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- simply a blog

25.03.2009 um 01:37 Uhr

Gespräch

von: hibiscus   Kategorie: persons

Icon today Liebe. Vertrauen. Wassermänner. Schwächen. Freundschaft. Hass. Betrug. Vergehen an der Treue des anderen... Menschen sind furchtbar. Gedanken sind grausam.

Wir.
Sind uns so ähnlich.
Es tut gut. Grausamheiten aussprechen... ist es wie sie begehen oder ist es wie... beichten?

Wir betrügen. Aus Rache. Aus Einsamkeit. Aus Langeweile. Aus Nettigkeit. Aus Sehnsucht. Wegen der Gesellschaft...
Wir betrügen präventiv, als Rache dafür, was der andere einem wahrscheinlich, vermutlich  vielleicht antut.

Wir sind bissig und gemein. Wir sehen das Gesicht des anderen. Den Ausdruck. Das kurze Zucken der Mundwinkel. Wir wollen die Zeit zehn Sekunden zurückdrehen, das Gesagte ungesagt machen. Wir wollen die Augen vor der Welt verschließen und die gesagten Worte verschwinden lassen.

Wir sind kalt und geben uns distanziert um uns zu schützen. Um uns nicht angreifbar zu machen. Nicht verletzt werden zu können. Doch alles, was wir bemerken ist, dass es den anderen gar nicht stört. Bemerkt er es? Bemerkt er den inneren Kampf, den wir führen? Sicher nicht. Warum sollte er, er kann keine Gedanken lesen.

Wenn man sich bewusst sein muss, dass man jemanden nicht betrügen will, um ihn nicht zu betrügen, hat man ihn dann nicht schon betrogen?

Wir fühlen uns ungeliebt, unzulänglich, unförmig, nicht gut genug, zu intolerant, zu dumm. Wir blocken alles ab, zum Schutz. Lassen nichts und niemanden an uns heran. Nach außen hin. In Wirklichkeit trifft uns alles wie ein Schlag ins Gesicht und nachdem wir unsere Wunden geleckt haben sinnen wir Tage und Wochen lang nach Rache. Fiese Gemeinheiten bis hin zu Betrug. Kein Mittel ist uns zu billig um unsere kleine subtile Rache zu verüben. - Und im Nachhinein sind wir uns sicher, es war vergebens. Denn der andere hat es nicht einmal bemerkt.

Wir liegen in den Armen des anderen und fühlen uns einsam. Wir gehen davon aus, der andere liebt uns nicht. Wir können uns nicht erklären, warum wir in seinen Armen liegen, aber lieben tut er uns nicht. Er braucht uns nicht. Er will uns nicht. Wir sind einfach da, weil wir nicht gegagnen sind. Wir liegen in den Armen und fühlen uns einsam, während wir davon träumen, an einem Ort in einem Arm zu liegen, dessen Besitzer uns wirklich liebt. wir träumen so vor uns hin und betrügen doch dabei schon denjenigen, in dessen Armen wir liegen - allein weil wir glauben, dass er uns nicht liebt. Nein- wir sind davon überzeugt.

Wir geben auf, weil wir meinen zu wissen, dass es sich nicht lohnt, noch zu kämpfen. Dass der Kampf schon verloren ist. Dabei kämpfen wir insgeheim immer weiter obwohl wir gleichzeitig jeden Tag von Neuem aufgeben und alles hinwerfen.

Wir sind einfach unfähig, mit unseren Partnern zu sprechen. Wir können miteinander sprechen und wir verstehen uns und wir wissen, dass unsere Partner uns nicht verstehen würden - oder meinen wir nur zu wissen, dass sie uns nicht verstehen würden?!

14.03.2009 um 03:27 Uhr

lange her

von: hibiscus   Kategorie: alltag

Oh man... nun war ich wirklich lange nicht mehr hier und es hatte so einige Gründe.

Zum einen ist dieser Blog öfter umgezogen als es gut ist, zum anderen hatte ich keine Muse mehr, ihn immer wieder aufzubauen. Und nun, nach einem nächtlichen Gespräch über allerlei und "alte Gewohnheiten" bin ich wieder hier gelandet. Zuerst war ich auf einem anderen Blog, habe ihn gegoogelt und doch gefunden. Erstaunlich, und er wird sogar noch immer benutzt, wenn auch nicht so oft...

Dann fiel mir ein Link auf, der hier her führte. Zu meinem uralten Blog. Seltsam ... Preculiar. Das Gespräch, das ich führte, war nicht gut. Es war gefährlich in vielerlei Hinsicht. Es ließ Erinnerungen erwachen an so manche Person und nun sitze ich hier, weiß, wem mein Herz gehört und würde es doch für die kleinste Nettigkeit wieder zurückfordern... nein, nicht fordern... ich würde Böses tun und es so wieder befreien... Aber im Grunde will ich das gar nicht. Ich will nicht alles riskieren nur für eine Nettigkeit die nur gebraucht wird, weil meine Eitelkeit und mein Stolz angeschlagen wurden...

Was bin ich doch im Grunde froh, allein zu sein. Was würde ich sonst furchtbares tun. Unverantwortliches. Ich würde alles zerstören, innerhalb von wenigen Minuten, nur einer kleinen Nettigkeit wegen... zerstöre ich es nicht schon allein deswegen, weil ich so intensiv darüber nachdenke und froh bin, dass sich die Gelegenheit nicht bietet?

11.03.2007 um 20:06 Uhr

Großa

von: hibiscus   Kategorie: persons

 Ausnahmsweise mal wieder ein Eintrag hier.

Seltsame Einträge mit dem Inhalt 'jemand dürfe jemanden nicht lieben' und dann Mitteilungen mit 'ich will wieder zu dir'... irgendwie macht es mir Angst. ◊ Was mach ich denn nu... 

Am besten, wie bei Bastian auch, immer einreden "Er meint nicht mich, er meint wen anders, er meint nicht mich, er meint wen anders, er meint..." ... ob das klappt?! 

09.02.2007 um 22:12 Uhr

Freitag

von: hibiscus   Kategorie: Ernährung

Morgens: Grandiose 3 Scheiben Brot
Mittag: Reis mit Fleisch
Zwischendurch: 5 Stück Schokolade

Fazit: ich fühl mich schrecklich O.o 

09.02.2007 um 15:11 Uhr

Autofahrer

von: hibiscus   Kategorie: Stöckchen, Tests

.
1.) Dein eigenes Auto oder ein fremdes?
Fremdes, habe kein eigenes.
2.) Wie oft fährst Du mit dem Auto?
Ca. 2 Mal die Woche.
3.) Die kürzere oder die schönere Strecke?
Die kürzere.
4.) Wer ist Dein grösster “Feind” auf der Strasse?
Neuköllner
5.) Wieviele Unfälle hattest Du und wie passierte es?
1. Ich war etwa 2 Jahre und unschuldiger Beifahrer als uns jemand freundlicherweise anschubsen wollte.
2. Ich war etwa 14 Jahre, auch Beifahrer und ein netter Herr wollte uns ein wenig um die Ecke schieben, dass da Fußgänger waren, auf die ein Abbieger ja warten muss, hatte er wohl nicht bedacht.
3. BMW vs. Fahrrad - Ich Fahrrad, BMW flüchtig, jah so haben wirs gerne. - Er wollte mich wohl irgendwie von der Straße drängen, schön, ist ihm ja auch geglückt.
4. In Bayern mit Anhänger wegen geplatztem Reifen von der Autobahn geflogen. [auch Beifahrer]
5. An der Ampel stehend, hat ein Passatfahrer wohl nicht bemerkt, dass das Gaspedal nicht rechts außen ist. Mit 50 km/h in einen Smart for 2. [Beifahrer]
6.) Würdest Du Dein Auto verleihen?
Eher nicht.
7.) Dein Auto - stets sauber oder eine fahrende Müllhalde?
Ein Auto ist nicht unbedingt besser als eine Spülmaschine, ein Gebrauchsgegenstand, den ich sicherlich nicht alle zwei Kilometer in eine Waschstraße schubsen werde.
8.) Könntest Du ohne Auto leben?
Tu ich im Moment.
9.) Strafzettel bekommst Du für…
Bis jetzt noch nichts.
10.) Fährst du anders, wenn Du Mitfahrer hast?
Ich unterhalte mich dann mehr.
11.) Wunderbaum? Wenn ja, welcher Duft?
-/-
12.) Was befindet sich bei Dir STÄNDIG im Kofferraum?
Warndreieck, Verbandskasten, Sicherheitsweste
13.) Das ultimative “Ich fahre gerne Auto und singe dabei lautstark mit”-Lied?
In unserem Auto ist kein Radio.