Lyriost – Madentiraden

23.11.2011 um 08:53 Uhr

Der Segen der Medizin

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Der Segen der Medizin

Die US-amerikanische Arznei- und Lebensmittelaufsicht FDA hat festgestellt, daß innerhalb von fünf Jahren Zehntausende Herzinfarkte auf die Einnahme des Schmerzmittels und Antirheumatikums Vioxx zurückgeführt werden können. Dem vorangegangen war ein gutes Geschäft für Pharma-Manager und -Aktionäre, auch für  Drugstores und die Damen und Herren Apotheker. In der Folge eine prachtvolle Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Kardiologen. Je gesünder die Medizinbranche, so scheint es, um so kränker die Patienten.

22.11.2011 um 23:41 Uhr

Kuchenorthographischer Irrtum

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Kuchenorthographischer Irrtum

In der "Berliner Morgenpost" zog heute ein gewisser Gilbert Schomaker eine Rechtschreibungsshow ab und tat sich als Spezialist für Orthographie hervor: Er meinte, das Tortengeschenk, das die Linke dem (weiterhin) Regierenden Bürgermeister zukommen ließ – "Viel Spass mit den Neuen!" – sei kuchenorthographisch mißlungen: "mit Doppel-s statt korrekt mit ß geschrieben". Schaut man sich jedoch den Kuchen genauer an, dann ist nicht zu übersehen, daß es sich bei den Buchstaben um Versalien bzw. Kapitälchen handelt. Ein "ß" hat es aber bei Versalien und Kapitälchen aus nachvollziehbaren Gründen noch nie gegeben. "SPAß", wie von Herrn Schomaker als korrekt betrachtet, ist also falsch. Peinliche Schlechterwisserei. Für solchen Unsinn soll man zu allem Überfluß auch noch bezahlen.

21.11.2011 um 08:32 Uhr

Beinahe paradox

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Beinahe paradox

Nur wer sich mit allen Konsequenzen darüber klar ist, daß er jederzeit sterben kann, kann dem Leben mit Freude alles abgewinnen, was es zu bieten hat. Wer die Todesbedrohung, die über ihm schwebt, ebenso verdrängt wie die unumstößliche Tatsache seiner Sterblichkeit, läuft Gefahr, in Unzufriedenheit und Mißmut abzugleiten und sich vom Leben betrogen zu fühlen.  

14.11.2011 um 09:35 Uhr

Zwischen den Zeilen

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Zwischen den Zeilen

Viele Leser behaupten, zwischen den Zeilen lesen zu können, was früher so manchen Autor verwunderte, der sich sicher war, nicht zwischen den Zeilen geschrieben zu haben. Mittlerweile sind die meisten Autoren dazu übergegangen, zwischen den Zeilen zu schreiben. Wer allerdings glaubt, eine solcherart veränderte Buchproduktion spare eine Menge Papier (oder Speicherplatz), der sieht sich getäuscht: Die Bücher werden dennoch immer dicker. Wenn die Autoren nicht so fleißig zwischen den Zeilen schrieben, gäbe es vermutlich nur noch Folianten vom Typ "Krieg und Frieden" in einem Band.

10.11.2011 um 11:11 Uhr

Out of Time

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Out of Time

Verabredet mit einem Freund, stehe ich um Viertel vor acht in meiner neuen alten Heimat, very small town, auf dem Bürgersteig vor einem im unteren Bereich fensterlos erscheinenden, weil plakatierten Gebäude im Dunkeln. Nichts regt sich. Angeblich soll hier um acht die legendäre Blues-Röhre Chris Farlowe mit der Norman Beaker Band Musik machen. Wenn das tatsächlich stimmen sollte (immerhin steht es auf dem Plakat an der Wand), wieso tut sich hier nichts? Datum stimmt, Zeit stimmt – was ist los? Das ist hier ja wie in Berlin, wo man abends um elf zur U-Bahn schlendert, wenn das Konzert oder die Fete um zehn beginnen soll.

Kurz darauf trudeln dann doch die ersten Leute ein, man redet über dieses und jenes Konzert, und wie beiläufig öffnet sich die Tür. Karten werden abgerissen, es gibt einen Stempel aufs Fleisch, und ich bin drin in den späten Sechzigern, höre Gutelaunelachen und Deep Purple, Hendrix und Led Zep und reibe mir verwundert die Augen. Ich war mal kurz vierzig Jahre fort, und nun bin ich wieder da. Prost.

Später wird gesagt, es sei hier nicht immer so unzeitgemäß, aber ja, natürlich, das geht mir mit mir selbst auch nicht anders.

Nach einer Weile wird die Band angekündigt – der Veranstalter ist selbst überrascht, daß er es geschafft hat, sie hier und heute auf die Bühne zu bringen –, und die Instrumente spucken die ersten Töne aus. Auch ich bin überrascht – über die tatsächlich annehmbare Akustik in diesem kleinen Raum, alles geregelt vom Laptop-Mischpult aus, das auf der Theke steht.
Norman Beaker, der aussieht wie ein melancholischer Richard Rogler, spielt Gitarre und beginnt zu singen. Mein Freund, der seine Brille nicht dabeihat, denkt, das sei bereits Chris Farlowe, und freut sich, aber ich sage: Abwarten. Und nach dem Stück kommt er dann, der Meister selbst, und nimmt mit seiner Stimme den ganzen Raum in Besitz.

Was folgt, ist eines dieser Konzerte, an die man sich gern erinnert. Alles paßt, Band und Publikum haben Spaß, kommunizieren miteinander (selten einen so witzigen und dem Publikum derartig dauerhaft zugewandten Musiker gesehen) und erleben gemeinsam einen unzeitgemäßen Wimpernschlag der Zeit. 

Zum Schluß noch ein paar zeitgemäße Gespräche. Rund, das Ganze.



I'll Sing the Blues for You

 

Chris 

 

ChrisFarlowe im Kump

Konzert im Kump

09.11.2011 um 12:34 Uhr

Plapperheinis Laberkiste. Markenkern

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Plapperheinis Laberkiste. Markenkern.

Die CDU sei insgesamt "gut beraten, wenn sie an ihrem Markenkern der inneren Sicherheit festhält". Sagt ein ehemaliger CDU-Innensenator in Berlin über einen, der Zäune errichten läßt, damit Obdachlose nicht zu ihrem Quartier unter einer Brücke gelangen können.

In Hamburg wird der "Markenkern der CDU" vermißt, die Stadt sei so autofahrerunfreundlich geworden. "Merkel entkernt die CDU", heißt es in der SZ. Der Bonner Generalanzeiger sieht "Die Union ... Marke ohne Wert". Die NRW-SPD will "zurück zum Markenkern". Und so weiter und so fort. Hatte man bisher gedacht, CDU, SPD oder andere ähnliche Gebilde seien Parteien, stellt sich nun heraus: Sind sie nicht, sie sind Marken, so wie ALDI oder das Posaunenwerk der evangelischen Kirche Hessen-Nassau – "es lohnt sich (, sich) für diese große Marke der EKHN einzusetzen" – oder DIE LINKE, wo es beim letzten Parteitag (aus dem Kreisverband Krefeld) hieß, der Markenkern der Linken dürfe nicht aufgeweicht werden. Glück auf im Betonbau.

Man möchte, leicht abgewandelt, mit Wilhelm II. sagen: Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur Marken.

07.11.2011 um 21:11 Uhr

Mehrdimensionales Denken

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Mehrdimensionales Denken

Alle Welt redet von 3-D-Filmen, -Kameras, -Fotoapparaten -Fernsehern. Der Blick in die Tiefe ist das Gebot der Stunde. Beim Denken allerdings erfreuen sich bei denselben Leuten weiterhin die binären Schematisierungen, die für die Fundamentalismen dieser Welt unverzichtbar sind, besonders großer Beliebtheit, und wenn einer mal simples Farbendenken im schwarzweißen Raum betreibt, dann schütteln zwanzig andere den Kopf und glauben, es würde ihnen nicht schaden, ihre Nervenzellen auf diese Weise durcheinanderzubringen. Forscher sind inzwischen in der Lage, die "Tätigkeit" der Synapsen in 3 D zu betrachten; nur um die Ergebnisse ihrer Betrachtungen fruchtbar zu interpretieren, braucht es mehr als die traditionellen dyadischen Schemata. Verändertes Sehen führt nur dann zu verändertem Denken, wenn die Sicherheiten logischer Denkmuster wenigstens zeitweise und provisorisch in Frage gestellt werden. Leider ist das einfache Denken vor allem eines: einfacher. Beim Sehen hilft die Brille. Was hilft beim Denken?

07.11.2011 um 13:52 Uhr

Über Übel

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Über Übel

"Die eingebildeten Übel sind die unheilbarsten", sagt angeblich Marie von Ebner-Eschenbach. So jedenfalls steht es in einer der vielen Sprüchesammlungen im Netz.

Da eingebildete Übel keine Übel sind, sondern nur Ideen von Übeln oder Meinungen über sie, sind sie durchaus heilbar, so wie die falsche Komparation von Absolutadjektiven. Daß "unheilbar" nicht zur Bildung eines Superlativs taugt, gleichwohl jedoch dazu mißbraucht wird, ist also zwar kein eingebildetes Übel, sondern ein tatsächliches, aber trotzdem ist es ein heilbares.

Schlägt man im Buch nach, findet man: Marie von Ebner-Eschenbach ist nicht verantwortlich für die fälschliche Steigerung des Nichtsteigerbaren, denn sie sagt formal richtig: "Eingebildete Übel gehören zu den unheilbaren." Ich denke nicht, daß das inhaltlich immer stimmt, aber die Toren, die etwas zum Übel erklären, das gar keines ist, gehören nicht selten zu den Unbelehrbaren.

06.11.2011 um 18:27 Uhr

Die alternde Mnemosyne

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Die alternde Mnemosyne

Haben wir etwas verlegt, neigen wir, wenn wir in die Jahre kommen, dazu zu glauben, unser Gedächtnis hätte nachgelassen, was dadurch untermauert wird, daß wir beispielsweise öfter auf der Suche nach verlegten Gegenständen zu sein scheinen als früher. Wohl weil wir uns, wie bereits zu früheren Zeiten, nicht mehr daran erinnern mögen, in der Vergangenheit ähnlich häufig nach etwas gesucht zu haben wie heute, halten wir ein mit der Zeit nachlassendes Gedächtnis für unausweichlich. Tatsächlich ist es so, daß die Gedächtnisleistungen im höheren Alter ein wenig nachlassen, aber das liegt zum großen Teil daran, daß viele meinen, sie müßten sich jeden Quark merken, und damit die mnemonische Registratur in ihrem kognitiven Apparat unnötig überfordern.

Der Hauptgrund für unnötiges Suchen ist jedoch eine Abnahme der Bewußtheit. Wir erinnern uns nicht mehr, wohin wir die Bohrmaschine gelegt haben, weil wir beim Ablegen mit den Gedanken bereits woanders waren, etwa bei Schrauben und Schraubenzieher. Je mehr uns bekannt ist an Gegenständen und Abläufen, um so mehr wird als selbstverständlich betrachtet und damit aus dem Bewußseinsfokus ausgesondert. Kennen wir alles.

Wer zunehmend vergeßlich wird, dem hilft nicht so sehr ausgefeilte Mnemotechnik, als vielmehr eine verstärkte bewußte Wahrnehmung der Umgebung, aber vor allem des eigenen Tuns. Dazu ist manchmal ein etwas langsameres Agieren notwendig als gewohnt, und das ist nicht nur gut fürs Bewußtsein und das Gedächtnis, sondern schont auch die Nerven und entlastet die Knochen.

02.11.2011 um 11:04 Uhr

Sauber denken

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Sauber denken

In einem Beitrag über den Islam war die Rede vom westlichen "Denkmuster eines sich unaufhaltsam weiterentwickelnden Fortschritts". Bei solchen Formulierungen, die es leider manchmal geradezu regnet, frage ich mich wieder und wieder, warum derjenige, der solch unreflektiertes Wortmaterial in Texte streut, derartig offensichtliche semantische Unsinnigkeiten nicht bemerkt.

Es ist doch nicht der Fortschritt, der sich in diesem "Denkmuster" weiterentwickelt, sondern vielmehr entwickeln sich das Denken selbst, die Beziehungen und die Verhältnisse allgemein, und wenn die Veränderungen bejaht und als positiv betrachtet werden, dann nennt man dies Fortschritt. Fortschritt selbst ist nur (be-)wertendes Attribut einer Bewegung auf etwas hin – der Begriff "Fortschritt" ist eine nahezu beliebig zu füllende Prädikathülle.

29.10.2011 um 09:58 Uhr

Rechnen

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Rechnen

Man nimmt 40 Milliarden mehr Steuern ein als erwartet oder vielmehr errechnet, war unlängst zu hören. Gestern wurde bekannt, daß einige Hypo-Real-Estate-Banker sich mal eben um 55 Milliarden Euro verrechnet haben. Vielleicht sollte in den Schulen statt der Beschäftigung mit Differenzialrechnung und analytischer Geometrie lieber wieder größerer Wert auf die Grundrechenarten gelegt werden. Auch scheint mir bei den übelerregend hohen Summen, mit denen in der letzten Zeit jongliert wird, ein wenig die Anschaulichkeit zu leiden. Deshalb schlage ich vor, in Finanzverwaltungen und Banken wieder zum Abakus zurückzukehren. Zur Einführung empfehle ich einen Schnellkurs im Kaukasus.

28.10.2011 um 10:19 Uhr

Hoffnung 2105

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Hoffnung 2105

Ehrlich gesagt, liegen meine eigenen Hoffnungen, wie auch die von Wolfgang Schäuble, etwas näher als die des "Spiegels". Für das Jahr 2105 erhoffe ich mir nur wenig, deutlicher gesprochen: nichts. So wie auch alle anderen Zeitgenossen mit funktionierendem Verstandesapparat und ohne Zahlendrehmaschine.

 

2105

 

SPIEGEL ONLINE

 

27.10.2011 um 21:44 Uhr

Werbeschach

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Werbeschach

Ein verkehrt stehendes Schachspiel, über das sich zwei Spieler mit großem Ernst beugen und auf dem sie gleichzeitig ziehen. Und eine Fotografin, die ebensowenig Ahnung vom Schachspielen hat wie die Verlagsmitarbeiter, die den Buchumschlag zu verantworten haben. Glanzleistung.

Mich wundert dieser Fauxpas nicht, denn daß Fotografen bei Werbeaufnahmen tricksen, ist nichts Neues, da wird für Brauerei Blaß gern mal das Bier von der Konkurrenz eingekauft, weil es farblich überzeugender wirkt, oder mit Farbe aus der Tube nachgeholfen. Seien wir also froh, daß die Fotografin kein Halma-Spiel herbeigeholt hat, weil es bunter ist. Reklame ist verlogen. Bisweilen fällt es auf, weil manche "es nicht können".


 SPIEGEL ONLINE

27.10.2011 um 21:11 Uhr

Mancher trägt es mit Humor

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Mancher trägt es mit Humor

Er kam vom Arzt, und man sah ihm an, daß es ihm nicht gutging. Als er mir aber dann von der schweren Krankheit erzählte, veränderte sich sein Gesichtsausdruck und seine Augen begannen, wenn nicht zu leuchten, so doch aufzuklaren, und die ersten Sonnenstrahlen zwinkerten durch die wolkige Verdüsterung. Er machte gar Scherze und in seiner aufgeregten Beredsamkeit launige Bemerkungen: Da sind wir schon wieder bei den Krankheiten, sagte er ernst und lachte. Später stellte sich heraus, daß er von der plötzlichen Krankheit eines nahen Bekannten berichtet hatte.

Wir tragen unsere Last mit einer gewissen Erleichterung, wenn es um uns herum nicht allzu beschwingt zugeht.

24.10.2011 um 11:10 Uhr

Rattern und Plappern

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Rattern und Plappern

Manche Menschen sinnen, und man sieht, wenn man phantasiebegabte Augen hat, wie es hinter der Stirn dieser Stillen rattert, wenn sie etwas zu verstehen versuchen oder ihr Gedächtnis durchstöbern. Andere ersetzen das Rattern durch Plappern. Das sind die, die das Sinnen zu vermeiden trachten. Manchmal geht das bis zur Besinnungslosigkeit – der Zuhörer.  

14.10.2011 um 13:41 Uhr

Nichts Neues

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Nichts Neues

Eine psychopathologische Verirrung einiger Menschen, die sich im Laufe der Entwicklung des technischen Instrumentariums zur Massenkrankheit weiterentwickelt hat: immerzu was Neues haben zu wollen. Zu Höhlenzeiten war eine solche Grundhaltung nicht die schlechteste, denn sie führte heraus aus der kalten Enge, aber heute, in Zeiten starken Bevölkerungswachstums und extremer Ressourcenverschwendung, bringt ungebremste Novitätengier als weitverbreitete Handlungsorientierung die Menschheit langfristig wahrscheinlich eher wieder zurück zu subterranen Lebensformen, als daß sie etwas Wegweisendes hervorzaubert.

13.10.2011 um 10:38 Uhr

Bizarre Reklame

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Bizarre Reklame

Gerade sah ich eine Anzeige der "Christophorus Gruppe". Obendrüber der Leitgedanke: "Sonnentage im Herbst des Lebens". Das Wachkomahaus Oase bietet Wachkomapflege an. Fehlt nur noch die Sonne.

11.10.2011 um 10:02 Uhr

Mehrlagige Gedanken

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Mehrlagige Gedanken

Wenn ich unsere Gesellschaft durch die geschichtsphilosophische Brille betrachte und nach Niedergangsindikatoren spähe, so frage ich mich, an Montesquieus Dekadenztheorie denkend, auf einer anderen Brille sitzend und im Nahbereich fündig werdend, ab wieviellagigem Toilettenpapier diese Zivilisation als untergangsgeweiht zu betrachten ist und ob sie hier und dort Ähnlichkeiten mit der spätrömischen Verfallskultur aufweist.

27.07.2011 um 14:49 Uhr

C wie Zukunft

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

C wie Zukunft

Für die Cucunft wünsche ich der ZDU weiter cunehmende Fernunftferne.

Spiegel online

27.07.2011 um 09:14 Uhr

Verplempern

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Verplempern

Mit dem Leben ist es wie mit dem Geld. Die einzige Art, tatsächlich etwas davon zu haben, ist es, dieses in Umlauf, in Bewegung zu bringen. Manche nennen das "verplempern". Das ist eine naive Denkweise. Denn was wäre die Alternative? Der eine verplempert sein Leben mit Musikmachen, der andere mit dem Plattsitzen des Hinterns in einem Büro, und wieder ein anderer wechselt ständig die Reifen, anstatt zu fahren.