Wenn die Ausreden wegfallen, beginnt der Erfolg

20.05.2006 um 09:54 Uhr

ein durcheinander

Stimmung: super!

Donnerstag, 18.05.06 Gott, bin ich froh, das es das tagebuch schreiben o überhaupt das schreiben gibt. Hier kann alles hinein, all meine doofen gedanken, die so doof gar nicht sind u die so viele menschen auch haben, es aber nicht laut benennen- so wie ich auch nicht, weil noch ZUviel kritik von aussen kommt( u noch mehr von innen), so das man sich gleich schlecht fühlt wegen seiner gedanken- aber warum eigentlich. Und jetzt werde ich auch endlich mal wütend! Gestern nacht endlich habe ich geheult, ein anfang ist gemacht, endlich meine gefühle herauszulassen: alles bricht ein im moment: abm zu ende, wie geht’s beruflich für mich weiter, wie wird das nächste jahr?, P., die ich wahrscheinlich nicht mehr sehen werde, schon aus ihrem zeitfaktor u großem bekanntenkreis heraus; eine freundin, die mir schreibt, das ich ihr schreiben kann, was ich so mache u fühle u sie liest es immer u wartet schon darauf u aber mit dem antworten klappt es halt nicht immer, aber IRGENDWANN antwortet sie auf jeden fall. Und sie hat tatsächlich das IRGENDWANN geschrieben...u andere freundin, die mir halbjährlich einen satz schreibt, das sie ein schlechtes gewissen hat u ich sags mal so: wer es will, bleibt dran, wer es will, meldet sich u wenn’s ne sms ist. Wenn er es will. Und da kommt jetzt auch endlich die wut , nicht mehr zu agieren sondern mich zurückzunehmen,  sondern zu warten u nur noch zu reagieren. Und verwirrend eben auch, das da in diesen momenten plötzlich wieder menschen auftauchen, die agieren, kämpfen, so wie I. mit ihrer osterkarte oder sogar M. u ich habe angst, zurückzufallen, weil da jemand ist, der mich will u vielleicht MICH meint u ich habe angst, schwach zu werden, jetzt, weil alles so zerfällt u in meinen abstürzen und dann ist es ja so, das alle meine vier INNEREN eigenen stützpfeiler, die ich nämlich inzwischen habe für mich selbst, in meinen abstürzen einstürzen u ich keinen halt habe in diesen zeiten u VERGESSE, das die pfeiler ja doch da sind u ich sie aber in manchen momenten blind nicht sehe, an mir zweifle u alles so vergessen ist, was an neuer stabilität gewonnen ist u alle menschen u alles vertrauen von anderen in frage gestellt werden...Und in solchen momenten kommt da jemand, der selbst stauchelt ( u aber eben immer stauchelt)u jemanden braucht- u da habe ich angst, das wir uns in SO einer zeit treffen. Und meine stützpfeiler muss ich ja immer wieder neu aufbauen nach jedem einsturz, aber was ist, wenn da jemand ist u ich schwach geworden bin u neben diesem menschen WIEDER keine möglichkeit habe, sie aufzubauen, weil die tat von ihr im keim erstickt wird? Vielleicht war u soll ich ihr stützpfeiler sein, damit SIE losgehen kann gestärkt in die welt u ich schwöre: ich weiß!! das sie MICH nicht aufbauen würde u ich auf der strecke bleibe, wiedereinmal.

 Ich hasse meine abstürze, auch wenn sie deutlich weniger emotionaler werden- endlich nehme ich die emotionalität ein stück heraus, damit aus der tragig über wochen ein MOMENTANER durchhänger wird, der legitim ist- auch für mich- u ein ende absehbar ist.

Und zurücknehmen im tun kann ich auch erst seit neusten. Du kannst erst so was tun, wenn du dich hast, also weißt, das du nicht allein auf der welt wärest- für eine gewisse zeit kann man mit sich selbst allein bleiben- WENN MAN SICH HAT.

Und wann geb ich endlich zu u nicht nur im schreiben, das mir der abschied vom club schwer fallen wird u wann kann ich endlich P. in die augen schauen oder ihre augen in mir zulassen u endlich FÜHLEN, das sie nicht gehen wird u ohne dem anschauen werde ich noch hundert jahre immer wieder fragen: meinst du Mich? Kann ich dir vertrauen? Verlier ich mein gesicht?Glaubst du an mich?Bitte gib mich noch nicht auf!- weil ich SO die antwort NIE im ganzen, nämlich mit fühlen, erfassen werde, sondern immer wieder festhäng in der zwar-die-antwort-hör-aber-gleich-wieder-wegdrück-geschichte .

Sonnabend. 20.05.2006 und gestern abend sind wir heimgefahren u ich hatte mut u sie hatte mir die zeit gegeben, anfangen zu können zu stottern u zu erklären u sie ist einfach gefahren, ruhig, ohne mich zu unterbrechen u ich hab ihr all so meine ängste gesagt, das wir uns nicht mehr sehen? u ich sie so sehr vermissen werde u dann hielten wir an u sie legte ihre hand auf meine u hielt sie fest u sagte, das an erster stelle ihre mutti kommt u an zweiter ihr freund u an dritter ich u das wir eine freundschaft haben u sie sich nicht wegschubsen läßt, egal, was ich noch so auf lager habe.

So ist sie also die erste, die den mut hatte durchs feuer zu gehen mit mir u geblieben ist, bis ich ihr glaube. Vertrauen lernen habe ich angefangen, vertrauen lernen durch sie, um auch auf andere zuzugehen.