Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

01.06.2008 um 17:18 Uhr

FINDHORN - Spiritualität im Einklang mit der Natur (2)

Findhorn Bay  -   ein abgelegener Platz im Nordosten Schottlands, übt seit Jahren eine magische Anziehungskraft auf Menschen aus aller Welt aus.
Menschen, die nicht der wildromantischen Natur wegen kommen, sondern um eines der wohl bedeutendsten ganzheitlich orientierten Gemeinschafts-  und Ökoprojekte der Gegenwart kennenzulernen und zu erleben.

    F i n d h o r n
  -  Spiritualität im Einklang mit  d e r  N a t u r   - 2 -

Der Ruf der Findhorn-Gemeinschaft hat sich im Laufe der letzten vier Jahrzehnte über die ganze Welt verbreitet und die "Findhörner" - seit 1980 auch offiziell im Programm des Global Ecovillage Network eingebunden - werden ihm auch heute noch gerecht.
Das besondere von Findhorn liegt in der auch heute noch gelebten Botschaft, dass der Umgang mit Menschen, Tieren und Pflanzen spirituell vom Geist der Liebe erfüllt sein muss -  dann werden unglaubliche Entwicklungen möglich.

In FINDHORN finden regelmäßig auch SEMINARE mit international bekannten spirituellen Autor/-innen und Lehrer/-innen statt –  beispielsweise Eckhart Tolle, Neale Donald Walsch, Autor der "Gespräche mit Gott"; Gangaji oder Caroline Myss. Ebenso ERFAHRUNGSWOCHEN, die ein Kennenlernen des Gemeinschaftslebens vermitteln.

Im Folgenden ein meditativ empfangener Text, von Eileen Caddy - eine der Findhorn Gründer/innen.

Herzenstüren    

Du kannst nicht erwarten, spirituell zu wachsen, wenn du nicht bereit bist, dich zu ändern. Diese Veränderungen mögen bescheiden anfangen, aber sie werden immer drastischer und grundlegender werden, je weiter du dich ins Neue hineinbegibst.  Manchmal ist ein vollständiger Umsturz nötig, um eine vollkommen neue Lebensweise herbeizuführen. Es ist jedoch erstaunlich, wie schnell du dich an die Veränderung gewöhnen kannst, solange du den Mut aufbringst und der Überzeugung bist, daß alle Veränderungen, die da geschehen, zum Allerbesten sind. Laß immer die Vollkommenheit dein Ziel sein. Dehne dich ständig aus und greife ständig nach dem scheinbar Unmöglichen.  Wachse ständig an Weisheit und Verständnis und sei nie und zu keiner Zeit damit zufrieden, stillzustehen. Es gibt immer noch etwas zu lernen. Es gibt immer wieder etwas Neues und Wunderbares in diesem Leben zu entdecken; dehne deshalb dein Bewußtsein und deine Vorstellungskraft aus, um Raum dafür zu schaffen. Bleibe offen und aufnahmefähig, damit dir nichts entgeht.    (Eileen Caddy am 19. Januar)

Und ein im Kontakt mit Engeln der Natur (Devas) empfangener Text von Dorothy Maclean:

Gespräch mit einer Landschafts - Deva (15. Juli 1971)
"Die Gärten der Zukunft werden alles gegenwärtig Bekannte weit übertreffen.  Nicht weil Wissenschaft und Intelligenz ihnen helfen oder sie fördern, sondern weil es die Liebe tut. Das gefühlvolle Mitteilen der Liebe lässt die Pflanze zu ihrer Fülle gedeihen, zu ihrer Gottes-Essenz.
Im kommenden Zeitalter werden die Menschen ihre göttlichen Eigenschaften viel stärker zum Ausdruck bringen. Die Pflanzen werden, wenn sie von Liebe umgeben sind, ihre göttlichen Eigenschaften viel schneller zum Ausdruck bringen, werden einem Wechsel viel offener gegenüberstehen und so auch in größerer Harmonie mit dem übrigen Leben sein.
Es werden Pflanzenwunder geschehen, denn Liebe ist ein Wunderwirker. Pflanzen werden heute gezwungen und verletzt, um ein bestimmtes Ergebnis hervorzubringen; weit größere Ergebnisse werden zur größten Freude mit Liebe erlangt werden. Wenn ihr an die Kraft der Liebe glaubt und sie handhabt, werdet ihr das erleben."

(Dorothy Mclean, Mitbegründerin der Findhorn Gemeinschaft, erlernte die Fähigkeit, mit Pflanzen Devas zu kommunizieren und dokumentierte diese Gespräche.)

Ein FINDHORN-BUCH:
Der Zauber von Findhorn. Ein Bericht. ( rororo transformation).   Der Zauber von Findhorn / Ein Bericht -  Paul Hawken (rororo)
Die Website von Findhorn -- > 
http://www.findhorn.org/index.php
Ein Findhorn-Artikel in GLOBAL 2000 -- >  http://www.global2000.at/pages/gnews00_3um4.htm

30.05.2008 um 18:38 Uhr

Findhorn – Spiritualität in Verbundenheit mit der Natur

Die Findhorn Foundation ist –  neben Auroville -  vielleicht das bedeutendste spirituell orientierte
Gemeinschaftsprojekt unserer Zeit.

Findhorn   
  – Spiritualität in Verbundenheit mit der Natur

In der Neuzeit entsteht menschheitlich langsam auch ein Bewusstsein, dass Spiritualität nicht notwendig in dem Rahmen einer Religion gelebt werden muss.  Sie kann innerhalb eines solchen Bezugsrahmens gelebt werden - genauso auch unabhängig von einem solchen Rahmen.

Im Garten Gottes blühen viele Blumen, so würden es die Dichter formulieren.
Die heute weltbekannte spirituelle FINDHORN GEMEINSCHAFT ist eine solche Blume  –
und das mehr, als nur im übertragenen Sinne.

FINDHORN eine spirituelle Gemeinschaft, Seminarzentrum, Ökodorf und Heimat
für mehr als 400 Menschen, die neue Wege des Zusammenlebens erforschen.
Die Gemeinschaft entstand 1962, als Eileen und Peter Caddy und Dorothy Maclean sich in einem Wohnwagen-Park in Findhorn, im Nordosten Schottlands, niederließen. Ihre starke Bereitschaft, praktische Spiritualität im Alltag zu leben und mit der Intelligenz der Natur zusammenzuarbeiten, führte zur Entstehung wunderschöner Gärten, die auf kargem, sandigem Boden gediehen.

Die Gemeinschaft, die seitdem um sie herum wuchs, folgt nach wie vor ihren Prinzipien von der allumfassenden Verbundenheit allen Lebens und arbeitet an der Entwicklung nachhaltiger spiritueller, sozialer und ökonomischer Strukturen. Dazu gehören ökologische Bauweise, alternative Energieerzeugung, Recycling und biologischer Anbau.
Heute umfasst FINDHORN über 40 verschiedene Organisationen, die alle durch eine positive gemeinsame Vision für die Menschheit und die Erde verbunden sind.

Eine Botschaft Findhorns für unsere Welt ist, dass es möglich ist, mit den Engeln der Natur zusammen zu arbeiten. Auch wenn nicht wenige über eine solche Aussage noch lächeln mögen – entsteht langsam und stetig eine Offenheit für neuartige Sichtweisen.

Ein FINDHORN-BUCH von Dorothy Maclean :
    Du kannst mit Engeln sprechen (Aquamarin)    Du kannst mit Engeln sprechen 

Die FINDHORN WEBSITE - - > 
http://www.findhorn.org/programmes/programme295.php
Ein Artikel über Findhorn - - >  http://home.arcor.de/m_enning/texte/findhorn.htm
Über Dorothy Maclean’s Buch - - >  http://home.arcor.de/m_enning/literatur/klappe/maclean_engel.htm

03.05.2008 um 15:34 Uhr

Die Buddhistische Tagespresse – Nachrichten rund um den Buddhismus

N e u e s , für Alle,  die am Buddha - Weg  interessiert sind.

      
Die Buddhistische Tagespresse
Aktuelle Nachrichten zum Buddhismus aus aller Welt
  - mit wöchentlichem Newsletter

Die Buddhistische Tagespresse bietet aktuelle Nachrichten
aus Online-Quellen weltweit.

Zu jeder Nachricht ist eine eine Kurz-Beschreibung beigefügt
und der Link auf die Original-Quelle.

Spezielle Themen:
Burma - - > 
http://www.buddhistchannel.tv/index.php?protest_situation
Tibet - - >  http://www.phayul.com/news/

Es ist außerdem möglich, sich in einen Newsletter-Verteiler
einzutragen
 
-   und jeweils zu Wochenanfang
die Übersicht der Meldungen der vergangenen Woche zu erhalten.
Hier der  L i n k  - - > - - >  http://buddhistische-tagespresse.de

Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat.
Glaube nichts, weil alle es glauben.
Glaube nichts, weil es geschrieben steht.
Glaube nichts, weil es als heilig gilt.
Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt.
Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.

                                                              - Gautama Buddha -

27.04.2008 um 14:34 Uhr

Tänze des Universellen Friedens - Ein multikultureller Weg

Seit Anbeginn der Zeit ist es ein tiefes, menschliches Bedürfnis  –   gemeinsam zu singen,
zu musizieren und zu tanzen.  Alle Kulturen haben ihre Lieder und Geschichten, Feste,
heilige Tänze und Gebete hervorgebracht.

 
  Tänze des Universellen Friedens
    -  E i n  m u l t i k u l t u r e l l e r  W e g

In vielen Ländern und Städten in Deutschland kommen seit Jahren zunehmend
Menschen zu "Tänzen des Universellen Friedens" zusammen –
in Seminaren, Workshops und auch zu größeren Tanz - Camps  –

es handelt sich zumeist um  K r e i s t ä n z e  aus allen spirituellen und kulturellen Traditionen,
bei denen die Teilnehmenden eintauchen in die innere Weisheit von Hinduismus, Buddhismus,
Juden- und Christentum .. Sufismus, Zoroastertum sowie in die Traditionen der Kelten,
der Ureinwohner Amerikas und Afrikas .. und in die Zeit der ‚Großen Mutter', wie sie im Nahen
Osten angerufen wurde. ---

Die "Tänze des Universellen Friedens" sind Teil der zeitlosen Tradition des Heiligen
Tanzes.   Sie verstehen sich als freudiger, multikultureller Weg, um in sich selbst
und anderen das Herz zu berühren.
Bei den Tänzen werden heilige Worte verwendet - auch Mantren genannt –
Gesänge, Musik und Bewegungen aus den vielen Traditionen der Erde.
Sie wirken dadurch für den Frieden und die Integration Einzelner und Gruppen.

Die "Tänze des Universellen Friedens" wurden in dieser Form von Samuel L. Lewis
(1896-1971) entwickelt,  einem Sufi-Lehrer und Rinzai Zen Meister,
der auch intensiv die mystischen Traditionen des Hinduismus, Judentums
und Christentums studiert hatte.  Bei der Entstehung der Tänze war Lewis stark beeinflusst
durch den Kontakt und die Schülerschaft zu seinen geistigen Lehrern :  Hazrat Inayat Khan,
Ruth St. Denis, Nyogen Zenzaki, Swami Papa Ramdas und Mutter Krishnabai.

Die Website der Tänze des Universellen Friedens - - > 
http://www.taenzedesuniversellenfriedens.de/
Über die Tänze - - >  http://www.taenzedesuniversellenfriedens.de/einleitung_index.html

18.04.2008 um 19:44 Uhr

INTERRELIGIÖSER DIALOG - Austausch zwischen Religionen und Konfessionen (3)

Religionen sind verschiedene Wege, die zum Einklang und Einssein mit der Göttlichen Kraft führen –
für die die Menschheit unterschiedliche Begriffe gefunden hat : Gott, Allah, Brahman .. das Ungeborene (Buddha) .. der EINE GEIST (Zen) .. Tao u.a.

INTERRELIGIÖSER DIALOG
- Austausch zwischen Religionen und Konfessionen   (3)

Pir Zia Inayat Khan,  
Präsident des Internationalen Sufi Ordens, sagt :

»Jede Weltreligion verkörpert eine
einzigartige Gestalt der Weisheit menschlicher Erfahrung :
Jede Weltreligion ist ein veredelndes Ideal.

Die Summe dieser Ideale bildet das geistige Erbe der globalen
Ökumene, der universellen Gemeinschaft des Glaubens.
Es ist daher nicht notwendig, dass spirituelle Menschen
ihrer jeweiligen Tradition abschwören.
Einheit ist nicht Uniformität.
Antiquiert hingegen ist die allzu verbreitete Neigung
von Anhängern der einen Tradition, die Anhänger
einer anderen abzulehnen.«
  - Pir Zia Inayat Khan

   Der Dalai Lama   
versteht unter religiösem Dialog u.a. :

» … mehr Harmonie zwischen den
verschiedenen Religionen zu leisten.
Es ist nämlich meine feste Überzeugung, dass alle
Religionen das Ziel haben, die Menschen menschlicher
zu machen –
  und dass sie,
trotz bestehender philosophischer Unterschiede,
die teilweise fundamental sind, alle der Menschheit
helfen wollen, glücklich zu werden.«

»Vielmehr sehe ich Religion als eine Art Medizin.

Da nicht jeder dieselben spirituellen "Leiden" hat,
benötigt man verschiedene spirituelle Arzneien.«
Dalai Lama  -

In ähnlicher Weise äußerte sich  
auch der christliche Theologe Eugen Drewermann.

Der »Schatten« der Weisheit ist Dogmatismus und Fanatismus  –

So können auf der einen Seite Angehörige der Religionen
voneinander lernen, ohne ihrer eigenen Konfession abschwören
zu müssen …
und auf der anderen Seite lernen, dass es zwar hilfreich
sein kann, sich innerhalb einer Tradition/Religion zu bewegen
und seelisch-spirituell zu wachsen …
-  dies aber nicht zwangsläufig not-wendig ist.
Verschiedene Menschen der Neuzeit –  wie Jiddu Krishnamurti,
Byron Katie, Eckhart Tolle oder auch Annette Kaiser
zeigen heute, dass spirituelles Wachstum auch unabhängig
einer bestimmten Religion/Konfession möglich ist.

17.04.2008 um 16:32 Uhr

INTERRELIGIÖSER DIALOG - - Austausch zwischen Religionen und Konfessionen (2)

Wie schon gesagt, geht es in allen verschiedenen Religionen ja um dasselbe  –
  es sind verschiedenartige Wege zu demselben Ziel.

INTERRELIGIÖSER DIALOG
- Austausch zwischen Religionen und Konfessionen  - 2 -


Der Benediktiner und Zen-Meister Willigis Jäger drückt das so aus :

Alle Religionen suchen den Kontakt mit dem Einen.
Sie geben ihm verschiedene Namen:
Gottheit, Leerheit, Brahman, das Absolute usw.

Das Eine ist wie der Gipfel eines Berges,
den alle besteigen wollen …

Wer am Gipfel ankommt erkennt, dass
die verschiedenen spirituellen Wege
nur verschiedene Aufstiege auf den gleichen Gipfel sind.
Es gibt nur eine "Erste Wirklichkeit".
   - Willigis Jäger, Benediktiner, Zen-Meister –

Ein anderer bedeutender Vertreter des Dialogs ist der Benediktiner Bruder David Steindl-Rast,
der oft als "Brückenbauer zwischen den Konfessionen" bezeichnet wird.
In einem Interview äußert er sich zu der »Begegnung zwischen Christentum und Buddhismus« :

… Was ist das Gemeinsame     
     (zwischen dem Christentum und dem Buddhismus) ?

Die Bemühung um ein waches, aufmerksames Leben.  Auch die Dankbarkeit ist für die Buddhisten zentral
und das Bewusstsein, dass alles Geschenk ist.

Aber das Fragen nach Gott ist im Christentum doch ein völlig anderes als im Buddhismus.

Ja natürlich, Buddhisten kennen keinen persönlichen Gott. Deshalb brauche ich im interreligiösen Dialog für Gott den Ausdruck des "Mehr", den ich von Dorothee Sölle übernommen habe.  Das "Mehr", dieses Wissen um eine Dimension, die uns übersteigt, teilen wir mit allen Religionen.
Gerade die Buddhisten lassen sich besonders tief auf dieses "Mehr" ein.  Dies zu wissen und uns in diesem "Gott-Raum" zu begegnen, ist eine Überlebensnotwendigkeit in der heutigen Zeit, in welcher der Fundamentalismus solch entsetzliche Folgen hat.

Sie grenzen sich gegenüber dem Buddhismus gar nicht ab?

Nein! (vehement) Wer abzugrenzen und auszugrenzen beginnt, ist aus der religiösen Dimension bereits herausgefallen.

Das müssen Sie mir näher erklären!

Wenn Religion bedeutet, uns mit Gott, mit dem grossen "Mehr" einzulassen, und wenn Gott unbegrenzbar ist, dann bedeutet jedes Eingrenzen und Ausgrenzen einen Abfall von Gott.
Weil das "Mehr" eben immer "mehr" ist als unser Begreifen.

- kleiner Auszug aus einem Interview mit dem Benediktiner Bruder David Steindl-Rast -
( gefunden: ) Bruder David’s Website - - >
 
http://www.gratefulness.org

Die neuzeitliche spirituelle Weg-Begleiterin und Lehrerin Annette Kaiser antwortete auf die Frage : »»Denkst du, dass Religionen für Menschen notwendig sind ?««
  wie folgt:

»Ja und nein, je nach Bewusstseinsstand. Für einige Menschen
ist eine Religion sehr hilfreich.
Es gibt Orientierung, Wegweisung usw.

Für wenige Menschen ist eine Religion nicht mehr notwendig,
da jeder Augenblick in voller Präsenz Rückbindung an die Wurzel ist.«
  - Annette Kaiser, neuzeitliche spirituelle Lehrerin, 
     aus einem Interview –


                 
Gott ist weder Mitglied einer Kirche
  noch einer Religion.

Wer innerhalb einer Kirche oder einer Religion
  einen Weg für sich gefunden hat,
sollte sich darüber freuen –  aber sich hüten,
    ihn für allein-seligmachend zu halten.

  Solcherart Glaube
    führt immer auf den Holzweg.
        - Folker Dangers -

12.04.2008 um 16:46 Uhr

Interreligiöser Dialog – Austausch zwischen Religionen und Konfessionen (1)

I n t e r r e l i g i ö s e r   D i a l o g
  –  Austausch zwischen Religionen und Konfessionen  (1)

Wir leben in einer zeit des Interreligiösen Dialogs –  die Religionen und Konfessionen suchen
das Gespräch miteinander;
die spirituell fortgeschrittensten Vertreter unter ihnen wissen um die allem zugrunde liegende Einheit.
Ein wirklich fruchtbarer Dialog braucht das Verständnis :
• Die verschiedenen Konfessionen/Religionen beschreiben unterschiedliche Wege zu demselben Ziel  –
den Einklang mit der allem zugrunde liegenden Göttlichen Kraft. Sie gebrauchen nur unterschiedliche Begriffe, Symbole, eine sich etwas unterscheidende Spirituelle Übungspraxis.
• Die verschiedenen Konfessionen/Religionen zeigen W e g e auf - die von Menschen gegangen werden können .. aber nicht zwangsläufig beschritten werden "müssen".
• In den Überlieferungen der verschiedenen Konfessionen/Religionen finden wir Inspiration aus der höheren Quelle – bzw. von Gott her – ebenfalls aber viel menschengemachtes und auf Gott projizierte menschliche Vorstellungen.

      Einer der bekanntesten christlichen Vertreter
des Interreligiösen Dialogs ist der Jesuit Pater Sebastian Painadath. Er leitet einen Ashram
für Interreligiösen Austausch und regelmäßig in Deutschland Seminare und Workshops.
Hier ein kurzer Auszug aus einem interview :

Sie vereinen zwei Religionen und Kulturen in ihrer Person.
Welche Rolle spielt der Hinduismus für Sie?


Mein Großvater, der Vater meiner Mutter, stammte aus einer Hindu Gelehrten – Familie.
Doch als er sechs Jahre alt war, konvertierte die Familie zum Christentum und verlor damit
alle Privilegien.
Später wurde mein Großvater, bei dem ich aufgewachsen bin, Dichter und Professor für Sanskrit.
Er war Christ, doch als Gelehrter rezitierte er die heiligen Schriften der Hindus auswendig, vor
allem die Bhagavad Gita – während ich auf seinem Schoß saß. Das hat mich tief geprägt.


W
as zeichnet christliche Spiritualität aus?

Barmherzigkeit: Sie schließt Offenheit und Toleranz gegenüber anderen Religionen und Kulturen
mit ein. In Christus haben wir das der Welt zugewandte barmherzige Gesicht Gottes erkannt.


W
arum sollen sich Deutsche mit anderen Religionen auseinandersetzen?

Europa ist ein religionspluralistischer Kontinent: In deutschen Schulen gibt es viele muslimische
Kinder. Manche deutsche Familien bekommen muslimische oder buddhistische Schwiegersöhne
und -töchter. Das ist die neue Realität im christlichen Abendland.
Wir können uns von den Gebeten, Schriften und Symbolen anderer Religionen bereichern lassen.
Dabei geht es nicht darum, den eigenen Glauben aufzugeben.  Im Gegenteil :  Durch die Begegnung
mit Andersgläubigen werden wir motiviert, den eigenen Glauben zu vertiefen. Doch dies erfordert
enorme Offenheit und Demut, und damit tut sich die Kirche manchmal schwer.

-  Pater Sebastian Painadath schrieb u. a. das Buch    
"Der Geist reißt Mauern nieder" (Kösel) zum Thema des Interreligiösen Dialogs.  –

07.03.2008 um 14:45 Uhr

Der Glaube an einen personalen Gott - »Wandel in den Gottes-Vorstellungen«

Der Glaube an einen personalen Gott
   -   Wandel in den Gottes - Vorstellungen   

Die Zeitschrift »Publik Forum / Zeitung kritischer Christen« führte 2007 eine interessante Leserumfrage durch:
Ist der Glaube an einen »personalen« Gott – d.h. sich Gott in der Art einer "Person" vorzustellen - noch zeitgemäß?

Ist der Glaube an einen »personalen« Gott - noch zeitgemäß?
• Ja, auf jeden Fall: - 15.1%
• Ja, es kommt nur darauf an, was man unter "personal" versteht: - 16.8%
• Ja, aber nur in der Art, wie Jesus Gott verstanden und zu ihm gebetet hat: - 19.1%
• Ja, doch der Glaube muss dabei von allen menschlichen Projektionen freigehalten werden: - 9.3%
• Eher nicht, denn unter "personal" verstehen die meisten etwas anderes als was ursprünglich gemeint war: - 5.2%
• Nein, denn Gott ist heute wesentlich transpersonal, überpersonal zu verstehen, der das Personsein übersteigt: - 22.7%
• Nein, weil das überhaupt nicht mit dem Bösen in der Welt zu vereinbaren ist: (18 Stimmen) - 2.4%
• Nein, auf keinen Fall: - 9.4%

Die Mehrheit versteht Gott demnach als eine Kraft, die größer ist, als der Begriff "Person" fassen kann. Oder sieht es so - dass die Vorstellung von dem, was eine "Person" ist, dann erweitert werden müsse.  Nur eine Minderheit der beteiligten Leser hält noch am alten Gottesbild fest.

Mindestlöhne in Deutschland

Eine ebenfalls 2007 durchgeführten Leser-Umfrage : Sind Sie für Mindestlöhne in Deutschland?
• Ja, wie in Frankreich generell: - 36.8%
• Ja, aber nur in Branchen, in denen Löhne unter 5 €/Std. gezahlt werden: - 2.8%
• Ja, aber nur in Branchen, in denen Löhne unter 6 €/Std. gezahlt werden: - 4%
• Ja, aber nur in Branchen, in denen Löhne unter 7 €/Std. gezahlt werden: - 4%
• Ja, aber dann sollte der Mindestlohn bei 7,50 € / Std. liegen: - 15.8%
• Ja, aber dann sollte der Mindestlohn bei 8 € / Std. liegen: - 28.3%
Die Mehrheit sprach sich also klar für ein Mehr an Sozialer Gerechtigkeit aus !

05.03.2008 um 13:44 Uhr

Zwei Drittel aller Deutschen glauben an Schutzengel - »Umfrage zu Glaubens-Themen«

Engel-Herz »Serenity – Heitere Gelassenheit« 
Zwei Drittel aller Deutschen glauben an Schutzengel  
- Umfrage zu Glaubens-Themen 

Zwei Drittel aller Deutschen glauben an Schutzengel, nur knapp jeder vierte Deutsche (27 Prozent) befürchtet hingegen, dass es den Teufel gibt.
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Magazins GEO.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass zwar 66 Prozent an Schutzengel glauben -  zwei Prozent weniger gaben an, an Gott zu glauben.

Knapp die Hälfte (45 Prozent) der 1.000 Befragten ab 14 Jahren gab bei der Umfrage an, wenigstens gelegentlich zu beten.
Doch die wenigsten der betenden Menschen gehen dafür in die Kirche
-
 Bei 59 Prozent der Deutschen liegt der letzte Kirchgang den Ergebnissen zufolge mehr als einen Monat zurück, elf Prozent waren sogar "noch nie" bei einem Gottesdienst.
Relativ niedrig ist mit 30 Prozent auch die Zahl der Menschen, die danach streben, "ein gottgefälliges Leben zu führen".
Allerdings bedeutet das nicht gleichzeitig, dass die Nächstenliebe auf der Strecke bleibt.
Der überwiegende Teil der Befragten, 70 Prozent, sehen den Sinn des Lebens darin, anderen Menschen zu helfen.

Gleichzeitig gaben bei der Umfrage des Forsa-Instituts auch fast ebenso viele Menschen (66 Prozent) an,
sie seien in erster Linie dazu auf die Welt gekommen, um ihr Leben zu genießen.
Knapp die Hälfte der Befragten (47 Prozent) sind der Ansicht , dass "mit dem Tod alles endet".
Elf Prozent glauben an eine Wiedergeburt, 27 Prozent an "ein Leben in einer anderen Welt".
Genau die Hälfte der Befragten hält Wunder - wie zum Beispiel Wunderheilungen - für möglich.
Das gilt allerdings nicht für das kirchliche Dogma von der "unbefleckten" Empfängnis, das die katholische Kirche noch als Glaubenddoktrin hat. Daran glaubt nur jeder Sechste (16 Prozent).

Verschiedene Ergebnisse - dass etwa mehr Menschen an Engel, als an Gott glauben .. oder dass nur ein Drittel es für erstebenswert hält, "ein gottgefälliges Leben zu führen" - können auch so gedeutet werden, dass heute viele Menschen sich von den alten "orthodoxen" Gottes-Vorstellungen, wie sie in den Religionen noch vorherrschen, zu lösen beginnen und nach einem neuen Verständnis suchen.

29.02.2008 um 17:29 Uhr

Die Aleviten – eine nichtdogmatische Glaubens-Gemeinschaft des Islam

Die Aleviten 
  – eine nichtdogmatische Glaubens-Gemeinschaft des Islam

Im Zusammenhang mit einem Tatort-Krimi – in dem unglücklicherweise ein altes Vorurteil thematisiert wurde – sind sie etwas bekannter geworden:
Die ALEVITEN sind die zweitstärkste Religionsgemeinschaft unter den türkischen Migranten in der Bundesrepublik.

Die Aleviten sind eine freidenkende Form des Islam – Alevitinnen beispielsweise kennen keine Schleier-Pflicht. Viele tragen im Sommer Tops mit Spaghetti-Trägern.  Wegen ihrer Absage an Patriarchalismus und Moschee, wegen der Gemeinschaft von Frauen und Männern bei den religiösen Feiern in dörflichen  »Cem - Häusern
«  in Anatolien werden die Aleviten seit dem Osmanischen Reich in der Türkei verfolgt.

Der 28jährige Generalsekretär der Aleviten in Deutschland Ali Toprak gehörte auf dem evangelischen Kirchentag in Köln zu den Sympathieträgern. Er versteht sich als entschiedener Aufklärer, engagiert sich für die Integration der zugewanderten Türken und ist Abgeordneter der Grünen im Rat der Stadt Recklinghausen.  Ali Toprak nahm für die Aleviten auch auf der Islam-Konferenz teil.

Aus einer Beschreibung:
Die Aleviten bilden in der Türkei nach den sunnitischen Muslimen die größte Religionsgruppe, mit ca. 25% der Bevölkerung. Sie verfahren mit den religiösen Vorschriften liberal … sie interpretieren den Koran mystisch.
Im Zentrum steht der Mensch nicht als der sich unterwerfende Sklave Gottes, sondern als eigenverantwortliches Wesen.
Aleviten bekennen sich zu Humanität und Demokratie. Die Scharia, das islamische Gesetz, lehnen Aleviten ab.
Das ist der wichtigste Unterschied zu den Sunniten.
Aleviten kennen keine Pflichtgebete.  Sie brauchen zum Beten keinen besonderen Raum und keine spezielle Zeit. Jede Alevitin und jeder Alevit betet dann und dort, wo er oder sie will auf eine Art, wie es ihm oder ihr entspricht. Der Koran ist für Aleviten kein Gesetzbuch, sondern die Niederschrift von Offenbarungen, die kritisch gelesen werden dürfen.
Zu anderen Religionen, Glaubensbekenntnissen und Ideologien haben Aleviten ein sehr offenes Verhältnis. Auf eine undogmatische Weise fühlen sie sich der Humanität verpflichtet.  Die Menschenrechte im Allgemeinen sowie die Meinungs- und Religionsfreiheit im speziellen werden von ihnen ausdrücklich bejaht.
Jedem Menschen wird ausdrücklich das Recht auf einen eigenen Glauben zugestanden.
…  In der Lehre der Aleviten sind Frauen und Männer absolut gleichgestellt.
Nach der alevitischen Lehre lebt Gott im Menschen;
äußere, ritualisierte Glaubens- und Gesetzespflichten (wie in Scharia und Sunna dargelegt) sind daher unbedeutend;  das religiöse Leben findet in Gemeinschaftsversammlungen (Cem) statt.

Eine Information - - > 
http://de.wikipedia.org/wiki/Aleviten
Eine Website der Aleviten - - >  http://www.aleviten-buende.de/

23.02.2008 um 18:41 Uhr

Yogananda's Erfahrung von Christus Jesus

  Yogananda's Erfahrung von Christus Jesus

Paramahansa Yogananda ist einer der im Westen bekanntesten indischen Lehrer des 20.ten Jahrhunderst, seine "Autobiographie eines Yogi" ist heute in alle großen Sprachen der Welt übersetzt und hat zahlreiche "Suchende" inspiriert. Er schreibt darin: "Gott ist Liebe;
deshalb kann sein Plan für diese Schöpfung nur in Liebe wurzeln".

Yogananda hatte eine absolut "persönliche Begegnung" mit Christus Jesus, die er folgendermaßen beschreibt:  "Als ich einmal in der Einsiedelei in Encinitas saß und betete, wurde mein Zimmer von einem opalblauen Licht erfüllt und ich erblickte die strahlende Gestalt des Herrn Jesus. Dieser sah aus wie ein junger Mann von etwa 25 Jahren. Er trug langes schwarzes Haar, das in der Mitte gescheitelt war und einen spärlichen Bart. Ich bemerkte die wunderbaren Augen, die ständig ihren Ausdruck wechselten und ich nahm intuitiv die göttliche Weisheit auf, die von Ihm ausging. Ein heiliger Gral erschien an seinem Munde, kam zu meinen Lippen und kehrte dann zu Jesus zurück. Er sprach dann noch einige sehr persönliche Worte zu mir, bevor er wieder verschwand".

Die Erfahrung Yogananda's zeigt, dass spirituelle Erfahrungen - auch mit Meistern wie Jesus oder etwa Engelwesen -  u n i v e r s a l  sind
- d.h., das keine Religion sie ausschliesslich für sich vereinnahmen kann.
Eine Information über Yogananda - - >
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Paramahansa_Yogananda

23.02.2008 um 18:17 Uhr

Kritische Stimmen zur Entwicklung der Katholischen Kirche

Kritische Stimmen zur Entwicklung der Katholischen Kirche

Wolfgang Seibel – Jesuit, Konzilsbeobachter, langjähriger Chefredakteur der Stimmen der Zeit
und Mitbegründer der katholischen Journalistenausbildung in Deutschland – übte scharfe Kritik an der Entwicklung der römisch-katholischen Kirche.
Die Kurie arbeite entschlossen an der Wiederherstellung des Status quo vor dem
»Zweiten Vatikanischen Konzil«.
Im Zweiten Vatikanischen Konzil hatte der "etwas andere Papst" Johannes XXIII eine Geistige Öffnung der katholischen Kirche einzuleiten begonnen.
Info: Zweites Vatikanisches Konzil - - >
http://de.wikipedia.org/wiki/Zweites_Vatikanisches_Konzil

Noch nie sei zudem der Zentralismus in der Kirche so stark ausgeprägt gewesen, wie heute.
Die Ortskirchen hätten nichts zu sagen, die Bischöfe seien »Befehlsempfänger« des Papstes und die Deutsche Bischofssynode "nur noch eine Karikatur dessen, was das Konzil wollte". Von Benedikt XVI seien keinerlei Fortschritte zu erwarten. - - -
     Diese Entwicklung hatte schon der zukunftweisende
  Theologe Eugen Drewermann befürchtet:
"Es steht zu fürchten, dass Ratzinger speziell die Divergenzen der Kirchen in Deutschland und in der Welt weiter verstärken wird", sagte er vor der Papstwahl in einem Interview. Er hatte sich ebenfalls wenig zuversichtlich gezeigt, dass der neue Papst in den bereichen Zölibat, Empfängnisverhütung oder Homosexualität zu Reformen fähig sein werde. Dabei bräuchte die Katholischen Kirche dringend nötige Reformen.
Der vielgelesene Theologe, dem der Vatikan vor über 10 Jahren die Lehrerlaubnis entzog, stellt den Sinn des Papstamtes überhaupt in Frage: Der Unmittelbarkeit zwischen Gott und den Menschen dürfe kein Papst auf Erden im Wege stehen, so Drewermann.

14.02.2008 um 19:02 Uhr

Huna – eine alte spirituelle Lebensphilosophie

Huna – eine alte spirituelle Lebensphilosophie   

In neuer Zeit wächst auch bei uns im Westen das Interesse an der alten, aus Hawaii stammenden, »HUNA-Spiritualität«.  Bekannter wurde sie insb. durch Serge Kahili King, der als Doktor der Psychologie zum Kahuna Schamanen ausgebildet wurde.
Bemerkenswert ist insbesondere die ganzheitliche "Psychologie" bzw. Seelenkunde des Huna –
die von den drei »Selbst’en« bzw. drei »Ebenen des Selbst« ausgeht:
dem »Ku«, das oft auch mit dem Konzept des Unterbewusstseins und dem „inneren Kind“ verglichen wird;
»Lono« – der Verstandes-Aspekt bzw. das „denkende Bewusstsein“ in uns;  und »Kane« – das höhere Selbst
bzw. das Göttliche im Menschen (auch »Aumakua« genannt).

Das Wort Huna ist aus dem Hawaiianischen entlehnt und kann "Geheimnis" oder "verborgenes Wissen" bedeuten. Es steht aber nicht für Wissen, das vor andern geheimgehalten werden soll, sondern für Wissen von der verborgenen, der unsichtbaren Seite der Dinge.
Huna basiert auf einer alten Lebensphilosophie, die sich vor vielen Jahrhunderten in Polynesien, speziell auf den hawaiianischen Inseln ausgebildet hat.  Diese wird auch heute noch von verschiedenen Linien (Familien) gelebt
und weitergetragen.
Meister dieser Philosophie werden auch »Kahuna« genannt. Der Begriff Huna ist eher "modern", er war auf Hawaii nicht gebräuchlich.

Den Begriff Huna geprägt hat Max Freedom Long in seinen Büchern.  Der amerikanische Sprachwissenschaftler hat Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts einige Male die hawaiianischen Inseln besucht und dort geforscht.
Nach Jahrhunderten der Unterdrückung - die Anwendung schamanischer Techniken war auf Hawaii bis in die Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts gesetzlich verboten - in denen das Wissen tatsächlich im Verborgenen angewendet und weitergegeben wurde, trat es langsam "an die Oberfläche" zurück.  Einige Kahuna erkannten,
dass das Wissen nur erhalten werden kann, wenn es auch Menschen ausserhalb Hawaiis zugänglich gemacht wird.

Die »Kahili-Familie« auf Hawaii lernte vor vielen Jahren Serge King kennen.
Der Psychologe interessierte sich für die Philosophie und wurde in einige "Geheimnisse" eingeweiht.
Er entwickelte daraus eine moderne Sichtweise, die er ebenfalls "Huna" nannte
und er trägt diese nun seit einigen Jahren mit wachsendem Erfolg in die Welt hinaus.
Er ist wohl einer der prominentesten Vertreter dieser neuen "Kahuna"-Generation, weil er es verstanden hat,
das "alte Wissen" auf unsere moderne Welt zu übertragen - auf eine Weise, die jede und jeder verstehen kann.
Serge King gründete zusammen mit Anderen »Aloha International«, eine Vereinigung, die den hawaiianischen Aloha-Spirit in die Welt hinaus trägt. Gemeinsam bilden sie aller Welt schamanisch Tätige aus, die wiederum für die Weitergabe des Wissens sorgen.

Lesehinweise:   Begegnung mit dem verborgenen Ich (Aurum)  Begegnung mit dem verborgenen Ich. Ein Arbeitsbuch zur Huna-Magie
Huna. Der hawaiianische Weg zu einem erfüllten Leben (Lüchow)
   -  beide von Serge K. King
Eine Huna-Website - - > 
http://www.hunaseite.info/
Website des Aloha Forum - - >  http://www.alohaforum.de/

10.02.2008 um 15:47 Uhr

Rumi – Der 8ooste Geburtstag des Sufi Mystikers

Dschalal ad-Din Rumi   Rumi –  Der 8oo. Geburtstag des Sufi Mystikers

Rumi (1207-1273) war einer der bedeutendsten Meister des Sufismus  –  und einer der größten persischen Dichter. 
Was Meister Eckehart für das Christentum bedeutet, ist Rumi für den Islam. 
Sein Geburtstag jährte sich vor einiger Zeit zum 800sten Mal.

Jalal od-Din wurde in Afghanistan geboren, lebte und wirkte jedoch größtenteils in Konya, Anatolien, wo er den heute noch aktiven Mevlevi-Orden der tanzenden Derwische begründete. Seine Werke zählen zur Weltliteratur und wurden in nahezu alle Sprachen übersetzt.

Rumi stammte aus einer angesehenen Familie im Norden Afghanistans. Seine Mutter soll eine Fürstentochter gewesen sein, sein Vater ein bekannter Prediger und Jurist. 1219, als er zwölf war, fielen die Mongolen unter Dschingis Khan in seine Heimat ein.
Sein Vater zog es vor, mit der Familie eine Pilgerfahrt nach Mekka anzutreten. Danach zogen sie weiter Richtung Anatolien … Rumi studierte Theologie und übernahm nach seines Vaters Tod im Jahre 1230 dessen Lehrstuhl. Ein Sufimeister führte ihn in die islamische Mystik ein.
Sein Leben änderte sich 1244 grundlegend, als er dem um viele Jahre älteren Derwisch Schams-i Tabrisi begegnete, mit dem ihn eine tiefe Liebe und Freundschaft verband.

Meister Rumi lebte vor, dass man auch durch Weintrinken, Sinnenfreude, Gesang und Tanz Gott näherkommen konnte.  Er reformierte seine Religion zu einer Zeit, als in der christlichen Kirche
an Reformation noch lange nicht zu denken war.
Bei den Tänzen der Sufis des Mevlana-Ordens sind auch Frauen beteiligt.
Musik und Tanz seien kein Teufelszeug, hielt Maulana Rumi den Vertretern der orthodoxen Religion entgegen. "Weise Menschen haben gesagt: Diese wunderschönen Töne, diese Melodie haben wir vom Himmel genommen.  Die Musikinstrumente, die das Volk spielt und die lieblichen Lieder, die es singt, entspringen der Drehung der Himmelssphäre. Wir waren alle Teile von Adam. Wir haben diese Melodien im Paradies gehört."

Komm, komm ... wer immer du bist –
Wanderer, Götzenanbeter, du, der du
den Abschied liebst, es spielt keine Rolle.
Dies ist keine Karawane der Verzweiflung.
Komm, auch wenn du deinen Schwur
tausendfach gebrochen hast.
Komm, komm, noch einmal, komm.
- Maulana Rumi
-


Eine Information über Rumi - - > 
http://de.wikipedia.org/wiki/Dschalal_ad-Din_ar-Rumi
Eine vielfältige Website mit u.a. den Werken Rumis - - >  http://www.rumi.org.uk/deutsch/
Eine weitere informative Website - - >  http://www.mathnawi.de/

24.01.2008 um 16:59 Uhr

Christentum und Homosexualität - »Zwei Umfragen«

Christentum und Homosexualität - 
              »Zwei Umfragen«           

Die Zeitschrift Publik Forum / Zeitung Kritischer Christen hat in den letzten Jahren unter ihren Lesern zwei Umfragen zum Thema Homosexualität durchgeführt -
die Ergebnisse zeigen, dass unter weltoffenen Christen inzwischen freiheitliche Sichtweisen vorherrschen - und die mittelalterlichen Standpunkte des Vatikans nicht mehr geteilt werden.

Der Vatikan und die Homosexualität   - 1 -
Papst Benedikt und die zuständige vatikanische Behörde haben angeordnet, dass homosexuelle Männer nicht zu Priestern geweiht werden dürfen, es sei denn, sie haben sich drei Jahre vor der Weihe jeglicher homosexueller Tendenzen - wozu auch das Betrachten nackter Männer und die Selbstbefriedigung gehören - enthalten.
Im Kompendium des Katholischen Katechismus werden alle homosexuelle Handlungen unabhängig vom Kontext zu den schweren Sünden gezählt.
F r a g e :   Wenn die kath. Kirche künftig keine homosexuellen Männer mehr zu Priestern weiht,
ist das für Sie
•  genau die richtige Reaktion auf sexuellen Missbrauch durch Priester: 8.2%
•  eine unchristliche Auslegung der Bibel: 11.2%
•  konsequent im Sinne der kath. Sexuallehre: 15.7%
•  eine unangemessene Schuldzuweisung sex. Fehlverhaltens an Homosexuelle: 23.9%
•  ein unwürdiger Umgang mit der Vielfalt sexueller Orientierungen: 41%


Der Vatikan und die Homosexualität   - 2 -
Der Vatikan veröffentlicht ein Dokument, dass Homosexuelle vom Priesteramt der Kirche ausschließt. In diesem Papier wird ausgeführt, dass gleichgeschlechtliche Liebe eine "Störung" sei und homosexuelle Akte eine "schwere Sünde".
F r a g e :   Wie stehen Sie zu der katholischen Lehre über Homosexualität?
•  Stimme voll zu!: 17.2%
•  Stimme tendenziell zu!: 21.1%
•  Lehne ich eher ab!: 6.9%
•  Lehne ich völlig ab!: 54.9%

09.11.2007 um 16:19 Uhr

NEUE SPIRITUALITÄT – Interview (Auszug) mit N.D. Walsch

Neale Donald Walsch
NEUE SPIRITUALITÄT   –  Interview (Auszug) mit N.D. Walsch

Neben den orthodoxen Religionen, den verschiedensten Sekten und den unterschiedlichsten Formen
von Esoterik  –   verbreitet sich in der Gegenwart ein neuer Begriff und eine neue Art des Zugangs zur spirituellen Seite  unseres Lebens :
Eine »NEUE SPIRITUALITÄT« – die insbesondere mit den »Gespräche mit Gott« Büchern
von Neale Donald Walsch in Verbindung gebracht wird;  genauso auch mit Lehrern und Persönlichkeiten,  die nicht mehr einer speziellen Religion oder Tradition zugerechnet
werden können, wie Eckhart Tolle, Byron Katie oder auch Annette Kaiser.
Die neue Spiritualität lehrt, dass das allermeiste, was Menschen je über Gott gedacht und verbreitet haben –
auf Gott projizierte menschliche Vorstellungen waren/sind; dass wir und alles Teil von Gott (des Göttlichen)
sind – und dass jeder Mensch selbst mit Gott kommunizieren und Einklang/Einssein mit Gott erfahren kann.

Der Film »Gespräche mit Gott« kam im Herbst 2007  in die deutschen Kinos.
Hier ein Auszug aus einem aktuellen Interview mit Neale Donald Walsch :


"Meine Botschaft widerspricht der traditionellen Lehre der Religionen - zumindest der drei großen :
Judentum, Christentum, Islam - vor allem in zwei Punkten :
Erstens :  Ich bin davon überzeugt, dass Gott und wir eins sind.  Die drei genannten Religionen lehren
das Gegenteil.
Zweitens :  Ich bin davon überzeugt, dass der Gott, dessen Teil wir sind, uns niemals für irgendetwas
verdammen oder verurteilen wird.
Auch hier lehren die drei genannten Religionen das Gegenteil.
Das Judentum sagt nicht viel über einen richtenden Gott, aber Christentum und Islam tun dies umso mehr -
mit der Folge, dass die Menschen ihr Leben auf eine Weise führen, die nichts mit dem wahren Wesen Gottes
zu tun hat, wie ich es verstehe."
Frage:  Aus der Perspektive der Kirche mögen Sie ein Häretiker sein. Aber wie sehen Sie sich selbst?
Verstehen Sie sich als Christ, oder passt das nicht zu Ihnen?
Neale Douglas Walsch :  "Ich bin mir ganz sicher, dass meine Sicht auf das Leben und auf Gott perfekt
mit dem Kernanliegen des Christentums zusammenpasst.
Denn das Herz des Christentums lässt sich in einem Wort zusammenfassen:  Liebe.  Einfach nur Liebe.
Alles andere ist eine Verzerrung dieses Zentrums.
Wenn Sie die Bibel lesen, werden Sie zahlreiche Übereinstimmungen zwischen der Lehre Jesu finden,
und dem, was in den »Gesprächen mit Gott« gesagt ist.
Wenn wir jedoch auf die späteren Interpretationen der Lehre Jesu schauen, auf das, was sich als
christliches Dogma über die Lehre Jesu geschoben hat, dann fällt es mir schwer, darin meine
Überzeugungen wieder zu finden. …"

Die deutschsprachige GmG-Website - - >
http://www.gespraechemitgott.org/index.php
Das Eckhart Tolle Netzwerk - - > http://www.weltinnenraum.de/netzwerke/tolle_index.shtml
Das von Annette Kaiser initiierte Zentrum - - > http://www.villaunspunnen.ch/

24.09.2007 um 14:41 Uhr

Positionspapier der Ökumenische Initiative »»Reich Gottes - Jetzt««

Positionspapier der Ökumenische Initiative »»Reich Gottes - Jetzt««   - 2 -

1. Wir wünschen uns eine Reform der Kirchen auf der Basis der »»Reich-Gottes-Botschaft«« des Jesus von Nazaret.
2. Wir möchten erreichen und dazu beitragen, dass unsere Kirchen sich auf ihre jesuanischen Wurzeln  zurückbesinnen.

3. Wir glauben, dass in der Botschaft Jesu Heilung und Befreiung liegen. Er hat diese Botschaft konsequent gelebt. Seine Hinrichtung am Kreuz hat nicht verhindern können, dass seine Botschaft vom Reich Gottes weiterlebt.

4.  Zentrale Inhalte seiner Botschaft sind:
!    Das Reich Gottes ist angebrochen.
!    Die Erde ist im Begriff zum "Himmel" zu werden.
!    Es geht um diese Welt und dieses Leben.
!    Es gilt, in allem dem Reich Gottes zu entsprechen.
5.  Daraus folgt für uns:
!    Die Welt ist von ihrer Anlage her "sehr gut", heilig, das heißt, sie gehört Gott.
!    Alles, was wir brauchen, um die Welt zu gestalten, ist uns schon gegeben.
!    Wir müssen nicht resignieren, sondern wir glauben, dass Lebensfeindlichkeit und Stagnation überwunden werden können.
!    Wir können Jesu befreiender Botschaft in unserem Leben Raum geben und so in unserer Welt für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung wirken.
6. Die wichtigsten ethischen Folgerungen aus dem Reich-Gottes-Glauben bestehen für uns in Einfachheit und in der Ehrfurcht vor allem Leben.
7. Wir erwarten, dass diese Botschaft vom Reich Gottes in den Kirchen als legitimer Ausdruck jesuanischen Glaubens anerkannt wird und liturgisch gefeiert werden kann.
8. In den traditionellen Glaubensbekenntnissen und in der überkommenen Liturgie des Abendmahls bzw. der Eucharistie hat der Reich-Gottes-Glauben keinen Ausdruck gefunden.

9. Es muss daher in unseren Kirchen Platz sein, unseren Glauben an das Reich Gottes zu bekennen und zu feiern.
10. Wir laden zum Gespräch über unsere Thesen und zur Mitarbeit im Reich Gottes ein.

24.09.2007 um 14:30 Uhr

»Reich Gottes - Jetzt!« - Die Ökumenische Initiative strebt eine Reform der Kirchen an (1)

»Reich Gottes - Jetzt!«  -  Die Ökumenische Initiative strebt eine Reform der Kirchen an  - 1 -

Eine neue Initiative »»Reich Gottes - Jetzt«« bringt frischen Wind und Bewegung in die Kirchen.
Der von dem evangelischen Pfarrer Dr. Claus Petersen ins Leben gerufenen »Ökumenischen Initiative« gehören römisch-katholische, evangelisch-lutherische und altkatholische Christinnen und Christen (Laien und Theologen) aus dem gesamten Bundesgebiet an.

Die Ökumenische Initiative strebt eine Reform der Kirchen mit Besinnung auf den historischen Jesus von Nazareth an. Dem sei es weniger darum gegangen, "an ihn" zu glauben - sondern zu einem Glauben zu finden, »wie er« geglaubt hat; zu einer Spiritualität zu finden, wie er sie gelebt hat. Kern seiner Spiritualität sei der Glaube an - und das Vertrauen in - das »Reich Gottes« gewesen.

Die Initiative läd zur Auseinandersetzung mit ihren Gedanken ein; Vertreter der Kirche(n) wittern indessen einen Mangel an Dogma und Doktrin.

Die Website der Initiative »Reich Gottes - Jetzt« - - >
http://www.reich-gottes-jetzt.de
Buchhinweis : Die Botschaft Jesu vom Reich Gottes. Aufruf zum Neubeginn von Claus Petersen (Kreuz Verlag)
Das »Positionspapier« der Initiative folgt.

22.09.2007 um 14:26 Uhr

Ehrendoktor für den Dalai Lama - >Religion und Spiritualität<

  
  Ehrendoktor für den Dalai Lama

Der buddhistische Mönch Tensin Gyatso  -  Ehrenname Dalai Lama - 
das religiöse und weltliche Oberhaupt der Tibeter, hat seinen ersten deutschen
Ehrendoktor-Titel  erhalten.
Die Universität Münster zeichnete den Friedensnobelpreisträger aus, weil er die Anerkennung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse im tibetischen Buddhismus durchgesetzt habe.

Er sei es gewesen, "der erstmals durch Neuinterpretation der Schriften von der
dogmatischen buddhistischen Lehre abwich und forderte, dass auch in einer
Religion die Bereitschaft, sich von lang gehegten allgemeinen Ansichten zu trennen,
vorherrschen muss" –
heißt es im Gutachten des Biochemie-Professors Hans-Joachim Galla.

31.08.2007 um 12:27 Uhr

Sabrina Fox – Mit Engeln leben- >Religion und Spiritualität<

   Sabrina Fox  –   Mit Engeln leben

Zu allen Zeiten haben Engel den Menschen fasziniert und inspiriert.
In fast allen Religionen ist die Existenz von Engeln als Überbringer von Nachrichten
zwischen dem Göttlichen und dem Menschlichen überliefert.

Nicht Wenige ordnen die spirituellen Wesen heute nur noch dem Mythos zu.
Andere – darunter die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross – glauben an die Realität
einer für das Auge unsichtbaren Dimension.

Die Autorin und Therapeutin Sabrina Fox machte sich auf die Suche nach Engeln.
Sie spricht davon, wie sie über Jahre Frauen, Männer und Kinder getroffen hat, die
von Engelbegegnungen erzählten und deren Leben sich dadurch verändert hat.

Sabrina Fox ist es ein Anliegen, mit ihren Büchern und ihrer Website »My Angel and I«
ein Vertrauen in die Existenz von Engelwesen zu vermitteln;
sie vermittelt ebenfalls eine Meditation, um mit Engeln in Kontakt zu treten
und den eigenen persönlichen Begleiter-Engel zu finden.
Die Art und Weise, wie sie das Thema in die Welt bringt, ist angenehm
undogmatisch
und unverstaubt.

Die Website von Sabrina Fox - - >
http://www.sabrinafoxart.de/index.html

Buchtipps :
Wie Engel uns lieben - Wahre Begebenheiten mit Schutzengeln
von Sabrina Fox (Knaur)
Emanuel - Wie ein Engel mein Leben veränderte
von Karoline Weber und Christiane Zimmer (Droemer/Knaur)
Die Schutzengel AG. - Partner ohne Risiko
- von Peter Kummer (Silberschnur)
Die Bücher sind auch günstiger bei amazon.de erhältlich
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