Lyriost – Madentiraden

30.03.2012 um 13:47 Uhr

Anschlußverwendung und Plazierung

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken   Stichwörter: Rösler

Anschlußverwendung und Plazierung

Wenn die FDP in absehbarer Zeit aus der deutschen Parteienlandschaft verschwindet, wird es sogar für Nullnummern wie Philipp Rösler eine schnelle "Anschlussverwendung" (dessen eigener Kommiß-Sprachgebrauch) geben, ganz ohne Einschaltung des Jobcenters, das, wie man hört, bemüht ist, die Arbeitslosen "auf dem Arbeitsmarkt zu plazieren". (Erinnert das nicht ein wenig an die unseligen Zeiten der DDR-Gastronomie? – "Warten Sie, Sie werden plaziert.") Man merkt, an der sprachlichen Umsetzung der zweifellos in hohem Maße vorhandenen Empathie könnte noch ein wenig gefeilt werden.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenPaulchen schreibt am 30.03.2012 um 14:10 Uhr:Unwort-Anwärter.
  2. zitierenPhil_Sophie schreibt am 30.03.2012 um 14:42 Uhr:Damit hast du die Beschäftigten in den Arbeitsagenturen und Jobcentern zu Platzanweisern degradiert. Wie kannst du nur? Gebt Rösler einen Stuhl damit er sich platzieren kann, von mir aus auch platzen vor Wut :-) Hauptsache er hat Arbeit und die Quote sinkt.
  3. zitierenZebulon schreibt am 31.03.2012 um 03:39 Uhr:Die Strafe: Rösler wird als Schlecker-Frau vermittelt.

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