Der lyrische Verstand
Der lyrische Verstand
So lyrisch der Verstand auch vom Herzen sprechen mag, hinter all seinen pathetischen Verirrungen blitzt doch immer das gleiche Bild auf: das eines Muskels.
So lyrisch der Verstand auch vom Herzen sprechen mag, hinter all seinen pathetischen Verirrungen blitzt doch immer das gleiche Bild auf: das eines Muskels.



danke schön für die zeit, die du dir nimmst, um sie zu lesen.
du kennst dich sehr gut mit sprache aus, daher ist dein urteil nicht irgendeines. und da wären wir beim kommentieren: es gibt hier viel "dahergelaufenes", und dahergelaufene comments lese ich bei ferse nicht so gern..vllt aus feigheit. hm.
ausserdem bin ich selbst nur von ganz wenigen sachen dort (beinahe) überzeugt, der rest ist werkstatt..ich versuche mich schon seit jahren zu motivieren und zu verschicken, traue mich nicht, weil ich sie dann doch nicht so besonders finde; und mangels "erfolgen" oder management werden sie irgendwie von jahr zu jahr immer mehr fahl.
und dann lande ich ja doch wieder nur bei "muskel" s.o.
"Das Wichtigste beim Schreiben von Gedichten ist das Selbstgespräch."
fast alle poems sind doch irgendwo auch selbstgespräche.
ich finde es aber wichtiger, ein bild oder eine treffende aussage beim leser zu hinterlassen, statt mit mir selbst zu sprechen und dadurch ansprechend zu sein.
hm das verstehe ich nicht ganz. wie meinst du das?
Der Titel des letzten Gedichtbandes von Günter Kunert gefällt mir sehr gut: "Ohne Botschaft".