre Anwesenheit durch ihr Vertrauen durch ihre Art so zu sein wie sie eben sind!
Und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand auf den gleichen Namen wie ich hört, ist vielleicht gerin. Aber es gibt Namen, die nicht gerade selten sind, sodass es die Wahrscheinlichkeit sehr viel erhöht, dass mehrere Menschen auf den gleichen Namen hören.
Der Autor hat die Rechte, an "seiner" Musik, wie wir es so schön ausdrücken.
Und dennoch denke ich, dass Musik an sich niemandem gehört.
Sie ist dort draußen. Man muss nur zuhören.
Niemand hat sie erfunden. Und niemand hat das Recht Musik als seins zu bezeichnen. Irgendwann hat irgendjemand die Töne eingefangen, aufgeschrieben und seinen Namen drunter gesetzt, weil es seine Idee war, die Töne in dieser Weise zu kombinieren und mit einem bestimmten Text zu versehen.
Aber gehören tut sie einem nicht. Man hat ein Lied erschaffen. Aber nicht die Musik.
Die Musik kann einem nicht gehören, auch nicht wenn man eine CD kauft, auf der ein paar Lieder festgehalten sind.
Erinnerungen und Gedanken lassen sich nicht vergleichen.
Erinnerungen sind immer Vergangenheit, sie gehören zu einem. Man hat sie. Man besitzt sie. Sie sind unsere, ohne dass sie uns gehören würden. Wir können keinen Besitzanspruch an Erinnerungen stellen.
Sie kann uns eh niemand nehmen.
Gedanken kann uns auch niemand nehmen. Aber Gedanken sind nicht immer Vergangenheit. Im Gegenteil. Meistens sind sie gegenwärtig. Man kann sie teilen.
Erinnerungen, kann man nur mitteilen. Teilen nicht, weil die Momente niemals wieder passieren werden.
Erinnerungen sind Eigentum. Aber Eigentum ist kein Synonym für "Gehören". Zumindest für mich nicht.
Es sind unsere Erinnerungen. Wir haben sie.
Aber für mich ist "gehören" und "besitzen" dennoch ein Unterschied.
Das letzte Stück, der Tod vielleicht.
Irgendwo habe ich mal einen Satz gelesen: "Im Tod ist jeder allein."
Das stimmt. Aber du hast Recht, dass einem niemand etwas abnehmen kann.
Aber wie beschreibt es ein anderes Spruch zu treffend? "Freunde machen den Weg nicht kürzer, aber ein wenig heller."
Und nicht nur Freunde tun das, sondern auch viele andere Menschen, die uns ab und an ganz flüchtig begegnen und für einen Moment Teil unseres Lebens sind.
theoretisch müsste man ja auch sagen das die Musik dann nciht mehreren gehört sondern eigentlich nur einer Person nämlich dieser Person die auf die glorreiche idee kam klänge in noten zu unterteilen xD
Sie kann uns eh niemand nehmen. ein nettes Argument doch nicht ganz richtig auch erinnerungen können und durch andere genommen werden nehmen wir den Fall eines Überfalls man wird niedergeschlagen, stürzt ungeschickt und erleidet eine totale Amnesie somit wären die erinnerungen genommen und dennoch hat man im Falle einer Erinnerung einen anspruch auf Schmerzensgeld womit dies ja mit einbezogen wäre :x
Was macht dich so sicher das man erinnerungen die man hat nicht auch ein zweites oder drittel mal erleben kann? Man kann gewisse Dinge immer wieder Erleben sei es das gefühl von Freude, von Glück, der Liebe oder das Gefühl der Trauer.Also warum sollte man nicht auch Erinnerungen mehrfach erleben können:)
Das erinnert mich an eine Zeile in einem Lied
"Doch Sterben muss jeder allein" Aber ich denke selbst Sterben muss man nicht allein es heißt immer das Leben zieht wie ein Film an dem sterbenden vorbei somit stirbt man nicht alleine sondern wie ich finde stets mit all den Leuten die einst einmal in das eigene Leben getretten sind und dort ihre Spuren hinterlassen haben.
Sie ist dort draußen und sie wird dort draußen bleiben.
Musik ist alles. Jedes Lied, was jemals gesungen wurde. Die Gesamtheit der Töne, die es in der Natur gibt und auch die, die wir selbst zusammen stellen. Musik gehört niemandem.
Es kommt darauf an, wie man "genommen" definiert. In deinem Sinne, kann man sie uns nehmen.
In meinem Sinne nicht. Wir haben die Dinge einmal erlebt, ob wir uns daran erinnern oder nicht. Es waren einmal unsere Erinnerungen. Wenn man vergessen hat, hat man vergessen, egal auf welche Weise.
Auch so wird nicht alles, was man erlebt als eine Erinnerung gespeichert, auf die man wieder Zugriff hat. Man vergisst vieles.
Aber an Vieles erinnert man sich auch im Laufe der Zeit wieder.
Gedankenfetzen.
Was ist mir mir? Ich schreibe alleine meine Erinnerungen auf. Man kann sie mir nicht nehmen. Würde ich an Amnesie leiden, hätte ich sie aufgeschrieben. Und selbst, wenn ich alles Aufgeschriebene verbrennen würde, wären es immer noch meine Erinnerungen.
Ich hatte irgendwann auch mal gewisse Gedanken, an die ich mich heute nicht mehr erinner. Ich hatte sie. Sie waren Teil von mir. Ich habe sie freigelassen oder sie sind von selbst verschwunden. Und dennoch heißt es doch nicht, dass sie mir genommen wurden.
Es ist Definitionssache, in meinen Augen.
Was mich so sicher macht?
Keine Situation, die man jemals erlebt hat, wird genauso wieder kommen. Vielleicht ähnlich. Aber niemals genauso. Es werden niemals GENAU alle Faktoren übereinstimmen, sodass ein Moment genauso ist wie ein vorhergehender.
Und da mit jedem Moment ein Stück einzigartige Erinnerung geschrieben wird, liegt es für mich auf der Hand, dass sich Erinnerungen nicht widerholen.
Man erlebt Freude und Glück und alle Gefühle mehrmals. Das ist wahr. Doch auch sie sind jedes Mal ein wenig unterschiedlich, weil sie immer situationsbedingt sind und jede Situation anders ist. Die Ursachen variieren und die Umstände.
Man stirbt in meinen Augen nicht MIT den Leuten. Man stirbt und sie bleiben zurück. Man bleibt in ihrem Herzen.
Ich meine ja nicht alleine im Sinne, dass man niemanden an seiner Seite hat, sondern allein in diesem Fall, dass es niemanden gibt, der einem den Tod leichter machen kann.
Man stirbt. Und man kann es nicht ändern, nicht aufhalten. Entweder man hat Angst, oder man hat keine. Aber allein ist man in gewisser Weise dennoch.