Lyriost – Madentiraden

01.02.2016 um 14:50 Uhr

Frage der Nachdenklichkeit

von: Lyriost

Frage der Nachdenklichkeit

Muß man sich nicht auch beim Denken entscheiden für die Form des Nachdenkens, oder kann man gleichzeitig nach-denken und Vor-Denker sein?

Sascha Lobo

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenFrau_VonUndZu schreibt am 01.02.2016 um 14:52 Uhr:Dreht sich nicht alles im Kreis?
  2. zitierenLyriost schreibt am 01.02.2016 um 14:56 Uhr:Das mag sein, aber die Frage ist doch: In welche Richtung dreht sich's?
  3. zitierenmadeinheaven schreibt am 01.02.2016 um 14:58 Uhr:In dem man nach denkt, erschafft man Situationen, die einem auch in die Lage versetzt, Dinge zu entscheiden, die erst in der Zukunft liegen. Also ist man automatisch beides.
  4. zitierenFrau_VonUndZu schreibt am 01.02.2016 um 15:04 Uhr:Ist die Richtung nicht egal, wenn die Unterscheidung zwischen Nach- und Vordenken sich ohnehin im Laufe der Zeit relativiert?
    Wichtig ist, dass man beides tut.
  5. zitierenLyriost schreibt am 01.02.2016 um 15:12 Uhr:Ich fürchte, einen Automatismus gibt es nicht, denn wie die Geschichte zeigt, haben die meisten Vor-Denker sich zuwenig mit Nachdenken belastet, was den Mißerfolg der meisten Theorien erklären kann, wenn es um deren praktische Umsetzung geht.

    Die Frage ist natürlich auch, wie man sich die Größe des Kreises denkt, was für den "Lauf der Zeit" nicht ganz unbedeutend ist.
  6. zitierenZebulon schreibt am 05.02.2016 um 10:08 Uhr:Kann der nachdenkende Vordenker gleichzeitig auch noch alles überdenken? DAS ist die Frage.
  7. zitierenLyriost schreibt am 05.02.2016 um 10:25 Uhr:Das Überdenken wird delegiert, wie man einst sagte; heute spricht man von Outsourcing. Eine denkbar einfache Methode, übermäßiges Überdenken zu vermeiden, weil in unsren in der Regel zeitverknappten, mit Konsumverpflichtungen überhäuften Zeiten die eigenen Ressourcen kaum zum Hinterherdenken reichen. Früher konnte man auch schon nicht so richtig zerebrieren ... heute hat man zusätzlich keine Zeit dazu.
  8. zitierenZebulon schreibt am 05.02.2016 um 13:43 Uhr:Überdacht wird das Denken im Regen erträglich.
  9. zitierenLyriost schreibt am 05.02.2016 um 13:53 Uhr:Erst recht im Schnee, das heißt: Wenn man es recht bedenkt.
  10. zitierenFrau_VonUndZu schreibt am 05.02.2016 um 14:34 Uhr:Einfach mal aus dem Zusammenhang gerissen:
    "Wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du denkst..." hat man schon vor gefühlt unendlichen Jahren gesungen. Der Rest des Textes ist für diese Überlegungen irrelevant ;-)
  11. zitierenLyriost schreibt am 05.02.2016 um 15:43 Uhr:Das denke ich auch.

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