30.05.2012 um 23:30 Uhr
25.05.2012 um 22:30 Uhr
22.05.2012 um 21:34 Uhr
22.05.2012 um 20:38 Uhr
21.05.2012 um 22:08 Uhr
20.05.2012 um 21:40 Uhr
20.05.2012 um 17:26 Uhr
17.05.2012 um 16:18 Uhr
15.05.2012 um 19:30 Uhr
13.05.2012 um 21:30 Uhr
13.05.2012 um 18:15 Uhr
12.05.2012 um 22:00 Uhr
11.05.2012 um 22:28 Uhr
11052012
Ha! Die kleinen elektronischen funktionieren auch auf Leinwand. Hier probeweise klein (30x40cm), aber es geht auch größer. Freufreufreu!
09.05.2012 um 23:25 Uhr
09.05.2012 um 19:10 Uhr
09052012
ich soll etwas über mich selbst sagen bzw. aufschreiben, damit die organisatorin der ausstellung, die am 01.06.2012 beginnt, etwas hat, was sie an die presse geben kann. sie macht gute pressearbeit, was ich zwar hasse, aber inzwischen durchaus nützlich finde. bei der letzten ausstellung war auch jemand von der presse da, der schrieb aber nur über die inhalte der veranstaltung; über meine bilder sagte er kein wort.
inzwischen weiss ich, dass man als künster etwas von sich her machen muss, sei das, was man macht, auch noch so unmaßgeblich. durch eine gute "legende" kriegen unwichtigkeiten einen inhalt, den sie eigentlich nicht haben, striche, die nichts anderes sind als das, gewinnen eine bedeutung. in kreisen der hobbykünstler, die ja auch nicht doof sind, kursieren deswegen massenhaft bilder mit mit tiefschürfenden titeln wie "erleuchtung", "fegefeuer" (mach doch mal was rotes, haha) und so fort. jaja, der esotherische touch ist durchaus gewünscht und absicht. denn daran, wo sich unsere seele verletzlich zeigt, ist schwer kritisieren. das wissen diese möchte-gern-maler auch. sie nennen diese schmiererei übrigens oft "intuitives" malen. als käme aus ihren hohlen schädeln auf diese weise etwas wichtiges heraus. naja, wo nix drin ist, kann auch nix raus kommen. was, wie ich weiss, überheblich klingt, aber - bitte! - auch das gehört zum habitus des künstlers dazu. er muss seine aussagen furchtbar wichtig finden, auch wenn er - so wie ich - sich über aussagen am ende gar nicht so viel gedanken macht.
meine erste und auch heute noch regelmäßig befüllte virtuelle galerie kursiert mit dem untertitel "vollkommen sinnfrei" und ich wehre mich entschieden, selbst eine interpretation dessen zu liefern, was ich da pinsele. noch habe ich nicht die handwerkliche perfektion, dass ich mir jedes mal so genau vornehmen kann, was hinterher auf der leinwand ist. die dinge entwickeln sich, während ich arbeite. und damit befinde ich mich in guter gesellschaft z.b. eines herrn da vinci. untersuchungen seiner werke ergaben, dass er an den meisten sachen im vergleich zur vorskizze etliches geändert hat. auch hatte er mit dem schwung von stirnen und kinnen (bei porträts im profil) so seine regelmäßigen schwierigkeiten. die korrigierte er stets. bei anderen bildern mit menschengruppen und landschaften veränderte er die komposition andauernd. nicht, dass ich mich mit ihm vergleichen wollte.
jedenfalls ist es ein echter schmarren, wenn da manche ihre werke als solche "verkaufen" (erst mental, dann monetär), die im großen, schmerzlichen schaffensprozess entstanden sind. wenn es hässlich ist, macht das die sache auch nicht schöner, auch wenn mancher neureiche möchtegern-sammler das gerne glauben will. was aber nicht heisst, dass ich nur fürs schöne bin. im gegenteil finden viele meine bilder "traurig" bzw. die menschen auf ihnen und schreiben mir selbst eine entsprechende gemütshaltung zu. was sie nicht täten, wenn sie mich beim malen sehen könnten. da schleicht sich, nehme ich an, oft ein böses grinsen ein, wenn ich dem ursprünglich hübschen gesicht einen herunter gezogenen mundwinkel, ein blaues auge oder eine andere scheusslichkeit hinzufüge. nur hübsch ist ja dann auch bald langweilig. auch wenn ich einsehe, dass nicht jeder etwas so verschanteltes an seiner wand hängen haben mag.
ich meine, ich kann ja nicht gut schreiben in dieser selbstdarstellung, dass ich zweieinhalb jahre gebraucht habe, ehe ich mich ernsthaft an gesichter traute. ein weiteres jahr, um der gesichter so leidlich habhaft geworden zu sein. und dass dass thema von augen, nasen und hautunreinheiten, die sogar schon die babys haben, mich noch immer beschäftigt. wer will denn so etwas wissen? das hieße ja, mit reinen technikfragen den so hochstilisierten schöpfungsprozess zu entzaubern. das hieße im übrigen auch (man widersprach mir in dieser frage hier z.b. schon), behaupten zu wollen, es handele sich um ein handwerk, das einfach gelernt werden muss und kann. was denn wäre es mit diesem ding, das sich talent nennt? (naja, die intuitiven und naiven maler scheren sich darum wirklich einen dreck. - oder bilden sie sich gar ein, sie hätten welches?)
nach wie vor rede ich bei mir nicht von talent, sondern von fleiss. aber, bitte!, fleiss ist nichts, was sich einer an die wand hängen will. was also schreibe ich in diese verflixte pressesache?




















