Rentner

18.03.2010 um 18:23 Uhr

Rentner haben niemals Zeit

von: sunnyme   Stichwörter: rente, zukunft, rentenalter, zeit

Rentner haben niemals Zeit, so die Devise in einer alten DDR-Fernsehserie .

Aber diese ist auch nicht ganz falsch. Sicherlich trifft das nicht auf die ungefähr 20 Millionen Rentner in Deutschland zu, aber bei mir und meinen Bekannten schon. Wir sind ständig unterwegs und ständig unter Strom . Egal ob Hobby, Hilfe in Organisationen oder auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Wir sind dabei wenn es um Aktivitäten geht. In diesem Blog will ich mal so einiges von mir geben, was Rentner betrifft. Ich fühle mich im Internet zwar nicht so fit, aber ich versuche es und bin mir fast sicher auch mit diesem Medium klar zu kommen.

Zum Beispiel geht es um das hier:
Deutschland hat derzeit 82 Millionen Einwohner. Im Jahre 2050 werden es nur noch um die 70 Millionen sein. Die Zahl der 60-Jährigen wird mit gut einer Million im Jahr 2050 doppelt so hoch sein wie die Zahl der Neugeborenen. Das heißt, es werden bald weniger Menschen für die Rente zahlen als sie bekommen. Ich kann mich derzeit nicht beklagen, aber ich fürchte um die Zukunft meiner Enkel und Urenkel. Das System funktioniert schon heute nicht mehr so gut und später kann es einfach nicht mehr funktionieren. Wir Rentner reden oft schon bei uns über Altersarmut, aber ich habe immer noch das Gefühl, dass die Jugend von heute bei weitem nicht darüber nachdenkt, was passiert, wenn sie in Rente gehen wollen. Unter Umständen erst mit 80?

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenAmanita schreibt am 21.03.2010 um 14:57 Uhr:Hallo sunnyme,
    Rentner sind ein gutes Thema. Grundsätzlich habe ich Rentner sehr gerne, denn sie sind hilfsbereit und nehmen das Leben gelassen. Wir "Jugendlichen" haben 's ja schon von der Politik aufs Auge gedrückt gekriegt, dass wir - theoretisch - bis 67 arbeiten müssen, und niemand hat sich beklagt, weil wir auch dann ja noch erwarten, dass wir fit & gesund sind. (Ob das wirklich so eintrifft, weiß natürlich keiner!).
    Die Politik macht allerdings zu viel Panik. Schon jetzt versorgen ca. 31 Mio. Erwerbstätige (da sind auch die Minijobber mitgerechnet) 82 Millionen Menschen. Ob die 51 Mio. Nicht-Erwerbstätigen nun Rentner, Kinder, Hausfrauen, Kranke oder Sozialhilfeempfänger sind, spielt im Grunde keine Rolle. Dann sind es im Jahr 2030 eben mehr Rentner, dafür aber weniger Kinder, Hausfrauen etc.
    Was ich allerdings an dem System bemeckere, ist, dass wir im Zweifelsfall durch Hartz IV völlig enteignet werden können, also dass es im Grunde völlig sinnlos ist, sich für das eigene Alter etwas anzusparen, solange diese Vorsorgevermögen nicht vor dem Zugriff des Staates gesperrt werden. Auch die vielgepriesene Immobilie als Altersvorsorge muss ausdrücklich eine selbstgenutzte sein, d.h. auch sie kann uns schon lange vor der Rente weggenommen werden. Fazit: Immobilienerwerb ist sinnlos, weil er Unmengen Geld für den Konsum aus der Kasse zieht und letztlich doch im unendlichen Schlund des Staates untergeht.

Diesen Eintrag kommentieren

Bitte beachte: Gästebucheinträge in diesem Weblog werden erst nach Freigabe durch den Autor angezeigt.