Rien ne va plus, 3. Kapitel/1.Abschnitt
Stimmung: saumäßig gut
Musik: Klassik-Radio - immer gut
Nur für die Leser
anspruchsvoller Krimis gedacht!
Dies ist der Erstentwurf des 3. Kapitels meines zweiten Lasse Larsson-Falles.
Er ist nicht korrigiert, nicht redigiert und sicher auch noch nicht vollständig.
Vielleicht sagt ihr mal, wie ihr die Story findet!
Das Wetter hatte sich verschlechtert. Ein feiner Regen fiel durch den Nebelschleier und gefror sofort.
Das Blitzeis machte sich auch den Autofahrern bemerkbar; zwei Unfälle hatte Lasse Larsson auf der kurzen Strecke von seinem kleinen Haus bis zur Polizeiinspektion in der Seestraße registriert. Die Kollegen der Bereitschaftspolizei hatten alle Hände voll damit zu tun, die Unfallstellen zu sichern und die Unfälle aufzunehmen.
Andresen kam kurz nach ihm auf den Hof gefahren. Lasse Larsson sah vom Fenster des Flures, wie sich sein Kollege mühte und um ein Haar gegen die Einfahrt und einen anderen Wagen gerutscht wäre. An einem solchen Tag würde man gut daran tun, im Bett zu bleiben, dachte er.
Er ging zum Büro seiner Mitarbeiter. Simons war schon da und er fühlte sofort, wie der Monika Landris denn Hof machte.
„Guten Morgen, Kollegen", sagte Larsson und zu Simons: „Ich hoffe, du vergisst das Arbeiten nicht, nur weil eine Frau in deiner Nähe ist, Karl!"
Karl Simons fühlte sich ertappt. Die Ankunft Andresens verschonte ihn, eine entlastende Floskel in den Raum zu stellen.
„Jetzt hätte es bald doch noch auf dem Hof geklappt", sagte Andresen, „und ich hätte mein eigenes Auto verschrammt und ein zweites beschädigt."
„Ich habe es gesehen", sagte Larsson. „Bei dem Wetter kann man gar nicht vorsichtig genug sein."
Er zögerte einen Augenblick, denn sagte er: „Frau Landris bekommt übergangsweise Rolfs Schreibtisch."
„Sie kann doch Inges Schreibtisch nehmen, der steht leer herum, seit sie weg ist", warf Simons ein.
„Na gut. Mir ist es egal. Aber Rolf zieht erst einmal zu mir rüber. Jedenfalls für diesen einen Fall."
Larsson sagte nicht, dass sie vorerst beide Fälle parallel bearbeiten würden. Je weniger von seiner Entscheidung wussten, umso weniger bestand die Gefahr, dass Kruse etwas zugetragen wurde, was Ärger bereiten würde.
„Ich kümmere mich darum, dass der Hausmeister einen Schreibtisch bringt", sagte Andresen und verließ den Raum.
„Warst du am Freitag noch im Casino, Karl?", fragte Larsson.
„Natürlich. Der Croupier, der an dem Spieltisch Dienst hatte, wo der sechsunddreißigtausend Euro Gewinn realisiert wurde, hat sich krank gemeldet."
„Dann bist du sicher zu ihm hingefahren?"
„Es war Freitag Nachmittag!"
„Ist das üblich?", fragte Larsson. „Ich meine, ist es üblich, dass sich Croupiers krank melden, unmittelbar, nachdem ein solcher Gewinn zu verzeichnen ist?"
Simons hob die Schultern.
Monika Landris sagte: „Eine Spielbank muss damit rechnen, dass auch einmal größere Gewinne anfallen. Ich glaube nicht, dass ein Croupier deshalb nicht zur Arbeit kommt."
Larsson schaute sie an und sagte lächelnd: „Ihr Vertrauen in allen Ehren Kollegin, aber jetzt haben Sie sich gerade dafür qualifiziert, die Adresse des Croupiers herauszukriegen. Anschließend fahren Sie mit Karl zu dem Mann und befragen ihn!"
„Die Spielbank macht erst um vierzehn Uhr auf", warf Simons ein.
„Und?" Larsson schaute Monika Landris an. „Haben Sie eine Antwort darauf?"
„Ich rufe zuerst in der Zentrale der Ostseespielbanken in Stralsund an. Möglicherweise können die mir weiterhelfen!"
„Willkommen im Club", sagte Larsson. „Die Frau ist bei uns richtig!"
Und zu Simons gewandt: „Hast du alle Türen im Erdgeschoss der Kurklinik geprüft?"
„Ich dachte, die KT hat das gemacht."
„Ruf Maier an, wenn das nicht der Fall war, soll die KT noch einmal anrücken und alle Schlösser im Erdgeschoss untersuchen.
„Lasse hat verdammt schlechte Laune", stellte Simons fest, als Larsson gegangen war. „Warum er die nur an mir auslässt?"
Monika lächelte und hob die Schultern, sagte aber nichts dazu.

Jahresfresser!!!




















