was sonst noch passiert

16.08.2006 um 17:09 Uhr

Abreise

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

Wir werden erst um halb neun wach. Naja, so pünktlich müssen wir ja nicht sein, da unsere Vermieterin eh arbeiten muss und nicht um halb zehn mit dem Putzeimer vor der Tür steht, obwohl wir erst um zehn draußen sein müssen. (alles schon erlebt!) Also erst mal alle in Ruhe ins Bad und dann noch Frühstück essen. Wir schaffen es trotzdem kurz vor zehn alles gepackt zu haben und sind abreisefertig.

Ein bisschen traurig finden wir es schon:
Tschüß Ferienwohnung,
tschüß Trampolin,
tschüß schlechtes Wetter!

Wir wollen auf dem Weg noch bei Ute und Uwe anhalten. Als wir eingeparkt haben sehen wir auch schon den alten goldenen B-Kadett, der gerade vor der Einfahrt anhält. *das ist timeing* Wir freuen uns, begrüßen uns, umarmen uns. Schön, dass wir und doch noch sehen konnten.

Auf der Autobahn haben wir noch ein berichtenswertes Erlebnis. Zwei Truckerfahrer liefern sich ein Schneckentemporennen. Lange (über 25 km laut Landkarte) fahren wir hinterher. Wir sind die ersten hinter den Brummies. Die Schlange hinter uns wird länger und länger. Ein schwarzer BMW-Fahrer fährt rechts neben uns und wedelt mit seiner Hand vor seiner Stirn und deutet danach auf den links fahrenden LKW. Da kann ich nur zustimmen, ich verstehe das auch nicht. Der BMW fährt mittig dicht auf und hupt ganz lange. Ich denke die Brummi-Fahrer haben das gar nicht gehört. Und es bringt auch nichts. Irgendwann haben auch die ihr Spielchen satt und wir können endlich nach Hause.

15.08.2006 um 17:09 Uhr

Burgenrundfahrt

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

Unseren letzten Tag wollen wir auf dem Rhein verbringen, egal wie das Wetter wird. Wir vertrödeln uns in Oberwesel, aber da legt die Loreley-Tour gar nicht an. Schade aber auch. Als wir in Bingen an die Anlegestelle kommen, fährt das Schiff gerade ab. Wir sind 2 Minuten zu spät. Traurig
Egal, dann nehmen wir eben die Burgen-Rundfahrt.

Der Dampfer fährt zuerst als Fähre nach Rüdesheim und dann wieder nach Bingen. Alles wird in 4 Sprachen angesagt. Die Ansage kommt vom Band. (das ist doof, denn wer die Brückentour in Berlin kennt...) Jetzt müssen wir doch grinsen, als 4 x hintereinander die Ansage kommt „unser nächster Haltepunkt ist Bingen. The next station is Bingen, noch mal französich: Bingen und dann noch mal spanisch: Bingen. Das finden wir lustig. Bingen, Bingen, Bingen, Bingen.

Da die Burgenrundfahrt gleichzeitig als Fähre genutzt werden kann, halten wir hier und da mal an. Auf der Rückfahrt sehen wir wie die Nahe in den Rhein fließt.

Früher als geplant fahren wir nach Wörrstadt und laufen noch durch die „Stadt“. Leider parken wir auf einem Kurzparkplatz und müssen uns beeilen. Ein kurzer Besuch bei Onkel Kurt mit von Gitti frisch gebackenem Kuchen schließt den Tag ab.

14.08.2006 um 17:09 Uhr

Bad Kreuznach

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

Wir werden wach, das Wetter ist alles andere als schön. Wir fahren nach Bad Kreuznach. Über die Dörfer reisen macht mir Spaß, da kann man Häuser und Natur gucken. Viel Wald ist auch da und das Wetter wird besser. Juchhu.

In Bad Kreuznach kaufen wir einen Stadtplan (den 5.) lassen uns das Parkhaus einzeichnen und rennen los. In der Altstadt sind viele kleine Läden. Einer davon gefällt mir besonders. „Herr und Knecht“ oder so ähnlich heißt er. Hier gibt es all so Zeugs, was man auf einem Mittelaltermarkt zu sehen kriegt. Tom ist gar nicht so begeistert.

Nachdem wir von der Altstadt genug haben suchen wir die Salinen und verbringen einige Zeit bei Sonnenschein an der so gesunden Luft. Kaum dass wir wieder ins Auto gestiegen sind, fängt es an zu pladdern.

Weil wir Onkel Kurt nicht erreichen können, halten wir noch mal bei Achim und Monika an. Wir erreichen Brigitte, die uns mit Onkel Kurt verbindet und schon laden wir uns für morgen zum Kaffee ein. Wir lernen ganz nebenbei auch die Enkel von Achim und Monika kennen. Im Auto stellen wir fest, dass das ja Urenkel von meiner Schwiemu sind.

13.08.2006 um 17:09 Uhr

Burg Sooneck

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

Burg Sooneck
Besichtigung einer richtigen Burg.

Bevor wir uns die Burg anschauen laufen wir noch zu einem Aussichtsturm, von dem aus man 7 Burgen sehen können soll. Bei Sonnenschein ist das auch vorstellbar, aber heute sehen wir dank einheimischer Hilfe nur vier, wenn wir das richtig gedeutet haben.

Und dann rauf auf die Burg. Tom ist ganz happy, endlich eine richtige Burg. Sie ist ganz niedlich, lauter kleine Türme und Treppen an den Burgmauern. Eine Führung gibt es auch. Der Mann, der die Führung macht, scheint Spaß daran zu haben und somit steckt er uns mit seiner guten Laune an. Als wir alle Zimmer und auch den Reise-Schreibtisch (oder auch das Laptop des vorigen Jahrhunderts) gesehen haben, scheint auch die Sonne wieder.

Wir laufen zum Parkplatz und fahren nach Bingen. Ein Spaziergang durch die kleine Fußgängerzone macht uns keinen Spaß und so schlagen wir den Weg zur Rheinprommenade ein. Hier finden wir endlich eine Eisdiele mit einer RIESEN-Portion Eis. Danach sind wir bäuchehaltend zum Rhein gelaufen und haben den vielen Dampfern zugeschaut. Eine Dampferfahhrt müsste doch eigentlich auch zu einen Urlaub gehören. Mal sehen, wir haben ja noch drei Tage.

Huch, in meinem Kalender steht, wir fahren am Mittwoch nach Hause. Na gut, dann haben wir noch zwei Tage.

12.08.2006 um 17:09 Uhr

Idar-Oberstein

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

Samstag, heute Abend steht der Rhein in Flammen. Eigentlich wollten wir dahin, aber das Wetter (kalt und nass) hält uns davon ab ein paar Stunden im Freien zu stehen und auf das Feuerwerk um 23:00 zu warten. Wir planen um und fahren nach Idar-Oberstein. Den Tipp hat uns Monika gegeben. Wir parken in einem Parkhaus und laufen erst mal zur Tourie-Info. Hier bekommen wir einen ersten Eindruck von Edelsteinen, denn wir bekommen jeder einen geschenkt und Jenni sogar zwei.

Unsere erste Besichtigungsstation ist die Felsenkirche, das Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche ist in den Felsen gebaut und hat gleich neben dran einen herrlichen Ausblick. Wir entdecken ein Schild, das den Weg zum Schloss weist und klettern die steilen Treppen nach oben. Eine alte Burgruine mit einer Steinbrücke über die wir uns trauen. Auch hier ein herrlicher Ausblick. Und die Sonne meint es sogar ein bisschen gut mit uns. Weiter geht es Berg hoch mit uns und wir kommen zu eine weiteren Burgruine, die als Gaststätte genutzt wird. ABER KEIN EIS. In der Stadt finden wir in Mitten von lauter Schmuck- und Edelsteinläden auch eine Eisdiele und haben somit doch noch unser Eis.

Es gibt hier noch eine Edelstein-Erlebniswelt, die laut Prospekt sehr interessant aussieht. Die wollen wir noch sehen. Es regnet ziemlich heftig, aber das hält uns nicht ab. Ein altes Fabrikgebäude wurde dazu umgebaut und ist den Eintritt wert. Es macht Spaß mit passender Musik durch die künstlich angelegte Welt zu gehen. Einfach schön. Auch der Schmuckverkauf in der oberen Etage ist sehenswert, aber wir kaufen nichts.

Am Parkhaus begegnen wir einem Wachmann, der noch Lust auf ein Schwätzchen hat. Da wir aber die Zeit bezahlen müssen, die wir hier stehen, wollen wir uns nicht auf ein längeres Pläuschchen einlassen und fahren wieder nach Hause.

11.08.2006 um 17:09 Uhr

Ein Tag in Simmern

von: GEF   Kategorie: Reisebericht



Heute ist ausruhen dran, denken wir. Mittags machen wir uns auf dem „Schinderhannes-Radweg“ auf nach Simmern. Ein bisschen Laufen tut gut und es sind ja nur 4 Kilometer. Das Wetter ist wie immer durchwachsen, daher haben wir auch die Regensachen dabei. Immer wieder guckt doch ein Sonnenstrahl durch die Wolken.

Im Schinderhannes-Turm erfahren wir, dass es sich hier um einen Räuberhauptmann handelt. Ich verstehe gar nicht, warum so viel Kult um eine Person gemacht wird, wenn das ein Verbrecher war?

Als wir uns auf den Rückweg machen werden wir von einem Bewohner eines Nachbarhauses aufgeklärt, was „schindern“ bedeutet. Wie hören auch noch andere Dinge, die wir gar nicht wissen wollen.

In Simmern gibt es nur ein Eis auf die Hand. Wir suchen den Schlossplatz und benutzen dazu sogar das Stadtplänchen bis wir bemerken, dass wir schon drauf stehen. Aha, SCHLOSS-Platz.

Der Weg nach Hause über den Radweg ist gar nicht so weit, aber unsere Füße brummen.

Kaum zu Hause fängt ein Gewitter an. Meine Güte haben wir ein Glück.

09.08.2006 um 17:09 Uhr

Ausonius

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

Turm

Heute wollen wir auf römischen Spuren wandeln. Beim Örtchen Dill gibt es an der „Ausoniusstraße“ einen nachgebauten römischen Wachturm. Drei mal durchfahren wir den Ort und finden nichts. Keinen Parkplatz und auch kein Hinweisschild.

Auf einem wilden Parkplatz halten wir einfach mal an und wollen zur Burgruine, die man von der Straße aus gesehen hat. Da entdecken wir an einen Wiesenweg einen Wegweiser: „Ausoniusstraße 0,7 km“ Na was für ein Zufall. Also nichts wie dem Pfeil nach und richtig nach ca. 700m kommen wir aud freiem Geld an eine Hinweistafel auf der die Geschichte der Ausoniusstraße beschreiben ist, Nach einem weitern Kilometer auf dieser Straße finden wir auch den Wachturm. Wir waren auch auf dem Wachturm, der immerhin 3 Etagen hat. Es ist kaum vorstellbar, dass hier Soldaten gehaust haben.

Nach so viel Glück wollen wir anschließend doch noch die Burgruine ansehen, aber da hatten wir nicht damit gerechnet, dass so eine Ruine auch Privateigentum sein kann. Eine Kette mit Schoß überzeugte uns davon.

Private Schloßruine
Also fahren wir wieder weiter und unterwegs sehen wir ein Schild, dass auf eine Keltensiedlung hinweist. Na nix wie hin. Gut ausgeschildert finden wir das Dorf, wo auch ein paar Leute Hausen. Ich bin beeindruckt, dass der Eintrittskartenverkäufer mit freiem Oberkörper rumläuft. Sehenswert ist auch die Wäscheleine hinter einem Haus, auf der uralte lange Unterhosen hängen. Ob die Kelten damals schon lange Unterhosen hatten???

Eine Burgruine im Tal ... die hatten wir nicht, Tom und Jenni wollten lieber eine richtige Burg. Wir suchen die Burg Wartenstein, die laut unserer Karte eine Sehenswürdigkeit sein soll, finden aber keinen Weg dahin. Dafür hatten wir aber Hunger. Also hielten wir im nächsten Städtchen, in Kirn. Wir finden einen Parkplatz, natürlich mit Parkschein und Tom denkt, er hätte was an den Augen, aber nein, die halbe Stunde kostet nur 5 ct. Die Altstadt, die hier jeder Ort hat, war auch hier ganz nett. Am Markt haben wir uns bei einem Italiener nieder gelassen und was gegessen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang sind wir zurück zum Auto und sind zu Achim und Monika gefahren.

08.08.2006 um 17:09 Uhr

Antiquitäten und lecker Essen

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

Wir werden erst um 08:45 wach. Die Betten sind bequemer als die in der Pension. Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf zur Burg Pfalzgrafenstein. In Kaub erfahren wir dass die Burg hier nur Pfalz heißt. Erst mussten wir mit der Autofähre über den Rhein und dann mit der Personenfähre noch mal zurück zur Burg. Der Fährmann war echt lustig. Weil auf der Pfalz gerade gebaut oder restauriert wird kriegen wir etwas Preisnachlass. Auch der Wächter der Burg, der die Eintrittskarten und die Andenken verwaltet ist lustig, denn der hat auch Zeit für ein Pläuschchen.

Und weil es am Rhein so schön ist, fahren wir direkt am Fluss den Rhein runter bis nach Koblenz. Dort wollen wir noch was Essen und die Altstadt ansehen. Nach einiger Kurverei finden wir -einen 2-Stunden-Parkplatz und auch die Altstadt ist gleich in der Nähe. Wieder eine sehr schöne Fußgängerzone. Tom bleibt vor einem Antiquitätenladen stehen, bei dem es auch was zu Essen gibt. Auf Tafeln ist geschrieben, dass es Nudeln mit Tomatensoße und vegetarische Quiche gibt und dass mitten in diesem Laden. Wir nehmen Platz und sehen, dass überall zwischen den Sachen kleine Essecken eingerichtet sind. Wir werden ganz lieb bedient und Tom bekommt eine Portion vom gerade fertig gewordenen Hähnchen a la mediteranes Irgendwas. Das Gemüse auf Thomas Teller ist genau so lecker wie der Salat zu meiner auch leckeren Quiche. Ich bin jedenfalls begeistert. Vom Laden und auch vom Essen. Ja, das war eine gute Idee.

16:40 Heimfahrt über die Hunsrücker Höhenstraße.

07.08.2006 um 17:23 Uhr

weiter gehts

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

07:45 aufstehen
08:30 Frühstück. Ach, so ein vorgesetztes Frühstück, das hat schon was.
09:30 wir fahren in den Hunsrück
12:03 Autobahn - unser Tacho zeigt 250000 km
13:00 Ankunft in Simmern, die Stadt macht keinen netten ersten Eindruck, Tourie-Info gefunden, Stadtplan und kleine Karte von der Umgebung eingepackt. Wir finden eine Eisdiele und schlecken ein Schokoeis.
13:45 Ankunft im Ferienhaus. Der erste Eindruck hier ist gut.
14:30 einkaufen bei Edeka
Abends geht Jenni nach einem Puzzle fragen. Sie möchte mir den Teich zeigen, in dem Goldfische schwimmen, als ein Sektkorken knallt und Sekt auf der Straße verschüttet wird. Kaum das wir uns umsehen können sitzen wir mit unseren Vermietern und den Nachbarn auf der Bank an der Straße und schwatzen mit denen bis abends um 22:00. Wir erfragen noch die Sehenswürdigkeiten der Umgebung und haben viele gute Ideen.

Können wir uns das alles merken?

06.08.2006 um 17:09 Uhr

8025 Schritte

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

Eigentlich wollten wir heute auf eine Sommerrodelbahn, aber es hat schon morgens geregnet. Wir entscheiden uns für die Marienglashöhle. Zum Mittag gehen wir in ein Brauhaus in Friedrichsroda. An einer Hauswand steht, dass man wenn man in Friedrichsroda war unbedingt in diesem Brauhaus halt gemacht haben sollte. Die Aufmachung ist wirklich schön. Tom trinkt selbstgebrautes Bier. Wir essen alle Klöße und Rotkohl. Tom hat dazu noch Sauerbraten vom Feinsten. Die Kellnerin denkt bestimmt dass uns das Essen zu teuer war, dabei war es so viel leckerer. Noch am Abend sind wir so satt, dass wir das Abendbrot ausfallen lassen. Auch ein Spaziergang ist nicht verdauungsfördernd, weil wir leckeres Eis nachfüllen.

Abends schreiben Tom und Jenni eine Ansichtskarte. Ich habe noch nie so viel Text auf einer Karte gesehen,  wie Jenni das geschafft hat.

05.08.2006 um 17:09 Uhr

Baumkronen und 16123 Schritte

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

Blick vom Turm des Baumkronenpfades

9:00 – Frühstück

10:00 – ins Auto, Wetter wird besser.

Wir fahren nach Plan. Auch eine Umleitung bringt uns nicht vom Kurs ab.

Hier
ist mal wieder alles durchorganisiert. Selbst der Parkplatz kostet Geld, aber daran werden wir uns noch gewöhnen.

Wir haben nur wenig andere Besucher vor uns und sind bald zwischen den Baumkronen.

Wir klettern auch auf dem Turm und haben bei herrlichem Wetter eine Supersicht.















04.08.2006 um 17:09 Uhr

9116 Schritte

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

das schmalste Haus

08:00 aufwachen. Wir haben alle wenig geschlafen, Jennis Bett macht Geräusche.

08:40 Frühstück. Frische Brötchen und Kaffee (schön heiß+ lecker) Jenni möchte Kakao - auch gut.

10:00 unterwegs zur Wartburg. Wir laufen durch die Stadt und der Weg schlängelt sich dahin. An einem Tor beginnt ein Wald. Sollen wir wirklich da durch und weiter wandern? Wir machen uns auf den Weg und an einer Lichtung machen wir erst mal eine kleine Pause. Dann geht es steil bergauf.

11:30 wir klettern auf den Turm. Oben angekommen, fängt es an zu regnen. 
Wir gucken ein bisschen, bevor wir doch lieber wieder runter steigen. Die Schlange an der Führung wird immer länger. Nee, das wollen wir doch nicht. Es nieselt.

Unterwegs sehen wir das schmalste Haus. Im Fernsehen wurde das ja schon mal gezeigt, aber wenn man davor steht und überlegt, dass das schmaler ist, als wir lang sind ...

Wir wandern einen anderen Weg zurück. Wir landen am Storchenturm, wo es bei herrlichstem Sonnenschein lecker Suppe essen und lecker Drachenbier schlürfen. Ich bestelle mir eine Vita-Cola und bin begeistert.

Was soll man mit so einem angefangenen Tag noch machen, vor Allem wenn es regnet?
Wir suchen das AWE – Autowelt Eisenach. In einem alten Automobilwerk sind Oldtimer ausgestellt.

Jenni hat keinen Pulli eingepackt, also müssen wir uns erst mal um eine warme Pelle für das Kind kümmern, denn ich hab auch nur 2 Pullis dabei, das ist dann reichlich wenig, wenn das Wetter so bleibt.

Abends auf dem Zimmer gucken wir fern aus dem Bett. Ich sehe „Hilfe zu Hause sind die Teufel los“ zum ersten Mal von Anfang an und Jenni sieht NCIS zum ersten Mal.

03.08.2006 um 17:09 Uhr

Wir haben Urlaub und fahren Richtung Eisenach

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

10:19 es geht los, die Koffer sind verstaut und der Vogel versorgt, Briefkastendienst organisiert und der Schleppi sicher untergebracht. Also alles klar.
11:00 wir sind schon auf der A115
12:00 Ein Drittel der Strecke ist geschafft.
13:30 Pause auf einem Rastplatz. Endlich isst einer die Bananen und auch die Kekse sind gefragt
14:40 Ankunft in Eisenach. Die erste Pension ist unsere. Wir wohnen bei St. Peter im Zimmer Nummer 12. Dieses WE ist Wartburgfahrertreffen. *ach deshalb ist es so voll* Nachdem wir unsere Zimmer in Beschlag genommen haben, wollen wir zur Tourie-Info laufen und wir laufen und laufen und finden sie doch noch. Nun braucht Jenni keine Angst mehr haben, dass wir nicht zurück finden. Wir haben einen Stadtplan gekauft. Die Altstadt ist sehr schön und fast alles Fußgängerzone, das gefällt mir sehr gut. Leider streikt der digitale Bildfesthalter, dass sind ja gute Aussichten für einen Urlaub.
17:00 Als wir alle geschafft sind vom vielen Laufen und Gucken, wollen wir einen Kaffee trinken, aber alle Plätze des Eiskaffees sind besetzt. Wir laufen durch die Fußgängerzone und beim 5. haben wir Glück und bekommen doch noch einen Platz. Tom bestellt sich ein Drachenbier, Jenni eine heiße Schokolade und ich bekomme einen Kaffee. Die Altstadt ist sehr schön und fast alles Fußgängerzone. Der Fotoapparat streikt. *na toll*
18:00 Wir sind wieder im Zimmer wir sortieren uns und gehen dann in der Gaststätte unten essen. Die Aufmachung im Lokal ist witzig. Alles in kleine Nischen eingeteilt, überall kleine Zäune oder Rankgitter zur Abgrenzung, selbst der Fußbodenbelag ändert sich. Wir nehmen auf einem Podest an einem Schornstein platz, neben dem sogar noch ein alter Ofen steht. Erschrocken sind wir über die Musik. Da singt Ricky Shane sein „Mamy Blue“ und noch ältere Klamotten sind zu hören. Am Schlimmsten daran ist, dass wir das aus unseren Kindertagen durchaus noch mitsummen können. Das essen ist nicht billig, aber lecker. Jenni und ich wollen Thüringer Klöße essen. Ich stelle die Frage, ob die selbstgemacht sind, aber die Serviererin versteht mich nicht (Absicht???) und erklärt mit wie die gemacht werden. Ich versuche ihr zu sagen, dass ich wissend bin, gebe aber auf, weil sie kein Ohr dafür hat. Na was soll’s, geschmeckt haben sie trotzdem.
Abends im Zimmer wird der Fernseher gequält. Wir finden einen Sender, der sogar einen Wetterbericht für uns hat. Die Aussichten sind nicht die Besten.