Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

21.06.2007 um 15:04 Uhr

Christlich-buddhistische Taufe - >Religion und Spiritualität<

Christlich - buddhistische Taufe

  Davon sollten viel mehr Menschen erfahren -
Fritjof Capra - Physiker und Vordenker eines ganzheitlichen Weltbildes -
hat seine Tochter mit einer christlich-buddhistischen Zeremonie taufen lassen.

Er bat den Benediktiner Bruder David Steindl-Rast die Feier zu arrangieren.
Gemeinsam mit Bruder David hat er das Buch >Wendezeit im Christentum< (dtv)
verfasst, für das sie mit dem "American Book Award" ausgezeichnet wurden.

Leseempfehlung zum Interreligiösen Dialog : "Der Geist reißt Mauern nieder"
- von Sebastian Painadath (Kösel).
Pater Sebastian leitet in Indien einen Ashram der Interreligiösen Begegnung.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenAngelInChains schreibt am 21.06.2007 um 15:11 Uhr:Kann man es gutheissen, dass Kinder ueberhaupt getauft werden? Sollten sie nicht selbst entscheiden duerfen, was sie glauben - wenn sie die Reife dazu erlangt haben? Eine Taufe sieht fuer mich immer danach aus, als wuerde ein Kind, ohne, dass es dabei Selbstbestimmung hat, in eine Denkweise gezwaengt wird, ob es will, oder nicht. Es kann sich nicht wehren.
  2. zitierenkulturellkreativ schreibt am 25.06.2007 um 16:57 Uhr:Ich kann das nachvollziehen; man kann so eine Taufe natürlich auch einfach als Brauch sehen.
    Und es bleibt ja : wenn ein Mensch erwachsen ist, kann er – so oder so – selbst entscheiden, welchen Weg er einschlägt.

    Beim Darüber-nachdenken wurde mir aber bewusst, warum solcherart Bräuche auch gemischte oder ungute Gefühle hervorrufen können. –
    Ich meine, einmal gehört zu haben, dass es kirchliche Dogmen gab (oder noch gibt?) – wonach ein Kind/Mensch ohne Taufe irgendwie „in der großen, göttlichen Harmonie nicht mit drin wäre“.

    Solche Vorstellungen sind natürlich aberwitzig; zu meinen – wenn es einen allumfassenden Göttlichen Geist gibt – dass dem dann so ein kleines menschliches Brauchtum von Relevanz wäre, was das Seelenheil dieses Menschen betrifft.

    Wahrscheinlich ist religiöses Brauchtum das Eine, und kann Menschen in Gemeinschaften auch Sinn und Halt geben –
    aber fundamentalistisch-dogmatisches Überinterpretieren, wozu fundamentalistische Menschen immer neigen – ist dann noch etwas anderes; die problematische Seite.
  3. zitierenJoochen schreibt am 05.09.2008 um 12:12 Uhr:hi ich mag euch alle ganz doll
  4. zitierenNarrbertsWelt schreibt am 23.09.2008 um 15:29 Uhr:*Sympathie* zurück ;-)

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