grundsicherung politik

11.12.2009 um 10:18 Uhr

Uganda und das Antihomosexualitätsgesetz

Keine Todesstrafe für Homosexuelle in Uganda.
Das Antihomosexuellengesetz 2009, welches die Todesstrafe fùr Homosexuelle HIV positiv Kranke vorsah, sofern sie jemand anderen ansteckten, wurde in dieser Schärfe jetzt doch nicht beschlossen. Alle anderen Homosexuellen sollten danach eine lebenslange Haftstrafe bekommen.
Nach Vorstellung der Ugandischen Gesetzgebung, die in diesem Falle, sehr von der christlichen Kirche beeinflusst ist, ist Homosexualität "heilbar". Daher wurde Homosexualität dort unter Strafe gestellt. Es bleibt jetzt allerdings dabei, dass Homosexualität weiterhin in Uganda mit 14 Jahren Haft bestraft werden.

Nach einer Umfrage befürwortet die Mehrheit der Ugandischen Bevölkerung die Bestrafung von Schwulen und Lesben.

Ganz nebenbei fällt mir dabei ein, dass der ehemalige Sekretär des Papstes vor kurzem verlautbaren liess,dass Schwule nicht in den Himmel kommen könnten, da sie sich mit ihrem Handeln an Gott versündigen würden. Niemand wird schwul geboren, man entschliesst sich dazu, so zu sein. Deshalb wäre Homosexualität auch "heilbar", da es auf den freien Willen des Betroffenen beruht "so" zu sein.
Führte er in etwa aus.

Welch eine Weltsicht in Ugande und der Kirche?