indalo

31.08.2009 um 16:11 Uhr

Sooo glücklich

von: indalo

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, auch nicht im übertragenen Sinn. Doch ich tue es, immer und immer wieder. Dieser Tag war wundervoll, einfach nur wundervoll. Vielleicht bin ich nur benommen von der Müdigkeit, aber beraucht bin ich allemal. Ein grandioser Tag, ein toller Tag, einfach wundervoll. Ich liebe es. Es, einfach alles. Mein Leben, meine Freunde, mein Leben, meine Arbeit. Ich bin glücklich. Eins steht fest: Ich habe das richtige Studium gewählt. Es ist das, was ich machen will. Und allein der heutige Tag gleicht all die Qualen aus. Blöd nur, dass noch so viele Qualen bevorstehen... darauf habe ich jetzt schon keine Lust. Aber nunja, wir wollen keine Sorgen wälzen, wir wollen schwärmen. So wundervoll. Ich bin jemand. Das ist toll. Ich werde wahrgenommen, ich werde begrüßt, geneckt. Ich habe Spaß!

Schon gestern begann diese Glückssträhne. Der Vater einer Freundin begrüßte mich mit Croissant und Espresso [falls das mal irgendwer anders vorhaben sollte, Espresso ist nicht so meins...]. So süß. Ich mag diesen Mann. Ich mochte ihn schon immer. Und diese kleine Geste hat mich fast zu Tränen gerührt. Nein, ich bin derartiges wirklich nicht gewohnt! Und als ich dann auch noch neben meinem gemachten Bett zwei Muffins fand, nen Willkommensbrief und Kinderriegel, da fühlte ich mich wirklich willkommen. Auch wenn es da sicher noch die ein oder andere Unsicherheit gibt, so fühle ich mich hier wohl. Ja, gestern habe ich mal wieder gelernt, wie liebevoll manche Familien miteinander umgehen. Dass sie überhaupt so liebevoll sein können.

Nachdem der Tag also wirklich herzlich war, habe ich furchtbar geschlafen. Absolut furchtbar. Weder habe ich mir Gedanken gemacht, noch sonst irgendwas. Aber schlafen konnte ich nicht. Ob ich neuerdings wohl wirklich schlechter mit ungewohnten Umgebungen klarkomme? Wer weiß. Nichts desto trotz war ich wach. Hellwach. Und ich bin es jetzt noch. Das Adrenalin des Tages fließt noch durch meine Adern. Wobei Adrenalin womöglich nicht das richtige Wort war. Denn aufgeregt war ich bei weitem nicht. Auch nicht ängstlich. Ich hatte manch eine Vorstellung, das bestimmt. Aber eins lässt sich leicht sagen: Meine Erwartungen wurden um Längen übertroffen. Ich hatte im Grunde keine Erwartungen. Und es fühlt sich gut an. So sau gut. Ich bin glücklich. In das Gesicht von Kindern zu gucken, dieses schelmische freche Grinsen oder das trotzige bockige Verhalten, egal was es ist, es ist das, was ich will. Kinder. Ich liebe sie. In all ihren Formen. Und heute dann auch noch auf so verdammt viele bekannte Gesichter zu treffen, war der Wahnsinn! So ziemlich jede Begegnung habe ich hinter mir, erstaunlich. Und es geht mir so gut. Habe ich schon erwähnt, wie gut es mir geht? Ich könnt rumhüpfen, rumspringen, tanzen, singen. (Gut, letzteres lieber nicht...) Ein Jahr ist es her... vor genau einem Jahr ging es mir genauso verdammt gut. Zu Recht. Und es fühlt sich unglaublich schön an, zu wissen, dass ich jetzt einige Wochen dieser Art vor mir habe. Ich freu mich drauf, auch wenn es anstrengend wird.

30.08.2009 um 22:35 Uhr

Müdigkeit und der letzte Tag

von: indalo

Heute war der letzte Tag an dem ich ausschlafen konnte... Natürlich war ich um 7h wach, versteht sich von selbst. Dafür geh ich jetzt ins Bett. Morgen klingelt der Wecker zu einer unmenschlichen Zeit. Es ist Montag. Der Beginn einer neuen Erfahrung :-)

29.08.2009 um 21:40 Uhr

Ein Geständnis

von: indalo

Ich gestehe, ich gehöre zu den sentimentalen Menschen. So, das ist nichts neues, ich weiß. Doch ab und an überrascht es mich noch, wie sentimental ich wirklich bin. So sitze ich hier, allein in dieser Stadt. Niemand mehr da, alle ausgeflogen. Sie hat sich extra noch verabschiedet, wenn auch auf komische Art. Ich mag solche Abschiede nicht. Und geklärt zu haben, dass ich das cool sehe und sie nicht, das hilft auch nicht. Denn so cool seh ich das gar nicht. Grundsätzlich schon, aber nicht heute. Denn heut hab ich meinen sentimentalen. Hab viel zu viel DVD gesehen... da ging es Liebe – um was auch sonst – und ums Heiraten. Wie passend. Und da wurde ich sentimental.. bei einer SERIE. Wie soll das erst im echten Leben werden. Wie soll ich bloß diesen Tag überstehen? Du lieber Himmel!

Doch mehr als meine Sentimentalität gestehe ich, Muffensausen zu haben. Wieso eigentlich ich? Das ist der Job der Braut! Doch bei meinem ganzen Hinterfragen, bei all meinen Befürchtungen und Zweifeln, da soll ICH dafür sorgen, dass die beiden heiraten. Wieso ist das eigentlich mein Job? Wieso hat sie ihn MIR gegeben? Herrje... das war doch nur ne Milimeterentscheidung. Und ich bin stolz, diese Ehre bekommen zu haben. Doch ich mache mir damit mehr Druck als ich sollte. Das weiß ich. Das sollte ich lassen. Und ich zeige das auch nicht, denn das ist allein mein Problem. Irgendwann werde ich mal drüber reden, nur jetzt heißt es erst einmal, das alles „hinter mich zu bringen“. In Anführungszeichen, weil es kein „hinter mich bringen“ sein soll, sondern ein leben und erleben. Und das wird es. Ich muss nur erst einmal anfangen.

Ich mag das Ende von Dingen nicht. Da werd ich jedes Mal hibbelig, weil die letzte Strecke sich in die Länge zieht. Es ist mir lieber, von einer Sache in die nächste zu stürzen. Es sei denn, ich muss von irgendetwas wirklich Abschied nehmen. Dann möchte ich das auch. Einen richtigen, ehrlich, reflektierten Abschied. Doch der steht mir weder jetzt, noch bald bevor. Doch so alles in allem merke ich immer mehr den Druck, den ich mir mache. Nein, nicht ganz allein, denn letztlich gibt es einen Erwartungsdruck. Doch den wahren Druck, der, an dem ich zu brechen drohe, das ist der, den ich mir selbst mache. Und ich bemühe mich wirklich, das nicht zu tun. Doch heute, an diesem Tag, an dem ich so viel getan und doch so viel nicht getan habe, da kommt das durch. Denn wenn eins feststeht, dann, dass mir absolut nicht bewusst ist, was direkt vor mir liegt.

Sie wird heiraten. Sie geht den Bund fürs Leben ein. Einmal und für immer. Ich stand schon vor mehr als drei Jahren an einem ähnlichen Punkt. Doch da konnte ich das alles noch viel weniger greifen. Damals war ich dafür, das war eine Hochzeit, die ich wollte, die ich herbeisehnte. Es war keine Bilderbuchhochzeit, aber eine richtige Entscheidung. Noch heute ist das so. Diesmal... ja, jetzt wird es eine Bilderbuchhochzeit. Und ich glaube gerade das löst diesen Druck in mir aus. Das perfekte Fest. Das wünsch ich ihr. Und ich kann maßgeblich daran teilhaben. Ich würde mich schlecht fühlen, würde es kein schöner Tag. Und doch bin ich mir sicher, dass es ein schöner Tag wird. Denn sie lieben sich.

Das ist die eine Sache. Die andere ist... ja, was ist die andere Sache? Es ist Job, es ist Arbeit, aber es ist auch Traum. Es wird geschehen, worauf ich seit fünf Jahren warte. Fünf Jahre. Die Zeit kommt mir nicht annähernd so lange vor. Womit habe ich diese fünf Jahre verbracht? Wo sind sie hin? Was habe ich erreicht? Fragen über Fragen. Noch letztes Jahr wirkte es aufregend, doch jetzt gerade... jetzt steht es vor mir und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Darüber zu reden ist sinnlos, daran zu denken beunruhigt nur. Ich weiß, tief in meinem Herzen, dass es gut wird. Ich weiß, dass es gut ist. Und doch schwirrt da diese Unruhe, diese Unsicherheit. Das ist normal, nicht wahr? Zu wissen, dass man das richtige tut und sich doch jede Menge Fragen zu stellen? Ich finde es normal. Und morgen sieht das sowieso wieder alles ganz anders aus. Und dann geht’s auch schon los.(M)ein erfüllter Traum.

28.08.2009 um 23:12 Uhr

Ein erfolgreicher Tag

von: indalo

...ist es gewesen. Schon früh morgens hat er begonnen. Zwar war das einzig wichtig Treffen heute nicht mit Erfolg gekrönt – es sei denn man zählt das damit verbundene Verdrängen zu den Erfolgen – aber dafür war der Rest des Tages umso besser. Ich habe mehr als einen Punkt meiner Liste für die Woche erledigt. Sehr schön. Der große, dicke, fette Punkt prangt natürlich unverändert ganz oben, aber ignorieren steht ihm ganz gut. So hab ich das Geschenk abgeholt und bin zufrieden. Es läuft, es passt, es geht gut. Dann hab ich endlich mal meinen Toner aufgeladen – tolle Sache. Hab jeeede Menge Geld gespart und konnte heute fleißig drucken. Mein herzallerliebster Drucker hat nach ein paar Zickereien dann auch einwandfrei auf 190g Papier – auch Karton genannt *gg* – gedruckt und mir somit ein wunderschönes Deckblatt geliefert. Das Titelblatt eines Meisterwerks hat also den ersten Schritt der Produktion durchlaufen. Also nächstes wurde es mit einem schicken Farbfoto geziert. Es sieht toll aus. Wäre ich nicht so ungeduldig gewesen, wäre es perfekt. So sind ein paar Blätter nur gut, nicht perfekt, aber das stört mich jetzt auch weniger. Das Titelblatt ist vollendet. Das an sich wäre schon genug, um den Tag gelungen zu nennen. Doch der Freude schöner Götter Funken wollte weitersprühen. Ich bekam Mail um Mail. Ein paar Seiten wurden fertig. Natürlich hatte ich noch ein paar Korrekturen, mein armer Layouter. Das ist also noch in Arbeit, aber die ein oder andere Seite konnte ich in meiner Riesenauflage drucken. Mein armer Laserdrucker. Jetzt bekommt er eine gute Nachtruhe, sodass er morgen fleißig weitermachen kann. Ich sollte mir ebenjene Nachtruhe auch gönnen. Meine Augen fallen schon seit einiger Zeit zu und ich weiß weder, dass übermorgen schon wieder das Ende einer Ära ist, bzw. eine neue beginnt, noch weiß ich, womit ich diesen Tag verbracht habe. Zu viel ist mir entfallen. Ich muss mir Schlaf gönnen, damit die Gedanken gespeichert werden können. Und so lasse ich diesen erfolgreichen Tag ausklingen und werde mich lächelnd ins Traumland begeben.

27.08.2009 um 21:14 Uhr

Nimm deine Last zurück

von: indalo

Manchmal hält ein bevorstehender Termin einem von allem ab. So ist es mit morgen. Seit gestern konnte ich mich nichts mit ruhigem Gewissen widmen. Mein Gewissen war einfach nicht ruhig. Ich hab das Gefühl, nicht gut genug zu sein, ich habe das Gefühl, mich lächerlich zu machen. Ich kann beim besten Willen nicht einschätzen, was ich wie gut mache. Ich fühle mich klein in seiner Gegenwart, weil mein Wissensstand einfach nicht an seinen rankommt und es auch nie tun wird. Denn das liegt nicht in meinem Interesse. Ich will etwas anderes und fühle mich nicht von ihm verstanden. So hoffe ich trotzdem, dass wir morgen einen Nenner finden können. Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken. Möge er morgen die Last von mir nehmen, die er mir gestern aufgebürdet hat.

25.08.2009 um 22:34 Uhr

Weil es dich gibt

von: indalo

"Warum hat es aufgehört, dass du das Gefühl hast, die schönen Momente werden weniger?" - "Weil es dich gibt."

23.08.2009 um 18:39 Uhr

Wie machst du das?

von: indalo

„Wie machst du das?“ – „Ich weiß es nicht.“ – „Schon so lange frage ich mich, wie du das alles machst.“ – „Das kann ich dir nicht sagen. Aber wisse, dass ich es nicht für dich mache. Das hat nichts mit dir zu tun. Sicherlich ist es schön, auch dir eine Freude damit zu bereiten, aber das ist nicht der Ansporn. Ich tue das für sie. Nicht für dich. Oder im Bestfall noch für mich. Für mich und meine Sichtweise der Welt.“

22.08.2009 um 23:04 Uhr

unheimlich gelassen

von: indalo

Es war mal wieder ein schöner Tag. Nichts habe ich zustande gebracht. Der Tag ist einfach so verschwunden, und trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – spüre ich noch diese Ruhe. Mittlerweile ist es nicht nur für mich rätselhaft, nein, auch für Menschen in meiner Umgebung. Bei all dem, was um mich herum passiert, was in mir herumschwirrt. Ja, bei all dem müsste ich aufgebracht und in Unruhe sein. Doch ich bin es nicht. Und es geht so weit, dass mir vieles einfach egal ist. Ich glaube es ist gar nicht, dass ich damit so gut umgehe, es ist einfach nur so viel, dass ich da gar nicht mehr nachfühlen kann. Außer Freude empfinde ich wenig. Manchmal ärger ich mich über etwas, manchmal reg ich mich auf. Aber das passiert so selten, fast schon zu selten... das meiste ist mir egal. Stattdessen nutze ich das Wort dumm recht häufig. Das finde ich unschön. Aber Sätze wie „In der Hinsicht ist sie einfach dumm.“ oder „Herrje, es gibt so viele dumme Menschen.“ sind keine Seltenheit. Aber es ist nun einmal so, es gibt so viel Dummheit. Und wer nicht hören will, muss fühlen. Ich kann nicht mehr tun, als jedem das zu sagen, was ich weiß und ihm Tipps geben. Wenn er oder sie daraus nichts machen will, nichts mitnehmen will, dann ist das doch nicht mein Problem.
Die Gelassenheit ist da... es ist sie, die mir diese Ruhe gibt. Ich bin unheimlich gelassen. Wirklich unheimlich.

20.08.2009 um 22:07 Uhr

Ein Weg ins Meer

von: indalo

Von mehreren Seiten wurde verkündet dass heute der wärmste Tag des Jahres sein soll. Viel hab ich davon nicht mitbekommen, er hat schön angefangen und ich hab meinen Balkon genossen. Als die Sonne rumkam, ging ich rein. Hitze ist mir nichts. Dann irgendwann dachte ich immer mehr darüber nach, wieso ich nicht am Meer bin. Das fand ich traurig. Dann auf einmal kam die rettende Lösung. Einfach zum Meer fahren. Völlig egal, was man machen muss, völlig egal, was auf einen wartet. Das ist alles nicht wichtig. Einfach nur an und ins Meer. Und dieser Plan wurde dann auch ausgeführt. Der Weg ist weiter als man denkt, jedes Mal. Doch es hat sich gelohnt. Ich habe gesehen wie sich die Sonne auf dem Meer spiegelte – ich liebe diesen Anblick. Und ich war im Wasser. Auch das liebe ich. Geschwommen bin ich nicht sehr viel, ich bin nur rein, hab ein wenig geplantscht und musste dann auch wieder los.
Nun lieg ich irgendwie ko im Bett und trau mich noch nicht, schlafen zu gehen. Dann kommen wieder so viele Gedanken, was ich alles machen müsste. Darauf habe ich keine Lust. Also tingel ich noch ein wenig durchs Internet und genieße den Geruch von salziger Haut.

19.08.2009 um 17:03 Uhr

Zehn Euro für die Seele

von: indalo

Heute habe ich mir Sachen gekauft, die einem keiner rät. Jede Menge Schrott. Süßkram, Knabberkram, Salzkram. Was immer mir aufgefallen ist. Und dafür hab ich fast zehn Euro ausgegeben. Ist zwar nicht gerade wenig Geld, aber es ist eine Investition in mein Wohlbefinden. Und mein Körper – sei es auch nur mein Gaumen – darf auch mal verwöhnt werden.

Die Hälfte der Woche ist rum und ich habe nichts nennenswertes geschafft. Die Tage vergehen und ich weiß nicht, womit. Außer gestern. Denn gestern habe ich etwas geschaffen. Den gesamten Besitz einer Freundin haben wir aus dem dritten Stock ins Erdgeschoss, in den Transporter und vom Transporter dann wieder ins Dachgeschoss getragen. Keine einfache Angelegenheit. Denn hier ging es auch um Dinge wie eine Waschmaschine. Kein begehrter Gegenstand zum Tragen. Doch so unmöglich, wie viele es darstellen, ist es nun auch nicht. Immerhin habe ich dieses Ding hochbekommen und kann nun stolz behaupten, eine Waschmaschine unters Dach getragen zu haben.

So ein Umzug ist eine feine Sache. Man arbeitet ein paar Stunden körperlich und sieht am Ende, was man erreicht hat. Das kann man dann als Erfolg verbuchen. Doch bei solchen Aktionen fällt mir immer wieder auf, wie faul und träge manche Menschen sind. Da sagen sie freundlicherweise zu, dass sie beim Umzug helfen, aber die drei Kissen und den Hocker kann ich dann auch noch selbst hoch tragen. Doof rumstehen können viele gut, wenigstens standen sie gestern nicht noch im Weg. Da lob ich mir doch meine Menschenkenntnis und die damit einhergehende Fähigkeit, nur fleißige und arbeitswütige Menschen bei Umzügen um Hilfe zu bitten. Bei meinen eigenen Umzügen stand höchstens ich immer doof in der Gegend rum *lach*

17.08.2009 um 20:56 Uhr

Devise des Tages

von: indalo

Es ist immer gut, eine Daimtorte im Tiefkühl zu haben.

16.08.2009 um 21:47 Uhr

Tagesfazit

von: indalo

Heute war ein schöner Tag, ein ganz toller Tag. Ich wachte zwar etwas knitterig und erschlagen auf, aber das sind eben die Attribute, die solche Nächte wie die letzte, fordern *gg* Dann gab es ein Lächeln zum Frühstück und Schokolade auf Brötchen. Eine schöne Erfindung. Irgendwann musste der Tag dann aber losgehen. So stürzte ich mich in die Arbeit, und man mag es kaum glauben, ich war ziemlich erfolgreich dabei. Die Sorgen sind derart ad acta gelegt, dass sie mich tagsüber nicht beschäftigen. Ich konnte fleißig und mit Erfolg einiges erledigen. Darauf bin ich stolz. Leider bin ich keineswegs zufrieden oder selbstsicher mit dem, was ich geschaffen habe, aber wie das weitergeht sieht man dann an anderer Stelle. Für jetzt bin ich froh, überhaupt etwas geschaffen zu haben. Möge die nächste Woche genauso erfolgreich sein, und ich habe gute Chancen den Sommer mit Erfolg abzuschließen.

14.08.2009 um 11:54 Uhr

Genug gebadet

von: indalo

Es geht mir wieder gut. Nicht bestens, denn der Mist lungert hier noch rum, aber ich fühle mich besser damit. Probleme lösen sich nicht von einen Tag auf den anderen, das weiß ich, aber sie erschlagen einen von jetzt auf gleich. Das ist das Problem. Und wenn man mit allem konfrontiert wird, sich einen GAU nach dem anderen anschaut, dann kann man nur noch eingehen. Und das habe ich ganz fleißig in den letzten zwei Tagen getan. Doch das ist vorbei. Jetzt ist wieder klar denken angesagt und immerhin hab ich auch meine befürchteten Diskussionen gewonnen, zwar nicht schadenfrei überstanden, aber immerhin hab ich das erreicht, was ich für richtig halte. Ob sich das nun auszahlt, werde ich erst zu einem viel späteren Zeitpunkt erfahren.

Dann hab ich mal wieder einen Blick in die Zukunft gewagt, der nun auch nicht mehr ganz so vernebelt oder dunkel war wie gerade eben noch. Ich habe in meinem Leben nichts wirklich falsch gemacht und zähle mich bisweilen zu den guten Bürgern. Dann darf man mir doch jetzt auch nicht aus Dingen einen Strick drehen, die ich nicht verbockt habe. So sehe ich das. Und mit meinem Gerechtigkeitsempfinden, welches nicht zwangsläufig dem Recht entspricht, sowie meinem Glauben an das Gute bin ich jetzt wieder zuversichtlich. Sehr schön. Ich kann sogar wieder schmunzelnd diesen Eintrag schreiben und mir vorfreudigerweise überlegen, wie aufregend meine Zukunft wird.

12.08.2009 um 21:14 Uhr

Bach, ich komme

von: indalo

Ich schrieb, wie reibungslos alles ist und dass ich es wohl nicht schreiben sollte, nicht wahr? Keine vierundzwanzig Stunden später ging es dann auch schon den Bach runter. Aber mit ordentlich Geschwindigkeit. Bin diesem Strom jetzt schon so weit gefolgt, dass ich völlig verzweifelt und am Ende meiner Nerven hier sitze und nicht mehr weiter weiß.

Vor einigen Wochen, wenn nicht sogar Monaten, sah ich auf die jetzige Zeit und hatte ein gutes Gefühl. Es fühlte sich gut an, es sah gut aus. Völlig berechtigt. Denn da hatte ich keinen blassen Schimmer, dass ich mich plötzlich mit Paragraphen, Anwälten, Beamten, Bescheiden und Rechtslagen befassen würde. Ich hatte wirklich keine Ahnung. Und ich finde es ganz besonders schrecklich. Nur ist das schöne ja, dass es noch gar nicht zu spät ist. Nein, ICH habe diesen Stress bevor er überhaupt da ist. Und wehe demjenigen, der meint, ich würde mir den Stress selbst machen und hätte somit selbst Schuld. Der kann mir gleich gestohlen bleiben. Ja, ich mache mir diesen Stress selbst, aus einem einfachen Grund: Im Gegensatz zu – wie es aussieht – halb Deutschland, habe ich nämlich ein Gewissen. Ein völlig irre laufendes noch dazu. Ich bin im Begriff Gefahr zu laufen, mehrere Tausende von Euro zu bezahlen für einen Fehler, den jemand anders begangen hat. Oder für einen Fehler, der nicht einmal ein Fehler ist. Wie dämlich ist das denn?

Mit dieser Art der Dämlichkeit kann ich noch leben. Denn da muss ich nur mir an Kopf fassen, und da kommt eher Rage auf als Verzweiflung. Das ist in Ordnung. Mir aber jetzt noch mehr Druck machen, mir unterstellen, ich wäre neben der Spur, weil ich ehrliche Angaben mache, das geht zu weit. Aber gut, dagegen kann ich mich mit Wut wehren. So weit so gut. Wogegen kann ich mich nicht mehr wehren? Gegen die Entscheidung „sie oder ich“. Jetzt ist es soweit, dass ich vor der Entscheidung stehe, es anzugeben und ihr damit eine Anzeige aufzuhalsen, oder aber weiter zu schweigen und damit eines Tages nen Brief von der Polizei zu bekommen. Wieso muss ich diese Entscheidung treffen? Ich habe nichts falsch gemacht, ich habe mich immer korrekt verhalten. „Von mir hättest du anderes gelernt.“ – „Ich bin bei dir aufgewachsen, wenn dann hätte ich nur von dir gelernt.“ Sie begreift nicht, dass ich einen eigenen Kopf habe, ein eigenes Herz, einen eigenen Verstand. Ich bin nicht das Produkt meiner Eltern, meine Eigenschaften lassen sich nicht immer auf einen der beiden zurückführen. Er hat nie mit mir darüber geredet, er hat mir nie Reden gehalten, er hat nur erwartet, dass ich ihm gegenüber immer ehrlich bin. Was anderes wollte sie auch nicht.

Nein, ich kann nicht mehr. Ich bin am Ende meiner Kräfte. Ich möchte nicht wählen zwischen Risiko und Risiko. Nicht zwischen meinem Verderben und ihrem. Ich will nur büßen müssen für das, was ich mache, nicht für die Fehler anderer. Und niemand sollte für das büßen, was ich tue, selbst wenn ich nur richtiges tue. Ich strebe immer noch nach den gleichen Dingen... es ist kein Wunder, dass mein Leben so läuft, wie es läuft. Die guten wie die schlechten Dinge, sie sind das Ergebnis meiner Vergangenheit und meiner Ziele. Eines Tages werde ich am Ziel angekommen sein, eines Tages werde ich keine derartigen Entscheidungen mehr treffen müssen. Eines Tages wird es diesen Bach nicht mehr geben, und er wird mich auch nicht mehr mit sich reißen können. In die Verzweiflung.

11.08.2009 um 13:19 Uhr

Ein Mann meiner Vergangenheit

von: indalo

Wer ist er, dieser Mann? Was bedeutet er für mich? Und wieso denke ich überhaupt darüber nach? Sie möchte ihn mitbringen, wenn sie kommt. Ihn... wieso ihn? Was habe ich mit ihm am Hut? Ich habe seit sieben Jahren kaum Kontakt zu ihm. Gar keinen. Zum Geburtstag eine Mail, und die dankende Antwort. Keine richtige Mail, kein Hallo, kein Wie-geht-es-dir. Nur die Glückwunsche. Nicht mehr als das. Nichts von Bedeutung.

In meinem Kopf tauchen Dialoge auf, einfach so. Sie wurden nie geführt und ich wage zu bezweifeln, dass sie je geführt werden. Wieso auch. „Du bist mit ihm aufgewachsen.“ – „Das heißt aber nicht, dass er eine Bezugsperson ist.“ – „Ihr habt euch doch immer gut verstanden.“ – „Ja, die meiste Zeit haben wir das. Doch wir hatten nie eine Bindung, er lebte in den selben vier Wänden, nicht mehr, nicht weniger.“ – „Warst du nicht froh, dass er da war?“ – „Wenn ich bedenke, was geschah als er verschwand, dann ja, dann war ich sehr froh, dass er da gewesen ist.“ Auch ohne den Gedanken daran kann ich wertschätzen, was durch ihn möglich gewesen ist. Doch ich vermag nicht zu sagen, ob das gut so was. Es ist auch nicht mehr wichtig, es ist vergangen. Es ist so viele Jahre her, doch in dieser Minute habe ich das Gefühl, dass es doch noch akut ist. Was soll er hier? Wieso soll er dabei sein, wenn wir uns sehen? Er gehört nicht in mein Leben. Er gehörte es mal, und womöglich bin ich ihm auch irgendwie noch wichtig. Aber er ist kein Teil meines Lebens, und er wird es auch nie wieder sein.

Manchmal lässt mich das Gefühl nicht los, sie möchte ihn wieder in mein Leben bringen. Oder möchte sie nur meine Reaktionen testen? Herausfinden wie ich auf ihn reagiere? Oder melden sich da nur meine komischen Verschwörungstheorien?

Ich habe keine Erklärungen, keine Worte dafür. Ich weiß nur, dass ich vor zwei Jahren, als ich ihn zum ersten Mal wieder sah, schon genauso reagierte. Da tauchte er wieder auf, da wurde er wieder präsent. Letztes Jahr „drohte“ er wieder ein aktiver Teil ihres Lebens zu werden, das fand ich zwar absolut skurril, aber es störte mich nicht. Er darf in ihrem Leben sein, sie kann gerne ihr Leben mit ihm verbringen oder ihm von dem meinen erzählen, aber aus mir unerklärlichen Gründen will ich nichts mit ihm zu tun haben. Womöglich ganz einfach, weil ich allen Verpflichtungen aus dem Weg gehe, die sich mit geringem Widerstand meiden lassen. Ich will keine Rollen übernehmen, schon gar keine alten, die ich mit Freude ablegte!


...und auf einmal stell ich fest, dass die Musik, die den ganzen Tag läuft, Musik, die ich seit Jahren nicht mehr gehört habe...dass ich genau diese Musik...genau dieses eine Lied mit ihm verbinde. Das kann es nicht sein... manchmal – oder sollte ich langsam oftmals sagen? – ist mir das Leben zu unheimlich...

10.08.2009 um 13:08 Uhr

Reibungslos

von: indalo

Mein Leben läuft gerade so reibungslos, das ist schon gruselig... Es ist perfekt. Alles läuft wie am Schnürchen. Und ich erinnere mich dunkel daran, ähnliches vor ein paar Wochen gesagt zu haben und als Reaktion ne Keule abbekommen zu haben... Da dachte ich: „Sag das nie wieder.“ Aber wieso?! Ich liebe mein Leben, ich genieße es jeden Tag. Nicht jeden Tag vierundzwanzig Stunden lang, aber immerhin jeden Tag. Und manchmal darf man auch übertreiben, denn natürlich läuft nicht ALLES rund. Gibt hier doch Schwierigkeiten, ein paar Sorgen und ab und an ein größeres Problem. Doch es läuft genug perfekt um es zu lieben, es, das Leben.

Eben lief ich durch die Straßen. Letztlich empfand ich es als Zeitverschwendung, doch es stellt sich heraus, dass es keine war. An einer überfüllten Kreuzung tauchte neben mir ein Fahrrad auf. Im Grunde interessiert mich so etwas nicht, doch ausnahmsweise drehte ich mich zur Seite – faszinierend, wie diese Dinge geschehen. Da sah ich dann eine Dozentin von mir, nette Frau. Morgen wollte ich zu ihr in die Sprechstunde, es ist die einzige, die sie in diesem Monat hat und ich muss sie noch dringend sprechen. Also kommentierte ich das irgendwie, halb fragen, halb mitteilend. Da meinte sie, dass die Sprechstunde verschoben wird. Das weiß sie heute? Wie soll man das bis morgen erfahren? Sowas kann ich ja nicht leiden. Da wär ich morgen hingegangen und es wäre das Ende meiner Glückssträhne gewesen. Doch stattdessen fährt sie heute mit dem Fahrrad an mir vorbei und sie verlegt die Sprechstunde so, dass es auch in meinen Tag passt. Und ich weiß davon! Nur für diese fünf Sätze hat es sich gelohnt, aus dem Haus zu gehen.

Ich liebe diese Reibungslosigkeit. Ich liebe funktionierende Pläne und Planänderungen die mir in den Kram passen. Es läuft fabelhaft *smile*

08.08.2009 um 21:16 Uhr

Über Nähe und Distanz

von: indalo

Nonverbale Kommunikation ist nicht einfach. Da zeigt man jemandem, dass man ein wenig mehr Abstand möchte. Nach einigen schwierigen (wortlosen) Auseinandersetzungen wird dies nun endlich akzeptiert. Auf einmal folgt ein Vorwurf. Akzeptabel. Dann will man, weiter wortlos, zeigen, dass diese Distanz in Ordnung ist. Doch wie funktioniert das? Über Wochen hinweg? Die Zeit habe ich nicht... und die Nerven für ein Gespräch darüber noch weniger. Kaum will ich zeigen, dass der derzeit vorhandene Abstand sich richtig anfühlt, wird er wieder verkleinert. So soll es nicht sein. Und jetzt, wo ich gerade diese Worte niederschreibe, habe ich das Gefühl, diese Unterhaltung schon einmal geführt zu haben. Nur nicht mit mir allein, sondern mit jemandem. Doch ich erinnere mich leider nicht mehr mit wem. Schade, es könnte helfen.

Und wenn wir gerade unfreiwillig bei dem Wort Schade gelandet sind. Was bedeutet dieses Wort und in welchem Zusammenhang wird es genutzt? Ich habe gerade die Erfahrung gemacht, dass es verletzend wirken kann, und frage mich, ob ich gerade empfindlich bin.
Da sagt mir doch glatt jemand „Es geht mir gut, ich hatte eine schöne Woche. Schade für dich, so blieb keine Zeit fürs Schreiben.“ Wieso ist das schade für mich? Was bedeutet das? Ist es nicht schade für beide, wenn man am gemeinsamen Austausch interessiert ist? Wieso fühle ich mich ausgehalten? Ja gar bemitleidet? Manchmal bin ich empfindlich...

Es gibt Zeiten, da suche ich Nähe. Und es gibt Zeiten, da such ich Abstand. Von allem und allen. Derzeit bin ich auf Abstandssuche. Je mehr, desto besser. Desto sicherer bin ich, desto sicherer sind die anderen. Ich weiß gerade nicht, wie ich „gerecht werden“ soll. Mir, anderen, allem. Man kann nicht allen gerecht werden, das weiß ich. Das strebe ich auch nicht an. Doch manchmal frage ich mich, ob ich kalt bin, wenn ich sage „Tut mir Leid, ich kann nicht allen gerecht werden, jetzt trifft es dich.“ Es wirkt so brutal, so rigoros. Manchmal bin ich das.

Sind das jetzt die Nachwirkungen? Folgen sie jetzt? Hat sich wenn dann echt Zeit gelassen... erstaunlich... nunja, manchmal bin ich empfindlich, manchmal bin ich rigoros und manchmal bin ich beides zur selben Zeit.

06.08.2009 um 22:55 Uhr

Bafög und der schöne gestrige Tag

von: indalo

Der heutige Tag steht voll und ganz im Zeichen Bafög. Das ist wirklich eine wunderbare Erfindung. Herrlich. Wenn... wenn da nur nicht immer diese wenns wären. Blöd. So habe ich mich heute um diverse rechtliche Grundlagen gekümmert und versucht, mich mal schlau zu machen. Wer Ahnung hat, möge sich bitte melden. So richtig Ahnung meine ich, denn Ahnung hab ich ja schon. Nur entziehen sich manche Dinge meiner Kenntnis und ich seh es gerade nicht ein, für etwas bestraft zu werden, was ich nicht verbockt habe. Nun gut, der Tag heißt also Bafög und Strafrecht, vermute ich. Schrecklich. Es geht um viel zu viel Geld... um Schulden, Verfahren, Führungszeugnisse und Bundeszentralregister. Wörter mit denen ich nichts zu tun haben will und von denen ich mich – mal abgesehen von Bafögschulden – weit entfernt wähnte. Führungszeugnis hatte ich schon mal gehört, aber auch nur, weil ich mit einem vorbestraften Kerl zusammenwohnte. Ansonsten habe ich mit dem Krempel nichts zu tun. Bisher bin ich davon auch verschont geblieben, aber ich fürchte in meiner Zukunft steht das ein oder andere Wort... aus verschiedensten Gründen, versteht sich.

Wie dem auch sei. Gestern. Ein wundervoller Tag. Er begann mit einer überaus überraschenden Email und dem ausm Haus stürmen um den Inhalt der Email zu überprüfen. Dann gab’s Brötchen zum Frühstück und zum Feiern. So saß ich noch ewig aufm Balkon und genoss das Leben. So schön kann es sein. Gestern war ein wunderbarer Tag. Das dachte ich bis zum Mittag. Dann krabbelte ich durch die Küche, kochte, wusch ab und überlegte mir ne Essensplanung für die kommenden Tage. Auf einmal sah ich mein Handy klingeln und wurde vom anderen Ende mit einem „Na eeendlich“ begrüßt. Die ersten Worte seit mehreren Wochen sind also diese beiden. Nun gut, wenn sie meint. Es störte mich überhaupt nicht. Ich war zwar irritiert, dieser französischen Vorwahl auf meinem Display wollte ich nicht trauen. Doch ich sollte. Denn sie hat angerufen. Sie hat mich in ihrem Urlaub angerufen. Ich hätte nicht gedacht, dass sie das tun würde... nie hätte ich damit gerechnet und doch hat sie es getan. So quatschen wir einige Minuten. Beide stellten wir ganz ernst und mit künstlerisch wertvoller Pause die Frage „Wie geht es dir?“ Selten war die Frage so ernst gemeint. Und ich konnte ob der Ereignisse des Tages nur sagen „Wunderbar.“ Nicht nur, weil ich in dem Moment mit ihr telefonierte, nein auch, weil ich den ganzen Tag schon das Gefühl hatte, es wäre der schönste Tag seit langem. Wobei das zu superlativ ist. Denn ich hatte so viele wunderbare Tage in der letzten Zeit. Das Leben ist so schön. Trotz all der Sorgen, trotz all der doofen Dinge. Es ist schön. Es ist wunderbar. Und ich liebe es, so wie es ist.

05.08.2009 um 15:10 Uhr

Ich fass es nicht

von: indalo

Der Titel meines heutigen Eintrages war schon lange vorher klar. Ich fass es nicht. Der Satz, den ich heute am Häufigsten gesagt habe. Ich fass es einfach nicht. Einer der ersten klare Sätze des Morgens und der Leitfaden des bisheriges Tages. Ich fass es nicht, ich fass es immer noch nicht.

Was, fragt ihr euch? ICH, ja ich, habe meine Scheine aus den letzten Jahren meines Studiums. Seit dem zweiten Semester warte ich auf einen Schein, und wer mich kennt, dürfte wissen, dass ich nicht tatenlos warte. Nein, ich habe den Professor mehrere Male angesprochen, ihm Zettel zum Unterschreiben hingelegt und ähnliches. Es hat einfach nicht geklappt. Nun sollte man sich mit diesem Mann immer gut stellen... andere Maßnahmen ergreifen wollte ich erst, wenn es wirklich ernst wird. Immerhin hat er mir alle anderen wichtigen Unterlagen für die ich diese Scheine gebraucht hätte, anstandslos unterschrieben. Also alles noch im grünen Bereich. Und jetzt... jetzt, ja, jetzt und heute halte ich diese Scheine in meinen Händen. Sie sind auf meinen Namen ausgestellt und sowieso für mich personalisiert. Kein anderer wird so einen Schein bekommen, jeder wird irgendwie anders sein.

Ich fass es nicht. Ich habe diese Scheine. Gestern schrieb ich ihm eine Email, dass ich die nun langsam brauche, listete ihm alles genau auf und keine (!!) vierundzwanzig Stunden später antwortet – er antwortete :-O auf meine Mail – er mir, dass er sie im Sekretariat hinterlegt hat. Gut, das stimmte nicht ganz, denn als ich ne halbe Stunde später dort aufschlug, brachte er sie gerade erst dorthin, aber... ich fass es nicht. Sie sind da, alle! Und sogar meinen Anmeldebogen hat er unterschrieben, trotz fehlendes Stempels auf einem Schein und dafür mit einer wieder durchgestrichenen Bemerkung. Nein, ich kann es immer noch nicht glauben und werde diese Heiligtümer nun gut sichern und trocken lagern *gg* Es ist unfassbar. Absolut unbegreiflich. Ach herrje, ich kann’s einfach nicht fassen!

03.08.2009 um 18:07 Uhr

Stripper gesucht

von: indalo

Meine Damen und Herren Blogianer, ich habe da ein Anliegen. Steht schon groß im Betreff und ist nichts illegales. Supi. Und da ich nicht weiß, ob meine bisherigen Bemühungen wirklich Früchte tragen *gg* wollt ich die Frage mal in Raum werfen.

Kennt sich irgendwer damit aus? Hamburg ist gefragt, also Hamburg fragt. Gerne auch per Nachricht. Und Infos zur Reeperbahn sind allemal willkommen. Immer her damit, wird auch alles vertraulich behandelt, sofern gewünscht!