Stimmung: müde, genervt, selbstkritisch
Musik: Theatre of Tragedy
Sch...tag,
zwar überlebt aber nur noch sauer weshalb man nicht einfach jedem ins Gesicht sagen kann was man denkt. Es wäre nur unfair diese Menschen aus ihrer kleinen Welt zu reißen.
Weshalb ich mich auf das Angebot meines Chefs eingelassen habe, noch eine Ausbildung neben meinem normalen Job zu machen weiß ich nicht mehr. Wenn dies das Bildungssystem ist, welches als marode und antiquiert beschrieben wird, dann steht das auf einem Fundament welches nicht auf Sand, sondern auf offener See gebaut wurde. Es stellt sich mich mir die ernsthafte Frage, ob Azubis heutzutage dort auf das Berufsleben noch vorbereitet werden. Es macht eher den Anschein, als würde sie für die ersten Afenthalte in Haftanstalten präpariert werden, denn heute lernt man in einer Berufsschule am ehesten, wie man die Zeit herum bringt und dabei möglichst wichtig und beschäftigt auszusehen.
Zuguterletzt türmt sich an jedem Schultag so ein riesiger Haufen Arbeit welcher am Folgetag erledigt werden will, das mir schon beim Aufwachen an einem Schultag schlecht wird. Meine netten Kollegen mit den Scheuklappen und der integrierten Horizontbergrenzung fangen nun auch noch an, mit mir teilweise wie mit einem Azubi zu sprechen, der firsch aus Mutter´s Schoß kommt. Veradmmt, ich ahbe die Verantwortung für Menschen getragen bei der Bundeswerh, und das nciht zu knapp! Ich war in der Erwachsenenbildung, im Bereich Teamtraining, Assasment-Centre...wird ein Hund falsch behandelt hört er nicht mehr oder wird irgendwann launisch...gar bissig...ich werde vorher bellen, nur versteht das der Halter ja leider nicht. Wie macht man Kollegen klar, welche nie etwas anderes gesehen/gemacht haben als Schule und dann Arbeit klar, das man genau wegen anderer Erfahrungen eingestellt wurde. Es ist mir ja klar, dass ich nicht von null auf Hund in ein paar Jahren fahre werde, aber dennoch habe ich mir in den Jahren, in denen ich unterwegs war, so viel Verschiedenes gesehen habe, von der sog. High Society bis zu leidenden Menschen im Rahmen der Bundeswehreinsaätze irgendwo auf der Welt, dort habe ich mir ein wenig Objektivität und auch "Würde" (dämlicher Begriff) angeeignet. Bisher hat mir das eine Art Sicherheit gewährt, aber nun sitze ich in einem Stall in dem man gerade mal bis zum nächsten Gatter schaut und es dahinter ncihts mehr gibt. Schweinchen Babe in der Kleinstadt.
Nochmal neu anfangen? Nein, zu viel Energie schon verbraucht. Meine Jahrgangsgenossen geben sich mit so wenig zufrieden, mache ich etwas falsch? Warum denke ich über so vieles nach, warum kann ich noch immer eine fast kindliche Neugierde entwickeln, anscheinend ist das falsch, denn sonst wäre ich vermutlich zufrieden. Dennoch kann ich einen gemütlichen Abend verbringen, Spaß haben mit guten Freunden.
Klingt alles krank und dennoch fühle ich mich wohl...doch wenn ich morgen wieder meine Kollegen und Kolleginnen sehe die an ihren Arbeitspaltz kommen und in eine Routine verfallen wie sie es jeden Tag tun, dann werde ich wieder ein wenig sauer, ein wenig neidisch und neugierig wie man das macht.
Kann man zuviel denken?
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Meine Bartagame Franz gräbt sich gerade ihre Grube zum schlafen, ist auch mit wenig zufrieden, beneidenswert. Habe es heute geschafft, dass er/sie ane in Stück Paprika geht, ist wichtig ein wenig Grünzeug dazu.

Gute Nacht.