kipphardt

07.11.2005 um 08:00 Uhr

Oppenheimer

Die Antworten von Oppenheimer schockierten mich schon ein wenig, da er sich selber praktisch keine Schuld zuschiebt. Er findet, er habe ja nur berechnet  und so und somit "nur seine Arbeit erledigt". Doch eigentlich hat er der Regierung z.B. eine Liste mit "praktischen Zielen" in Japan geliefert und somit das Leben tausender unschuldiger Menschen in Kauf genommen. Auch hat er mit seinen Mitarbeitern eine Pro- und Contraliste geschrieben. Das zeigt, dass er also auch Gutes im Abwurf der Bombe gesehen hat. Anschliessend gesteht er, danach schon "ein wenig moralische Zweifel" gehabt zu haben. Das begreife ich sehr gut, denn meiner Meinung nach tragen die beteiligtenPhysiker sehr wohl eine grosse Verantwortung für die Geschehnisse in Hiroshima.

06.11.2005 um 22:28 Uhr

Um was es sich handelt....

Im Buch geht es um ein gerichtliches Verhör. Gegenstand der Verhandlungen ist die Atombombe, die über Hiroshima abgeworfen wurde. Gebaut wurde jene unter der Leitung  J. Robrt Oppenheimers.  Er ist als Zeuge in eigener Sache anwesend. Die geringe Anzahl an Darstellern besteht aus Anwälten, Abgeordneten, Physikern etc.

Einerseits wird Oppenheimer von den Anwälten der Atomkomission befragt und sozusagen beschuldig , andererseits behandeln ihn die Ausschussmitglieder sehr anständig und respektvoll. Dadurch bemerkt der Leser: Oppenheimer ist ein angesehener Physiker. Er selber ist freiwillig dazu bereit, unter Eid auszusagen und gibt zwar zu, an der Bombe und ihrem Abwurf mitgearbeitet zu haben, jedoch nur als Physiker. Das heisst, er habe zwar berechnet und so gearbeitet, wie es ihm auferlegt wurde (z.B. "geeignete" Abschussorte für die Bombe zu suchen), allerdings keine Entscheidungen gefällt (z.B. ob und wo die Bombe abgeschossen wird).

01.11.2005 um 18:22 Uhr

Hoii

Das ist mein Weblog über Heinar Kipphardts Buch "In der Sache J. Robert Oppenheimer". Ich weiss noch nicht, um was es sich darin handelt, da ich noch nicht zu lesen begonnen habe.