Lyriost – Madentiraden

27.04.2005 um 11:01 Uhr

Gewohnheit

von: Lyriost

Gewohnheit

Man sollte sich angewöhnen, sich abzugewöhnen, andern etwas abgewöhnen zu wollen, und statt dessen angewöhnen, sich anzugewöhnen, sich selbst das abzugewöhnen, was nicht stimmig ist.

Das wäre eine gute Gewohnheit.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensynchrono schreibt am 27.04.2005 um 11:35 Uhr:und wer macht einen aufmerksam auf das, was nicht stimmig ist, wenn sich alle abgewöhnt haben, anderen etwas abzugewöhnen zu wollen? denn wenn man selbst wüßte, was nicht stimmig ist, hätte man sich es ja nicht angewöhnt...
  2. zitierenLyriost schreibt am 27.04.2005 um 11:45 Uhr:Das merkt man im Umgang mit andern, wenn man aufmerksam genug ist. Vor allem merkt man es, wenn die Muster, auf denen unser Denken und Handeln beruht, auf Dauer nicht funktionieren.



  3. zitierenLyriost schreibt am 27.04.2005 um 11:47 Uhr:Ja, Lady, da stimme ich dir voll zu.
  4. zitierenLyriost schreibt am 27.04.2005 um 11:54 Uhr:@DHL Das gibt mir zu denken.
  5. zitierengrotesk schreibt am 28.04.2005 um 02:59 Uhr:@synchrono: Zu merken was stimmig für Dich ist, bleibt Deine Aufgabe - täglich. Das Leben fließt, und wir schwimmen darin.



    @lady: Ich bin Dein Spiegel. Ich lenke Deine Aufmerksamkeit nur durch mein Verhalten. Du kannst es aufnehmen - jetzt - morgen - oder nie. Mehr kann ich für Dich im Moment nicht leisten - vielleicht später - vielleicht nie.



    Als Vater von drei Jungen haben mich einst zwei simple aber gewichtige Sätze nachhaltig inspiriert: \"Erziehung ist Liebe und Vorbild. Sonst nichts.\" - Erziehung ist austauschbar mit: Der Umgang mit Menschen. It works fine. Nur etwas Geduld ist von Nöten.
  6. zitierenBernardo schreibt am 30.04.2005 um 11:03 Uhr:@DHL: \"Dieses ewige Umgewöhnenwollen anderer ist eine sehr unangenehme Angewohnheit. Das hat eher was von Dressur, als von Akzeptanz!\".



    In einer bestimmten Situation ( Liebe, Freundschaft ) hat dieses Umgewöhnenwollen auch mit dem verstärkenden Effekt der Kongruenz zutun. Man(n)/frau bildet sich ein, eine Situation zu verbessern und vergißt, wie du schon sagst, daß die Akzeptanz ein in einer Partnerschaft unabdinglicher Repekt ist.

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