Wirtschaftswachtum und Eigentumsrechte
Dynamisches wirtschaftliches Wachtum setzt Kapitalakkumulation und Spezialisierung voraus. Nur mit ausrechendem Produktionskapital und hoher arbeitsteiliger Spezialisierung lassen sich hohe Produktivitätsgewinne realisieren. Beides setzt sichere Eigentums- und Verfügungsrechte an den produzierten Gütern voraus.
Gespart und investiert wird nur, wenn man sich sicher sein kann, dass der dazu notwendigen Konsumentsagung in der Gegenwart ausreichende Erträge und damit Mehrkonsum in der Zukunft entgegenstehen. Kann man sich darauf nicht verlassen wird möglichst viel heute konsumiert und nichts gespart. Kapitalakkumulation setzt demnach den Schutz von Eigentums- und Verfügungsrechten voraus.
Spezialisierung, also arbeitsteilige Konzentration auf die Produktion von Gütern für die man einen komparativen Kostenvorteil besitzt, ist nur möglich, wenn die sonstigen Güter des täglichen Bedarfs auf dem Markt erworben werden können. Ist das nicht möglich, ist man auf Subsistenzwirtschaft, die autarke Produktion aller Güter angewiesen. Handel, also der freiwillige Austausch zum gegenseitigen Vorteil, ist ebenfalls nur möglich, wenn Eigentums- und Verfügungsrechte wohldefiniert und geschützt werden.
Diese Zusammenhänge sind in dem Aufsatz "Property Rights as a Means of Economic Organisation" des isländischen Ökonomen Ragnar Arnason sehr kompakt dargestellt. Einen Namen hat sich dieser Ökonom durch seine Forschung auf dem Gebiet der Fischereiökonomie gemacht. Der Aufsatz "Property Rights Quality and Economic Efficiency of Fisheries Management Regimes: Some Basic Results" gibt einen guten Überblick.
Was bedeutet dies jedoch für unsere gegenwärtige wirtschaftliche Situation in Deutschland? Viele wirtschafts- und sozialpolitische Maßnahme greifen tief in die Eigentums- und Verfügungsrechte der Wirtschaftsakteure ein. Manchmal sind sie durch Schutzinteressen motiviert. Die deutschen Wachstumsdefizite legen jedoch nahe, dass die Regulierung eher das Gegenteil bewirkt. Kapitalakkumulation und Spezialisierung leiden und damit die Produktivität unserer Gesellschaft. Aus diesem Grund erscheint es wichtig, Regulierung konsequent aus dem Blickwinkel des Schutzes von Eigentums- und Verfügungsrechten aktueller und potentieller Produktionsfaktoren zu betrachten.
Gespart und investiert wird nur, wenn man sich sicher sein kann, dass der dazu notwendigen Konsumentsagung in der Gegenwart ausreichende Erträge und damit Mehrkonsum in der Zukunft entgegenstehen. Kann man sich darauf nicht verlassen wird möglichst viel heute konsumiert und nichts gespart. Kapitalakkumulation setzt demnach den Schutz von Eigentums- und Verfügungsrechten voraus.
Spezialisierung, also arbeitsteilige Konzentration auf die Produktion von Gütern für die man einen komparativen Kostenvorteil besitzt, ist nur möglich, wenn die sonstigen Güter des täglichen Bedarfs auf dem Markt erworben werden können. Ist das nicht möglich, ist man auf Subsistenzwirtschaft, die autarke Produktion aller Güter angewiesen. Handel, also der freiwillige Austausch zum gegenseitigen Vorteil, ist ebenfalls nur möglich, wenn Eigentums- und Verfügungsrechte wohldefiniert und geschützt werden.
Diese Zusammenhänge sind in dem Aufsatz "Property Rights as a Means of Economic Organisation" des isländischen Ökonomen Ragnar Arnason sehr kompakt dargestellt. Einen Namen hat sich dieser Ökonom durch seine Forschung auf dem Gebiet der Fischereiökonomie gemacht. Der Aufsatz "Property Rights Quality and Economic Efficiency of Fisheries Management Regimes: Some Basic Results" gibt einen guten Überblick.
Was bedeutet dies jedoch für unsere gegenwärtige wirtschaftliche Situation in Deutschland? Viele wirtschafts- und sozialpolitische Maßnahme greifen tief in die Eigentums- und Verfügungsrechte der Wirtschaftsakteure ein. Manchmal sind sie durch Schutzinteressen motiviert. Die deutschen Wachstumsdefizite legen jedoch nahe, dass die Regulierung eher das Gegenteil bewirkt. Kapitalakkumulation und Spezialisierung leiden und damit die Produktivität unserer Gesellschaft. Aus diesem Grund erscheint es wichtig, Regulierung konsequent aus dem Blickwinkel des Schutzes von Eigentums- und Verfügungsrechten aktueller und potentieller Produktionsfaktoren zu betrachten.
