~> Vom Hassen...
Manchmal frage ich mich, wie es ist hassen zu können... Vielleicht wäre dann alles anders...
Doch öfters bin ich mir sicher, es gar nicht wissen zu wollen...
Denn irgendwie ist es schon okay, wie es ist...
Zumindest meistens...
Manchmal frage ich mich, wie es ist hassen zu können... Vielleicht wäre dann alles anders...
Doch öfters bin ich mir sicher, es gar nicht wissen zu wollen...
Denn irgendwie ist es schon okay, wie es ist...
Zumindest meistens...
Vergiss niemals, was es bedeutet zu leben...





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Ich habe so ein Gefuehl, welches ich so definieren wuerde, auch noch nicht gespuert.
Ich wuerde es als Steigerung von Wut ansehen. Mehr "blinde Wut" bei der alles egal wird ..vernichtende Wut.
Aergerlich kann ich schon mal werden, aber nicht blind vor Wut. Ich habe immer tausend Gruende nicht zu hassen.
Ich glauberichtiger Hass, laesst es sogar dem Betroffenen egal sein, ob es ihm selbst Schaden zu fuegt oder nicht.
lg sternenschein
http://de.wikipedia.org/wiki/Hass
Hass laesst sich zT also auch relativ "mild" definieren, zT auch einfach nur als Gegenteil von Liebe (was ich aber nicht sinnvoll finde, schliesslich hasst man jemanden ja nicht automatisch, nur, weil man ihn nicht liebt).
"Bemerkenswert ist, dass Hass auch versteckt oder ungewollt auftreten kann. So erfolgen unwillkürliche Reaktionen beim Sehen von gehassten oder sehr ungeliebten Objekten, wie die Verengung der Iris (Auge), die sich objektiv messen lassen; Untersuchungen zeigten dabei, dass auch Personen, die abstritten, solche negativen Gefühle zu empfinden, körperlich stark reagierten."
Vielleicht sollten wir haeufiger einen Spiegel bei uns tragen, um uns die Frage zu beantworten, ob wir hassen, oder nicht ;)
Ich wuerde Hass eher so definieren, dass man gegenueber dem Gehassten mitleidslos ist. Also nicht, dass man unbedingt gleichgueltig darueber ist, was dieses Hasses fuer einen selbst fuer Konsequenzen hat.
und da kann man sich tausend mal sagen, dass man keine negativen gefühle einem anderen menschen gegenüber haben will. sie kommen einfach, weil man ohnmächtig ist gegenüber den dingen, die einem angetan werden/wurden!
das schlimme daran: das geht jahrelang so - man schwankt zwischen vergessen und bekämpfen dieser gefühle, bis man psychisch wieder an einen punkt kommt, der alles wieder aufrollt, obwohl man meinte, man hätte verziehen, hätte vergessen, hätte verarbeitet. und selbst wenn man glaubt, stark zu sein, kommt irgendwann der moment, wo einen alles wieder einholt.
das allerschlimmste daran aber ist, dass aussenstehende und jene, die so etwas nie erlebt haben, meinen, dass es doch nun schon jahre zurückliegt und dass es doch nun gegessen sein müsste!
aber es tut immer mal wieder auf´s neue weh!!! immer wieder - auch wenn es schwächer wird, dieses ohnmachtsgefühl!
Hass ist destruktiv und überdeckt die verbliebenen positiven Gefühle in bzw. nach einer Auseinandersetzung. Wer nicht in der Lage ist zu hassen, ist eindeutig der Glücklichere. Denn diese Menschen können Konflikte leben, ohne dauerhaft darunter zu leiden.
Hass verstärkt und verlängert jede Verletzung - Hass ist wie Salz in den Wunden.
@angelmagia:
Ja, es wäre alles anders, wenn Du hassen könntest. Aber es ist keinesfalls erstrebenswert.
Sei froh, wenn Du dieses Gefühl niemals kennenlernst!
Ich störe mich eigentlich auch eher an Dingen und Wesenszügen Anderer, die mir so gar nicht eigen sind. Wie zum Beispiel Rücksichtlosigkeit oder Lügen .... Also stimmt die Behauptung zumindest bei mir nicht. Und hassen tu ich den Dummbert, weil er mich meinen Job gekostet hat und mich überall lächerlich gemacht hat und weil er mich belogen und betrogen hat. Nein, ich glaube nicht, dass das Eigenschaften von mir sind.
So das musste mal raus *pfüüü* Und erfunden ist es auch, so
Aber dennoch "stoert" mich an anderen, meistens Eigenschaften, wenn sie denn fuer mich schaedlich sind, die ich bei mir nicht, so in dieser Art oder Intensivitaet finden kann.
Und die ich auch nicht gerne haette.
Und klar gibt es Menschen, die ohne ersichtlichen Grund, gerne andere aergern und quaelen, mobben und sich an deren Leid ergoetzen. Leider!
Und wenn man diese Menschen hasst, was verstaendlich ist, ist noch nicht gesagt, dass man selbst deren Eigenschaften insgeheim in sich traegt.
Und doch gbt man ihnen durch den Hass, eine Macht, die ueber die Zeit hinausreicht.
Deshalb denke ich auch, dieser Satz, wir sehen bei anderen nur, was wir bei uns nicht sehen wollen, nicht als total richtig an.
Goethe Zitat:
Ein ohnmaechtiger Hass ist die schrecklichste Empfindung;
denn eigentlich sollte man niemanden hassen, als den man vernichten koennte.
Damit meint er sicher, den Hass zum Abschluss bringen koennen, damit er uns nicht selbst vernichtet.
Aber in der heutige Zeit, jemanden zu vernichten, vernichtet uns auch selbst.
liebe Gruesse