Elkes Elbenhain

11.12.2005 um 18:53 Uhr

Haus der 88.000 Lichter

Angeblich mit 88.888 Lämpchen geschmückt steht Hessens strahlendstes Weihnachtshaus derzeit in Kelkheim-Münster bei Frankfurt am Main. Den entsprechenden Artikel las ich vor ein paar Tagen in der Zeitung und heute wollte ich mir das mal anschaun, ist ja bei mir um die Ecke. Und hier kommen nun ein paar Fotos davon. Man könnte mit einem bisschen Planung aus diesem Sammelsurium wirklich was machen, aber so: für meinen Geschmack Kitsch in Reinkultur. Kitsch könnte auch den Anspruch auf Kunst erheben, aber das hier bestimmt nicht. Wenn man genau hinsieht, hängen da plötzlich mittendrin Ostereier am Baum, krabbeln Geckos die Wände hoch und mehr. Eigentlich schade. Aber vielleicht habe ich ja auch nur die falsche Einstellung zum Kitsch .

Ein Teil davon

Und wenn ihr die Familie besuchen wollt,
das ist der Eingang:



Die Krippe allein fände ich ganz hübsch,
obwohl mir Maria sehr nach Cinderella aussieht

Seht ihr die Ostereier im Baum?

Nikolaus, den gibt es in rauhen Mengen

Und Engel
Den Weihnachtsmann am Baum dahinter habe ich erst ,
wie so manches andere auch, auf dem Foto entdeckt.

21.10.2005 um 00:04 Uhr

Lyrikwerkstatt - Tag 4

> Über die Liebe <

Liebe -

sie kann mich berühren

und kann mich verstören

 

sie kann mich erhöhen

und kann mich zerbrechen

 

sie lässt mich erblühen

und manchmal erdulden

 

sie lässt mich fliegen

und manchmal auch fallen

 

Liebe -
ist einfach so.

 

©Elke Heinze

 

21.10.2005 um 00:00 Uhr

Lyrikwerkstatt - Tag 2 und 3

 

< Familie >

Nabelschnur
Über Generationen gewoben
Manchmal nur Spinnweben gleich
Durchscheinend dünn
Erst wenn sie reißt
Scheinst du verloren.

© Elke Heinze

Poetry -Slam ( mitgemacht )

Diese Traurigkeit -
gläserner Augenblick
bevor unser Kuss
eine Sturzflut auslöst.

©Elke Heinze

 

Notstand

Verriegelung
der Gefühle -
keine Entschuldigung,
sagst du
dabei wollte ich nur
eine Erklärung.

©Elke Heinze

 

 

20.10.2005 um 23:51 Uhr

Onlinekurs "Lyrikwerkstatt" - gesammelte Werke (nur meine natürlich!)

Tag 1 - Über das Schreiben:

 

< Über das Schreiben >

Schreiben
ist immer virtuelles Neuland,
das leere Blatt
wie frisch gefallener Schnee.

Manchmal
stapfe ich wild hindurch,
manchmal schreibe ich sacht
mit dem Finger Liebesworte hinein.

Nicht immer
befriedigt das Ergebnis,
und manche Gedanken sind plötzlich
nur noch Schnee von gestern.
© Elke Heinze

Palindrome (sind nichts für mich)
aber man kann ja ein Gedicht darüber schreiben

< Ich wollt, ich wär' ein Palindrom >

Es sprach das Wort zu einem Stift:
"Ich wär' so gern ein Palindrom".
"Doch ist dir dies gegeben nicht",
sprach Jener voller Hohn.

Das Wort darauf ganz unverdrossen
blieb ruhig, freundlich, nett -
entsann sich anderer Genossen
und machte die vermisste Form
ganz einfach mit Ideen wett.

© Elke Heinze

Zur Erklärung: Otto, Anna aber auch Reliefpfeiler oder ganze Sätze, die sich sowohl von vorn nach hinten als auch umgekehrt lesen lassen - das sind Palindrome. Schonmal probiert selbst welche zu finden? Das ist der helle Wahnsinn!

< Momentaufnahme>

Nur
ein Moment
inmitten der Hektik -
wie
ein Sonnenstrahl
ist dein Blick.

© Elke Heinze

08.10.2005 um 19:22 Uhr

Licht und Schatten - Spaziergang durch den Hofheimer Wald



Mein absolutes Lieblingsbild des heutigen Tages ist sicher dieses hier, soviel stimmungsvolles Grün -
ich find's einfach nur  schön.



Weitere Schattenspiele





Eine etwas einladendere Bank als die gestrige!



Zum Vergleich ... aber immerhin sah die verwunschener aus



Pusteblumen im Abendlicht