Lyriost – Madentiraden

21.04.2006 um 08:56 Uhr

Klarheit

von: Lyriost

Klarheit

Wir können klare Bilder haben ohne klare Sprache, aber keine klare Sprache ohne klare Bilder.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenzartgewebt schreibt am 21.04.2006 um 10:26 Uhr:Uih, da sag`ich lieber NICHTS - kann nicht einmal KLAR denken!



    ..hab`aber NICHTS getrunken.. :-))
  2. zitierenLyriost schreibt am 21.04.2006 um 11:08 Uhr:Je elementarer die Bilder sind, um so klarer sind sie. Denken ist nur fader Abklatsch und häufig Verwässerung. Die klarsten Bilder hatten wir in unserer Kindheit, vor aller Kontamination durch gelenkte Gedanken und Gedankenlenkung. Es gibt so etwas wie Bildkorruption durch Gedanken. Gedanken können elementare Bilder hervorrufen, aber nicht erzeugen. Und wenn etwas in uns aufscheint, sollten wir nicht zu viele Gedanken darauf projizieren, um den Bildern nicht die Ursprünglichkeit zu nehmen.
  3. zitierenzartgewebt schreibt am 23.04.2006 um 10:41 Uhr:Die Aufgabe der Umgebung ist nicht das Kind zu formen,

    sondern ihm zu erlauben sich zu offenbaren.



    Wir stülpen unseren Kindern die EIGENEN Gedanken über!

    Wollen uns so im Kind wiederfinden – denk` ich mal.

    Wir nehmen ihnen die Bilder und tauschen sie gegen unsere aus.

  4. zitierenzartgewebt schreibt am 25.04.2006 um 20:31 Uhr:Wenn ich mir diesen Gedankensalat noch einmal genauer betrachte, so kommen mir jetzt unwillkürlich Menschen mit „geistiger“ Behinderung in den Sinn.



    Da gelingt es uns nämlich nicht, ihnen UNSERE GEDANKEN überzustülpen – ihre Gedanken zu manipulieren – zu lenken.



    Ich kenne einige Wenige und bin jedes Mal fasziniert, in welch` (mir scheint) glücklichen Welt sie sich bewegen.



    Ihre Welt – wo niemand dran rütteln kann.



    Diese Menschen haben eine ganz besondere Ausstrahlung und Herzlichkeit. Ruppig und fahrig werden sie meist nur dann, wenn man sie biegen will. Und wir wollen sie biegen und lenken!! Da uns dies aber mißlingt - sie nicht formbar sind, können wie sie meist nicht annehmen - wir distanzieren uns, schieben sie ab.



    Vielleicht, weil wir uns nicht in ihnen finden bzw. spiegeln können. Keine Ahnung!!!



    Ein krumm gewachsener Ast ist sehr schön – willst du ihn biegen, so bricht er.



    Na ja, da bin ich mit meinen Gedanken wieder mal weit ausgeufert. Interessant zu wissen wäre nur; haben Menschen mit einer geistig starken Einschränkung nun \"klare\" Bilder?........

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