Ermahnung!
Ich habe nicht nur meinen Blog vernachlässigt,
sondern auch die Entwicklung meiner geistigen Fähigkeiten behindert. Was nicht
bedeutet, es habe sich nichts getan. Es tut sich immer was, allerdings bleibt
es bei der willkürlichen Variante. Es kommt und geht und zeigt sich, wie ich
gerade empfänglich bin.
Es zeichnete sich in den letzten Tagen ab, des etwas in mir grollt – ganz sanft, ganz fein waren die Botschaften, die ich empfing. Aber ich verdrängte. Warum? Kann ich nicht sagen. Ich denke, weil ich Angst habe etwas zu verpassen. So war das schon als kleines Mädchen mit brav gemachten Zöpfen. Ich tobte mit meinen Freunden bis die braven Zöpfchen zu einer wilden Zottelmähne wurden und mein Kopf sich hochrot färbte. Ich vergaß alles um mich herum, leicht übermütig. Völlig übermütig. Selbst das auf die Toilette gehen empfand ich als Zeitverschwendung. Notwendige Dinge, die einfach danach drängten auf mich zu achten, wurden überhört. Und am Ende gab es häufig kartoffeldicke Tränen. „Übermut tut selten gut!“ Ja, ja, die meistgehörte Floskel, die sich vielleicht deshalb immer bewahrheitete, weil es vorher so angedroht wurde.
Ja. Ich denke ich habe es übertrieben in letzter Zeit. Ich war zu sehr im Außen beschäftigt und habe meine Aufgaben vernachlässigt. Ich hab’s schön geredet. Mir geht’s gut, das Leben findet draußen statt. Ich brauch’s gerade nicht.
Letzte Nacht bekam ich dafür einen fetten Arschtritt (Pardon!). Weil ich die kleinen Zeichen missachtete, mussten härtere Geschütze aufgefahren werden. In Form von üblen Alpträumen. Irgendwie hab ich vor dem Schlafengehen gewusst, dass das passieren würde. Vielleicht konnte ich deshalb nicht schlafen. Halb vier fielen dann doch die schweren Lider herab. Und dann ging es ans Eingemachte. Ich wurde angebrüllt von allen Seiten. Hörte Stimmen, die ich zuvor noch in der Flimmerkiste wahrnahm. Sie formten schreckliche Wörter, die immer lauter wurden und ich wusste nicht, ob ich schlief oder wach war. Es war grauenvoll. Es fühlte sich an, als wäre etwas Höheres sauer auf mich und enttäuscht von mir. Oder formte ich diese Worte? Ich hatte das Gefühl, genau das wovor ich Angst hatte, trat ein. Ich bekam Ohrensausen und wurde wach. Atemnot. Herzrhythmus außer Kontrolle. Angst. Panik. Zitternder Körper. Todmüde, aber die präsente Angst ich könnte wieder einschlafen. Der Griff nach meinem Kuschelbaron beruhigte mich. Er schmiegte sich schnurrend an mich und öffnete mir wieder das Herz zum Vertrauen. Aber ich kämpfte noch immer mit diesen Stimmen und flimmernden Bildern. Schreckliche Unruhe in mir. Eine Hand griff nach Bailey, die andere legte ich mir auf und sagte mir immer wieder die Wörter Liebe und Vertrauen auf. Wie ein Refrain. Es gibt nur Liebe, wenn Du daran glaubst und vertraust. Das sickerte in mein Unterbewusstsein und plötzlich fiel etwas ab und ich konnte wieder friedlich einschlafen.
Mir schoss sofort Meditation in den Kopf. Ich hatte mich zu sehr ablenken lassen, anstatt in die Stille zu gehen. Das war ein eindeutiger Hinweis und ich möchte diesen nicht noch einmal so hören müssen.
Ab sofort muss dieser Blog voller werden!
Heute fang ich damit an.
Es zeichnete sich in den letzten Tagen ab, des etwas in mir grollt – ganz sanft, ganz fein waren die Botschaften, die ich empfing. Aber ich verdrängte. Warum? Kann ich nicht sagen. Ich denke, weil ich Angst habe etwas zu verpassen. So war das schon als kleines Mädchen mit brav gemachten Zöpfen. Ich tobte mit meinen Freunden bis die braven Zöpfchen zu einer wilden Zottelmähne wurden und mein Kopf sich hochrot färbte. Ich vergaß alles um mich herum, leicht übermütig. Völlig übermütig. Selbst das auf die Toilette gehen empfand ich als Zeitverschwendung. Notwendige Dinge, die einfach danach drängten auf mich zu achten, wurden überhört. Und am Ende gab es häufig kartoffeldicke Tränen. „Übermut tut selten gut!“ Ja, ja, die meistgehörte Floskel, die sich vielleicht deshalb immer bewahrheitete, weil es vorher so angedroht wurde.
Ja. Ich denke ich habe es übertrieben in letzter Zeit. Ich war zu sehr im Außen beschäftigt und habe meine Aufgaben vernachlässigt. Ich hab’s schön geredet. Mir geht’s gut, das Leben findet draußen statt. Ich brauch’s gerade nicht.
Letzte Nacht bekam ich dafür einen fetten Arschtritt (Pardon!). Weil ich die kleinen Zeichen missachtete, mussten härtere Geschütze aufgefahren werden. In Form von üblen Alpträumen. Irgendwie hab ich vor dem Schlafengehen gewusst, dass das passieren würde. Vielleicht konnte ich deshalb nicht schlafen. Halb vier fielen dann doch die schweren Lider herab. Und dann ging es ans Eingemachte. Ich wurde angebrüllt von allen Seiten. Hörte Stimmen, die ich zuvor noch in der Flimmerkiste wahrnahm. Sie formten schreckliche Wörter, die immer lauter wurden und ich wusste nicht, ob ich schlief oder wach war. Es war grauenvoll. Es fühlte sich an, als wäre etwas Höheres sauer auf mich und enttäuscht von mir. Oder formte ich diese Worte? Ich hatte das Gefühl, genau das wovor ich Angst hatte, trat ein. Ich bekam Ohrensausen und wurde wach. Atemnot. Herzrhythmus außer Kontrolle. Angst. Panik. Zitternder Körper. Todmüde, aber die präsente Angst ich könnte wieder einschlafen. Der Griff nach meinem Kuschelbaron beruhigte mich. Er schmiegte sich schnurrend an mich und öffnete mir wieder das Herz zum Vertrauen. Aber ich kämpfte noch immer mit diesen Stimmen und flimmernden Bildern. Schreckliche Unruhe in mir. Eine Hand griff nach Bailey, die andere legte ich mir auf und sagte mir immer wieder die Wörter Liebe und Vertrauen auf. Wie ein Refrain. Es gibt nur Liebe, wenn Du daran glaubst und vertraust. Das sickerte in mein Unterbewusstsein und plötzlich fiel etwas ab und ich konnte wieder friedlich einschlafen.
Mir schoss sofort Meditation in den Kopf. Ich hatte mich zu sehr ablenken lassen, anstatt in die Stille zu gehen. Das war ein eindeutiger Hinweis und ich möchte diesen nicht noch einmal so hören müssen.
Ab sofort muss dieser Blog voller werden!
Heute fang ich damit an.

