Put your money were your mouth is...
Libertas Cara mögen keine Heizpilze. Boche quittiert das ganz treffend mit "Nichts, wofür Leute freiwillig Geld bezahlen, ist Verschwendung." Bedauerlicherweise besteht der dringende Verdacht, dass der Gasverbrauch der Heizpilze nicht ganz umweltneutral ist und der Gaspreis dieses Manko nicht reflektiert. Was tun? Wie Berlins Grünen-Chefin ein Heizpilzverbot fordern?
Angenommen eine Tonne Kohlendioxid in der Atmosphäre erzeugt einen Schaden von X €. Dann sollten Heizpilze solange aufgestellt werden wie ihre Verwendung dem Betreiber eines Cafes pro emittierter Tonne Kohlendioxid mindestens einen Gewinn von X € einbringt. Mit einem Verbot verhindert man aber nicht nur Einsatzbereiche, die für den Betreiber weniger als X € wert sind, sondern auch Situationen, in denen das Cafe erheblich mehr als X € pro Tonne Klimagasemissionen erzielt. Nicht gerade effizient. Ein Verbot reduziert überdies die Gasnachfrage, was die Anbieter mit Preissenkungen quittieren, worauf ein anderer Verbraucher es sich leisten kann den Gashahn weiter aufzudrehen. Also ist ein Verbot auch nicht besonders wirksam.
Was tun? Libertas Cara können Geld sammeln, um jeden einzelnen Heizpilz von der Straße wegzukaufen. Dann gibt es weniger Heizpilze. Und die Grünen können statt Verbote zu fordern konsequent für eine Kohlendioxidsteuer eintreten. Wer aber mit Wählerstimmen bezahlt wird, hat ein Problem seiner gesamten Klientel reinen Wein einzuschenken.

Eben gesehen: "Audispray, zur Auflösung für Ohrenschmalz..." - ja das ist eklig, OK. Aber:
Ich habe dafür seit Menschengedenken so einen Gummiball mit Düse...
Geht priiiima und hält eeeewig! Kosten irgendwo bei 1...3 Euro (?)
Und was kostet wohl so eine Audispray-Pulle? 10 Euro?
Und wann ist die alle?
Also ETWAS Beschiss im Sinne aufoktroyierter Bedürfnisse hält der Markt schon bereit, oder?
Ein noch Umzuerziehender... ;-)
Und wenn es mir nur ein gutes Gefühl gibt, ist es doch immer noch nicht verschwendet, oder? :)