Unterwegs
Unterwegs
Der grüne Fluß
unter Wolken wie Pech
Geruch von Ruß
aus fliegendem Blech.
Ein gelbliches Schimmern
stetiges Summen
im Glühbirnenflimmern
ein holpriges Brummen.
Im Innern ein Schwarm
von grauen Gefühlen
und Blut, feucht und warm
lebendige Mühlen.
Die Lungen vibrieren
im Rhythmus der Nächte
Gedanken verzieren
das Dunkel der Mächte.
Und hell glühen Farben
im Traum meiner Sagen
verdecken die Narben
vertreiben die Fragen.
Wohin weht der Wind
woher kommt das Licht
warum bin ich blind
wozu dies Gedicht?



und...
ich spüre seit geraumer zeit 1 wandel.
nur soviel vielelicht:1 wandel in der wortwahl, aber mehr noch 1 wandel im \"auftreten\". ich habe dich zuvor als fast \"aggressiv\" und desperatfordernd wahrgenommen. hm, ehrgeizig 1 richtugn verfolgend träfe es noch mehr womöglich. aggressiv meint es nicht im wortwörtlichen sinne,eher von der wirkweise dessen,was transportiert wurde.das ist nicht mehr. mir ist das angenehm aufgefallen...
der verletztheit und der zaun sind spürbar, die räume zwischen den holzlatten indes auch,finde ich.
mein gefühl ist,dass dein griff weicher wird. deine knöchel sind nicht mehr so weiss.
ich neige zu der ansicht,wo blutigglutiges brennt - und in deinen texten hab ich es schon gelesen -,hat es die resignation nicht allzu leicht. nicht für alle zeit zumindest.
kraftschöpfungspause hingegen ist vielleicht nichts,was du fürchten musst. manches kann sich pausierend etwas regenerieren, über aufgebrochenem neue häute wachsen lassen. sie macht nicht einfach gut,das weiss ich wohl. sie kann aber ein bisschen mehr an kraft schaffen. das glaube ich schon.
Es ist ein besonders schöner Dialog, an dem man/ich hier Anteil haben darf. WunderVoll!