Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

26.06.2008 um 17:38 Uhr

Wie man sein Glück findet - Rund um das Thema *Glück*

Wie man sein Glück findet
      - von J. Donald Walters,  Kriyananda  -    

Dies ist ein inspirierender Artikel von J. Donald Walters, Kriyananda, der in einer der führenden Tageszeitungen Indiens veröffentlicht wurde. Er schreibt über eines der Grundprinzipien von Yogananda's Lehren :  Glück hängt nicht von äusseren Umständen ab, sondern ist ein Zustand des Geistes; mehr noch: es ist unsere wahre Natur, die göttliche Glückseligkeit unserer Seele.

Es gibt eine klassische, weithin bekannte Geschichte, von einem Bauern und seinem Esel, der sich weigerte, einen schweren Karren zu ziehen.Der Bauer löste das Problem, indem er einen Stock am Kopf des Esels befestigte, an dessen Ende eine Karotte hing. Der Esel wendete all seine Energie auf um zu der Karotte zu gelangen - ohne jedoch jemals Erfolg zu haben. Er vergass sogar den schweren Karren, den er auf diese Weise hinter sich her zog

Wie sehr gleicht doch der grösste Teil der Menschheit diesem Esel, wenn er sich bemüht, die "Karotte" des Glücks zu erreichen. Diese Karotte kann niemals durch unsere Sinne erreicht werden. Glück ist ein Zustand des Geistes, nicht ein Gegenstand. Vor vielen Jahren sagte mir einer meiner indischen Freunde in San Francisco: "Es amüsiert mich, wenn die Amerikaner sich über jede Form von Aberglauben lustig machen, wo sie doch selbst im grössten Aberglauben befangen sind. Ich kann mir keinen grösseren Aberglauben als diesen vorstellen: der Gedanke, dass Glücklichsein, was doch ein geistiger Zustand ist, in unbeseelten Gegenständen verborgen ist".  Die Menschen bemühen sich etwas zu erreichen, das nicht erreicht werden kann, und ziehen auch noch einen Karren voll Kummer und Sorgen hinter sich her.

Der Weg zum Glück ist überraschend einfach: Er besteht darin, glücklich zu sein!

Es gibt eine Geschichte aus dem amerikanischen Staat Maine, die von dem "Meckerer" einer kleinen Stadt handelt. In jedem Ort gibt es so einen, vielmehr natürlich nicht nur einen.  Es ist eine Person, die für ihren schwierigen Charakter bekannt ist und für ihre Unfähigkeit, sich an irgend etwas zu freuen. Dieser Mann beklagte sich, wenn ein Hund über seine Wiese lief; er schimpfte, wenn ein Kind seinen Blumenbeeten zu nahe kam; er beschwerte sich, wenn seine Nachbarn zu laut sprachen oder ihr Radio zu sehr aufdrehten; er protestierte, wenn der Zug, der ihn zur Arbeit brachte, Verspätung hatte;  er hatte an den kleinsten Kleinigkeiten bei seinen Kollegen im Büro etwas auszusetzen; und schliesslich - so kann man sich gut vorstellen - kommentierte er voll Zorn die Nachrichten, die er abends im Radio hörte, bis er schliesslich erschöpft zu Bett ging und Alpträume hatte.

Schliesslich eines Tages, nach Jahren als "Meckerer", verliess dieser selbe Mann eines Morgens sein Haus in fröhlichen Sprüngen, grüsste freundlich ein paar Schulkinder, wünschte seinen Nachbarn einen guten Tag, brachte Sonnenschein ins Büro, und abends rief er sogar jemanden an, um ihm eine gute Nachricht mitzuteilen, die er soeben im Radio gehört hatte. Seine Mitmenschen beobachteten diese Veränderung in seinem Wesen höchst erstaunt eine Woche lang. Schliesslich ertrugen sie die Spannung nicht länger. Ein paar von ihnen kamen zu Besuch und fragten ihn :  "Was ist denn um Himmels willen mit dir passiert?"

"Ganz einfach", antwortete der Ex-Meckerer. "Jahrelang habe ich auf etwas gewartet, das mich glücklich machen sollte.  Am Ende kam ich zu dem Schluss, dass es nichts dergleichen gibt.  So habe ich beschlossen, trotzdem glücklich zu sein!"

Glücklichsein entsteht aus sich selbst heraus.  Es ist durch die geistige Einstellung bedingt.  Seine Basis ist die einfache Tatsache, dass die tiefste Wirklichkeit unserer eigenen Natur Satchidanandam ist :  ewiges Sein, ewiges Bewusstsein, ewig neue Freude, wie mein Gurudeva die klassische Definition von Adi Swami Shankaracharya neu gefasst hat :
Du hast bereits Glückseligkeit  in dir.  Warum beschliesst du nicht, ab heute in Glückseligkeit zu leben?

J. Donald Walters  ist ein spiritueller Lehrer in der Tradition
                                                                                         von Paramahansa Yogananda.  
  Vorträge und Artikel von J. Donald Walters, Kriyananda - - > 
http://www.ananda.it/de/kriyananda/articles/index.html

14.05.2008 um 20:38 Uhr

Ein glückliches Leben - Rund um das Thema *Glück*

Ein glückliches Leben
ist einfach
eine Aneinanderreihung
von glücklichen Momenten.

Doch die meisten Menschen
geben dem glücklichen Moment
nicht statt  –
da sie so sehr beschäftigt sind
beim Versuch,
ein glückliches Leben
zu bekommen.

- aus der Abraham-Hicks-Quelle -

- Leseempfehlung :  Ein neuer Anfang –  Das Handbuch Ein neuer Anfang. Das Handbuch zum Erschaffen Deiner Wirklichkeit: Das Handbuch zum Erscheinen Deiner Wirklichkeit
zur Erschaffung Deiner Wirklichkeit - von Esther und Jerry Hicks (Ansata) -

08.01.2008 um 15:00 Uhr

Vom Glück - Wege aus psychischen Krisen (Psychiatrie Verlag) 2

Vom Glück -  Wege aus psychischen Krisen   Vom Glück. Wege aus psychischen Krisen (Edition Balance)
I n t e r v i e w  mit Sibylle Prins (2)

In ihrem Aufruf war ja zunächst nicht vom Glück die Rede, dass ist ja Ihre Quintessenz nach dem Lesen der Texte, dass Wege aus psychischen Krisen immer auch mit der Suche nach Glück zu tun haben. Aber ist das nicht ein sehr bescheidenes Glück, wie es in den Texten daher kommt : nicht mehr in die Klinik zu müssen, sinnvolle Beschäftigung zu finden, nicht mehr alleine zu sein. Das ist doch sehr allgemein und irgendwie fast banal. Ist das Glück so banal?

Sibylle Prins : Den Begriff »Glück« kann man ja auf vielerlei Weise hinterfragen. Banal finde ich die Glücksvorstellungen keineswegs, das kommt auf den Standpunkt an.   Zum einen :  Wenn Wünsche oder Lebensträume wahr werden, kann das natürlich glücklich machen. Für mich ist aber Glück nur bedingt mit der Erfüllung von Wünschen verknüpft, sondern mehr eine innere Haltung, die man sich selbst und dem Leben gegenüber einnimmt. Zweitens kommt bei psychischen Krisen noch etwas anderes hinzu: Sie zeichnen sich ja dadurch aus, dass wichtige Selbstverständlichkeiten des Lebens verloren gehen. Wer einmal Patient auf einer geschlossenen Station sein musste, für den geht die Selbstverständlichkeit verloren, dass man sich, so lange man nicht bewusst kriminell wird, ungehindert und frei in dieser Welt bewegen kann.  Oder in der Selbstwahrnehmung: Man hat vielleicht nicht mehr das Gefühl, welches für alle anderen eben "normal" ist, dass man sich so ohne weiteres auf seine Wahrnehmung oder z.B. Leistungsfähigkeit verlassen kann.   Beziehungen, die vorher selbstverständlich waren, werden ge- oder sogar zerstört. Die Selbstverständlichkeit, eine eigene Wohnung zu haben, Freunde oder Partner/in, Arbeit zu haben, in Urlaub zu fahren oder auch nur einen durchschnittlichen Alltag bewältigen zu können, überhaupt in seinem Leben wählen und gestalten zu dürfen - alles das kann wegfallen. Wenn man diese einmal verloren gegangenen Selbstverständlichkeiten dann wiedererlangt - nun, ich erlebe das als Glück. Was Ihnen vielleicht banal erscheint, ist für mich zur Kostbarkeit geworden. Hinzu kommt noch, dass auch die Überwindung eines schlechten psychischen Befindens als Glück gewertet werden kann: Wer einmal eine länger dauernde, schwere Depression mitgemacht hat, wird sich natürlich über die Zeiten freuen, in denen er nicht depressiv ist - derjenige, dessen Leben durch Ängste stark eingeschränkt war, wird bei deren Wegfall oder Minderung über die neu gewonnen Gestaltungsmöglichkeiten glücklich sein.

Würden Sie nun nach dem Lesen aller Texte sagen, es gibt Strategien, die fast allen geholfen haben und die man wenn nicht zur Nachahmung, so doch zur Anverwandlung empfehlen kann?

Sibylle Prins : Ich sehe in vielen Texten eine Doppelstrategie: zum einen eine gewisse Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, d.h. auch eigene Fehler, Schwächen oder selbst verursachte Schwierigkeiten einzugestehen, zum anderen dabei aber auch ein gutes Selbstbewusstsein aufrechtzuerhalten oder (wieder) zu entwickeln, also nicht vor lauter "Einsicht" in das andere Extrem zu verfallen, sich selbst für völlig unfähig und hilflos zu halten, für einen Menschen, der so krank ist, dass er nie wieder etwas Neues ausprobieren und kein einziges Risiko mehr eingehen darf.  Und den Mut, auch zu nichtalltäglichen oder nicht normgemäßen Lösungen zu stehen, nicht immer nur abstrakten oder fremdbestimmten Erwartungen gerecht werden zu wollen.

Denken Sie, dass Männer und Frauen unterschiedliche Strategien haben? Das Kapitel zur Arbeit bestreiten nur Männer. Ist das Zufall oder typisch?

Sibylle Prins :  Es ist auch meine Beobachtung, dass Männer sich anscheinend immer noch stärker über Erwerbsarbeit und eine Berufsrolle definieren. Meine Vermutung ist, dass den Frauen andere Lebensmodelle eher offen stehen und zugestanden werden, und sie sich deshalb besser damit identifizieren und diese Lebensformen auch besser ausbauen können. In dem Buch gibt es allerdings einige Texte von Frauen, die nicht dem Arbeitskapitel zugeordnet sind, in denen diese ebenfalls beschreiben, wie wichtig ihnen ihre Arbeit ist. Ich denke auch, dieser Unterschied wird sich mit der Zeit noch weiter nivellieren.

Kann bei der Wahl und beim Beschreiten der Wege aus psychischen Krisen die professionelle psychiatrische Hilfe unterstützend tätig sein und wenn, wie? In den Texten kommen die Helfer ja eher selten vor und leider nicht immer hilfreich.

Sibylle Prins : Ich möchte das etwas differenzieren. Zwar werden die Klinikaufenthalte überwiegend negativ gewertet. Anders sieht es aus im teilstationären oder ambulanten Bereich: Tageskliniken, Tagesstätten, Kontaktstellen, Rehabilitationseinrichtungen und ambulante Psychotherapie werden manchmal ambivalent, oft aber positiv und als hilfreich beschrieben. Das macht die Wichtigkeit des Ausbaus dieses Bereichs wieder einmal deutlich und zeigt auch, dass dieser Ausbau Früchte trägt.  Ferner fällt mir auf, dass die jeweiligen Wege aus der Krise immer an sehr individuelle persönliche Interessen, Vorlieben und Bedürfnisse anknüpfen. Es ist wenig die Rede von dem, was als allgemein gültig bei der Bewältigung von psychischen Krisen gilt, und schon gar nicht von standardisierten Therapieverfahren. Diese persönlichen Motivationen sollten in der psychiatrischen Behandlung noch ein viel stärkeres Gewicht bekommen.

Könnte von diesen Aufgaben, die die Kliniken offenbar nicht so gut lösen, also vor allem akute Krisenbegleitung, auch die Selbsthilfe etwas übernehmen?

Sibylle Prins :  Ich kann mir Bereiche vorstellen, in denen Selbsthilfe Aufgaben übernimmt, die bisher von Professionellen geleistet wurden - so gibt es ja schon einige von Psychiatrie-Erfahrenen in Eigenregie geführte Treffpunkte, Cafes o.Ä. Eine langwierige und schwierige Krisenbegleitung, womöglich mit einer langen Erholungsphase, in der jemand viel Begleitung und Zuwendung, aber auch sachliche und rechtliche Beratung und Unterstützung braucht– ich kann mir nur schlecht vorstellen, dass Selbsthilfe dies leisten können soll, oder wenn, dann nur in einigen ausgesuchten Fällen.  Allenfalls kann ich mir hier Mischformen vorstellen, bei denen psychiatrische Profis mit Psychiatrie-Erfahrenen zusammenarbeiten. Ich halte es auch nicht für die Aufgabe der Selbsthilfe, die Psychiatrie zu ersetzen. Was Selbsthilfe ergänzend zur Psychiatrie tun kann, dazu gäbe es viel zu sagen, - z.B. kritisches Betrachten und Hinterfragen der Psychiatrie -, ich will mich auf einen Bereich beschränken, und zwar die Selbsthilfe als soziales Feld. Die professionellen Mitarbeiter befassen sich mit ihrem Klienten aus beruflichen Gründen - der berufliche Einsatz und das berufliche Interesse haben bei allem Engagement natürliche Grenzen, die ich übrigens durchaus bejahe. Im privaten oder informellen Bereich aber haben manche Psychiatrie-Erfahrenen entweder keine sonstigen Beziehungen mehr oder sie sind dort oft »das schwächste Glied« - im Extremfall werden sie ganz ausgegrenzt wegen der Psychiatrie-Erfahrung. In der Selbsthilfe ist Psychiatrie-Erfahrung kein Ausgrenzungsgrund, sondern Zugangsvoraussetzung. Manche erleben dort nach langer Zeit wieder einmal Beziehungen, in denen sie wirkliche Wertschätzung erfahren. Das ermutigt ungemein. Als Psychiatrie-Patient hat man häufig nur die "Wahl", die Rolle des passiven Hilfeempfängers oder des aufmüpfigen Verweigerers einzunehmen. In der Selbsthilfe stehen einem mitunter noch ganz andere Rollen offen, etwa beratende, unterstützende - es ist wichtig, auch mal die Helferrolle übernehmen zu dürfen! – initiierende oder planende Funktionen. Für mich war darüber hinaus die Selbsthilfe meine wichtigste "psychoedukative Gruppe", d.h. ich habe über psychische Krisen und den Umgang damit dort sehr viel mehr gelernt als in den eher drögen professionellen 

   Veranstaltungen.  Und mehr Spaß dabei gehabt.

07.01.2008 um 15:16 Uhr

Vom Glück - Wege aus psychischen Krisen

Vom Glück  -  Wege aus psychischen Krisen   Vom Glück. Wege aus psychischen Krisen (Edition Balance)
Hrsg. v. Sibylle Prins (Psychiatrie Verlag)


Beschreibung
Der Traum Vom Glück - ihn träumen Menschen in psychischen Krisensituationen wohl auf besondere Weise,
die einen mit starkem, die anderen vielleicht ganz ohne Glauben an die Erfüllung ihres persönlichen Traums.
Sie suchen zuerst einmal nach einen Weg, weitere Klinikaufenthalt zu vermeiden. Authentisch und jeweils ganz persönlich lassen uns die Autorinnen und Autoren an ihrer Geschichte teilhaben und geben uns Einblick in die Entwicklung heraus aus der Krise hin zu etwas, das sie vielleicht Glück nennen würden.
Dabei bietet niemand Patentrezepte oder Allheilmittel an oder versucht, uns von diesem oder jenem Weg zu überzeugen :  Der eine sucht nach Struktur in seinem Leben, treibt Sport oder findet Halt bei einer festen Arbeitsstelle, die andere nimmt Medikamente, macht eine Psychotherapie, wird Künstlerin oder engagiert sich
in der Selbsthilfe. Fast immer lesen wir von stützenden sozialen und familiären Strukturen, manchmal auch von religiösen Erfahrungen.
Jede Geschichte ist eine Welt für sich und schildert doch nur einen der vielen Wege aus der Krise -  wo aus unglücklichen Umständen glückliche geworden sind.
  (Trudi N.)

    Interview mit Sibylle Prins : Vom Glück

Im letzten Jahr wurden in der Psychosozialen Umschau Psychiatrie-Erfahrene aufgerufen, persönliche Wege aus psychischen Krisen aufzuschreiben, um daraus ein Buch mit gesammelten Erfahrungen zusammenzustellen. Das Buch ist jetzt im Psychiatrie-Verlag unter dem Titel »Vom Glück - Wege aus psychischen Krisen« erschienen.  Die Redaktion befragte die Herausgeberin, Sibylle Prins, wie sich ihr Verständnis von Selbsthilfe durch die Arbeit am Buch verändert hat.

Frau Prins, Sie sind seit über 10 Jahren aktiv in der Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener tätig, in den letzten Jahren sind Sie auch immer häufiger als Referentin auf Psychiatrie-Tagungen eingeladen worden,  Sie kennen also viele verschiedene Wegen aus Krisen -, haben die Berichte denn noch Neues und Überraschendes für Sie bereit gehalten?

Sibylle Prins : Für mich war erstens die sehr breite Palette an Lebensmodellen und Krisenbewältigungsstrategien erfreulich.  Da gibt es sehr unterschiedliche Haltungen gegenüber dem, was die Krise für den Einzelnen bedeutet, und auch welche Hilfsmöglichkeiten oder eben Wege aus der Krise gefunden und genutzt wurden. Zum Beispiel die Meinungen gegenüber Medikamenten, die von einigen abgelehnt, von anderen als hilfreich empfunden werden. Positiv fand ich auch, dass die Autoren darin nicht dogmatisch sind, zwar manchmal eine Empfehlung aussprechen, aber nicht ihren jeweiligen Weg für den einzig wahren oder legitimen halten. Gefreut hat mich auch, dass so viele entweder selbst aktiv in der Selbsthilfe engagiert sind oder diese zumindest positiv erwähnen. Eine bereits länger bestehende Einstellung von mir wurde noch bestätigt :   Bei der Erklärung der jeweiligen Krise werden die medizinischen oder auch biologischen Erklärungsmuster kaum herangezogen, allenfalls noch das Vulnerabilitäts-Stress-Modell. Die anderen Modelle werden manchmal verworfen, meistens aber scheinen sie für die Betroffenen einfach uninteressant, nicht besonders nützlich zu sein. Insgesamt ist nur ein einziger Text eingegangen, den ich aus anderen Gründen nicht aufgenommen habe, in dem z.B. eine Psychose rein als Stoffwechselstörung gesehen wurde.  Ich denke, im Kontakt zwischen Psychiatern und ihren Patienten sollte dieses sehr unterschiedliche Krankheitsverständnis stärker berücksichtigt werden. Überrascht hat mich der Pragmatismus vieler Autoren und Autorinnen, d.h. es kamen relativ wenig Texte, die sehr ausgefallene und spezielle oder auch ›esoterische‹ Wege aus der Krise beschrieben.
- wird forgesetzt -

19.11.2007 um 17:46 Uhr

Wo das Glück zu finden ist - »Rund um das Thema *Glück*«

Zum »Thema Glück«  – etwas von Anthony de Mello.  Fröhlich
Seine Bücher sprechen heute zunehmend Menschen an – er entdeckte die Weisheit im Christentum – aber auch in den anderen spirituellen Traditionen.
  Der Vatikan setzte ihn deshalb
auf seine "schwarze Liste" –  nichtsdestotrotz lieben ihn Christen und Nichtchristen.

Wo das Glück zu finden ist. Weisheitsgeschichten für jeden Tag  Wo das Glück zu finden ist.
Weisheitsgeschichten für jeden Tag  -   von Anthony De Mello (Herder)

Kurzbeschreibung
Mit de Mello durch das Jahr: aufweckende, verblüffende Denkanstöße vom Meister der erzählten Spiritualität.
Ein modernes, lebensnahes Alltagsbrevier für Menschen, die bewusster leben und glücklich sein wollen.

A u s z u g
1. Januar WACH WERDEN

Spiritualität bedeutet wach werden. Die meisten Leute schlafen, ohne es zu wissen. Sie wurden schlafend geboren, sie leben schlafend, sie heiraten im Schlaf, erziehen im Schlaf ihre Kinder und sterben im Schlaf, ohne jemals wach geworden zu sein. Niemals verstehen sie den Reiz und die Schönheit dessen, was wir "menschliches Leben" nennen. Bekanntlich sind sich alle Mystiker - ob christlich oder nichtchristlich und egal, welcher theologischen Richtung oder Religion sie angehören - in diesem einen Punkt einig: daß alles gut, alles in Ordnung ist. Obwohl gar nichts in Ordnung ist, ist alles gut.  Ein wirklich seltsamer Widerspruch.  Aber tragischerweise kommen die meisten Leute
gar nicht dazu, zu erkennen, dass tatsächlich alles gut ist, denn sie schlafen. Sie haben einen Alptraum.

Vor einiger Zeit hörte ich im Radio die Geschichte von einem Mann,
der an die Zimmertür seines Sohnes klopft und ruft: "Jim, wach auf!"
Jim ruft zurück: "Ich mag nicht aufstehen, Papa."
Darauf der Vater noch lauter: "Steh auf, du musst in die Schule!"
"Ich will nicht zur Schule gehen."
"Warum denn nicht?" fragt der Vater.
"Aus drei Gründen", sagt Jim: "Erstens ist es so langweilig, zweitens ärgern mich die Kinder, und drittens
kann ich die Schule nicht ausstehen."
Der Vater erwidert: "So, dann sag' ich dir drei Gründe, wieso du in die Schule musst:
Erstens ist es deine Pflicht, zweitens bist du 45 Jahre alt, und drittens bist du der Klassenlehrer."
Also aufwachen, aufwachen! Du bist erwachsen geworden, du bist zu groß, um zu schlafen.  Wach auf!
Hör auf, mit deinem Spielzeug zu spielen. –
- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels. -

Und hier - nach Leo - weitere »Glücksmomente« von Blogigo Teilnehmern :
soJA - - > 
http://www.blogigo.de/soJA2/Gluecksmomente/47/
issi - - >  http://www.blogigo.de/issi/Gluecksmomente/3668/

07.10.2007 um 12:40 Uhr

Wenn wir glücklich sein wollen ... - Dalai Lama -

Wenn wir glücklich sein wollen,
sollten wir versuchen,
die positiven und wertvollen Persönlichkeitsaspekte,
die jeder von uns in sich trägt, zu fördern,
die negativen hingegen einzuschränken.
 
-  Dalai Lama  -    

03.10.2007 um 14:30 Uhr

Die Treppe zum Glück - >50 Antworten auf die großen Fragen des Lebens<

Die Treppe zum Glück
50 Antworten auf die großen Fragen des Lebens

- von Nossrat Peseschkian und Raymond Battegay (Fischer)

Es gibt keinen Fahrstuhl zum Glück – man muss die Treppe nehmen

Inhalt
Wie finde ich das richtige Verhältnis zwischen Arbeit und Familie? Wie gehe ich mit dem Verlust eines
geliebten Menschen um? Warum bin ich eifersüchtig? Wie finde ich Kraft, wenn ich meinen Job verliere?
Zwei bekannte Psychotherapeuten mit großer praktischer Erfahrung geben Antworten
auf die großen Fragen des Lebens – nicht abstrakt, sondern immer bezogen auf unsere Lebenswirklichkeit.

"Eigene Erfahrungen sind teuer, fremde Erfahrungen sind kostbar." Das Buch animiert dazu, die in jedem
Menschen vorhandenen körperlichen, seelischen und geistigen *Edelsteine* ans Licht zu bringen.

Es werden 50 Antworten auf Fragen von beiden Autoren gegeben, die jede für sich
von essentieller Wichtigkeit nicht nur für den/die Leser(in) auf ihrem ganz privaten
Weg zu einem glückerfüllten Leben sind -  sondern in gleicher Weise bedeutsam
für die Einleitung eines gesellschaftlichen Wandels.

04.09.2007 um 16:26 Uhr

Dankbarkeit - Glück kann oft ganz einfach sein.

Dankbarkeit - Glück kann oft ganz einfach sein.

Dankbarkeit trägt in der Tat dazu bei, uns oft direkt besser zu fühlen.
Das ist auch leicht zu erklären: In der Hektik des Alltags nehmen wir oft nicht mehr wahr,
was wir schon alles haben. Wir werden morgens wach, fingern nach dem Lichtschalter und
schon wird es hell.  Wir gehen ins Bad, drehen den Wasserhahn auf und bekommen sofort
klares, frisches Wasser.  Für uns alles eine Selbstverständlichkeit.

Aber für Milliarden von Menschen gibt es das nicht.
Nach Angaben der Vereinten Nationen leben 2,4 Milliarden Menschen ohne zeitgemäße Sanitäranlagen.
Und 1,2 Millarden haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Wenn wir uns das klar machen, müssen wir feststellen, dass wir sehr privilegiert sind.
Während wir über den leichten Kopfschmerz jammern, liegen Tausende Menschen im Sterben
und krümmen sich vor Schmerzen.

Ein paar Sekunden oder Minuten Dankbarkeit am Tag versetzen uns gleich     
in eine bessere Stimmung.

Glück kann oft ganz einfach sein.
    

31.07.2007 um 15:44 Uhr

Flow - eine innerliche Dauerbelohnung - >Rund um das Thema Glück<

Als ob es so sein soll – ein neues Taschenbuch ist zum Thema »Flow« erschienen.

Flow – der Weg zum Glück   Flow - der Weg zum Glück. Der Entdecker des Flow-Prinzips erklärt seine Lebensphilosophie
  - Mihaly Csikszentmihalyi (Herder) 

Ingeborg Szöllösi interviewt den Entdecker des »Flow-Prinzips«
und erkundet die Facetten und Voraussetzungen eines Lebens im Glück,
bei dem Menschen mit Leidenschaft und innerlicher Berufung leben, arbeiten
und ihre Beziehungen gestalten.

Dabei verschweigt der bekannte Forscher nicht, dass diese Art zu leben auch einer ethischen Orientierung bedarf.

Flow ist dann so etwas wie eine innerliche Dauerbelohnung für ein Leben im Einklang
mit sich selbst, mit anderen und der natürlichen Umgebung.

Durch die Gesprächsform des Buches ist es besonders sympathisch lesbar.

22.07.2007 um 15:32 Uhr

Flow - >>Rund um das Thema Glück<<

Noch einmal zum vom Glücksforscher Csikszentmihalyi geprägten Begriff »Flow.«

Flow: Das Geheimnis des Glücks   F l o w  -
  Glück als Hingabe an den Augenblick

Der Begriff Flow stammt von Mihaly Csikszentmihalyi, der damit das Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit zu beschreiben.  Wenn wir im Flow sind, sind unser Fühlen,
unser Wollen und unser Denken in diesen Augenblicken in Übereinstimmung.
Während wir der Tätigkeit nachgehen, spielen für uns weder die Zeit, noch wir selbst eine Rolle
und das Handeln geht mühelos vonstatten.

Viele Tätigkeiten können Flow erzeugen. Bei einer genaueren Analyse fand Csikszentmihalyi folgende Bestandteile, die flowerzeugenden Aktivitäten gemeinsam sind
(nicht alle Bestandteile müssen gleichzeitig vorhanden sein):

!   Wir sind der Aktivität gewachsen.
Wir spüren eine Herausforderung, es braucht entsprechende Fähigkeiten, die Herausforderung
und die Fähigkeit passen zusammen.

!   Wir sind fähig, uns auf unser Tun zu konzentrieren.
Wir konzentrieren uns vollständig, sind nicht abgelenkt, lassen uns nicht ablenken.  Wir hinterfragen die
Aktivität nicht. Gleichzeitig (oder auch: dadurch) sind die Sorgen des Alltags aus dem Bewusstsein verdrängt.

!   Die Aktivität hat deutliche Ziele.
Wir wissen, was wir tun müssen, um das Ziel zu erreichen.

!   Die Aktivität hat unmittelbare Rückmeldung.
Wir wissen oder erfahren, wann wir etwas richtig oder falsch gemacht haben.

!   Wir haben das Gefühl von Kontrolle über unsere Aktivität.
Dabei ist es nicht wichtig, ob wir tatsächlich die Kontrolle haben - unser Gefühl für die Kontrolle
ist entscheidend.

!   Unsere Sorgen um uns selbst verschwinden.
Die Bewusstheit von sich selbst geht verloren.  Manchmal erlebt man die Ausweitung des Selbst über die Körpergrenzen hinweg.  Es ist keine Zeit zur Selbsterforschung – wir sind einfach.

!   Unser Gefühl für Zeitabläufe ist verändert.
Wir haben das Gefühl, dass die Zeit schneller vergeht.

Diese Bestandteile gelten für alles im Leben :  für die Arbeit, das Hobby, die Sportaktivitäten,
unsere Partnerschaft oder den Freundeskreis.
Für dauerhafte »Zufriedenheit« spielen Wachstum bzw. Weiterentwicklung eine wesentliche
Rolle.  Eine Mahlzeit mag hervorragend schmecken - wenn wir sie immer wieder essen, verliert sie ihren Reiz. Unsere Arbeit mag uns gefallen - wenn sie tagaus tagein immer gleich bleibt, wird sie langweilig. Unser Partner
mag uns faszinieren - wenn wir uns nicht gemeinsam weiterentwickeln, kommt es wahrscheinlich zur Krise.

Quelle : Glücksarchiv - - >
http://www.gluecksarchiv.de/index.htm

21.07.2007 um 16:00 Uhr

Der Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi - >Thema Glück<

F  l  o  w
Der Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi     

Einer der wegweisenden Denker zum Thema *Glück* ist der Glücksforscher
mit dem schwer zu merkenden Namen Mihaly Csikszentmihalyi.
Er ist inzwischen international bekannt durch den von ihm geprägten Begriff >>Flow<< -
sowie sein gleichnamiges Buch.  Ich möchte ihn auf dieser Seite vorstellen.

Seine Inspiration bekam Dr. Mihaly Csikszentmihalyi [ sprich: tschik-sent-mi-hayi ]
über die Kreativität -  seine eigene, die anderer und die des Lebens an sich.
Als Sohn ungarischer Eltern machte er sein Abitur am humanistischen Torquato-Tasso-Gymnasium in Rom,
wurde Künstler und erwarb 1965 zudem seinen "Dr. Phil." in Psychologie an der University of Chicago, an der
er schließlich auch lehren sollte.
Doch bot der begrenzte Rahmen der Psychologie weder für seine Kreativität genügend Raum, noch für sein Verlangen, eine höhere Ordnung zu finden:
"Irgendwie haben mich in den verschiedenen Disziplinen, sei es in der Psychologie, der Soziologie oder in der Anthropologie, stets jene Menschen angezogen, die eine gewisse Einheit in ihrem Fachbereich erkannten –
die also keine postmodernen Reduktionisten waren, wie man das später nannte", erklärt er.
C.G. Jungs Werk hat ihn stark beeinflusst, auch auf dem Gebiet der Weltreligionen ist er sehr belesen,
und seit jeher war er fasziniert von Menschen, die schon mal einen Schritt zurücktreten, um herauszufinden,
was da im Laufe der Zeit in unseren so verfahrenen, wie verwirrenden menschlichen Verhaltensmustern
eigentlich so vorgeht.
"Ich war zum Beispiel zutiefst beeindruckt von Teilhard de Chardin, dem Jesuitenpater, der unsere
Vorstellungen von der Evolution so maßgeblich weiterentwickelte", sagt Csikszentmihalyi.

Weithin bekannt wurde Csikszentmihalyi vor allem wegen seines 1990 erschienenen
Bestsellers  »Flow : Das Geheimnis des Glücks« (Klett Cotta) -
in dem er den Begriff "Flow" erforscht und charakterisiert als ein "Im-Flow-sein" - - >
als die optimale und zutiefst erfüllende menschliche Erfahrung, vollkommen in einer
Tätigkeit aufzugehen.  
Flow findet sich in den bildenden Künsten, im sportlichen Wettkampf, in der spirituellen Praxis oder bei
einer fesselnden Arbeitsaufgabe und beschreibt den starken, ausschließlich beim Menschen zu findenden
Antrieb, über sich selbst hinauszuwachsen, über Begrenzungen zu triumphieren.

Sein Lebenswerk beschreibt Csikszentmihalyi als den Versuch, "herauszufinden, was uns Menschen wirklich glücklich macht" -
wobei er das Wort "wirklich" betont denn für ihn ist Glück weder einfach "Flow", noch das Gefühlserlebnis
von Freude und Vergnügen.
Das Glück, auf welches er verweist, beinhaltet die permanente Herausforderung,
über ein reines Eigeninteresse hinauszugehen und sich als Teil von etwas Größerem einzubringen.

Information über Flow - - > http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_%28Psychologie%29
Buchempfehlung :  L e b e  g u t !  -  Wie Sie das Beste aus Ihrem Leben machen
- von Mihaly Csikszentmihalyi (dtv)

21.07.2007 um 15:16 Uhr

Glücklich sind Menschen, die lernen, der Kraft der Natur zu vertrauen - >Rund um das Thema Glück<

Franz Alt :      
Glücklich sind Menschen, die lernen, der Kraft der Natur zu vertrauen.

In einem Gespräch zum Thema Glück sagt der engagierte Journalist und Querdenker Franz Alt : Glücklich sind Menschen, die lernen, der Kraft der Natur zu vertrauen.  Die Vertrauen in die Schöpfung haben.  Das sind die Zukunftsleute.  Die Richtung stimmt schon.
Jetzt müssen wir nur an Tempo zulegen.  Denn wir haben nicht unendlich viel Zeit.
Es ist nicht fünf vor zwölf, es ist nicht nach zwölf, es ist zwölf.  Wir müssen aus 24 Millionen Gebäuden in Deutschland 24 Millionen kleine Solarkraftwerke machen.

Auf die Frage, ob das reicht, antwortete er : Die Technik allein wird uns nicht retten.
Wir brauchen eine Ethik, eine Ökospiritualität, die sich an Jesus orientiert. Mit Askese, Verzicht und Opfer hat Jesus null zu tun.  Im Gegenteil :  Er hat einen Weg zum Glück aufgezeigt. Er spricht von der Fülle des Lebens.
Wenn das die Kirchen bloß begriffen hätten! Es reicht für jedermanns Bedürfnisse, wenn wir uns in die Natur einklinken.  Das ist der Rettungsanker.  Es reicht freilich nicht für jedermanns Habgier.
Das Glück liegt immer zwischen Überfluss und Askese.

Frage:  Sie stimmen Dorothee Sölle zu, dass Jesus einer der glücklichsten Menschen der Weltgeschichte war?
Franz Alt:
  Vollkommen.  Weil er konsequent war, weil er auf seine Träume gehört hat und seinen Visionen
treu blieb, weil er seinen eigenen Weg ging, nicht irgendeinen.
Er war er selbst.  Das müssen wir werden : wir selbst.

Frage :  Was ist das für ein Glück?
Franz Alt:  Eines, das immer wiederkehrt.  Man schwebt natürlich nicht auf Wolke sieben.
Es gibt immer Ups und Downs.  Sonst wüsste man wahrscheinlich gar nicht, was Glück ist.  Die Welt ist polar.
Es gibt kein Einatmen ohne Ausatmen.  Und das wird so bleiben.
Eine neurosefreie Welt werden wir nicht erleben.  Auch im Paradies gibt es Neurosen.  Konkret: Glück ist,
wenn ich ein Tennis-Match mit meiner Frau im Tie-Break gewinne.  Aber ich gewinne nicht so oft. …

Die Website von Franz Alt - - > 
http://www.sonnenseite.com/

21.06.2007 um 17:46 Uhr

Glücksmomente - von Leo - >Rund um das Thema Glück<

G l ü c k s m o m e n t e  v o n  Leo     

  Hier meine Liste (hoffentlich noch erweiterbar)     

!  die Mauersegler morgens schon schreien zu hören und zu wissen, der Tag ist erwacht,

!  die Oberfläche einer frisch geschlüpften Kastanie anzugreifen,

!  plötzlich ein Lied im Radion zu hören, mit dem man eine positive Erinnerung verbindet,

!  ein gutes Stück Schokolade im Mund zergehen zu lassen,

!  der erste Schluck Bier nach einem anstrengenden Tag,

!  ein Telefonanruf von einem guten Freund,

!  der erste Tag nach einem langen Winter, an dem man merkt, dass der Frühling kommen möchte,

!  einem Fremden in die Augen zu schauen und gemeinsam zu lächeln (vielleicht sogar über gar nichts! ),

!  die Luft nach einem Gewitter zu riechen (am besten in den Bergen),

!  ein wirklich gutes Foto zu sehen,

!  die Gewissheit, dass das Buch, welches man gerade liest, absolut das richtige ist,

!  das Gefühl etwas wirklich gut geschafft zu haben,

!  das Gefühl nach einem ehrlichen Lob (nach beiden Seiten),
!  ...

Ich glaube, ich könnte noch etwas finden ...
Ich glaube aber auch, dass ich still in meinem Inneren oft glücklich bin. …

   Gefunden und berührt worden in Leo's Weblog - - > 
http://www.blogigo.de/Skandinavien_fuer_Anfaenger/Gluecksmomente-meine-Version/6065/
Mauersegler (Foto) - - >  www.blogigo.de/UnsereTiere   

29.05.2007 um 12:49 Uhr

Buddhas Anleitung zum Glücklichsein - >Thema Glück<

.. und ein Blick von Buddha’s Seite her

Buddhas Anleitung zum Glücklichsein  Buddhas Anleitung zum Glücklichsein. Fünf Weisheiten, die Ihren Alltag verändern
Fünf Weisheiten, die ihren Alltag verändern -  Marie Mannschatz (Gräfe und Unzer Verlag)

Das Buch bietet eine fundierte Hilfestellung, uns mit den fünf Hindernissen auseinander zu setzen – die unserem Glücklichsein im Wege stehen.

Der Buddha erkannte, dass jeder Mensch mit diesen fünf Hindernissen zu tun hat, die uns davon abhalten,
glücklich zu sein :  Zweifel, Unruhe, Trägheit, Verlangen und Widerwille.
Die Autorin beschreibt nachvollziehbar, wie sich diese negativen Gewohnheiten bei uns zeigen können –
und leitet auch konkrete Übungen an, sich diese Muster achtsam anzuschauen, genau zu untersuchen und anzunehmen –
damit wir sie nach und nach verändern können.
Das Buch wird aufgelockert mit einigen Weisheitsgeschichten – und vielen praktischen Übungen.

Jedem der Hindernisse ist ein eigenes Kapitel gewidmet – zu Beginn steht als Vorbereitung die Achtsamkeit :
sie ist das wichtigste Instrument, die fünf Hindernisse zu erkennen.
Das Buch stellt einen praktischen Leitfaden dar, für die Arbeit an unseren inneren Hindernissen – und ist sowohl für Einsteiger als auch für geübte geeignet.
Es beschreibt den Weg, Glück zu erfahren – das uns eigentlich in die Wiege gelegt ist.

Die Autorin
Marie Mannschatz praktiziert Achsamkeitsmeditation seit 1978.
Sie war Schülerin des international bekannten buddhistischen Lehrers und Autors Jack Kornfield.
Sie hat ebenfalls eine gute Meditations-Einführung geschrieben:

Meditation – mehr Klarheit und innere Ruhe (Gräfe und Unzer)
Die Website von Marie Mannschatz - - >
http://www.mariemannschatz.de/marie.html

10.05.2007 um 12:05 Uhr

Bewusst glücklich - >Rund um das Thema Glück<

Ein sehr lesenswertes Buch -

Bewußt glücklich. Das Handbuch zum erfüllten Leben  Bewusst glücklich  
  – Das neue Handbuch zum erfüllten Leben -  von Deepak Chopra (Allegria)


Buchbeschreibung :
Deepak Chopra betrachtet das Geheimnis unseres Daseins und die entscheidende Frage, was unser Leben für die ewige Suche nach dem Glück bedeutet.
Wer bin ich ?  Woher komme ich ?  Wohin gehe ich, wenn ich sterbe
?
Chopra schöpft aus den alten Quellen östlicher Philosophie und den Forschungsergebnissen der modernen Naturwissenschaft, um uns so zu helfen, unser wahres Wesen zu verstehen. Wenn uns das gelingt, beginnen wir aus der Quelle eines dauerhaften Glücks zu leben.
Wenn wir wissen, wer wir sind, hören wir auf, uns der im Kosmos bestehenden inneren Intelligenz zu widersetzen. Wir erlauben dem Universum vielmehr, in anstrengungsloser Leichtigkeit durch uns hindurch zu fließen, und so wird unser Leben bewusst glücklich.
"Wenn unser Leben ein Ausdruck des inneren Zustands von Glück ist, dann entdecken wir in uns ein riesiges Reservoir an Kraft.  Diese Kraft befreit uns von Angst und Begrenzungen und gestattet uns, dass wir die gesamte Fülle dessen erkennen und verwirklichen, was wir anstreben."
- Deepak Chopra –

Über den Autor:  Deepak Chopra ist einer der bekanntesten Autoren zu spirituellen Themen; wie auch Themen des ganzheitlichen Heilens.  In seinen zahlreichen Vorträgen und seinen Werken, zu denen inzwischen auch literarische Erzählungen gehören, verbindet er östliche Weisheitslehren mit westlicher Wissenschaft.

09.05.2007 um 14:31 Uhr

Patch Adams: Das Revolutionärste .. - >Rund um das Thema Glück<

Das Revolutionärste, was
ein Mensch heute tun kann,
ist, öffentlich glücklich zu sein.
 
- Patch Adams -    

Patch Adams wurde international bekannt durch den gleichnamigen Film mit Robin Williams.
Er gilt heute als geistiger Vater der Klinikclowns.

07.05.2007 um 18:55 Uhr

Aussagen (AZ) – zum Thema Glück

     Was ist Glück ?  –   Einige Stellungnahmen

In der Münchner AZ war ebenfalls eine kleine Umfrage unter Prominenten zum Thema Glück – einige, die mich angesprochen haben, habe ich zusammengestellt. Auch aus den verschiedenen Parteien ist jemand dabei.

Glück bedeutet aufzuwachen, keine Sorgen zu haben und abends immer noch ohne Sorgen einzuschlafen.
 
- Regina Halmich, Box-Weltmeisterin –     

Glück meint für mich Freundschaft, Liebe und Anteilnahme.
– Claudia Roth, Grünen-Chefin –

Glück ist sehr mit der eigenen Lebenshaltung verbunden.
– Alois Glück, Landtagspräsident, CSU –

Glück ist, anständig und gesund durchs Leben zu kommen.
- Franz Maget, SPD-Chef -

Glück ist, wenn ich anderen etwas geben kann, das sie freut.
- Mariss Jansons, Dirigent -

Glück ist, meine Kinder und meine Frau in die Arme zu nehmen.
- Ralph Siegel, Komponist -

Glück heißt, dass es meiner Familie und mir gut geht.
- Sky Du Mont, Schauspieler -

Glück bedeutet, im rechten Augenblick das Richtige zu tun.
- Claus Hipp, Unternehmer -

Glück heißt, mit dem zufrieden sein, was man hat. Glück ist also die Fähigkeit, glücklich zu sein.
- Christine Kaufmann, Schauspielerin -

Glück ist : Einatmen, ausatmen, dieser Augenblick.
 
     - Doris Dörrie, Filmemacherin -

- denn in Wahrheit haben wir ja immer nur: diesen Augenblick
!

07.05.2007 um 18:00 Uhr

Studie zum Thema Glück - >Rund um das Thema Glück<

Umfrage :
Glück  –   ein sinnstiftender Grundwert     Die Grafik "http://www.onlinekunst.de/rosengedichte/bilder/dornen_willi05150009.JPG" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.

Die Haltung der Menschen zu Themen wie Lebenssinn und Glück hat sich in den vergangenen
50 Jahren verändert;  früher war Glück haben oder Glücklichsein oft beinahe etwas Anrüchiges, Verpöntes, etwas Egoistisches.  Heute dagegen ist Glück zu einem "sinnstiftenden Grundwert" aufgestiegen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag der Zeitschrift "emotion" gemacht hat.

Die Mehrheit der Deutschen beansprucht Glück wie eine Art Grundrecht –
man/frau strebt nach ihm – und man genießt es, wenn es da ist, auch in aller Offentlichkeit.
Ein Teilnehmer der Befragung drückte das so aus : "Lebe dein Leben so, wie du dir das denkst, nach deinen Vorstellungen, dann wirst du wahrscheinlich auch glücklich."
Glück ist also eine Frage der Einstellung – es gibt nicht das verifizierbare – sondern nur das gefühlte Glück.

Nach der neueren Umfrage sehen sich zwei Drittel der Menschen als mindestens tendenziell glücklich.
84 Prozent gaben an, immer wieder glückliche Momente zu erleben – im Urlaub, mit Freunden oder in der Liebe.
60 Prozent der Deutschen kennen und erleben ab und zu – so das IfD - das, was in der Wissenschaft als >Flow< bezeichnet wird; ein zeitweiliger totaler Glückszustand, der in der völligen Hingabe bei einer Beschäftigung oder in einer Situation erlebt wird - die einen alles andere vergessen lässt.  Im Beruf, in der Liebe, oder wenn man seinem Hobby nachgeht.

Eine wichtige Botschaft der Studie lautet : Viele kleine Dinge machen froh – nicht wenige große.
Glück erreicht, wer nach Erreichbarem strebt.  Glücklich macht die Deutschen lieben und geliebt werden (77 Prozent), Zufriedenheit finden (75 Prozent), die Fähigkeit, sich über kleine Dinge des Lebens zu freuen (62 Prozent).
Der Sozialphilosoph Erich Fromm erkannte Lieben als Kunst – in gleicher Weise kann Glücklichsein als Kunst gesehen werden – eine Art von Kunst des Lebens.
Bild (gefunden) : Publik Forum Internet-Forum