gedanken vom leben

29.08.2010 um 18:44 Uhr

nicht mehr lange

von: inge

drei tage.

ich bin so froh, dass ich all das hier erleben konnte.

det fine vi hadde sammen

27.08.2010 um 00:23 Uhr

beinahe.....

von: inge

fast alles habe ich gepackt. nicht alles, es wird noch viel, aber das meiste.
einen überblick habe ich. es wird knapp....
mein zimmer wird immer leerer.

zeit zu gehen.
bald.

aber ich werde das gefühl ganz in mir drinnen nicht los - ich komme wieder.

es ist nur ein abschied auf zeit.
und das macht es leichter.

leichter macht es mir auch ein gespräch, das wir dienstagabend hatten.
die fronten geklärt.
ich kann gehen.

23.08.2010 um 22:59 Uhr

sprachlos

von: inge

tja. was soll ich sagen.
ich wills jetzt nicht ausführen.
will nur sagen, das war zuviel. oder eigentlich zu wenig.
zuerst habe ich sogar überlegt, was ich ihm darauf antworten soll.
bis ich merkte, ich weiß nicht was sagen.
ich will mich auch nicht reinsteigern, nicht aufregen, gar nichts. nichtmal traurig sein möcht ich jetzt gerade.
kopf hoch, leben geht weiter, sehr bald sogar.
danke für alles was war.
ich habe eine million wundervolle erinnerungen in meinem kopf - ich möchte damit zufrieden sein.
natürlich tut es weh.
lässt mich seltsam unberührt.

noch.

21.08.2010 um 20:31 Uhr

stark sein

von: inge

ich muss stark sein. ganz stark. und kann es so gar nicht.

möchte weinen dürfen, in den arm genommen werden. 

18.08.2010 um 23:28 Uhr

warten-nichtwarten

von: inge

und eigentlich bleibt keine zeit für irgendwelche versteckspielchen....

ich würde ihn gerne morgen besuchen.

warte aber eigentlich darauf, dass er mich fragt. 

also. weiterwarten oder selberfragen. 

17.08.2010 um 20:44 Uhr

abschied

von: inge

ich fange an, abschied zu nehmen.

es ist schwer.
ich kann es mir nur immer und immer wieder sagen - es ist richtig, was ich tue. es ist wichtig. damit ich weiterkomme.

auch wenn ich so nicht denken darf, ich weiß, aber sollte es jemals ein "uns" geben, so ist es auch wichtig für uns beide.
ich bin noch so jung. ich will noch so viel lernen.

dabei.
drückt mir eine handvoll kinder in die hand und ich bin glücklich.

ich hab darüber nachgedacht, warum.
weil sie herausforderung sind. immer wieder. alle kinder, mit denen ich in den letzten jahren gearbeitet, gelebt, gespielt habe, alle kinder, für die ich da war, waren herausforderungen.
aber nie zu große. immer gerade richtig.

tja. ich weiß wohl, dass es vernünftig wäre, erst mal selbst zu leben und erst dann kinder zu bekommen. ich weiß es.

aber manchmal frage ich mich, ob es auch wirklich für mich richtig ist.
dann wieder muss ich an meine mutter denken, und wie viel da schief gegangen ist. so sollte ich wohl doch erst reifer werden.

ich war gestern abend bei ihm. war ein bisschen stress bei mir im haus, weil ich die einzige mitarbeiterin war, aber es ging gut und ich konnte nach dem abendessen fahren.
so wunderschön, der abend, sommerabend, seit ungefähr einer woche ist hier wunderschönes wetter.... warm, vor allem.
ich also direkt am fjord entlang, mit abendsonne, musik...
er war alleine, ohne die kids. waren draußen im garten, eis gegessen, später in der küche, tee.
alles wollte er wissen, über meine eltern, meine geschwister. warum, weiß ich nicht.
es waren gute gespräche.
und ich.....

jeg prøve å være meg selv.

ich versuche ich selbst zu sein. und zwar die ganze zeit.

ich habe viele wunderschöne bilder in meinem kopf. versuche dankbar zu sein. auf eine weise bin ich sehr glücklich mit dem was ich habe.
auf dem heimweg war ich mal wieder an dem punkt, dem guten punkt, sagen zu können - wenn ich jetzt sterbe, sterbe ich glücklich.

worauf ich jetzt eigentlich hinauswill, weiß ich nicht.
heute in zwei wochen ist mein letzter abend.
es ist nicht in meinem kopf.
es wird schlimm.

08.08.2010 um 21:55 Uhr

gestern abend

von: inge

abschiedsfeier.

mit lagerfeuer unter - ja, sternenhimmel, wieder.

mit lieben menschen. keine tränen. 

tja. 

als alle gingen, war mir noch danach, am feuer zu sitzen. 

bis ich realisierte - so will ich heute abend nicht schlafen gehen.

eine sms, dann zwei, ein wenig hin und her. 

und er kam mir tatsächlich auf meinem nachhause weg entgegen.

jeg fikk ditt brev.

men jeg vet ikke helt hva jeg skal sier.

- ingenting.

arm in arm

so schön hat mich noch niemand nach hause gebracht.

in den arm genommen. 

so fest gehalten hat mich schon lange niemand mehr.

vielleicht noch nie. 

und gefragt

kan du sover nå?

nein, es gab keinen kuss. und ich hatte auch nicht das bedürfnis, ihn mit hineinnehmen zu wollen. 

es war gut so wie es war. 

ich habe ja lange über dieses "klassenfahrtsyndrom" nachgedacht. von wegen wenig menschen lange zeit auf einem raum und dass man zwangsläufig meint, sich in den einen oder anderen zu verlieben. 

ich dachte auch lange, na dann wird es das wohl sein. 

ich glaube aber nicht, dass es das ist. 

obwohl ich auf der anderen seite auch nicht die leisteste ahnung habe, ob und wie ein alltag funktionieren kann.

die alte frage - gehen oder bleiben.

aber nur wenn er fragt.

07.08.2010 um 19:11 Uhr

life

von: inge

mitten

dazwischen

ganz plötzlich

bei sonnenschein und wärme

kommt er

der schmerz

tränen

ganz kurz nur

weil sie morgen die letzte ist die geht

nach ihr

gehe nur noch ich

und dann bleibt nichts mehr von einem wunderschönen jahr

außer unsere erinnerungen.

06.08.2010 um 22:05 Uhr

ruf an

von: inge

und sie sagt, ruf an. ruf ihn an. und ich weiß, ich will. wünsche es mir. sehr. weiß, er hat meinen brief bekommen. weiß, ich werde gehen. gerade, noch, bin ich an einem punkt, an dem ich vielleicht einfach sagen könnte - falscher ort, falsche zeit.

trotzdem. trotz allem. möchte reden mit ihm. möchte schweigen. möchte einfach so seine hand halten. neben ihm schlafen. 

obwohl es tausende von "wenn" und "aber" gibt.

es wäre nicht einfach, definitiv. aber ich würde hierbleiben.

05.08.2010 um 23:05 Uhr

bald

von: inge

bald ist es

mal wieder

vorbei.

keine vier wochen mehr. 

in diesem, meinem, wundervollen, geliebten land.

mit seinen wundervollen menschen.