Mit dem Kopf voran

28.08.2006 um 11:43 Uhr

Probanden für eine Lärmstudie gesucht

Das europäische Lärmforschungsprojekt Silence macht gegenwärtig eine Internetumfrage zur Lärmwahrnehmung und -belästigung (via Instititut für Arbeitspsychologie an der Universität Dortmund) in der Wohn- und Arbeitsumgebung. Nach dem ca. fünf Minuten in Anspruch nehmenden Ausfüllen des Online-Fragebogens erhält der Teilnehmer eine grafische Auswertung seiner persönlichen Lärmwahrnehmung und -empfindlichkeit.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenFlorian schreibt am 28.08.2006 um 16:00 Uhr:Hab den Fragebogen gerade ausgefüllt.
    Überzeugt mich nicht.

    Speziell die Auswertung am Schluss ist dubios:
    Meine Lärmempfindlichkeit "Wohnumgebung" ist 33%.
    Was soll das heißen? Ist das ein hoher oder niedriger Wert? Was ist der genormte Durchschnitt?
    Im übrigen:
    Abgefragt wurde vor allem, wie laut ich meine Wohnumgebung empfinde.
    Ob das Ergebnis aber nun an meiner fehlenden "Empfindlichkeit" liegt? Oder vielleicht doch eher daran, dass es objektiv sehr leise in meiner Nachbarschaft ist? (Vielleicht bin ich ja in Weharheit sehr "empfindlich", nur gibt es halt einfach keine störenden Reize?)
    M.a.W.: Eine Definition von "Empfindlichkeit" fehlt völlig.
    Abgesehen davon, dass eine Aussage wie "Ihre Emfindlichkeit ist Arbeit: 50%" schon allein sprachlich sehr unklar ist.
  2. zitierensteffenh schreibt am 28.08.2006 um 18:23 Uhr:Einige Designdefizite sind mir beim Ausfüllen auch aufgefallen. Aber evtl. lernen die Kollegen ja aus ihren Fehlern. Allerdings ging es in der Untersuchung ja um die Lärmempfindungen und nicht um den messbaren Lärm. Sollten andere in deiner Wohnumgebung den Lärm anders empfinden kann man ja dann Schlußfolgerungen für die relative Lärmempfindlichkeit der Teilnehmer und die subjektive Lärmwahrnehmung ziehen.

Diesen Eintrag kommentieren