Musik: The Dresden Dolls - Sex Changes (höre ich eigentlich irgendwann mal was anderes???)
Nun also der zweite Teil aus meinem unendlich langen Reisebericht ...
Nun also; Sachen gepackt und (wie üblich MIT Verspätung und OHNE die große Schwester, die natürlich an einem anderen Orte [des Grauens] ihrer Müdigkeit erlegen war) auf nach Verdun! Heureka!!
Natürlich gab es vor der Abfahrt einen Disput zwischen meinen Eltern, der sich auch auf die Stimmung der beiden Sprösslinge übertrug, welche allerdings schon etwas gereizt waren, aufgrund der nervenden Haare und einer nicht mehr passenden Hose, wegen der ich während der gesamten Fahrt an eine Textzeile aus irgendeinem Lied des Farin U. denken „du setzt ein bisschen zu, ich schätze das muss so sein…“ (bei mir ging es um die Haare, welche zu dieser Zeit noch Pink waren und Mücken, Fliegen und anderes Getier anzogen, da ich mir natürlich bequeme Kleidung herausgelegt hatte, man muss ja auf alles vorbereitet sein – ein plötzlich auftretendes Placebo Konzert zum Beispiel) … und alles wegen einem noch nicht gefüllten Wasserkanister, den man zum möglichen Händewaschen benötigen könnte (was man übrigens am Ende nicht tat).
Unsereiner vergrub sich aufgrund dessen in einen nach alten Häusern muffelnden französischen Schinken, auf deutsch natürlich (würde ich französisch sprechen wäre ich schon etwas schlauer *hahaha*). „La Fontaine Rouge“ (worüber ich ebenfalls vor einigen verstrichenen Monaten berichtete).
Ja, auch eine solche Bildung, nämlich die Lektüre von Romanen, kann geschichtlich hilfreich sein, denn es ging auch um den Französisch-Deutschen Krieg 1870/71, was ich natürlich auch schon erwähnt hatte (oh, wie fleißig und nobel ich doch bin *muhahaha*) und zum Sinn dieser Lektüre komme ich demnächst … glaube ich zumindest (vergessen zu haben, oder aber doch nicht, das ist schon so lange her *harr*).
Nundenn … was auf einer Reise in Richtung „East Coast“ (na ja, wenigstens die Richtung stimmt, der Rest ist egal) natürlich nicht fehlen darf, sind a) eine Begutachtung der Umgebung und gelegentlichen „Das ist MEIN Haus“-Ausrufe sowie, last but not least, ein Besuch … an der Tanke!
Jedenfalls wurden wir vor Ort auch schon misstrauisch beäugt, natürlich ganz im Sinne der freundlichen Nachbarschaft *hust*. Nett, welch ein Service, jetzt weiß ich wenigstens wieder, dass ich mit der Erbsünde auskommen muss deutsch zu sein, igitt … shame on me!
Nachdem diese „einmalige Begebenheit“ (nunjah, als Saarländer wird man auch in der Pfalz so begrüßt) voll ausgekostet war … Auf in den Kampf Torreeeheheheroooh! (wie ich in Momenten den Aufbruches gerne zu sagen pflege).
Wie in einer Familie üblich, die IMMER und überall zu spät kommt (muhaha), mussten wir uns natürlich haltlos verfahren, wobei wir das größte IKEA sahen, welches ich je in meinem Leben zu Gesicht bekommen hatte (insgesamt das zweite) … von außen versteht sich, denn auch unsere geliebten Nachbarn, zu denen uns seit Jahrhunderten eine schier unglaubliche Freundschaft verbindet (hahaha) feiern die Reise vom Mariäääh in den Himmel, was ja anscheinend nur die Katholiken zu tun pflegen, da es in eher evangelisch geprägten
(preußen-)Ländern (hehe) einen solchen Feiertag anscheinend nicht zu geben scheint, - ahaaah, Franzosen sind katholisch *harr*.
Nachdem wir also die wunderbar andere Landschaft bewundern konnten (ja, der Franzooos im Allgemeinen konzentriert sich halt auf andere Dinge im Leben als die Instandhaltung von, zugegebenermaßen schönen Häusern und der gewissenhaften Instandsetzung von Straßen. Also wundert euch, solltet ihr den Drang verspüren dieses Gebiet zu betreten, nicht über die vorherrschende Brauntönung der Häuser und über das plötzliche Verschwinden der Leitblanke , welche nur allmählich unter immer wieder neu aufgeschichteten Teer-Schichten, was mich an Shrek erinnert, untertauscht. Französische Straßen sind wie Zwiebeln! Zwiebeln haben Schichten, französische Straßen haben Schichten *harr*, was allerdings den Vorteil hat, dass man beim Abtragen der alten Schichten nicht auf ausgediente Sprenggeschosse aus dem zweiten Weltkrieg stößt und in die Luft gesprengt wird) … aaah, wo war ich?! Wir hatten die Landschaft bewundert ...
Wir fanden also letztendlich durch den Tausch einiger Sitzplätze (meine Mutter weigerte sich aufgrund des Wasserkanister-Disputs und der Ungeklärtheit dessen die Karte zu lesen und störte die mühsam künstlich aufgebaute, freundliche Atmosphäre durch Kommentare diesbezüglich) den Weg zur Autobahn, welche uns directement nach Verdun führte, wobei ich zu allererst an der Sehkraft meines Herren Bruders zweifelte, dabei konnte er nur keinen der uns umgebenden Orte auf der Landkarte entdecken, da diese auf dieser eben nicht vorhanden waren.. Nundenn, Autobahnen in Frankreich kosten, aber ich war zumindest in der Lage meinen Herren Vater davon abzuhalten nach dem freundlichen „Merci“ des freundlichen Genossen Mautempfängers ein „Sil vous plait“ zu erwidern. Ich hatte sogar zu Hause noch vor einen Dictionaire zu Rate zu ziehen, was ich jedoch im Trubel um den Wasserkanister vergaß; Flasche vorbeigeschwommen!
(Es sollte natürlich: „Je vous en prie“ heißen.)
Angekommen in Verdun glaubte ich uns aud dem richtigen Wege in die Schlacht, den von der unbefriedigenden Exkursion mit dem, im wahrsten Sinne des Wortes, großen (muhaha) Geschichte-LK meinte ich einen Aldi wieder zuerkennen, was sich sogar als richtig erwies
… nur half und das (fast) überhaupt nicht weiter.
Mit mehr Glück als Verstand fanden wir einige Hinweisschilder, worauf ich mit meinen mangelhaften Französischkenntnissen nur das Wort „Fleurie“ als "erkennen" konnte. Dss kam mir bekannt vor, also: 1, 2, 3 marschieren wir dem Berg hinauf im schnellen Lauf bis wir dann alle Mann kommen oben an und dann … rolle rolle rolle … *ahahahaha*
Wir kamen an etwas vorbei, was sich als Denkmal erwies, also: Aussteigen (rolle, rolle *harr*) Das kannte ich allerdings noch nicht und da alles, aber auch alles, was dort vermerkt war, sich in französischem Zustand befand, verstand unsereiner nur Bahnhof, tuuut tuuut!
(mein werter Herr Bruder wird nicht begeistert sein *ahahah* ... er steht nicht immer so "seltsam" rum, und das ist die Hose *g*)
Dumm nur, dass über dieses Denkmal nichts in den lustigen Aufzeichnungen der „Fanseite“ zu finden war, welche uns meist helfend zur Hand waren, glücklicherweise, denn sie ermöglichten uns einen ganz neuen Blickwinkel … oder aber auch einfach nur ein paar Orte mehr zu besichtigen, als die solchen, welche ich bereits kannte.
Geschichtsbuch, wo bist du, wenn ich dich brauche?!
(für eine größere Sichtweise bitte Rechtsklick und Grafik anzeigen Klicken, falls ihr das nicht schon wisst ...*hust*)
edo-Tier:
Ich hab nachträglich noch was am ersten Eintrag verändert. Darin hatte ich irgendwo ... guuut, ich weiß, dass es im letzten Abschnitt war, ich muss es euch ja nicht unnötig schwer machen *g*, den Namen "Rose der Maginotlinie" versteckt. Und da ich gerade dabei bin dieses Thema als nächstes (demnächst also) einzufügen (ich muss es noch abtippen, oh sonja Graus *haha*), und ganz zufällig (weil ich wissen wollte, was es bringt, wenn man Namen und Beschreibungen für eingefügte Bilder eingibt) auf dieses Bild, eben von der "Rose" die man nicht betreten darf ... wahrscheinlich aus ganz anderen Gründen ... jedenfalls sagt man sich das, gestoßen, welches ich dann gleich mal verlinkt habe, direkt dahinter dann mal den Wikipedia Artikel (seeehr kurz) und dahinter dann ein Wikipedia entliehenes Bild der Maginotlinie ... ich hoffe das macht keine Probleme *hust* ich musste was markieren und der Link ist ja schon vornedran ... hachja. Falls man zu viel Zeit haben sollte, so wie ich damals, als meine Schwester mich auf diesen Ort gebracht hat (sie war schon da, ist ja nicht wirklich weit von hier ... jaja, wenn man directement an der Maginotlinie aufwächst, das gibt bleibende Schäden ... wie gesagt, von 0-1 lebte ich am Westwall *yeha*, der natürlich ganz in der Nähe der Maginotlinie liegt, weil Gegenstück, vermute ich einfach mal ... ich hab mich schon immer gewundert, warum in Beckingen im Wald Bunker stehen ... nein, eigentlich hat mich das garnicht gewundert, bin ja schließlich damit aufgewachsen ... im Urlaub, in Frankreich am Strand, da wo "the ocean [..] to red" turnte, damals ... ne?! Ich hab da letztens drüber nachgedacht ... wie ekelhaft das ist an einem Strand rumzuliegen, in dessen Sand [okeh, der steht auch auf Zwiebelschichten] mal was ganz anderes gelegen hat ... Arme, Beine und sowas ... oder auch vollständige Menschen ... wie jesacht, diese Materie in Form von gewissen Filmen hab ich mich noch nicht getraut in Angriff zu nehmen, also keiiine Ahnung, was da noch alles rumlag an schönen "Gegenständen" ... obwohl ... man läuft doch auch ständig über irgendwelche Flecken Erde auf denen mal etwas oder jemand gestorben ist, oder aber noch da stirbt ... ähm, rumliegt, mein ich *harr*. Nungut, meistens war es nicht so Geschichtsträchtig ... oder vielleicht doch ... der 30jährige Krieg dauerte nicht nur dreißig Jahre *haha* ... er war doch auch überall?! Grundschule sei dank bin ich natürlich über diverse Foltermethoden informiert ... also wenn wir sowas wissen dürfen, warum dann nicht auch Geschichte des 20. Jahrhunderts ... das wäre weniger peinlich geworden für mich ... später *seufzzz* ... Das wurde im Zusammenhang mit der Entstehungsgeschichte unseres kriegerischen Bergdorfes berichtet ... da sollen die heißgeliebten Morscholzer (jah, man hasst sich ... siehe der Eintrag in dem es um unnötige Verfeindungen geht ... das steht da nicht drin, aber wenigstens das Thema betreffend), 1km entfernt von hier nämlich in den Hoch-Wald *ahahah* geflohen sein (und sowas merk ich mir seit der Grundschule?? Oder hab ich da inzwischen was dran geändert und weiß es nicht mehr *harr* ... so manches behalt ich mir also doch, aber nur wenn es um unwichtige Dinge geht *harr*) und sooo ist dann das Bergdorf entstanden ... von dem ich nur weiß, dass es noch nicht sonderlich alt ist und mal zum Bistum Trier gehört haben muss, wir ollen Pfälzer *g*. Und ich befinde mich immer noch in der Klammer mit Unterklammern ... wah! Raus hier!!). Ich war dabei zu erwähnen, dass meine Schwester mich auf diesen Ort gebracht hat und ich natürlich fasziniert von sowas hab mich auf die Suche nach Informationen gemacht und bin dabei auf so manch anderes gestoßen, yeha ... das nur als kleine Anmerkung, weil ich sage und schreibe 3 Links in den ersten Teil des Reiseberichtes gesetzt habe ... Knicks mach und abhau