Liebe und ihre Tücken

01.10.2009 um 03:10 Uhr

Ein Tag wie er nicht hätte passieren dürfen

von: dor557

Es kommt nicht oft vor das es solche Tage wie diese gitb. Tage an denen ich einfach nur alleine sein möchte und keinen wert darauf lege mit einer Meiner bettgenossinen zusammen zu sein.

Ein Tag an dem ich nur an eine Frau denken kann. Sandra. Es ist mir immer wieder mal in den sinn gekommen mich bei ihr zu melden, doch getraut habe ich mich nie.

Sie hat mich damals von heute auf morgen ohne einen ersichtlichen grund den ich hätte verstehen können darum gebeten das wir uns trennen sollen. Sie hat sich nicht mal mit mir getroffen um mir das ins gesicht zu sagen. Das war sicherlich auch besser so. 

Das ich auch nach 3 Jahren noch so verletzt sein würde hätte ich nicht für möglich gehalten.

Es ist ein unfairer Tausch. Es waren die 2 schönsten Monate meines Lebens. Ich war glücklich wie noch nie. Jede Faser meines körpers war so verliebt wie noch nie in meinem Leben. Jeder Tag den wir nicht zusammen waren war für mich ein verlorener Tag. Ich konnte mich nur schwer darauf konzentrieren etwas anderes zu machen als an sie zu denken.

Was ist der preis für diese 2 monate ? 3 Jahre immer wieder an sie zurück denken. Nicht fähig sein eine neue Bindung eingehen zu können. Das ist alles so schmerzhaft das es schon fast nicht mehr wahr sein kann.

Wenn ich einkaufen gehe und diese frau sehe die Meine aufmerksamkeit erobert hat dann ertappe ich mich selbst dabei das ich das Lächeln mit dem Lächeln von Sandra verwechsele.

Das gesicht ist ihr so ähnlich das man sie für zwillingsschwestern halten könnte. Das ist denke ich der grund warum ich auch kein wort bei ihr raus bekomme. Weil sie mich einfach immernoch an Sandra erinnert. 

Ich sollte mir abgewöhnen in den Marktkauf zu gehen. Ich füge mir selbst damit nur schmerzen zu aber helfen kann es mir nicht. Auch wenn ich von der Frau an der Kasse die Telefonnummer bekommen könnte so würde ich dennoch in ihr immer nur Sandra sehen und nicht sie.

Das halte ich für recht unfair und mich selbst bescheissen ? Muss ja nicht wirklich sein.

An Tagen wie heute sehe ich einfach nur was es für kleinigkeiten sind die einen an einem Menschen halten oder die einen dazu bringen jemanden zu lieben.

Kleinigkeiten wie ein begrüssungskuss, oder ein abschiedskuss. Oder einen auf der Arbeit zu überraschen wenn man es nicht erwartet mit einer kleinen leckerei. Den Netten kleinen zetteln die an der Tür hingen wenn wir bei mir waren. Mit den dick unterstrichenen worten "ICH LIEBE DICH" oder "ICH HABE ENDLICH DEN MANN FÜRS LEBEN GEFUNDEN". 

Es sind einfach die kleinen dinge die eine Liebe so aufflackern lassen können. Die einem das gefühl so stark werden lassen das man die zeit wie lange man sich gerade erst kennt total vergessen kann.

ich habe das bei Sandra komplett vergessen. Jetzt 3 Jahre später sehe ich einiges als Lüge an was sie mir auf den Zetteln hinterlassen hat. Aber war es das wirklich ? 

Hat sie mich belogen oder wirklich das geglaubt was dort auf den Kleinen Heftzetteln gestanden hat ?

Wenn das die wahrheit war. Wie konnte sie sich von mir einfach so trennen. Wie konnte sie mit der enscheidung glücklich sein ?

Ich kann verstehen wenn menschen konsequent bleiben und sagen ich werde eine Beziehung die ich getrennt habe nicht wieder aufleben lassen. Das schmeckt wie kalter kaffe. Einfach mit einem Bitteren beigeschmack.

Aber was ist wenn es einfach die Wahre liebe hätte sein können und man einfach eine Entscheidung getroffen hat weil man dem anderen nicht mit seinem Verhalten weh tun wollte.

Ich versuche es immernoch zu verstehen. Aber da ich sie nie wieder sehen werde und auch angst davor hätte wenn ich es müsste werde ich selbst mit meinen gedanken einig werden müssen.

Mein Herz gehört nach wie vor Ihr. Auch 3 Jahre dannach noch. Obwohl ich nicht  weiss was sie macht oder bei wem sie sich grade befindet. ich habe immer wieder träume die sie in mein gedächtnis zurückrufen. Geht es ihr denn auch so ?

Hat sie sich denn nur nicht getraut weil sie angst davor hat ? Das sind die Fragen die ich mir an tagen wie heute stelle. Was hätte sein können. Wie schön es war sie in den armen zu halten und warum ich dieses Gefühl schon so lange nicht mehr haben durfte. Warum ich keiner Frau gegenüber Dieses sichere gefühl wieder erleben darf ?

Ich bin also um mich etwas von diesen gedanken ab zu lenken aus dem Haus gegangen. Als ich im Stadtpark war und dort spazieren ging sah ich etwas was ich für eine Illusion hielt.

Sandra war dort. Nicht ganz 10 meter von mir entfernt. 3 Jahre lang haben wir uns nicht gesehen und nun steht sie nicht mal eine LKW länge von mir weg. Sandra. 

Sie hatte den kopf nach unten geneigt und hat mich erst recht spät gesehen. ich denke da wir sonst irgendwann zusammen gestossen wären. Sie blieb genauso apprubt stehen wie ich. So das die 10 meter auf etwa 6 meter geschrumpft waren.

Ich bekam kein wort heraus. Mein Herz schlug so stark das ich angst hatte es würde gleich gar nicht mehr schlagen.

Sie machte Grosse augen und bekam auch kein wort heraus. Aus diesen grossen augen konnte ich sehen wie sie sich mit Tränen füllten. Dazu ein gesichtsausdruck von Fassungslosigkeit und Trauer in einem. Doch warum dieser gesichtsausdruck ?

Im nächsten moment ergriff sie die Flucht als wolle sie einfach nicht mit mir Reden. Sie Sagte noch nicht mal hallo, Sie Rannte einfach weg. Ich wollte hinterher. Aber daraufhin drehte sie sich um und sagte NEIN. Komm mir nicht hinterher. Bleib wo du bist. Dann drehte sie sich um und rannte weiter richtung Parkausgang. Ich stand immernoch mit offenem munde da und beschloss mich an das Nächste Kiosk zu begeben und mir erst mal eine Zigarette von einem der Trinker zu besorgen. Immerhin sind die was das anging sehr Spendabel. 

Eine Zigarette habe ich jetzt gebraucht. Das war sicher. Aber was ich noch gebraucht habe war ein Schnaps. Ein richtig starker. Ich holte mir einen und der ging runter wie Wasser und es ging mit etwas besser.

Zuhause angekommen versuchte ich mir darüber klar zu werden was da los war. Es hat meine situation nicht gerade erleichtert. Nein im gegenteil. Es hat es nur noch schwerer gemacht. So schwer das ich für den abend bei meinem Arbeitgeber sagen musste das ich nicht Arbeiten könnte.

Es war riskannt immerhin gibt es so etwas wie Probezeit. aber ich habe es einfach gemacht. ich konnte in meinem Zustand kein Auto geschweige denn eine Limousine fahren. Ich würde mich und andere gefährden.

 

09.09.2009 um 20:24 Uhr

Neuer Tag neues Glück

von: dor557

Nachdem ich nun andlich ausgeschlafen hatte und endlich wieder Herr meiner sinne war musste ich erst mal einkaufen gehen.

Ich habe immer wieder gehört das einem die Richtige auch in einem Markt oder in einer Bar begegnen könnte, nur der glaube daran ist eher klein bei mir. Dennoch muss ich zugeben das es immer wieder mal vorkommt das im Marktkauf meines Wohnortes eine Frau gelegentlich an der kasse sitzt die meine aufmerksamkeit erobert hat.

Sie hat immer gelächelt und auch ein paar worte mit mir gewechselt. Heute würde ich sie fragen ob sie mir ihre telefonnummer geben würde. Ich bin immerhin schon einige male einkaufen gegangen und habe mich extra an die Längste schlange an der Kasse gestellt nur um von ihr abkassiert zu werden.

Wieder schauten mich ihre Blau leuchtenden Augen an und ich wusste nicht wo mir der Kopf steht. Ich versuchte meinen ganzen mut zusammen zu nehmen und sie nach der Telefonnummer zu fragen aber alles was ich herausbekam nachdem sie abkassiert hatte war. Einen schönen Tag noch.

Wie kann man so Dumm sein ? Man steht vor einer Frau die einen komplett vergessen lässt wie schlecht einige erfahrungen im leben waren und dann bekommt man kein wort heraus. Das ist so armsehlig.

Immer wieder denke ich trotz dieser tatsache an Sandra. Die frau der Frauen. Die Herzensbrecherin. Die Frau die es geschafft hat mich wohl ewig an sie zu fesseln wenn kein wunder passiert. 

Ich denke immer wieder das diese Blonde Blauäugige an der kasse das schaffen kann. Aber aus irgend einem grund schaffe ich es nicht die richtigen worte zu finden und diese dann auch aus zu sprechen.

Ich habe mir schon überlegt das ich sagen könnte. Hallo und schon was vor wenn du hier fertig bist. Hätte da was schönes mit dir vor. Heiraten und kinder machen und ein Haus bauen und einen baum Pflanzen. Aber was kommt da nur bei raus wenn man sowas sagt. Man würde sicherlich gefragt werden ob man nicht evtl einen schaden hätte eine frau so an zu sprechen, womit ich ihr recht geben müsste.

Man stelle sich das mal umgekehrt vor. Das wäre genauso lachhaft. Ich würde die frau fragen ob sie Drogen genommen hätte die Ihre wahrnehmung etwas getrübt haben. oder sie in einer Traumwelt lebt.

naja wie dem aus sei. ich bin auf alle fälle nach hause gefahren und mich auf die Couch gesetzt und mir mein Telefonbuch zu rate gezogen wo ich einige telefonnummern für Notfälle aufbewahrt habe.

Die ersten beiden hatten keine zeit, naja Zeit ist der falsche ausdruck. Sie haben inzwischen einen Partner gefunden und hatten vergessen es mir zu sagen. Aber warum auch nicht. Also die Letzte telefonnummer angerufen und hoffen das sie zeit hat.

Sie hatte zeit. Somit war meine nacht gerettet. Ich bat sie zu mir zu kommen und etwas "nettes" an zu ziehen. Als sie in ihrem Mantel vor meiner tür stand und den Mantel bei geöffneter tür Öffnete damit ich sehen konnte was sich darunter verbarg stockte mir der atem. ich habe schon lange nicht mehr mit einer frau geschlafen gehabt und mein Pegelstand war bereits am Maximum vorbei geschrammt und ich konnte nur eines machen. Sie am mantelkragen packen und in die Wohnug ziehen. Die Tür schmiss ich mit lautem Krachen zu und sie Sprang hoch und umklammerte meine hüften damit sie nicht laufen musste und meinen Kammerad der bereits Mehr als bereit zu sein schien zu spüren. 

Sie bewegte ihre Hüfte wie eine meisterin so das ich es kaum noch erwarten konnte sie zu spüren. Es war ein sehr sinnliches gefühl dieses herauszögern zu dem Moment wo ich meine Hose fallen lassen würde. Ihre brust zu streicheln Ihren zarten mund zu küssen.

Die nacht endete dann sehr leidenschaftlich wie man sich an dieser stelle sicherlich vorstellen kann. Ich bat sie dann noch da zu bleiben damit ich mal wieder den eindruck haben könnte das ich nicht all zu alleine bin. Doch sie antwortete darauf nur. Du bist ein richtig guter Sexualpartner, und dabei wollen wir es auch belassen. Ich werde mich nun befriedigt wie ich bin anziehen und wieder nach hause fahren. Oder würdest du mich evtl Fahren ? 

Ich war sprachlos und habe ihr auch diesen wunsch erfüllt. Vor ihrer tür sagte sie, wenn du mich wieder brauchen solltest und ich zeit habe dann werde ich wieder zur stelle sein. Aber bitte frage mich nie wieder nach so etwas. Wir haben gesagt Sex ja aber liebe oder nettigkeiten jenseits davon nein. Netter umgang ja. Aber keine zärtlichkeiten.

ich nickte nur und führ wie immer Alleine nach hause um dann tief und fest zu schlafen. Wie immer. Was ich aber noch gebraucht habe bevor ich das konnte war ein Richtig Kaltes Bier. Ich holte mir eines an der Tankstelle und als ich zuhause angekommen war und hatte es getrunken schlief ich seehlenruhig ein. 

28.08.2009 um 22:12 Uhr

Eine seltsame Hochzeit

von: dor557

Ich wurde etwas später angerufen. Wer war dran ? Mein Chef.

Also ein neuer Auftrag der Kurzfristig dazu gekommen war. Also am Folgetag ab auf die Limousine und losgefahren. Die Adresse hatte mir nichts gesagt aber der Ort. Denn dort war ich vor 3 Jahren regelmäßig. Also fuhr ich dort hin.

Als ich bei dem Bräutigam ankam sah ich einen großen Mann der wie bei Hochzeiten üblich in einem Sehr schönen Anzug gekleidet war. Schwarzes Sakko, passende Hose dazu und eine ins weiß gehende Fliege. Ich bin mir sicher das es einen Namen für diese Art von Fliege gibt. So ein Gemisch aus Fliege und Krawatte. Auf jeden Fall passte es. Die Haare zurückgelegt und frisch Rasiert.

Ich begrüßte ihn und gab ihm die Hand. Nun wurde mir mitgeteilt das wir nun die Braut holen würden, mit dieser dann Fotos machen würden und dann zur Trauung. Also der normale Ablauf.

Er nannte mir die Adresse und den Namen und die Adresse seiner Braut.

Ich kannte die Adresse. Es war der Name der mir schon so lange immer wieder wie ein Messer ins Herz gestochen wurde wenn ich mich an unsere gemeinsame zeit erinnert habe. Sandra.

Nun war es so weit, sie hat jemanden gefunden den sie Heiraten will und ich muss die beiden zum Altar fahren.

Naja Professionalismus sollte auch zu der Tätigkeit gehören und man muss Gefühle und Arbeit einfach trennen.

Also fuhren der Bräutigam und ich zu ihr. An der Tür erwartete bereits ihr Vater unsere Ankunft. Als er mich sah kam er zu mir gab mir die Hand und begrüßte mich.

Ich hatte in diesem Moment Angst die Wohnung zu betreten, musste es aber auch nicht. So ging der Mann ihres Herzens ins Haus um sie ab zu holen.

Nach einer halben Stunde Wartens habe ich dann auch die Gelegenheit ihre Schönheit und Pracht sehen zu dürfen. Sie kam aus der Tür getreten wie ein Phönix aus der Asche. Ich hatte sie seit 3 Jahren nicht gesehen. Ich wollte es immer wieder doch habe ich mich nie getraut da einfach unsere Trennung zu schmerzhaft für mich war. Sie war nach wie vor so schön wie damals und hatte das Lächeln drauf in das ich mich damals verliebt habe. Sie strahlte über beide Augen. Dann sah sie mich.

Ihr blick wurde leicht versteinert als hätte sie auf keinen Fall damit gerechnet mich je wieder zu sehen. Doch da stand ich, im Anzug und frisch rasiert. Ich hatte ganz weiche Beine aber habe es mir nicht anmerken lassen.

Sie begrüßte mich nicht sondern ließ mich links liegen und zeigte mir wie glücklich sie mit ihrem Mann sei. Küsste ihr innig als wären die schmerzen von damals noch nicht genug gewesen. Ich hatte den Eindruck das würde sie mit Absicht machen. Versuchte mir aber im gleichen Moment zu sagen nein warum sollte sie das machen. Es bringt ihr nichts außer evtl. einem gewissen Machtgefühl mir gegenüber. Das passte auch nicht zu ihr.

Das Fotoshooting lief recht unspektakulär ab. Ich habe mich so oder so zurück gehalten, kaum mit dem Bräutigam oder den angehörigen geredet obwohl ich viele von ihnen kannte. Manchmal fragte ich mich ob sie mich alle wieder erkannten, immerhin war es eine halbe Ewigkeit her und in 3 Jahren ändert sich in den meisten Fällen viel.

Nach dem Shooting fuhr ich zu der angegebenen Adresse wo geheiratet werden sollte. Die beiden gingen hinein. Ich hörte die Glocken der Kirche und wollte einfach nur das sie aufhören und nicht meinen Zorn oder meine Wut hervorrufen denn ich hätte der Mann an Ihrer Seite sein sollen. War es aber nicht.

Als die Türen dann nach einer langen weile auf schwangen und beide nach den Gästen heraustraten und beide von der Sonne angestrahlt wurden als sie sich vor der Tür innig in die Arme nahmen und küssten wurde ich wach.

Schweißgebadet saß ich auf meinem Bett und konnte diesen Traum nicht fassen. Ich hatte gerade mal 3 Stunden geschlafen. Hatte aber bisher keinen Auftrag für den Folgetag was es mir möglich machte das ich nicht gleich wieder schlafen gehen zu müssten. Ich war einfach nur fertig, verstand die Welt nicht mehr. Warum so ein Traum kommen musste. Das war doch das letzte was man sich wünscht. Bei der Trauung der Person dabei zu sein die man so sehr geliebt hat.

Es mag sein das man es bei vielen Ex-Partnerinnen könnte. Aber nicht bei der die man so sehr geliebt hatte das man kurz davor stand sich das Leben zu nehmen.

Ich lag noch weitere 2 Stunden wach als ich endlich wieder schlafen konnte und mein Herzklopfen nachgelassen hatte.

26.08.2009 um 22:10 Uhr

einige Tage später - Die erste Tour

von: dor557

Heute hat mich mein neuer Chef angerufen und mir einen Auftrag erteilt.

Ich sollte mich um 17:00 Uhr auf dem Gelände einfinden um bei den Vorbereitungen für meine Erste Tour dabei zu sein. Also ging es daran die Gläser zu spülen, den Innenraum aus zu saugen und die Bar mit Wasser einem Lappen so wie einem Reinigungsmittel ab zu wischen damit auch die nächste Kundschaft das saubere und frische gefühl in diesem Fahrzeug erleben und geniessen darf.

Nun bekam ich einen schriftlichen Auftrag in die Hand gedrückt in dem genaue anweisungen bezüglich der kundschaft drinnen standen. Der Name, Anschrift und besonderheiten die dort zu berücksichtigen sind. Kleiderordnung die auch mit ein Bestandteil dieses Auftrages war, wobei mich dieser Teil zuerst etwas stutzig gemacht hatte, da ich Angst hatte das ich diese nicht erfüllen könne, aber auch das war kein Problem da ich die Kriterien erfüllen konnte.

Nach dem das Innenleben des Autos nun fertig war musste noch das Äussere gesäubert werden. Da es zu gefährlich für den Lack und das Auto ist in eine reguläre Waschstrasse zu fahren muss das von hand geschehen. Also Dampfstahler an und los gearbeitet. Nach ca. 1 std. Waschen, Gläser vorbereiten und Servierten nach einer vorgegebenem Falttechnik zu falten war das Auto abfahrbereit.

Da in meinem Leben selbst auch Pünktlichkeit eine sehr wichtige Rolle spielt fügte sich das richtig gut in diese Art der Arbeit ein. Denn auch da sollte man Pünktlich sein das der Zeitplan des Kunden nicht durcheinander wird. 

Man stelle sich vor. Ein kunde bestellt eine Limousine um zum Flughafen gebracht zu werden und erscheint eine Stunde zu spät. Das wäre Fatal, der Flug würde platzen und evtl. die Geschäfte die der Kunde hätte machen wollen nach dem er dann gelandet wäre genauso und wir müssten Haftbar gemacht werden wenn es die Schuld des Fahrers wäre. 

Aber daran sollte ich nicht mal denken. Alles ist im Zeitplan und ich soll einen Videodreh begleiten.

Ich mich also ans Steuer gesetzt und die Strasse in die ich Sollte angefahren. Es war ein sehr modernes Haus das ich mir bei meinem Gehalt nicht wirklich hätte leisten können.

Das gelände war mit einer weissen Mauer umzäunt welche mit Scharlachroten Dachziegeln an der kopfseite bedeckt waren. Ich hatte den eindruck ich befände mich in Beverly Hills und würde bei einer Überreichen familie einkehren. Aber das schwarze Tor öffnete sich und ein Mann mit Bluejeans und einem dunkelgrünen Shirt empfing mich. Das Shirt erinnerte mich irgend wie an Army-Shirts die so ein dunkelgrünes Muster hatten. Tarnkleidung genau. Das war das wort was ich gesucht habe.

Wir hatten inzwischen 20:00 Uhr und die Sonne ging langsam unter. Da ich nicht wusste was für eine Art Dreh mich erwarten würde oder welche aufgabe ich zu Spielen hätte ausser natürlich den Fahrer, wand ich mich an den Produktionsleiter. Ein Mann der ein recht durchgeschwitztes Muskleshirt trug und eine weisse kniekurze Hose die noch 2 Taschen an den Hosenbeinen hatte trug. Dieser hatte in diesem moment nach Chantal gerufen.

Wie ein Blitz getroffen erinnerte ich mich an ein zitat welches von Mario Bart stammte.

"Was issn das fürn Name Chantal, entweder die Kommt aus dem Osten oder die Macht Pornos !"

ich konnte mir ein Leichtes Schmunzeln nicht verkneifen. Doch als ich Chantal sah war ich mir sicher die kommt nicht aus dem Osten.

So leicht bekleidet wie Chantal war dachte ich nur, OK jetzt werden die wohl gleich n Harten Porno drehen oder wie.

Da sagte der Aufnahmeleiter. So Chantal, bitte zieh dich um. Die Poolscene haben wir hinter uns, fahr ins Hotel und wir nehmen deine Abfahrt auf. Wir werden die Aufnahmen ein Paar mal machen wenn es schön dunkel ist dann können wir die verschiedenen Aufnahmen dann später im Film zurecht schneiden und mehrmals verwenden.

Sie nickte nur kurtz und ging von dannen. Ich total durchnässt durch meinen Ansgtschweiss stand da und war froh als ich diese erleichternde Information mitbekam. Ich habe mich schon in mitten einer Heissen Sexsituation gesehen in der ich meinen trieb nicht mehr kontrollieren könnte und mitmachen wolle. Aber zum einen könnte ich das nicht vor der Kamera und zum 2. hätte mich der Aufnahmeleiter sicherlich zum Teufel gejagt wenn ich da mit einem Ständer aus Ebenholz gestanden hätte.

Also Fuhr ich Chantal ins Hotel, Sie bedankte sich mit einem Kuss auf die Wange und wünschte mir noch einen schönen abend. Ich dachte nur. WOW so eine Frau ein mal neber sich haben und dann durch die Stadt gehen, JEDER würde mich beneiden und ich würde mit stolz erhobenem Haupt weiterlaufen und Jedem der es wissen wollte sagen "Das ist meine Freundin."

Nach einem Hubkonzert hinter mir an der Hoteleinfahrt erwachte ich aus meinem Traum und fuhr wieder zum Betriebsgelände zurück.

Als ich das Auto sachgemäss abgestellt hatte und nach hause fuhr überkam mich wieder mal das verlangen nach dem Menschen der mir so viel bedeutet hatte und der nun der Grund war warum ich so lange keine Partnerschaft eingehen konnte. Ich sehe das Bild das ich in meinem Portmonay gehabt habe heute noch. 

Braune Augen die einen so verzauberten das man es nicht für möglich halten würde, ein lächeln das schöner war als der Sonnenaufgang an einem Wintermorgen mit Eiskristallen.

Ich wollte einfach nur in ihrer nähe sein oder sie zu mir wünschen, aber das war nicht mehr möglich. Ich habe ihr zu einer Zeit in der ich es für richtig erachtet habe darum gebeten sich nicht mehr bei mir zu melden und das wurde auch eingehalten. Also holte ich die schachtel mit ihren alten Liebesbriefen und ihren Beteuerungen heraus und las diese mal wieder in begleitung von entspannender Bach musik.

Stunden Später wachte ich auf und musste feststellen das ich auf dem Boden eingeschlafen war und die Musik immernoch ihre schleife zu laufen schien. Also setzte ich mich mit knackenden Knochen auf, man ist ja nicht mehr der Jüngste ;), und machte den CD-Spieler aus um mich ins Bett legen zu können und schlief auch gleich darauf ein.

 

18.08.2009 um 17:50 Uhr

Tag 1 - Vorstellungsgespräch

von: dor557

Nun ist es mal wieder so weit das ich ein Bewerbungsgespräch habe. Ich soll grosse Autos Fahren, nun darunter kann ich mir Vieles vorstellen. LKW ? oder gar Schwertransporte ?

Es wurde nur gesagt ich bräuchte einen B Führerschein und einen Personenbeförderungsschein.

Nun BUS oder Personentransport ? Wäre auch eine Möglichkeit. Doch es kam alles anders als ich dachte.

Ich kam bei dem Unternehmen an und sah "Grosse Autos" aber nicht das was ich gedacht habe, nein es waren Limousinen. Nicht diese standartausführungen von 4-5 metern die schon eine Mercedes-Benz S-Klasse hat, nein, es waren Amerikanische Stretch Limousinen.

Nun war ich auf sowas nicht vorbereitet. Aber da man ja zu einem Vorstellungsgespräch mit entsprechender Kleidung auftauchen sollte habe ich mir extra einen Anzug gekauft und angezogen.

Nun das hat natürlich super gepasst. Als ich mit dem Chef das erste mal sah wusste ich nicht was ich sagen sollte. Er war ein Mann von etwa meiner Grösse und Muskolös, mit Seitlich kurz geschnittenen Haaren und oben wurden sie lange mit Gel nach hinten gekämmt. Ihm stand es. Auch alles im gesicht glatt rasiert das auch kein stück Bart zu sehen war. Im gesamten natürlich ein Gepfleger eindruck. 

Ich kam mir in diesem Moment etwas seltsam vor da ich die angewohnheit hatte mich nur wenn es nötig war zu Rasieren, nun, heute war es Nötig. Nun fragte er mich ob ich Erfahrung hätte mit Menschen um zu gehen ob ich Höflich sein könnte und auch Flexibel bezüglich meiner Arbeitszeiten. Diese Frage habe ich mit Ja beantwortet. Nun kann natürlich jeder da her kommen und sagen: " Klar mach ich Meister" aber kann man es wirklich. Nun ich hatte gleich meine Bewährungsprobe. Da stand ich nun. Den Schlüssel eines 9 meter langen Chrysler C300 Superstretch in der Hand und einen Auftrag. 

Ich sollte mich zu einem Hotel in Speyer begeben und ein Paar abholen das Essen gehen wolle. Im ersten Moment habe ich als ich am Steuer sass erstmal nach der Rückfahrkamera gesucht. Aber Fehlanzeige. Nichts nur die Spiegel an den Türen und sonst nichts. 

Ich setzte mich also nun damit in Bewegung und versuchte die Grösse  ein zu schätzen. Doch nach ein paar Kurven hatte ich den Dreh raus. Nun wie sich jeder sichlich denken kann ist das ein Komisches gefühl gewesen. Ich hatte eine Eis gekühlte Flasche Firmensekt dabei und mein Herz das Klopfte wie ein V8 Motor eines LKW's bei dem der Auspuff nicht zu war also ricfhtige Hammerschläge. 

Als ich an das Hotel angefahren kam stand Draussen der Portier und Fragte mich ob ich auf die Herrschaften einen Kleinen Moment warten könne. Sie wären gleich da. 

Meine Antwort war nur: "Selbstverständlich."

Nun fragte er mich über alle möglichen sachen bezüglich des Autos aus und ich wusste ja noch recht wenig darüber. Also versuchte ich mich so lang wie möglich mit ausreden wie "Ich fahre zum ersten mal, ich weiss noch nicht so viel über das Auto" über wasser zu halten. Endlich kam dann das Paar raus und der Mann meinte "Guten Tag, Sie fahren uns also in den Goldenen Hammer ?"

ich brachte nur ein Jämmerliches "Ja mein Herr, mein Name ist Alex und ich werde Sie dort hin fahren und nach dem Essen wieder dort abholen."

"Gut." Antwortete er und schaute auf die Fahrgasttür am ende des Fahrzeugs. Ich verstand sofort was er gemeint hatte und Öffnete diese Vorsichtig.

Dann holte ich die Sektflasche raus und Öffnete sie ausserhalb des Autos. Könnte ja sein das Druck drauf ist und der Korken hochknallt und ich dann evtl den Schaden am Auto oder gar die Reinigung bezahlen müsse, und das am ersten Tag musste ja nun wirklich nicht sein.

Ich reichte ihnen die Flasche hinein und habe ihnen eine Gute Fahrt gewünscht. Das Restaurant war nun nicht weit davon entfernt, grade mal 15 minuten. Aber ich schaffte es ohne grosses Ruckeln die Limousine bnis vor die Tür zu fahren. Der Herr stieg aus und Sagte dann nur "So Alex, sie Haben die erste Tour gut überstanden, ich werde Ihrem Auftraggeber mitteilen das er Sie getrost einstellen kann."

Ich machte vor lauter staunen den Mund nicht mehr zu. ich dachte das ich noch 2-3 stunden warten müsse und dieses Paar dann wieder zurück ins Hotel Fahren würde, doch dem war nicht so.

Also fuhr ich zurück zur Halle in der die Fahrzeuge sicher vor dem schlechten wetter waren, wo mich auch mein Neuer "Arbeitgebe" befand und auf mich wartete.

"So Herr Michelsen" Sagte er "Sie haben den Herrn sicher ans Ziel gebracht und waren offenbar auch Sehr freundlich auf alle fälle haben sie den Job."

Nun bekam ich den Mund nicht auf. Die ganze Fahrt über war meine Kinnlade nach unten gezogen als wäre das Kinn ein kilo schwer oder so.

Aber nun, Kein wort nur ein Nicken.

Der Mann mit den Dunklen gegelten Haaren sagte dann nur noch "Ich werde sie Morgen anrufen damit wir den Arbeitsvertrag unterschreiben können. Bis morgen dann."

Ich nickte erneut und Fuhr nach hause. Zuhause angekommen habe ich erstmal ein Bier gebraucht um das zu verdauen. Das habe ich mir nicht so schnell vorgestellt. Einfach so hatte ich eine neue Arbeit. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht was mich auf dieser Arbeit alles erwarten würde.