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<title>pavot rouge</title>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge</link>
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<language>de</language>
<dc:creator>nenia</dc:creator>
<dc:publisher>nenia</dc:publisher>
<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 20:13:00 +0100</pubDate>
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<title>Tamtam mit Tomte</title>
<description>In der kleinen WG riecht es nach kaltem Rauch, der langsam in den übervollen Aschenbechern vor sich hinmodert. Im Hintergrund läuft Tomte. Thees singt von Stadtdächern und alternativem Leben. Studentin X schaut mich an, sie trägt eine grüne alte Wollmütze mit einem Bildungsstreik-Button. Ach weißte sagt sie. Alles scheiße im System. Im Kommunismus wars besser, da waren alle gleich. Sie stellt die Flasche ab und fängt an, sich mit ihren Stulpenfingern eine alternative Zigarette zu drehen. Sie schenkt mir ein tabakgelbes Lächeln und wechselt von Politik zu Biogemüse und Veganismus. Die armen Tiere, sagt sie. Die Kühe und Ziegen. Die Wale werden auch ausgerottet. Und der Regenwald. Jaja sage ich, der Player wechselt zu Kettcar. Die Wollmützenfrau krempelt den Ärmel hoch. In ihrer Armbeuge prangt ein dunkelgrüner Stern. Den hat sie sich vor zwei Jahren in Berlin stechen lassen, als individuelle Erinnerung. Berlin ist toll, sagt sie, total alternativ. Sie war da auf einer Demo. Mit Ché auf dem...</description>
<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 20:13:00 +0100</pubDate>
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<title>hazard</title>
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In den Nebelschwaden der Disco  kamst Du unsicher auf mich zu. Dein Lächeln war wie damals, vor fast schon ewig langer Zeit. Ich war seit Monaten das erste Mal tanzen und wundere mich immer noch über den Zufall, der uns gerade zusammenführte, fünf Minuten vor meiner Haustür entfernt. 
Wir redeten lange und nippten zwischendrin leicht unsicher an unserem Bier. Zwei Jahre stumm. Ich hätte nicht gedacht, dass wir uns wiedersehen, ohne böse Blicke. Irgendwie war es auch ein bißchen wie früher. Lass uns tanzen, sagtest Du, es ertönte &amp;quot;Seelenschmerz&amp;quot; von Blutengel, Dein Lächeln begleitete mich zur Tanzfläche, wir teilten uns eine Zigarette, als wären sie nicht gewesen, diese zerbrechenden Worte zwischen uns, es war so seltsam und ich bin immer noch verwirrt. Aber ich werde den Moment behalten, wie unsere frühere Zeit. 
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<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 04:17:08 +0100</pubDate>
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<title>family day</title>
<description>Heute bin ich ein bisschen durch Köln-Neu-Ehrenfeld geirrt. Die Züge hatten Verspätung und ich war etwas gehetzt. Es hat sich gelohnt. Meine Uroma freute sich und machte mir fast einen Knutschfleck auf die Stirn. Danach bin ich wieder nach Deutz gefahren, meine Familie sagte, ich sähe aus wie eine Lehrerin und der Hund ist vor Freude fast im Restaurant durchgedreht. Es gab mexikanisches Essen und Tequilalikörchen und ich bin trotz der Müdigkeit hoch zufrieden, alle wiedergesehen zu haben, meine etwas hektische Meschpoche. Nächste Woche kommen sie zu uns. Ich hoffe, dass der Hund Serge nicht fressen wird.</description>
<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 20:53:39 +0100</pubDate>
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<title>sweet pandaemonium</title>
<description> Hold me until we&amp;#39;re one 
and sing me your beautiful song 
(HIM- Love&amp;#39;s requiem)  
 
Ich kehre immer wieder zurück. Zu diesen alten Videos. Your pretty face is gonna go to hell. Ville Valo trug dieses Shirt auf dem Rock am Ring 2001. Ich saß leider nur zu Hause vor dem Bildschirm. Ich war so verliebt. Ich habe diese Clips aufgezeichnet und immer wieder geschaut. Und an stressigen Tagen wie heute hilft nur noch Ville Valo. Der Beginn einer neuen Ära. Von schwarzem Samt und großartiger Literatur. Mir wird heute noch ganz warm um mein kleines Herz, wenn ich mir diese Videos ansehe. Die Lieder sind genauso bewegend wie damals, die Stimme, ein asthmatisches Einatmen zwischen den Zeilen. Bei &amp;quot;Pretending&amp;quot; siebenundzwanzig Mal. Der Player wechselt. When love and death embrace. Ich liebe diese Musik immer noch, wie damals, auf meiner ersten CD mit dem pinken Cover. Der Beginn einer etwas wilden Zeit. Und die Erinnerung wärmt. Wie die Musik. 
  
How beautiful you are... </description>
<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 19:15:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/sweet-pandaemonium/230/</link>
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<title>aventiure</title>
<description>Ich hatte einen wunderbaren Samstag Abend mit fauliger Tomatensuppe, einigen Ausflügen zu Schmuckläden, einem Martini und dem zahnärztlichen Notdienst, den wir wegen der Unfreundlichkeit der Ärztin mit Mülltüten und Buchstaben auf dem Pullover, wieder verlassen mussten, denn es gibt keine Behandlung durch Schabracken. Schon gar nicht für Privatpatienten. 
Ich bin ganz verliebt in unsere Ringe. Als wir da standen, unter diesem grauen Dach und halb wütend, halb lachend an unseren Zigaretten zogen, während es geregnet hat, war ich seltsam zufrieden. An so verrückten Abenden liebe ich mein Leben und könnte all die Absurdität umarmen. Aber Dich zuerst.</description>
<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 19:23:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/aventiure/229/</link>
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<title>à réculons</title>
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 Im Schweif des Kometen 
Vor nachtschwarzen Wolken 
Steige ich brennend vom Himmel herab 
Die Hand hält das Feuer 
Mein Geist die Erkenntnis 
Trage ich der Götter Gebote zu Grab 
(Saltatio Mortis - Prometheus) 
 
 
Das Jahr hat noch einen Monat. Und trotzdem habe ich schon jetzt das Gefühl, etwas darüber schreiben zu müssen. Retrospektive an diesem etwas kühlen Nachmittag. Es gibt irgendwie nicht viel zu sagen, und doch genug für einen Eintrag. Ich spare mir die nostalgischen Ausschweifungen. Es war richtig, nach Bochum zu gehen. Kein Jahr hatte mehr Herausforderungen, mehr Felsen, die es zu erklimmen galt. 
Es war aufregend und aufwühlend, schwierig und tränenreich. Und doch. Erwachsenwerden tut weh, sagte Frau Berg. Ich wechselte die Schule, führte unzählige Seminargespräche, kämpfte weiter. Es ist immer noch nicht sicher, ob ich das zweite Staatsexamen bestehe, aber ich bin unterwegs.  
Nun wohnen wir schon neun Monate zusammen. Ich bin glücklich mit Dir, wenn Du mich morgens...</description>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 15:55:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/r-culons/228/</link>
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<title>Entre nous</title>
<description>Deine Mail brachte Erleichterung. Du siehst es genauso. Unsere Wege haben sich verzweigt. Mein bester Freund sagt, Freunde seien Begleiter. Wir haben uns gut begleitet, Du und ich. Früher. Nun ist es ein bißchen seltsam, dass mir Erleichterung bleibt. Ich bin nicht traurig. Nur gelöst, weil ich kein schlechtes Gewissen mehr haben muss. Nicht darüber nachdenken muss, wie ich diese Stille in der Leitung beseitige. Da war diese merkwürdige Stimmung, sagtest Du. Unser letztes Treffen. Ich stand vor dem Spiegel in einer Kneipe, Du schweigend neben mir. Ich sagte Äh. Du auch. 
Das ist nun vorbei. Unsere Freundschaft war bestimmt schon zwei Jahre passé. Sie ist unterwegs verlorengegangen. Zehn Jahre. Ich habe studiert. Du bist weggezogen. Dein Konservativismus, der in der Schule nur nebensächlich war, wurde stärker. Und irgendwann waren wir in verschiedenen Welten.  
Freunde sind die Familie, die man sich aussucht. Doch weil man sich diese aussucht, sind sie auch manchmal Wandel auf dem Weg. Wir hatten...</description>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:54:58 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/Entre-nous/227/</link>
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<title>j&#039;adore l&#039;école de Gött.</title>
<description>Das Goethe-Café war in Lichter getaucht, als ich ging. Der Elternsprechtag verlief gut, es gab viel Lob für mich. Ich ging vorbei an den Lichtern des Weihnachtsbaums, heftete einen Zettel an den Raum, wo Montag meine Literatur-AG startete, winkte Kollegen zu. 
Ich habe zwar keine wirklich engen Bezugspersonen gefunden, aber ich mag das lockere Arbeitsklima, die hilfsbereiten jungen Lehrer und natürlich Mme la directrice. Den kurzen Fußweg. Die Telefonate mit meinen Ausbildungslehrern. Die Zeit vor August kommt mir öfter fast unwirklich vor. Trotz aller critique und allen Schwierigkeiten fühle ich mich angekommen. Ich verbringe viel Zeit in der Schule und bin morgens manchmal schon um sieben am Kopierer. Und an Tagen wie gestern kommt auch die Zuversicht.</description>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 16:53:21 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/j-adore-l-cole-de-Goett./226/</link>
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<title>. reset</title>
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Die Dunkelheit kam schnell wieder, nach dem Wochenende, nach dem Tag der offenen Tür. Ich bin ausgelaugt, müde. Unmotiviert. Auf meinem Tisch liegen drei unfertige Doppelstunden, die morgen bereit sein müssen. Der nächste Besuch muss geplant werden. Ich bin immer noch krank, seit fast sechs Wochen und halbwegs gute Laune will sich einfach nicht einstellen. Ich krieche auf Sparflamme durch die Tage, es gibt wie immer viel Kritik und ich frage mich, ob sich die ganze Anstrengung irgendwann lohnt. Ich will nicht zweimal durchfallen, und dann feststellen, dass ich zwei Jahre an meine Grenzen gegangen bin und alles umsonst war. Wie dam auch sei: Ich gehe zum Zahnarzt. Und dann vorbereiten, an meinem einzigen freien Abend, diese Woche. 
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<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 11:37:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/.-reset/225/</link>
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<title>home.sick</title>
<description> Hast Du gehört schon von dem Land. 
in einer Welt wie sie einst war...? 
(Untoten- Grabsteinland 4)  
 
Ich musste mein Wochenende in Siegen absagen. Die Tage danach werden stressig genug, ein  Unterrichtsbesuch muss geplant werden, ein Wochenende geht komplett für ein Rhetorikseminar der VHS drauf. Besser und freier reden. Vor dem nächsten Besuch muss es sein. Übung. Arbeiten an meinem Nervositätsstottern. 
I&amp;#39;m homesick. Gerade jetzt fehlen mir meine besten Freunde, die ich so gern gesehen hätte. Bis zu meinem Geburtstag ist es noch so lange. Mir fehlt der Rückhalt, die Tassen Tee über den Dächern von Siegen. Ich bin erschöpft und die Bronchitis schwächt mich zusätzlich. Ich bin hier nicht einsam, und doch fehlt sie mir, meine sichere alte Welt. Ich bin überarbeitet, irgendwo gefangen zwischen Terminen und Stunden. Siegen wird mich wohl erst im neuen Jahr wiedersehen und gerade dieser Gedanke macht es schwer. Eigentlich habe ich selten Heim-Weh, das Emigrantendasein erspart es mir...</description>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 16:38:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/home.sick/224/</link>
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<title>J&#039;adore les enfants II</title>
<description>Frau L, sind Sie verheiratet? 
- Nein... 
Dann müssen wir ja Mademoiselle zu Ihnen sagen!</description>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 08:11:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/J-adore-les-enfants-II/223/</link>
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<title>Französische Wortfindungsstrategien...</title>
<description>Schüler: Qu&amp;#39;est-ce que c&amp;#39;est le SIDA? 
Ich: Lies mal rückwärts... 
Schüler: Seit wann heißt AIDS denn ADIS? 
 </description>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 08:09:02 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/Franzoesische-Wortfindungsstrategien/222/</link>
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<title>Starbuck&#039;s je t&#039;aime</title>
<description>Du suggerierst mir ein schönes Leben mit Sahne und Mocca. Mir wird so warm um mein Konsumentenherz, gerade im Winter, wenn die Menschen Sonntags eher trübsinnig durch Bochum eilen und auf dem nassen Laub schlittern. Ich bestelle einen Cherry Latte mit Sahne. Um mich herum swingt es Weihnachtsjazz, die Sahne ist ein bißchen warm, mein Herz auch. Gleich trete ich hinaus und vor mir steht vielleicht wieder Hugh und hakt sich be-swing-ed bei mir unter. Und es ertönt irgendetwas aus Dirty Dancing. Will you still love me tomorrow? Mein Herz ist warm vom Cherry-Latte, ich rühre in ihm herum, der Schaum zieht Kreise und ich will gar nicht nach Hause. Oh Starbuck&amp;#39;s. Sche t&amp;#39; ämm!</description>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 20:31:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/Starbuck-s-je-t-aime/221/</link>
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<title>j&#039; y suis jamais allée</title>
<description>Track 1. Amélie. Das Akkordeon erfüllt mein Arbeitszimmer, leichtfüßig und beschwingt. Heute hat Oma nach Dir gefragt. Wie geht es eigentlich diesem Alex? Ich weiß nicht, habe ich gesagt, ganz nüchtern. Doch als ich auflegte, musste ich das Lied hören. Ich sitze mit unserem Laptop im Foyer der Résidence.  Play. Die Musik erfüllt den Raum, die Kameruner schauen böse. Mach aus, sagst Du, das ist deprimierend. Finde ich nicht. Es ist leicht und süß, mit diesem kleinen Unterton. Ich muss es nochmal hören. Für Valenciennes. Boîte aux souvenirs. Tu ne fais plus mal, c&amp;#39;est vachement superbe. REPEAT.</description>
<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 16:45:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/j-y-suis-jamais-all-e/220/</link>
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<title>Ca y est!</title>
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Die Co-Korrekturen sind abgegeben, alle Ärzte abgeklappert. Und der Einstieg in der 11 ist gut verlaufen.  Ich habe Fortschritte in den Sicherungsphasen und der Unterrichtsbesuch in Deutsch steht. Eine der stressigsten Wochen meines Lebens ist passé. Ich lebe noch, zwar mit einer Bronchitis, aber doch. Heute Abend gibt es Badewanne, neue Körperbutter und John Irving, bevor es morgen an die Feinplanung geht. 
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<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 13:34:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/Ca-y-est/219/</link>
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<title>Je hais...</title>
<description>Ich hasse diese bavardage im Seminar. Über zwei Mal nicht bestandene Examina, über Schweinegrippe und schlecht geplante Stunden. Impulse und Versuche, Lerngruppen und Zielführung. Woyzeck und den Tambourmajor in Gruppenarbeitsphasen. Auf einmal lebt das Leben in einer Glasglocke aus Unterrichtsmethoden, Produktionsorientierung, SuS und LuL. Ich hasse das. Nächsten November habe ich hoffentlich mein Examen. Oder ein halbes Jahr später. Und nun trinke ich einen Senseo-Kaffee und scheiße kurzzeitig auf das alles.</description>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 11:34:40 +0100</pubDate>
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<title>novembre</title>
<description>Wir haben dieses seltsame amerikanische Fest gefeiert. Der Novembernebel hüllte mich am Bahnsteig ein, als ich im Samtkleid wartete. Ich war glücklich an diesem Abend, über den kleinen Kreis hier und dort, die Lachanfälle und Bilder. Ich habe unser Reich vorgeführt und mein Mohnzimmer, das Samtkleid, den Geruch der alten und neuen Zeit. Eine kleine Insel, für einen Abend. 
Nun hängt die Dekoration immer noch an der Tür, der Alltag hat mich jedoch wieder. Ich habe mich heute gut gehalten, trotz der wiederkehrenden Angst, die mich fast die ganze Nacht nicht schlafen ließ. Ich habe keine Zeit zum Durchatmen im Moment und es wird sich in den nächsten zwei Wochen auch nicht ändern, der nächste Besuch steht an, einige Korrekturen und Reihenplanungen, dazwischen Termine. Trotz allem bin ich motiviert, ich werde es auch bleiben. 
Ich muss.</description>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 13:26:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/novembre/217/</link>
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<title>svet</title>
<description> Fass Dir ein Herz, 
geh in das Licht, 
es soll Dich nicht mehr länger frieren, 
Du hast auch nichts mehr zu verlieren... 
(Untoten - Grabsteinland IV) 
  
Ich betrat das Zimmer von Madame la directrice mit zitternden Knien. Sie sah mich ruhig an und beteuerte, dass der échec vor den Ferien nichts ändert. Dass ich Zeit habe. Als ich aufstehen wollte, kam meine Horrorfrage nach der Sprachsicherheit. Ich stammelte von Nervosität und Tandempartner, bekam ein Lächeln und durfte gehen, nachdem ich meine Liebe für Französisch beteuert habe.  
Nachmittags durfte ich erneut ins Gebäude flanieren, da meine Gryphius-Interpretation vor lauter Nervosität dort geblieben ist. Ich zeigte Uffi die Schule und plauderte mit einer Mutter, die sich auf den Elternsprechtag freut. Ich freue mich auch. Auf alle Schulaktivitäten. Und nun lasse ich den Abend mit den neuen Untoten-CDs ausklingen. Das Grabsteinland ist nicht mehr nah. Ich gehe in das Licht. 
 </description>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:34:49 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/svet/216/</link>
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<title>Wörterbuch Referendarisch</title>
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Mein Treffen mit der Tandempartnerin war sehr  zielführend in der Gesprächsführung.  Ich kenne nun viele  alternative  Wörter und bin  flexibel  um  adäquat  auf Äußerungen der  SuS  einzugehen. Dies ist schon ein gutes  Kriterium  und in meinem Kopf ist alles  stimmig  von den  gelenkten  Yogaübungen mit guten  problematisierenden Impulsen . Ich bin erfüllt mit  Input  und gebe ein gutes  Feedback . 
 </description>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 20:02:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/Woerterbuch-Referendarisch/215/</link>
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<title>romantic Heidelberg</title>
<description> 
 
 
 
Die Stadt war irgendwie anders als sonst. Vorher schlich ich leicht unaufmerksam durch die Gassen. Meine unsicheren Schritte stolperten über das altstädtische Pflaster, mal verwirrt, mal euphorisch. Diesmal war es anders. Wir gingen in gemütliche Lädchen und aßen Riesenpizza, tranken Prosecco in unserem Barbiehostel mit den Schnörkelbetten und rauchten heimlich auf der Fensterbank, eingewickelt in bunte Decken. Ein Kurztrip mit engen Freunden, ein Abtauchen in eine andere Welt. Ein Spaziergang durch die düster-angehauchte Architektur und nette Kneipen. Ich wäre gerne in meinem weißen Kleid entlanggeschritten, wie eine Dame, die zu dieser Stadt passt. 
Und irgendwann gründen wir eine Senioren-WG. Danke für die wundervolle Zeit. 
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<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 19:14:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/pavotrouge/romantic-Heidelberg/214/</link>
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