Erstmals eisfrei?
So wie die taz berichteten fast alle Medien im September über die erstmalige Eisfreiheit der arktischen Nordwestpassage seit Beginn der Satellitenbeobachtung vor 30 Jahren und die damit mögliche Passierbarkeit durch Schiffe. Bekanntlich kochen Journalisten alte Geschichte gern mehrmals auf. Offenbar auch in diesem Fall, denn nach 1978 wurde die Nordwestpassage bereits 1984, 1988 und 2000 von Schiffen bezwungen. Und jedes mal wurde dies von der Presse dokumentiert. Oder sollte es sich in diese Fällen um sich in den Norden verirrte "Fliegende Holländer" gehandelt haben? Eher unwahrscheinlich, denn auch für die kalte Zeit vor 1978 wird offziell von mehreren Schiffspassagen berichtet.

Das Jahr 2007 war (angeblich) in Deutschland das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
Ein Klimaforscher wird zitiert mit: "So warme Jahre wie 2007 werden spästens 2050 nicht mehr die Ausnahme sondern die Regel sein".
Ok, nehmen wir mal an, das wäre so.
Wo ist das Problem?
Das Jahr 2007 war doch wettermäßig hervorragend. Mildes Frühjahr, schöner (aber nicht brüllend heißer) Sommer, milder Herbst. Zur Zeit vor meinem Haus rechtzeitig zu Weihnachten sogar Schnee. Was will man mehr?
Und warum muss man Milliarden investieren, um dies - eventuell - leicht abzuschwächen?
Auch die Nordwestpassage ist so ein Beispiel:
Was ist daran schlecht, wenn der Schiffsverkehr erleichtert wird?