~> Über den Menschen und seine Taten
Es ist ein Unterschied sich über einen Menschen zu amüsieren oder über seine Taten.
Denn der Mensch bleibt, während die Taten vergehen, sich verflüchtigen und irgendwann vergessen werden. Amüsiert man sich über einen Menschen, bleibt es an ihm haften, während die Taten mit dem Moment verschwinden oder in die Erinnerung eingehen.
Es tut in der Seele weh sich über einen Menschen zu amüsieren, während manche Taten oft erheiternd sind.
Würden wir beides gleichsetzen, wäre es beinahe so, als würden wir uns nur über unsere Taten definieren. Doch uns macht so Vieles mehr aus als die Dinge, die wir tun.






Alles was wir tun oder auch nicht tun, irgendwann werden wir uns den daraus resultierenden Konsequenzen stellen müssen. Werden sie uns stets verfolgen. Bis ans Ende unserer Tage.
Nur über unsere Taten definieren... das sicher nicht. Dennoch sind sie es die einen Grossteil von uns ausmachen. Tue niemandem das an was niemals dir geschehen soll. So bedenke stets was du tust. Was du anderen antust. Es ist die gute oder die schlechte Tat die dich in die eine oder andere Richtung führt.
Viele Gedanken würden hier Worte finden, Worte die keine schöne Geschichte wiedergeben würden. Doch diese gehört nicht hierher.
Man spricht in so vielem vom Pfad der Gerechten. Doch was ist gerecht? Ich für meinen Teil habe gelernt das es keinen grundauf schlechten Menschen gibt. Es stets an uns liegt mit welchen Taten wir über diese Erde wandeln wollen. Es ist unsere Entscheidung... und es ist weitaus ehrenhafter und umso schwerer zu versuchen die eigene direkte uns umgebende Welt besser machen zu wollen, als sich mit Gewalt durch sie zu kämpfen. Manche Taten kann dir keiner vergeben, gibt es keine Art der Buse mit der du abbitte leisten könntest. Du bis ans Ende deiner Tage damit leben musst.
Dennoch... sollte dich dies nicht daran hindern es wenigstens zu versuchen. Es anders zu machen, zu versuchen mit helfenden Taten die Welt eines jeden etwas besser zu gestalten. Ohne dafür etwas zu erwarten. Hier kommt mir immer der Goethe in den Sinn:
"Den rechten Weg wirst nie vermissen,
handle nur nach Gefühl und Gewissen."
Ich höre immer: "was kann ich schon tun?" "Ich weiss es nicht" sag ich dann immer. "Doch wenn du es nicht versuchst, so wirst du nie erfahren was du kannst. Was in dir steckt um mit deiner guten Tat und sei es auch nur etwas ganz kleines zu bewegen. Wir sind weit mehr das was wir selbst aus uns machen. Doch fängt all dies bei uns selbst an. Nur mit Selbstvertrauen, nur mit Willen etwas bewegen zu wollen, nur so werden wir die Kraft in uns finden es auch tun zu können. Und das völlig gewaltfrei.
Das ist ein wunderbarer Kommentar. Gefällt mir sehr.
Ganz liebe Grüße von Nasoetwas