über dies und das

14.05.2007 um 15:54 Uhr

dolce far niente

von: kurli   Stichwörter: Zeit, Freizeit, Muße, Gehetzt, Streß, Beobachtet, Tun, Machen

Stimmung: ruhig und gelassen
Musik: La Bolero von Maurice Ravel

Glück ist: Augen für die Wunder im Großen und Kleinen zu haben
 BILD: Zweig einer japanichen Kirche am frühen Morgen • Metz • Lothringen • Frankreich

<>AUFNAHME: Zweig einer japanichen Kirsche am frühen Morgen
• Metz • Lothringen • Frankreich

Copyright ©2007 by Gisela & Jürgen Kurlvink, Hannover

Hallo, ihr Lieben.

Gerade von zwei anstrengenden Hauptstadt-Reisen (Paris / Prag) zurück,
genieße ich zur Zeit die verdiente Ruhe und Muße.
Bearbeite Fotos, tue wichtige oder weniger wichtige Dinge und
lasse einmal wieder meinen Gedanken ihren Lauf,
während leise die wundervolle Musik von Ravel meine Sinne verzaubert.

Warum frage ich mich,
sind wir Menschen so ungeeingnet für das
was die Italiener ihr "dolce far niente" nennen.
Kaum ist eine größere Sache geschafft,
beginnen wir bereits mit der nächsten,
ohne uns eine Pause zu gönnen,
selbst wenn wir sie in unseren eigenen Augen verdient haben.
Als wären böse Geister hinter uns, die uns antrieben.

Ja - selbst noch in der sog. Freizeit -
sind wir nicht auf den Beinen,
fühlen wir uns unwohl, müssen irgend etwas TUN,
weil wir ein schlechtes Gewissen haben.

Wurde das uns bereits in die Wiege gelegt,
ist es anerzogen oder bringt es unsere Gesellschaft,
was auch immer das sein mag, einfach so mit sich ?
Weil wir eingebunden sind in ein System von
gegenseitigen Abhängigkeiten ...
in dem wir uns permanent beobachtet fühlen ??

Ich wünsche euch noch einen schönen Resttag und
grüße euch herzlich

Jürgen

 

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenGundel schreibt am 14.05.2007 um 22:41 Uhr:Lieber Jürgen,
    Du hast hier einen wunderschönen jap. Kirschblütenzweig eingestellt mit einenm so schönen Spruch und über das Glück passenden Worte geschrieben. Es ist ein Naturgeschenk an diesem Tag, danke sage ich Dir.

    Liebe Grüße, Gundel

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