Suche Prinz, biete Herz

17.02.2017 um 19:50 Uhr

And just hold the smile

Stimmung: Glücklich
Musik: The Fray | Never say never

Ich bin glücklich.
Habe ich schon mal einen Blogpost mit diesen drei Worten eingeleitet? Das ist eher selten. Heute habe ich mir wieder die letzten Einträge durchgelesen. Es ist wahnsinn, wie man sich von Zeit zu Zeit verändert.

Dieses Jahr sind wir 3 Jahre zusammen. Nie war ich glücklicher und zufriedener im Leben.
Ich wollte ihn erst "Prinz" taufen, weil es das ist, was ich in diesem Blog all die Jahre gesucht hatte. Einen Prinzen. Aber, noch ist er nicht mein Prinz. Vielleicht in ein paar Jahren :)

Aktuell führen wir eine Fernbeziehung. Wie kam das, fragt ihr euch? Immerhin lebten wir bereits zusammen und hatten ein gemeinsames Leben. Leider kam hier mein Job dazwischen und so bin ich für eine zeitlang in der USA stationiert. Das Ende ist leider noch nicht absehbar, aber dass wir diese Hürde schaffen, steht außer Frage.

Während ich hier schreibe, muss ich lächeln. Einfach so. Kennt ihr dieses Gefühl? Einfach lächeln zu müssen, ohne Grund? Das ist Glückseligkeit.

Ich weiß, dass mein letzter Post nur so vor Schmerz triefte. Aber diese Zeit ist vorbei. Es war schwierig. Wir sind beide verletzt aus dieser Schlacht herausgekommen. Aber lebendig. Wir haben es geschafft.
Manchmal, in dunklen Momenten, muss ich an die Zeit zurück denken. Dan fühle ich noch die Narbe auf meinem Herzen. Sie pulsiert und versetzt mir einen weiteren Stich. Aber damit lebe ich.
Ich atme ein - und wieder aus. Und denke an die Liebe, die ich in seinen Augen sehe. Dann geht es mir gut. Und ich kann wieder lächeln.

30.10.2015 um 13:18 Uhr

How the days don't pass

von: Lisschen   Kategorie: Caesar

Es ist Zeit für einen neuen Post. Lange, lange habe ich nicht mehr geschrieben und berichtet, was mir wiederfuhr. Nun, Jetzt ist es an der Zeit. Knapp eineinhalb Jahre bin ich nun mit Caesar zusammen - und am Sonntag entscheidet es sich, ob das auch weiterhin so bleibt. Ich verstehe es nicht, kann ich einfach nicht richtig geliebt werden? Ihr Lieben, ich bin verzweifelt und weiß nicht, was ich tun soll. Es war alles schön, alles so wundervoll. Wir haben zusammen gelacht und geweint, gestritten und geliebt. Die Geborgenheit war spürbar, ich dachte, das würde für immer halten. Aber wahrscheinlich nicht. Ich stelle mich schon mental darauf ein, dass ich am Sonntag mein Herz verliere. Es ist bereits gebrochen, in tausend und aber tausende Teile. Am MOntag hat er es gebrochen. Ich dachte mir nur "Caesar? Nein, man, Du bist Brutus, aber ganz sicher!". Auch wenn er es vielleicht nicht mit Absicht tat, aber weh tat es auf jeden Fall. Was passiert ist? Darüber bin ich noch nicht bereit, um zu schreiben. Aber über was ich schreiben kann, ist, dass er mir ein Messer ins Herz gerammt hatte.

Ich habe ihn letzter Zeit soviel geweint, dass ich mittlerweile keine Tränen mehr übrig habe. Ich fühle mich wie in der Sahara, ausgetrocknet, schwach, kraftlos - ich habe so unerträglich Durst und erhalte doch keinen Schluck Wasser. Ich dachte, dass das, was ich bisher mit Pumpe oder mit Hase durchmachte, genug sei - dass ich mittlerweile die Guten von den Schlechten unterscheiden kann. Aber offenbar wird die Tarnung mit den Jahren, ausgefuchster und ausgereifter.

Auch das Schreiben entlastet mich gerade nicht wirklich. Es ist nun eine weitere Beziehung am Boden und ich weiß nicht, inwiefern ich dies zu verantworten habe. Ich weiß nur eines, ich habe den Menschen verloren, der mein Halt, mein Segel, mein Anker und einfach jede schöne und romantische Metapher, war. Ich habe viel von mir selbst verloren, zuvieles aufgegeben. Am Ende dieser Beziehung komme ich mit einer Loose-Loose-Situation raus, ich bin die Verliererin. Und nicht nur auf emotionaler Basis.
Ich schreibe wieder.

10.07.2014 um 17:08 Uhr

Baby, I can't fight this feeling anymore

von: Lisschen   Kategorie: Caesar

Stimmung: verliebt & geliebt
Musik: Can't fight this feeling | REO Speedwagon

Auch jetzt habe ich noch keinen Namen für ihn. Ich finde nichts, was ihm gerecht wird. Ich finde nichts, was gut genug ist. Wie haben wir uns kennengelernt? Es war keine Liebe auf den ersten Blick, denn wir kannten uns schon seit Jahren. Er ging auf meine Schule, war eine Stufe über mir - doch viel hatten wir nicht miteinander zu tun, gleiche Bekannte, gleiches Rauchverhalten. Mehr nicht. Im März dann fand ich ihn in Facebook und wir schrieben miteinander. Es war intensiv und langatmig. Wir erzählten von unseren bisherigen Erlebnissen und trafen uns wieder. Wir verstanden uns sofort auf Anhieb. Ich fühlte mich bei ihm wohl und glücklich - und ich dachte, wir können eine tolle Freundschaft aufbauen. Niemals hätte ich mir vorgestellt, dass daraus mehr werden könnte.

Wir waren ständig beieinander, und ... irgendwann dachte ich, Freundschaft + wäre doch ganz nett. Mittlerweile war ich seit einem Jahr Single, eine Beziehung wollte ich zu dem Zeitpunkt nicht, ich wollte nur Nähe. Und die bekam ich. Wir küssten uns und in dem Moment war es, als explodiere etwas in mir. Ich genoss es, die Nähe, die Zweisamkeit. Es war ungezwungen, von meiner Seite aus. Jedoch nicht von seiner. Eines Tages gestand er mir, dass sich daraus mehr entwickelt hatte - für ihn. Ich war perplex, im Inneren hatte ich mir es gedacht - aber wie arrogant ist das bitte? Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Einerseits war ich geschmeichelt - andererseits sehr traurig, dass ich nie eine richtige Freundschaft eingehen könnte ... ohne Gefühle von einer Partei. Er hatte schon vor der Nähe Gefühle. Wir redeten darüber und ließen es einfach weiterlaufen. Ich wollte es nicht beenden, er ebenso nicht.

Ich hatte die Hoffnung, wir könnten ewig so weitermachen. Ich genoss es, bei ihm zu sein, genoss die Berührungen und die Blicke. Bis ich merkte, es hatte sich etwas verändert. Nicht bei ihm, sondern in mir. Ich wurde eifersüchtig und hatte das Bedürfnis, ihn öfter zu sehen, ihn ständig zu sehen. Die Zeit mit ihm wurde intensiver und schöner. Was war das?

Ich schloss von Anfang an aus, dass das mit uns jemals was werden könnte ... doch umso länger es lief, umso mehr sah ich ihn in einem anderen Licht. Mir fielen seine wunderschönen blauen Augen mit der interessanten Struktur auf, die ich stundenlang mustern kann. Seine vollen Lippen, mit denen er so geschickt umgehen kann. Sein Geruch, die Hände, die mich um den Verstand bringen. Seine Küsse, die mir den Atem rauben. Er hatte mich in seinem Bann - und am Anfang war ich gewillt, mich davon zu befreien. Doch es war mir nicht möglich, denn tief im Inneren konnte ich mich nicht mehr befreien. Ich wollte es nicht mehr. Wir redeten und ... eins kam zum anderen. Zuerst war ich noch etwas verwirrt und mir nicht sicher, ob ich das Richtige tat. Doch wenn ich es jetzt Revue passieren lasse, so weiß ich, dass es die beste Entscheidung war, die ich treffen konnte.

Er ist ein wundervoller Mann und kitzelt das Beste aus mir raus, was ich geben kann. Er gibt mir soviel Liebe und lässt mich soviel fühlen. Zum ersten Mal fühle ich mich ... rund um und absolut geliebt, und zwar genauso wie ich bin. Neben ihm muss ich mich nicht verstellen, denn er nimmt mich so wie ich schon immer war. In seinen Armen zu liegen ist wie der Himmel selbst, einen Tag ohne ihn kaum vorstellbar. Ich möchte ihn nicht an meiner Seite missen und werde alles dafür tun, dass er bei mir bleibt. Er hat solch intensive Gefühle entfacht, von denen ich nicht mal wusste, dass ich sie noch fühlen kann. Neben ihm ... ist alles so leicht und unbeschwert. Er muss mich nur aus seinen wunderschönen Augen anschauen, und völlige Ruhe überkommt mich.

Gestern war ich bei ihm und als ich später gehen wollte, lag er auf dem Sofa. Ich zog mich an und ging zum Abschied nochmals zu ihm, setzte mich neben ihn und streichelte seine Wange. Immer wieder gaben wir uns einen Kuss und als ich so da saß und ihn musterte, und mich so wohl fühlte - da lag es mir auf der Zunge, ihm zu sagen, dass ich ihn liebe. Eigentlich ist es zu früh, sowas zu sagen. Aber ich weiß, dass er genauso fühlt. Also warum zu früh? Ich liebe ihn - ich will ihn an meiner Seite haben, für immer. Ich liebe ihn.

10.07.2014 um 16:20 Uhr

Tell me, did you fall from shooting star

von: Lisschen   Kategorie: Abschnitt Pumpe.

Stimmung: Hoffnungsvoll
Musik: Tell me | Train

Sovieles ist passiert. Wo soll ich nur anfangen? Eben las ich mir meine alten Einträge durch, die über Hase bewegten mich nicht so sehr wie die über Pumpe. Immer wieder vergesse ich, was für ein großer Abschnitt meines Lebens mit ihm gefüllt wurde. Wie lange er schon Teil meines Lebens ist und wie wichtig, wie überaus wichtig er mir immer war. Wenn ich lese, wieviel Herzblut ich in diese Beziehung zu ihm reingesteckt habe, wie ich mich damals fühlte - dann überkommt mich etwas Traurigkeit. Ich war so abhängig, so verliebt, so ein intensiver hoffnungsloser Fall. Er hat nie etwas getan, ich brach mir absichtlich mein Herz. Immer wieder auf's Neue. Weil ich nicht aus meinen Fehlern lernte, weil ich nicht mit der Vergangenheit abschließen konnte. Die erste große Liebe prägt einen, formt einen ... und legt den Grundstein für weitere, neue, interessante Begegnungen und Beziehungen. Wenn ich Pumpe und Hase nebeneinander stelle - würde ich mich immer wieder für Pumpe entscheiden. Immer wieder. Das, was ich mit Hase erlebt habe, eine richtige, ernsthafte Beziehung mit viel Gefühl, war wunderschön. Das was ich mit Pumpe hatte, war so ziemlich die intensivste Liebe die ich bis dahin, und auch Jahre später, erleben durfte. Mittlerweile bin ich froh, dass er noch Teil meines Lebens ist - dass wir wieder zueinander gefunden haben und uns gut verstehen. Es ist nicht die beste Freundschaft, aber wir hören ab und zu voneinander und das ist gut so. Ab und zu machen wir was zusammen und das ist gut so. Nicht mehr, nicht weniger. Ich bin ihm unendlich dankbar, dass er so ist wie er ist und in meinem Leben bleibt, vorerst. Ich bin unendlich dankbar, dass wir es geschafft haben, erwachsen zu werden.

Die Jahre mit Hase - sie haben mir gezeigt, wie es in einer Beziehung zugehen kann. Wie man sich mit den Jahren verändert. Und wie sich Gefühle verändern können, wie man sich in jemandem täuschen kann. Ich will gar nicht groß über ihn schreiben, ich bin dankbar für die drei Jahre und die schönen Momente. Ich finde es schade, wie schmutzig es zu Ende ging. Und ich bin froh, froh über jeden meiner und seiner Schritte. Denn sonst, sonst wäre ich nicht dort, wo ich jetzt bin. Dann wäre ich nicht so glücklich wie ich es jetzt bin.

Ein neuer Lebensabschnitt hat begonnen. Es ist viel passiert in der letzten Zeit.
Ich bin glücklich. Ich bin glücklich, so wie alles läuft. Ich bin glücklich und zufrieden mit meinem Leben. Ich habe jemand neues. Und dabei wollte ich in der letzten Zeit keine Beziehung, wollte alleine sein und endlich mein Leben genießen. Und jetzt merke ich, dass genau das gefehlt hat. Er. Ich überlege mir die ganze Zeit schon ein Pseudonym für ihn, doch mir fällt zuviel ein. Zuviele Worte, die ihn beschreiben. Ich habe keinen eigenen Spitznamen für ihn, er ist soviel mehr als nur ... ein Wort. Er hat mich verzaubert.

09.10.2013 um 11:59 Uhr

Be something you love and understand

von: Lisschen   Kategorie: Gelaber.

- Ich habe seit 4 Tagen keinen Kontakt mehr zu Charming. Er nervt mich und ich finde das gut so. Ich will keine neue Beziehung.
- Ich verbiete mir jeden Gedanken an Hase.

Ich weiß nicht, ob ich zurzeit zufrieden oder unzufrieden bin. Keine Ahnung...