postmoderne liebschaften

17.02.2011 um 22:15 Uhr

Rohgedanken: können Selbstdarsteller authentisch sein?

von: lillestory   Kategorie: spurensuche

 

eigentlich wollte ich schlafen aber ich bin mit meinen gedanken noch beim letzten post. es war vor allem chouchous kommentar, der etwas in mir angestoßen hat.

stichworte: extrovertiert- energien aus der umgebung saugen

Umgebung als Bühne

Unterschied zwischen Liebe/Freundschaft-Anerkennung/Applaus

Schauspieler

Selbstdarsteller

 

SELBSTDARSTELLER

Selbstdarstellung ist Summe aller bewussten Handlungen, die das Erscheinungsbild einer Person oder Personengruppe beeinflussen soll. Dabei wird eine möglichst große Kontrolle der öffentlichen Wahrnehmung angestrebt. Die dabei verwendeten Mittel und Verhaltensweisen sollen vorhersehbare Reaktionen bei anderen Personen erzeugen.

Diese „Darstellung seiner selbst“ kann für einen kleinen Personenkreis (privat) bis hin zu einer weltweiten Wahrnehmung zelebriert werden. Die Selbstdarstellung kann auch ohne Öffentlichkeit stattfinden, benötigt aber mindestens in ihrem Kontext den Gedanken an die Öffentlichkeit.[1]

Selbstdarstellung ist ein sich selbst erklärender Begriff, der den Sachverhalt seiner Bedeutung präzise darstellt. Trotzdem findet sich die Verwendung dieses Begriffes erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.[1] Erst zu dieser Zeit war die sachliche und wertfreie Verwendung eines einheitlichen Begriffes möglich. Als Vorläufer dieses Begriffes können „zur Schau stellen“ [2] und „Propaganda“ [3] genannt werden. Der ursächliche Grund für Selbstdarstellung ist die Anpassung an ein bestehendes Rollenbild.[4] Diese Anpassung erleichtert die Einordnung in eine bestehende Sozialstruktur (Familie, Gesellschaft,...) und erfolgt oft unbewusst und intuitiv.

Eine bewusst produzierte Selbstdarstellung möchte diese Anpassung an die Sozialstruktur entweder stärken oder schwächen. In jedem Fall erfolgt eine „Spezialisierung“ in der Darstellung, da die verwendeten Mittel und Verhaltensweisen entweder nicht dem Mainstream entsprechen oder nicht von diesem verstanden werden. Typische Mittel dieser Spezialisierung sind der Dresscode sowie Statussymbole.

 

Symbolische Selbstergänzung

Die Theorie der Symbolischen Selbstergänzung (Robert A. Wicklund, Peter M. Gollwitzer, 1982) geht von den Problemen aus, welche durch Diskrepanzen zwischen Selbstbild und Selbstideal hervorgerufen werden.

So können selbstbezogene Ziele, die noch nicht erreicht sind, durch geeignete Symbole repräsentiert werden, welche als Ersatzziel dienen.

Beispiele:
Geschäftlicher Erfolg kann durch ein großes Auto zum Ausdruck kommen. Ein großes Auto wäre also ein typisches geeignetes Symbol dafür.
Akademische Titel sind geeignete Symbole, um vorzugeben, ein guter Forscher/ Wissenschaftler zu sein, selbst wenn man in der letzten Zeit wenig Erfolg in seinem Fach hatte.

Symbole der Selbstdarstellung können Selbstbeschreibungen, soziale Beeinflussungen anderer oder dinghafte Symbole sein. Selbstbeschreibungen von symbolisch unvollständigen Personen enthalten in der Regel keine eingestandenen Fehler. Soziale Beeinflussungen gehen von symbolisch unvollständigen Personen aus, die andere hinsichtlich ihrer eigenen nicht erreichten Ziele beeinflussen wollen, also eigene Standards als richtungsweisend ansehen.

Die Theorie der Symbolischen Selbstergänzung besteht aus drei Postulaten:
Symbolisch unvollständige Personen stellen Ersatzsymbole zur Schau
Der Erfolg von Ersatzsymbolen ist an die soziale Kenntnisnahme gebunden, bedarf also der Bestätigung
Symbolisch unvollständige Personen berücksichtigen nicht die Rezipienten der selbstergänzenden Handlungen

 

23.01.2011 um 14:29 Uhr

freundschaft und liebe und stärke und blumen und co

von: lillestory   Kategorie: spurensuche

 

heute ist mein herz riesen groß und mir fällt dieser spruch ein, den man sich früher zu Abiturszeiten als beste freundinnen ins poesiebuch schrieb:

eines tages sagte die liebe zur freundschaft:"wozu existierst du überhaupt noch, wo es doch mich gibt?" Und die Freundschaft sprach:"Weil ich fähig bin dort ein Lächeln zuzaubern, wo du Tränen hinterläßt"

Mir fällt dieser blöde spruche ein, weil julia und ich gestern wieder einen wunderschönen tag miteinander hatten (kinder incl.)  und ich, jedes mal, wenn wir zusammen sind, die zeit so genieße, als sei ich in sie verliebt. da ich jula aber weder küssen noch vögeln möchte, bin ich´s nicht. in sie verliebt, mein ich. aber es fühlt sich trotzdem ähnlich an. ich denk: man, nun sind wir schon fast ein halbes jahr "zusammen"  oder: ich hab mir einen neuen espressokocher gekauft, da meine kleine kanne nicht genug kaffe für uns beide kochen kann! oder: wenn ich etwas sehe, was ich extrem schön finde, blumen bei von westernhagen z.B, dann bring ich ihr eine mit.(sind vielleicht selbstverständlichkeiten aber für mich nicht, ich bin ja eher ein freundschaftsmuffelgeburtstagsvergessersozialunterentwickeltertyp a la house)

es sind so klitzekleine gesten, verhaltensweisen...jeden tag... die mich zum lächeln bringen.neulich standen wir bei mir in der küche und ich kochte mal wieder kaffee und wir sprachen glaub ich irgendwas übers daten (sie versucht mir da ja ein wenig in den hintern zu treten) und ich:.....ach ich bin halt so kompliziert.."

und sie grinst und schaut schräg und sagt: "das stimmt gar nicht, du bist gar nicht kompliziert, du redest nur alles raus, was dir gerad im kopf rum geht, also irgendwelche gedankengänge die andere im stillen vor sich hin denken denkst du laut vor dich hin...!" dann lacht sie und ergänzt:"im grunde genommen bist du zu ehrlich!"

 

und ich muß daran denken wie ich sie an unserem ersten tag im kindergarten so zugequatscht habt. wißt ihr noch? wie ich einfach nicht aufhören konnte zu reden, bezüglich ihrer einladung und wie ich da so neben mir stand und mir selbst zuhörte, die arme über den kopf zusammenschlug und dachte: sei endlich still, verdammt"

so hatte mich die gute julia in der küche mal eben auf den punkt gebracht

was ich eigentlich sagen will ist, daß eine funktioniernede freunschaft genauso gut ist, genaus so viel stärke und stabilität geben kann, genauso viel wertigkeit besitzt wie eine glückliche beziehung.bloß ist sie weniger störanfällig. dafür hat man auf der anderen seite..... automatisch nicht mehr sex.

ich merke an mir, daß ich mich schneller aus negativspiralen rauswinden kann als noch vor einem jahr. diese basti geschichte, diese bescheuerte geburtstagsgeschichte...zu gewissen teilen und in gewissen phasen auch immernoch oli...ich steiger mich noch immer rein, aber dann schiebe ich bewußt all die gedanken auf etwas anderes, auf die menschen die mich mögen und mich umgeben oder all die sachen, die ich mit jil schon geschafft hab, und wie großartig die kleine ist und dann macht es plötzlich irgendwo puff...und es bleibt nur noch rauch, die angst ist fort und der abstaand ist da und ich kann wieder geradeaus schauen.

selbst meine mutter seh ich differenzierter. ich hasse sie nicht mehr für ihre ständige kritik an mir. es gab zeiten, da wünschte ich mir, sie wäre tot, damit das endlich aufhört, ganzganz schlimm, ich weiß. ich sehe sie seit einiger zeit anders, sie tut mir fast leid. sie muß einsam sein, wenn sie nichts anderes im kopf hat als zu stänkern und unzufrieden zu sein.

ist das eine form von abgrenzung?

wo kommt diese kraft her? man braucht freunde, man muß liebe spüren, oder freundschaft, damit man wieder "weich" werden kann. vor weihnachten hatte ich schon ähnliche gedanken. von nichts kommt eben wirklich nichts und es braucht doch eine art retter(in) von außen, eine art funke, damit man überhaupt erst wieder anfagen kann zu leuchten...die weiteren schritte muß man dann natürlich alleine gehen...aber wenn man diesen funken geschenkt bekommt, dann muß man ihn hüten wie seinen augapfel und darf ihn nicht ausgehen lassen. im besten fall daran arbeiten, dass er noch viel viel größer wird.

es ist auf jeden fall ein geiles gefühl, daß ich mich zumindest gerad auf mich selbst verlassen kann. das ich stabil bleibe und all die scheiße die da vielleicht war und ist, mir nichts anhaben kann, zumindest nicht so, daß sie mich in die knie zwingen.....boah ich glaub ich mag mich tatsächlich gerad mal

15.01.2011 um 10:59 Uhr

Lasten im Alltag des Menschsein

von: lillestory   Kategorie: spurensuche

 

 

Es ist wirklich lästig, daß man Nutztiere auch noch füttern muß

 

 

 

 

 

 

04.12.2010 um 21:31 Uhr

deeply in love

von: lillestory   Kategorie: spurensuche

 

der elb hat mich heute inspiriert..ich wollte eigentlich gar keinen eintrag schreiben...eigentlich..und dann hörte ich dieses lied hier

Beach House-10 mile stereo

und in mir brechen sofort tausend gefühle los. liebe und freundschaft . sehnsucht und allertiefste traurigkeit und einsamkeit

S.E.H.N    S.U.C.H.  .T.

es gibt nur ganz ganz weniger menschen, die mich wirklich bis ins mark berühren. zwei oder drei.  eine davon hab ich nie getroffen. es ist irgendwie wie magie. wenn es passiert. musik liegt mir näher als die menschen. aber liebe, wenn sie wirklich wahrlich passiert, ist das aller allergrößte. sie macht auch aus mir eine gute.

 

und ich denke, es war falsch von mir zu glauben, daß liebe damit anfängt, sich selbst zu lieben...niemand kann sich selbst zwingen zu lieben...sich selbst nicht und auch niemand anderen . aus dem nichts . wenn keine liebe drumherum ist. alleine vor dem spiegel stehend und hundert mal am morgen sagen"ich bin schön. ich bin gut so wie ich bin. ich bin schön." oder "ich liebe diesen mann. ich muß doch" ein leeres konstrukt. alles leer. liebe fängt damit an, daß sie einem geschenkt wird

. P U N K T .

Liebe ist magisch

. sie (über)kommt (uns) als geschenk. die glücklichen unter uns trinken sie mit der muttermilch. 

bekommen wir sie nicht schon dort, benötigen wir eine andere quelle. nicht irgendeine. nur ein einzige quelle, eine einzige, von der wir geliebt werden wollen. lieben und zurücklieben.  wenn uns keine liebe geschenkt wird....(ich betone, liebe ist etwas anderes als freundschaft, das darf man nicht verwechseln)...

...dann können wir nicht blühen.und auch nicht wachsen.aber das klingt noch zu einseitig. noch nicht ganz richtig.ich kann die sache genauso gut umdrehen und sagen:

ich liebe mich wenn ich liebe.

so geht es also doch nicht (nur) ums zurücklieben, sondern um das gefühl liebe und was sie mit uns macht.

ist es denn legitim aus gegenliebe selbswert zu schöpfen?

und geht der selbstwert wieder verloren, wenn man liebe verliert?

kann wahre liebe überhaupt verlorengehen?

und wenn, wo bleibt dann die magie?

01.11.2010 um 20:57 Uhr

No 5

von: lillestory   Kategorie: spurensuche

 

 

...es steht fest, man muß in den Duft CHANEL No.5 erst hineinwachsen ...

 

 

Photobucket

 

 

 

02.08.2010 um 23:53 Uhr

regie

von: lillestory   Kategorie: spurensuche

 

es sind die bilder in unseren köpfen, die filme die wir fahren, die uns in irrtümliche, peinliche, schreckliche, einsame, falsche situatonen führen. ein meer aus missverständnissen .  das ausschalten jeglicher objektivität. gefangen im eigenen kopfkäfig. gefangen. viele nennen es auch hamsterrad. ignoranz oder stolz .

da paßt ein ding zum anderen, man kann alles so drehen, dass es paßt. was nicht paßt, wird passend gemacht

das ist die "Anleitung zum Unglücklichsein" von dem Psychologen Paul Watzlawik

wie gefährlich sowas sein kann, wird ja in "Abbitte" beschrieben . briony tallis. lieber himmel.

 

ich, ich bin mir selbst die größte gefahr. denk ich mir heut und auch sonst so. und versuch auch und trotzdem die nicht-schönen  gedanken lieb zu haben. (das soll man ja so machen) die gedanken, die rumspinnen .die geschichtenerfindenden. tausend geschichten. überall. gott-sei-dank höre ich die stimmen nicht reden. noch nicht.das fehlt auch noch.

ich? ooooooo ! ich habe ich mich heute schrecklich blamiert. eine mail falsch verstanden und sofort losgeschossen. die bilder in meinem kopf, die stimme in meinem kopf.... alles war doch ganz eindeutig!! für mich völlig klar und plausibel!! in meinem kopf paßte doch alles zusammen !!!

("ja, ich habe ihn gesehen" , sagte briony)

und eben, beim durchlesen vor dem schlafengehen wird mir bewußt, das alles auch ganz anders sein kann. ganz anders gemeint sein kann. und aber es ist alles raus. kein wort nicht gesagt. nackt fühl ich mich. ungeschützt und wund. verdammte scheiße. grundsätzlich sollte man NIE, N I E sofort auf eine mail antworten.

 

es war doch bloß ein missverständnis

 

(schlimmer für schafe als wölfe? ganz klar, wölfe im schafspelz)

 

26.04.2010 um 23:24 Uhr

ADHS II

von: lillestory   Kategorie: spurensuche

 

ich bin darauf gestoßen weil mich meine arbeitskollgein gefragt hat. sie fragte: kann es sein, daß du eine ADHS erkrankung hast? und sie fragte mich das ganze ohne bösen willen, ganz sachlich und behutsam, weil sie mich  beobachtet und sich wundert  ... im alltag

ich hab heute gelesen darüber. in einem anderen artikel stand, daß ADHS oft mit borderline oder burn-out verwechslet wird, oft halten sich die leute selbst für seltsam, für  HSPler mit depressionen....meißt entwckeln sie eine depression und zwanghafts verhalten...wel sie in ihrem chaotischen  denken aus den gruppen rausfallen. die normalen, einfachen dinge kosten ihnen unglaublich viel kraft. wie das kochen zum beispiel. komplizierte strukturen und denkweisen liegen ihnen sehr viel besser. sie haben instabile freundschaften, partnerschaften etc......

 

 

hier der link, der mir extrem...EXTREM....nahe ging 


(link)
In meiner täglich Arbeit höre ich von jungen und reiferen Frauen mit einer ADHS,


dass sie sich häufig selbst nicht „im Griff“ haben (z.B. beim Reden, beim Essen, beim Geldausgeben, beim Nägelkauen, beim Nachdenken oder einer anderen Tätigkeit).


dass sie beim Lesen oft neu anfangen, da sie mit offenen Augen träumen, viel zu leicht den Faden verlieren oder einfach ”abdriften”.


dass sie auffallend häufig beim „Halbzuhören“ - quasi nebenbei - oft besser aufnahmefähig sind und mehr mitbekommen, als wenn sie sich einer Sache direkt zuwenden.


dass sie oder dass sie häufig unpassende Sachen gerade heraus sagen, obwohl sie nicht passen, es selbst aber erst nachher merken und sich dann schämen und hinterfragen.


dass sie sich nur dann wirklich entspannen können, wenn sie sich auf etwas konzentrieren können.

(mein haarezupfen, dieses stunden vor dem spiegel stehen und haarezupfen, dass mach ich nicht des schmerzes wegen, sondern weil ich mich voll und ganz darauf konzentriere und dabei entspanne....dieser punkt hier gerad ganz ganz wichtig !!!!!!!!!ich bin von selbst drauf gekommen, finde es aber nur hier schwarz auf weiß)


dass sie sich ihr Leben innerlich oder äusserlich in Extremen abspielt, was sich bei einigen auch in grossen Gewichtsschwankungen niederschlägt.


dass sie es ihnen schwer fällt, sich auf den Schlaf zu konzentrieren und dass sie sehr speziell starke Schlaftabletten brauchen, weil sie mit normalen Schlaftabletten noch unruhiger werden.


dass sie sie chronisch mit einem inneren Chaos kämpfen und ein chronisches Gefühl haben, nichts so richtig auf die Reihe zu kriegen.


... sie sich von eigentlich machbaren Dingen chronisch und übermässig schnell überfordert und gestresst fühlen.
dass sie in der Hausarbeit dazu neigen, schnell den Überblick zu verlieren, sich ständig in Kleinigkeiten oder Details zu verlieren und dadurch in Druck und Stress geraten.


dass sie immer grosse Unordnung haben, sich schämen, andere einzuladen und darunter leiden.


dass sie sie zusätzlich zu einer Putzfrau eine Aufräumfrau bräuchten, weil sie verräumen statt aufzuräumen und Ordnung halten ihr wirkliches Problem ist.


dass sie unfähig sind, selbst aufgestellte Regeln einzuhalten, und somit auch bei der Erziehung der Kinder oft inkonsequent sind.


dass sie übersensibel sind z.B. für Berührung, Geräusche, Gerüche oder Licht. Oder bei Stoffen und Kleideretiketten.


dass sie es beim Kochen nur mit grosser Mühe schaffen, dass alles gleichzeitig gar und bereit ist (oder welche deswegen gar nicht mehr kochen).


dass sie Mühe haben mit dem 1x1, sich

deswegen dumm

vorkommen, bei

komplizierten Dingen

aber sehr logisch

denken können.

 

(das ist der punkt, warum meine arbeitskollegin mich ansprach!!!!im studium war ich nur gut, wenn es kompliziert wurde. einfaches, logisches denken fällt mir schwer.) 


dass sie sie jahrelang an ausgeprägten und unerklärlichen Stimmungsschwankungen leiden und die Gefühle wie in einem Lift hoch und runter gehen.


dass sie sie sich entweder gar nicht entscheiden können oder dann zu Spontan- oder Blitzentscheidungen neigen.


dass sie sie häufig in Stress geraten, wenn sie mehrere Sachen gleichzeitig erledigen müssen.


dass sie sich häufig sagen: „Ich weiss es, ich habe es im Kopf, kann es aber nicht sagen“.


welche sich alles aufschreiben müssen, eine ewige Zettelwirtschaft haben und teilweise auch die Notizzettel noch verlegen.


welche immer schon am Morgen trotz ausreichend Schlaf einfach nicht recht wach werden und lange haben, bis sie in Fahrt kommen.


welche so zerstreut sind, dass sie in Geschäften schon mehrfach die Bankomat- oder die Kreditkarte haben liegen bzw. stecken lassen und heimlich dachten, die Alzheimer-Krankheit zu bekommen.


welche genau wissen, was sie vor oder zu tun haben, aber irgendwie den „Startknopf“ nicht finden.


welche Depressionen haben oder an Ängsten leiden, welche trotz Psychotherapie und Antidepressiva nicht wirklich besser werden wollen.

 

 

19.04.2010 um 21:09 Uhr

selbst.süchtig.sein.

von: lillestory   Kategorie: spurensuche

 

ich beschäftige mich mit einem thema, daß mir sehr sehr schwer im magen liegt. es fällt mir auch schwer es hier zu sammeln. aber ein weiteres kernstück meiner selbst

selbstsucht

ich bin wohl ein sehr sehr selbstsüchtiger mensch. deswegen fallen mir freundschaften so schwer. deswegen fällt es mir schwer mich für andere menschen zu interesseren. deswegen fühl ich mich so selten mit ihnen wohl. ich bin ein schlechter freund. ich nehme viel und gern aber gebe wenig. wäre ich noch eine stufe "böser", wäre es mir scheißegal. es ist mir aber nicht scheißegal.

ist selbstsucht eine sucht?

kann man nächstenliebe üben?

wird man mit einem selbstsüchtigen verhalten geboren oder formt es die zeit? die erfahrungen?

  warum fehlt mir dieses ganze soziale werkzeug?

"Aus Scham oder Selbstsucht verbirgt jeder das Beste und Zarteste in seinem Innern." - Gustave Flaubert

 

Wer egoistisch ist, bezieht sein Verhalten und das seiner Mitwelt immer vorrangig auf sich selbst. Er stellt sein Ich in den Mittelpunkt des Denkens, Fühlens und Tuns. Er strebt nach seinem Vorteil und der Erfüllung seiner Wünsche und nimmt wenig Rücksicht auf die Rechte anderer. Hat sich der Egoismus verfestigt und ist zum Maßstab des Lebens geworden, wird der Mensch süchtig nach sich selbst. Er wird geknechtet von der Gier nach Selbstbespiegelung, Besitz, Geld, Profit, Genuss und Macht.

 

Lieblos da gottlos.

In seinem Innern ist der Egoist dem zweifachen Liebesangebot gegenüber misstrauisch und erstickt entsprechende Regungen seines Herzens. Er ist nicht überzeugt davon, dass er geliebt wird. Sein Glaube ist verkümmert oder erstickt. Daher meint er, ohne den schmückenden Glanz dieser Welt keinen Selbstwert zu haben. Daher muss er sich mit allen Mitteln aus der Masse der Menschen abheben und sein Ich durch Macht, Genuss, Schönheit oder irgendwelche Erlebnisse bereichern. Niederhalten anderer und rücksichtslose Selbstdurchsetzung werden da in Kauf genommen werden.

Ein solches Verhalten offenbart die Wurzeln des Egoismus: Liebesdefizite

(link)

 

 

Egoismus (frz.: égoïsme; zu griech./lat.: ego = ich) bedeutet „Eigennützigkeit“. Das Duden-Fremdwörterbuch beschreibt Egoismus als „Ich-Bezogenheit“, „Ich-Sucht“, „Selbstsucht“, „Eigenliebe“. Egoismen (Plural) sind demnach Handlungsweisen, bei denen einzig der Handelnde selbst die Handlungsmaxime bestimmt. Dabei haben diese Handlungen zumeist uneingeschränkt den eigenen Vorteil des Handelnden zum Zweck. Der so Handelnde kann es zudem nicht akzeptieren, wenn andere Menschen ihm gegenüber das gleiche Verhalten zeigen, da es als schädlich eingestuft wird. Der Egoist räumt sich selber also mehr Freiheiten ein, als er anderen zugesteht. Wesentliche Aspekte eines unumschränkten Egoismus' sind damit das Verwenden von zweierlei Maß und die generelle Missachtung der Goldenen Regel.
(link)


Neurowissenschaftliche Erkenntnisse

Ein Gradmesser für die Befriedigung egoistischer Bedürfnisse ist auch der Vergleich mit anderen Personen. So konnte in einem Experiment der Universität Bonn unter anderem das folgende Verhalten festgestellt werden: Testpersonen, welche die Anzahl von Punkten auf einem Bildschirm schätzen mussten, wurden für ein richtiges Ergebnis mit Geld belohnt. Sie reagierten auf die Information, dass ihr Mitspieler sich verschätzt hatte, während sie selbst richtig lagen, mit einer weitaus höheren Aktivität ihres Belohnungszentrums, als wenn beide Mitspieler das korrekte Ergebnis nennen konnten. Dies taten sie, obwohl die Aktivitäten des Mitspielers auf die eigene Entlohnung keinen Einfluss hatten. Der erlittene Nachteil des anderen wurde also als positiv bewertet. Bereits die von Adam Smith entwickelte Theorie der ethischen Gefühle ging davon aus, dass Menschen sich gegenseitig beobachten und ihr Verhalten nicht billigen, wenn es dem Beobachteten von Nutzen ist. Ein Scheitern des Beobachteten führt dagegen zu einem günstigen Vergleichsergebnis.

Möglicherweise liegt hier eine bedeutende Ursache für Phänomene wie Neid und Missgunst. Dabei ist vermutlich im Vorfeld ihrer Entstehung der Vergleich mit der jeweils avisierten Person oder Gruppe zu Ungunsten dessen ausgegangen, der den Vergleich zog.

Setzt man voraus, dass alle Menschen an sich egoistisch sind, könnte eine Erklärung für diese Reaktion darin liegen, dass zumindest unbewusst in dem Egoismus der Anderen grundsätzlich eine "Spitze" gegen das gleichartige Streben nach Befriedigung der eigenen Bedürfnisse gesehen wird. Dies würde daher die (in der Regel nur heimlich gehegte) Missbilligung auslösen. Bereits Thomas Hobbes sah die Ursache für solche Verhaltensweisen in einem tatsächlich stattfindenden, fortwährenden Kampf um Ressourcen, in dem grundsätzlich jeder erst einmal alles für sich beansprucht.

von der selbstsucht zur nächstenliebe (tibetanische meditation) 


Das Gegenteil von Nächstenliebe ist die Selbstsucht, ein subtiler Faktor in uns. Es ist die Tendenz, sich in jedem Fall wichtiger zu nehmen als andere und anderen gegenüber in gewisser Weise gleichgültig zu sein. Wenn die Selbstsucht sehr stark ist, sind wir unter ihrem Einfluß sogar bereit, anderen Schaden zuzufügen, damit wir unsere Ziele erreichen. Diese Einstellung ist verblendet, wenn wir uns unsere enge Verbindung zu anderen Menschen und die Güte, die sie uns erwiesen haben und täglich erweisen, vergegenwärtigen. Gerade in der heutigen Zeit wird immer deutlicher, wie sehr Menschen und Nationen weltweit aufeinander angewiesen sind.

Wenn wir uns in der Meditation selbst erforschen, um die Selbstsucht zu verringern und die Nächstenliebe zu entfalten, geht es nicht darum, unsere legitimen Interessen in Frage zu stellen, sondern darum, die unangebrachte Einseitigkeit unserer Einstellung zu überwinden. Dazu führen wir uns zunächst die Gleichheit von uns selbst und anderen vor Augen. Wir machen uns bewußt, daß alle Menschen gleichermaßen Glück erleben möchten und von Leiden frei sein wollen wie wir selbst. Und obwohl sie das Recht dazu haben und Mittel vorhanden sind, um dieses Ziel zu erlangen, sind die meisten Menschen weiterhin dem Leiden ausgesetzt und erleben nur ungenügendes Glück - genau wie wir selbst. Wir machen uns diesen Punkt der Gleichheit so lange bewußt, bis wirklich das Gefühl entsteht, daß es keinen Unterschied zwischen uns selbst und den anderen im Hinblick auf unser Empfin den von Glück und Leiden gibt...(link)

I

11.04.2010 um 11:22 Uhr

bryonic hero

von: lillestory   Kategorie: spurensuche

Der Byronic Hero ist eine Form des Antihelden, unterscheidet sich jedoch vom typischen Antihelden durch seine Intelligenz und sein zielgerichtetes Tun. Im Gegensatz zum klassischen Helden vertritt der Byronic Hero keine überlegene Moral und kämpft nicht für edle Ziele zum Wohle der Allgemeinheit, sondern stellt die eigene Persönlichkeit über die Welt an sich. Diese angenommene Überlegenheitshaltung ist mit Zynismus und einer antipathischen Arroganz verknüpft, die den Byronic Hero zum gesellschaftlichen Außenseiter macht. Eine Position, die ihn jedoch mit Stolz statt Frustration erfüllt, da das Einzelgängerdasein seine persönliche Einmaligkeit umso mehr herausstreicht.

Sich selbst sieht er als gesellschaftlichen Rebell, der Regeln, Sitten und gesellschaftliche Stellungen verachtet. Doch es ist eine rein persönliche Rebellion, deren Ziel allein die Durchsetzung eigenen Verlangens und nicht eine wirkliche gesellschaftliche Veränderung ist. Stattdessen ist er sogar Nutznießer dieser Gesellschaft, da er selbst einem höheren Stand angehört und über entsprechenden Wohlstand verfügt, der ihm Unabhängigkeit und einen luxuriösen Lebensstil ermöglicht.

Oft umgibt den Byronic Hero ein düsteres Geheimnis; als Grund für seine mürrische Gemütslage wird eine problematische und bedrückende, vielleicht sogar verbrecherische Vergangenheit gesehen. Zudem beherrschen ihn große Leidenschaften, diese können künstlerischer oder erotischer Natur sein und äußern sich in unbeherrschbaren Gefühlsausbrüchen, die oft zerstörerisch auf andere wirken. Seinen Mitmenschen gegenüber verhält er sich oft rücksichtslos, sogar gegenüber Menschen, die er zu lieben meint.

Zugleich erleidet der Byronic Hero wiederholt Frustrationen, oft auch der Libido, da ihm die Erfüllung seiner größten Leidenschaft nicht möglich ist oder verweigert wird. Dieser Mangel an innerer Befriedigung führt letztlich zu einer selbstzerstörerischen Tendenz, der Held zerbricht an seinen unerfüllten Sehnsüchten.

Im Gegensatz zum klassischen Helden, der als eine Lichtgestalt erscheint und überwiegend positive, von der Gesellschaft gewünschte Charaktereigenschaften aufweist, wird der Byronic Hero mit der Dunkelheit assoziiert und trägt mehr negative, egoistische Züge, die bei seinen Mitmenschen oft auf Ablehnung und Unverständnis stoßen.
Der Byronic Hero ist eine Figur, die sowohl abstoßend als auch faszinierend wirkt. Sein Charisma entsteht aus den dunklen Seiten seiner Persönlichkeit, in denen der Leser oder Zuschauer eine Identifikationsfläche für die verdrängten oder unterdrückten negativen Anteile der eigenen Persönlichkeit finden kann

Eng mit dem Vorbild verbunden bleibt dEmily Brontë in Wuthering Heights: der Protagonist Heathcliff erfüllt nahezu die vollständige Charakteristik und bleibt bis zum Ende in seiner Persönlichkeit gefangen. 

 

(wikipedia)

01.12.2009 um 14:18 Uhr

herzlose hedonisten . rohe gedankenfetzen

von: lillestory   Kategorie: spurensuche

 

oli hat einmal zu mir gesagt ich sei durch und durch hedonistin, das sei gut, denn so bräuchter er kein schlechtes gewissen zu haben.

dieser satz geht mir nicht aus dem kopf und ich habe angefangen darüber zu lesen. sind hedonisten grundsätzlich nicht bindungsfähig ?!  wo sind seine grenzen ?! wechle leitmotive gibt es ?!

was folgt sind bloß ein paar lose gedankenfetzen, gewiß nicht sonderlich verständlich

narziss und goldmund...ich bin goldmund...

auf der suche nach inspiration, nach schönheit, ästhetik..ich meine damit nicht die vollkommene schönheit, das makellose langweilt mich, das glatte und künstliche auch.

vielleicht suche ich auch nach der perfekten identifikation, weil ich mich selbst noch nicht gefunden habe.

vielleicht ist es aber auch genau umgekehrt...das ich mich eben nicht finden (lassen) möchte

die meißten menschen, die ich treffe interessieren mich nicht

ich bin lieber allein, als mich mit jemanden zu langweilen

...................

spiegel:aber wächst nicht gerad die sehnsucht nach solidarität und gemeinschaft?

duerr: die sehnsucht gewiß, aber auch das unvermögen, gemeinschaften zu verwirklichen.

..................

es ist einerseits ja auch befriedigend, wenn man lästige bindungen und verpflichtungen abstreifen kann und mehr freiheiten gewinnt. nur schwebt ein geist der vorläufigkeit, der unsicherheit, der schnellen trennung über den individuen

...................

tatsächlich bewegen wir uns auf eine gesellschaft zu, die eher eine ansammlung von innerlich und aüßerlich voneinander isolierten individuen ist, deren kontakte von kunrzfristigen kosten-nutzen-rechnungen bestimmt sind. immer stellt sich diesen leuten die frage "was bringt mir das?"

...................

den link dazu gibts hier, die seite ist häßlich aufgemacht aber wirklich spannend zu lesen

(link)

...................

 

hedonismus:

-1. die lust als höchstes gut und bedingung von glückseligkeit und gutem leben

-2.eine nur an materiellen genüssen orientierte egoistische lebenseinstelung

 

 

 

13.03.2009 um 17:20 Uhr

warum ich nicht ans telefon geh oder auch einfach nur FREITAG

von: lillestory   Kategorie: spurensuche

da gab es steve, er hat einen plattenladen in hamburg und auch ihn kannte ich aus dem internet. er war lieb, richtig lieb zu mir, und herzlich. oli ist ja eher nicht herzlich und hält sich von der liebe lieber fern und basti war abwechselnd sehr lieb und sehr fies, auch kein schönes ding aber steve war lieb und wollte alles, das volle programm...und ich...es ging mir auf die nerven..."wann sehen wir uns endlich?telefonieren wir heute abend?fahren wir zusammen nach norderney bald?"

er war so nett und so offen mit seinem herzen und ich war völlig überfordert. ich wollte das nicht und ich fragte mich, ob ich tatsächlich IHN nicht wollte oder DAS ALLES, nicht wollte.

ich bin nicht sonderlich menschenfreundlich d.h die meißten menschen gehen mir früher oder später auf die nerven...ich wünschte ehrlich es wäre anders, ich wünschte es würde mir leichter fallen menschen im allgemeinen lieb zu haben, dann würde ich mich nicht so oft allein fühlen, sicher hätte ich viel mehr freunde...mein ego wäre ein anderes, ein stärkers und geduldigeres, vielleicht sähe mein leben ganz anders aus wenn mich die welt nicht so oft ankotzen oder besser gesagt :erschöpfen würde. ja,sie erschöpft mich ab und an so sehr.

ein mann, den ich kaum kannte hat mich mal gefragt ob ich evtl hochsensibel sei... er hat mir einen link geschickt und tatsächlich fand ich mich in sehr vielem wieder, hier eine abgekürzte form:

HSP (hochsensible pesönlichkeit)

schönheit und harmonie sind Ihnen sehr wichitg

besitzen außerordendliche vorstelungskraft, sehr visionär und denken in sehr komplexen zusammenhängen und sehen querverbindungen auf die andere von selbst nicht kämen

 

sie haben eine feine detailreiche wahrnehmung die von anderen kaum geteilt wird, deshalb fühlen sie sich gelegntlich sehr fremd in dieser welt

dann kommt es ihnen so vor als würden einzig sie, nicht hierher passen,viele meinenbei solchen gelegnheiten nicht in ordnung zu sein und zweifeln an sich selbst.

wirken abweisen und einzelgängerisch sind aber überraschend einfühlsam und umgänglich.aber selbst letztere zeigen gelegntlich bemerkenswert rücksichtsloses verhalten.das kann geschehen, wenn sie sich als ganzes überreizt fühle, wie wund. dann vertreten sie ihre bedürfnisse (nach ruhe, essen etc) u.U.so verhement, dass sie sich selbst erschrecken

(OH JAJ)seufz

im grunde genommen streben sie nach vollkommenheit

 

ihr auffälliger schwachpunkt:ganz allg sind sie scheinbar wenig belastbar. in alltagssituationen, wo andere gerade erst aufdrehen, fühlen sie sich aufgederht oder überreizt.kleinigkeiten können ernsthafte belastungen hervorrufen.

hochsensibel sein bedeutet in jeder gegebenen situation weit höhere datenmengen zu erfassen und zu verarbeiten als andere. folglich leiden HSP zu überstimulation-dem unangenehmen zusatnd der überreizung-andererseits ist ihr inneres und äußeres wahrnehmen so reich an detail und tiefe.

die meißten HSP wachsen auf mit dem empfinden der einzige mensch ihrer art zu sein, weshalb sie häufig so einsam sind.

 

usw usw

 

ja und nun bin ich wohl hochsensibel. ich gehe meißt nicht ans telefon wenn es klingelt, weil ich keine lust habe zu telefonieren und ich sage häufig verabredungen ab, weil mir kurz vorher die lust vergeht. ich vermeide es mich vorher zu verabreden. spontan mag ichs viel lieber. ich weiß das die meißten menschen lieber planen, sie haben immer einen kalender dabei, wo sie sich alles eintragen, schon wochen vorher. ich glaub ich bin der einzige mensch über dreißig, der keinen terminplaner hat. und dann verlieb ich mich nur in menschen, die schwierig sind, kompliziert sind, weil ich mich womöglich nur in ihnen wiederfinde.verlorene seelchen die ich retten möchte -und vor allem auch mich selbst

einfache dinge langweilen mich, komplizierte belasten mich..herje...ach..ach...ein jammerhaufen ist das hier gerade

 

aber ich war ja bei steve:

ja also steve kam und versprühte lieieieieieieiebe und je mehr er gab und versuchte, umso mehr verkroch ich mich, fühlte ich mich unter druck gesetzt. ich war so froh als es endlich still wurde und die anrufe aufhörten. heute hat er mir geschrieben. er schreibt es ginge ihm gut, seeeehhr gut, und nur idioten hätten diesen wink mit dem zaunpfahl nicht verstanden.

und in der zweiten mail:

er hätte grippe , aber immerhin weiß er woher... (jaja)

und ich schreibe:man steve, man soll doch verhüten wenn man zwischenmenschliche beziehungen eingeht

 

und er schreibt: ja, dummer steve

 

bla bla...was mich am meißten ärgert ist, das es mich tatsächlich ärgert. es ärgert mich maßlos. klar, ich war nicht verliebt in ihn, mein schlachtfeld herz ist ein hort der setsamsten kreaturen, aber steve hätte sich ja nicht gleich zwei wochen später eine andere suchen müssen.

 

alles und jeder ist so austauschbar geworden

 

 

 

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