grundsicherung politik

27.02.2007 um 20:21 Uhr

Kindergeld gegen Krippenplätze

Stimmung: gut

Es wird ja überlegt die nächste Kindergelderhöhung zugunsten von mehr Krippenplätzen ausfallen zu lassen. Den Hausfrauen wirft man vor sie entzögen sich dem Arbeitsmarkt, den berufstätigen, sie entzögen sich den Kindern, den Kinderlosen wird vorgeworfen, das sie keine Kinder bekommen. Die Männer schauten zu und stünden vergleichsweise gut da. Soweit Bischof Huber (EKD). Bischof Mixa, von der katholischen Kirche, meint dazu: Frauen verkommen zu Gebärmaschinen, wenn man ihnen die Kinder gleich abnimmt und in staatlicher Obhut gibt. Wobei ich anmerke, Kinder zur Welt gebracht, haben sie wohl beide noch nicht. Gerald Hüther, Hirnforscher, ist der Meinung, Kinder entwickeln sich gut bei der Mutter, wenn sie denn gerne mit ihnen zusammen ist. Ansonsten haben Erfahrungen gezeigt, das Kinder sich auch in Krippen gut entwickeln, wenn dort Betreuerinnen, sind zu denen sie eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen können. Eine Betreuerin dürfte maximal 6 Kinder betreuen. - Ich frage mich allerdings, was die Kleinstkinder am liebsten hätten? -

26.02.2007 um 18:03 Uhr

Frauen an die Macht!!!

Stimmung: gut

Ja, Frauen an die Macht!!! Jetzt sind sie an der Macht, Angelea Merkel als Kanzlerin, von der Leyen als Familienministerin, Ulla Schmidt, Gesundheitsministerin. Und merkt ihr einen Unterschied in der Politik, wo doch jetzt Frauen an der Macht sind..ausser das die Gesichter fraulicher aussehen? Werden jetzt Frauen im Berufsleben nicht mehr benachteiligt, gleiche Löhne gezahlt, die gleichen Aufstiegschancen gewährt. In der Schule haben die Mädchen die Nase vorne, was die Noten betrifft, aber wie sieht es später aus? Ich glaube da gibt es noch viel zu tun. Dieses mal als provokante Ansichten eine Mannes.

26.02.2007 um 17:50 Uhr

Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre

Stimmung: gut

Jetzt hat ja unser Wirtschafstminister Glos (CSU) die Anhebung des Renteneintrittsalters auf über 67 Jahren ins Spiel gebracht. Im März will der Bundestag die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre beschliessen. 73 Prozent der Bevölkerung sind dagegen und halten dieses nicht für sinnvoll. Denn nur 60 Prozent der Betriebe beschäftigen Menschen über 50 Jahre. Es gibt laut Gewerkschaft 1,2 Mill. Arbeitslose über 55 Jahre. So wollen dann die Gewerkschaften, das Renteneintrittsalter zu einem Thema im Bundestagswahlkampf 2009 machen. Aber Hartz IV wollten sie im letzten Wahlkampf ja auch zu einem Thema machen, viel blieb davon leider nicht übrig. Wenn es nicht so traurig wäre, man könnte über diese Forderungen lachen, fast 70 Jährige an die Werkbank zu stellen, auf die Sattelschlepper zu setzen oder im Supermarkt kassieren zu lassen. Es hätte nur einen Vorteil, die Betroffen würden im Altersheim kein Decubitus mehr bekommen, da sie ja den ganzen Tag auf der Arbeit stehen müssten. Und der Pflegedienst würde sie wohl auch an ihren Arbeitsplätzen kämmen und waschen. Ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt...

25.02.2007 um 23:29 Uhr

EU Studie über Armut...

von: sternenschein   Stichwörter: EU, Studie, Experten, Armut, Kluft, Arm, Reich

Stimmung: gut

Morgen soll ja eine neue Studie der EU herauskommen. In dieser wird vor den Folgen der wachsenden Armut, sowie der weiter aufgehenden Schere, zwischen Arm und Reich gewarnt. Folgen der Armut seien psychische Erkrankungen, Fettleibigkeit, Drogenkonsum und wachsende Kriminalität, so befürchten die Forscher. Besonders betroffen sind demnach Alleinlebende unter 30 Jahren, Kinder und Ältere Menschen, die kaum mit ihrem Einkommen über die Runden kommen. In England hat z.B. vor 20 Jahren ein Firmeninhaber im Schnitt 30 mal soviel verdient wie einer seiner Angestellten, heute verdient er bereits 100 mal so viel. In Dänemark sind die Menschen am zufriedensten, allerdings klagen dort die Manager, das ihre Gehälter im Vergleich zu ihren EU Kollegen niedrig sind. Ob da wohl ein Zusammenhang besteht? Aber wussten wir das nicht alles schon. Haben wir es nicht schon bemerkt, als wir sahen wie die Mutter mit ihren Kindern einkaufen ging. Um nach einem Blick in die Geldbörse, zwei Packungen Milch wieder zurück ins Regal zu stellen? Anschliessend etwas schneller an den Süsswaren vorbeiging, haben wir es nicht da schon gesehen?

19.02.2007 um 22:02 Uhr

denn sie wissen nicht was sie tun..

Stimmung: Gut

Die Politiker sollten alle einmal selbst von den 345 Euro pro Monat gelebt haben, die sie den Hartz VI Empfängern als völlig ausreichend zubilligen. Ich glaube die Abstimmung über dieses Gesetz hätte dann anders ausgesehen. Ebenso die Richter, die an Sozialgerichten darüber befunden haben, das es ausreichend fürs Leben ist. Aber scheinbar, lässt sich mit einigen Tausend Euro Netto Monatsgehalt, da sehr trefflich drüber befinden. Da kann dann sehr leicht gesagt werden, von den 345 Euro mon. lassen sich Rücklagen bilden für Kleidung, Möbel, Haushaltsgeräte, Tapeten etc., denn das ist alles schon in dieser Summe enthalten. Ja, ich wäre wirklich gespannt, wieviel Rücklagen due Politiker davon bilden könnten, bei ihrem doch so asketischen Lebenswandel.

16.02.2007 um 17:19 Uhr

De Facto Kürzung bei Hartz4

von: sternenschein   Stichwörter: Hartz, ALG, II, Kürzung, Preissteigerung

Stimmung: gut

Beim Arbeitlosengeld II, kurz Hartz IV genannt, wird seit Januar 2005 ein Betrag von 345 Euro für einen Single monatlich ausgezahlt. Für Bedarfsgemeinschaften, sowie Kinder und Jugendliche, ist der Satz entsprechend geringer.. (Wohnungs, Heiz und Nebenkosten werden zusätzlich bezahlt.) In den über 2 Jahren, seit Bestehen dieses Gesetzes, wurde dieser Betrag nicht erhöht oder angepasst. In dieser Zeit hatten wir eine Preissteigerung von fast vier Prozent , sowie eine Mehrwertsteuererhöhung von 2 Prozent. Also wurde in den letzten 2 Jahren, defacto der Leistungssatz durch Nichtanpassung um fast 6 Prozent gekürzt. Kindergeld, Kindesunterhalt und Ausbildungsvergütung wird als Einkommen der Bedarfsgemeinschaft von der auszuzahlenden Summe abgezogen. Nur am Rande, wenn jemand ein mon. Einkommen von beispielsweise 10.000 Euro hat, bekommt er zusätzlich das Kindergeld ausgezahlt, wenn er denn welche hat. Ein Hartz IV Empfänger aber nicht, denn er hat es ja nicht nötig.

14.02.2007 um 01:36 Uhr

Sozialabbau trotz gestiegenen Bruttosozialprodukt

Stimmung: gut

Ich bin kein Wirtschaftswissenschaftler, und doch will mir so einiges nicht in den Kopf. 1972 wurden neue Schwimmbäder, Schulen, Strassen etc. gebaut. Die Lernmittel waren frei, die Schüler mussten für ihre Bücher nicht zahlen, es gab auch keine Studiengebühr. Seit 1972 ist das Bruttosozialprodukt, auch inflationsbereingt ständig angestiegen, wieso soll dann heute kein Geld mehr für diese Dinge da sein? Heute verfallen Schulen, Strassen, Schwimmbäder werden geschlossen. Wo bleibt das Geld, welches trotz grösseren Reichtums nicht vorhanden sein soll? Es gibt jetzt zwar eine wesentlich höhere Arbeitslosigkeit, aber dennoch wird wesentlich mehr produziert, denn die Produktionsraten gingen auch fast immer nach oben. Die Arbeitslosigkeit begann höher zu werden, als die Gewerkschaften auf Anraten der Politik sich mit Nullrunden zufriedengab und ihre Forderungen nach der 32 Stunden Woche aufgab. jetzt wird teilweise sogar wieder 42 Stunden gearbeitet, da muss ja dann die Arbeitslosigkeit zurückgehen. Würden sie die 80 Stunden Woche einführen, dann hätten wir sicher wieder Vollbeschäftigung.(Ironie) Aber vielleicht kann mir das ja mal ein Volkswirtschaftler erklären, weshalb trotz mehr Geldes weniger davon da ist? Jedenfalls beim Staat!

13.02.2007 um 01:53 Uhr

Jugendwohnungen und Frauenhäuser

Stimmung: gut, nachdenklich

Es gibt ja betreutes Wohnen für Jugendlich und auch Frauenhäuser. Ich frage mich aber, weshalb einem Jugendlichen, Mädchen oder Jungen, der zum Jugendamt geht..eine eigene Wohnung haben möchte, betreut wohnen will oder ähnliches, so unendlich viele Hindernisse in den Weg gelegt werden. Er oder sie, werden schon ihre Gründe haben, wenn sie nicht mehr zu Hause, bei ihren Eltern leben möchten. Diese Entscheidung ist sicher schon schwer genug. Aber dann wird der Jugendliche hingehalten, vertröstet bis er 18 Jahre alt ist, und somit auf diese Einrichting keinen Anspruch mehr hat. Danach müssen sie, wenn sie sich nicht selbst finanzieren können, nach der neuen Gesetzeslage bis 25 bei ihren Eltern wohnen bleiben. Es gibt zwar Ausnahmeregelungen für Jugendliche von 18 bis 25 Jahre, aber die Jugendämter versuchen, wenn möglich diese Fälle abzuweisen. Wo bleiben hier die Menschenrechte, wo die Aufklärung in der Schule über diese Möglichkeiten? Der Caritas soll übrigens in diesen Fragen Hilfe leisten, unter Umständen sogar einen Anwalt, der das durchsetzt, beauftragen und bezahlen. Die Jugendämter haben meistens zu wenig Geld zur Verfügung um befriedigende Lösungen anzubieten. Nur wenn ein Kind/Jugendlicher leidet, soll da erstmal nach dem Finanziellen gefragt werden? Was für eine Gesellschaft sind wir, das wir uns so etwas leisten können..über das Leid von Kindern und jungen Menschen hinwegzusehen...nur aus finanziellen Gründen. Sie einfach ihrem Schicksal zu überlassen. Und wie teuer wird es der Gesellschaft später kommen, die physischen und psychischen Krankheiten, die daraus resultieren, der dann Erwachsen gewordenen zu lindern bzw. versuchen zu heilen. Bei den Frauenhäusern ist es genau so. Sie sind teilweise überbelegt, so das eine Frau mit ihren Kindern es sich dadurch eher wieder überlegt zu ihrem prügelnden, gewalttätigen Partner zurückzukehren, als dort zu bleiben. Auch in diesem Bereich wurden die Mittel gekürzt.. Es ist einfach nur traurig, dieses mit ansehen zu müssen, wie an so elementaren Dingen gespart wird.