was sonst noch passiert

29.09.2009 um 08:02 Uhr

Es gibt sie noch ...

… die gut erzogenen jungen Leute.

Da fahre ich heute mit der Straßenbahn als eine ältere weißhaarige Frau einsteigt.

Während ich schon in überlege, dass … steht ein junge langhaariger Mann auf und bietet ihr den Platz an.

Ich bin erfreut.

24.09.2009 um 20:49 Uhr

Höflichkeit ist eine Zier ...

 

… doch weiter kommt man ohne ihr.

Es ist ja im ganzen Land bekannt, dass wir in Berlin ein S-Bahn-Problem haben.

In der S-Bahn sind alle gleich. Alle müssen zur Zeit zusammen rutschen. Nun sind die meisten Mitfahrer nett. Man lächelt sich an. Man ist nachsichtig, wenn mal einer einem auf den Fuß tritt oder sich vorbei drängeln muss.

Aber es gibt auch Ausnahmen. Heute zum Beispiel: da lehnt ein junger Mann in der S-Bahn an der Haltestange in der Mitte des Abteils. Neben ihm zwei junge Frauen, die sich kaum festhalten können, weil eben dieser junge Mann der Länge nach an der Stange lehnt. Sein ganzer Körper braucht den Halt. Eine ältere Frau versucht sich auch Halt an dieser Stange zu verschaffen. Ich auch. Es ist nicht möglich, sich festzuhalten. Da sprechen die jungen Frauen den Mann an, ob es möglich ist, dass er sich nicht anlehnt. Er verneint es. „Nö, dann falle ich ja um.“ Er hält nämlich mit beiden Händen eine Computerzeitung fest. Es sieht auch so aus, als ob er darin liest. Der ist ja dreist, denke ich und sage: „Sie könnten sich auch mit einer Hand festhalten.“
Da stellt er sich kurz aufrecht hin und lehnt sich mit der Schulter wieder an.

Es sind ein paar Zentimeter gewonnen. Wir können uns festhalten!!!

Tja, der Typ lehnt noch immer an der Stange als bei der nächsten Station wieder Leute einsteigen, die sich auch festhalten wollen.

Man wünscht ja niemandem was Schlechtes – aber so eine Vollbremsung … und der Lehntyp, der sich ja nicht festhält ….?

Nein, das wünscht man nun wirklich nicht. Ich hab auch nur einen klitzekleinen Moment daran gedacht und den Gedanken sofort wieder verworfen da die S-Bahn völlig überfüllt war.

11.09.2009 um 16:58 Uhr

was gestern noch galt ...

von: GEF   Kategorie: mit den Öffentlichen unterwegs   Stichwörter: Bahn, Chaos

Stimmung: gereizt

… ist heute nicht mehr richtig.

Die S-Bahn macht mich heute fertig. Ich fahre wie vorgestern mit der Bahn eine Station um dort in den Zug nach xyz umzusteigen. Als ich dort ankomme, wundere ich mich, denn an der Anzeige steht nur der „Ring“ Ich frage die Dame vom S-Bahn Personal, ob denn der Zug hier heute noch fährt. „Nee, der fährt hier nicht“ Ich ärgere mich, weil sie mir pampig kommt. Mir reicht die Antwort natürlich nicht, denn ich will dort ja nicht übernachten. Also frage ich noch mal, mit dem Hinweis, dass gestern ja noch der Zug hier fuhr. Immerhin wurde in der Bahn auch auf die Umsteigemöglichkeit hingewiesen. Eine andere Dame neben mir stimmt mir zu. Sie hat das gleiche Ziel wie ich und stellt die selbe Frage. Darauf antwortet die Schaffnerin uns noch angenervter, dass sie ja drei Tage frei hatte und schließlich nicht wissen könne, ob es so war.

Leider half uns das gar nicht weiter. Wir resignieren vor so viel „netter Dienstleistung“ und gehen hinüber auf die andere Seite des Bahnsteiges um eine Station zurück zu fahren.

Inzwischen versuche ich Tom zu erreichen, denn er wartet sicher schon am Treffpunkt.

Ich brauche eine ganze Stunde und ich bin extra heute früher gegangen.

09.09.2009 um 17:15 Uhr

S-Bahn

von: GEF   Kategorie: mit den Öffentlichen unterwegs   Stichwörter: Bahn, Chaos

und schon wieder stehen wir im Stau – bei der S-Bahn.

16:45 Uhr

gerade kam die Durchsage, dass mein Zug um 16:52 Uhr fährt. Damit bin ich noch gut bedient, denn auf dem Nachbargleis müssen die Fahrgäste bis 17:03 Uhr voraussichtlich (!) warten.

Die Zeit kann man doch gut nutzen und einen Blogeintrag schrei ….

Da kommt sie schon, die Bahn.

08.09.2009 um 19:22 Uhr

S-Bahn in Berlin

von: GEF   Kategorie: mit den Öffentlichen unterwegs   Stichwörter: Bahn, Chaos

Es ist nicht zu fassen, schon wieder gibt es ein Chaos bei der Berliner S-Bahn.

Auf meinem Weg nach Hause musste ich flexibel sein. Da man ja jeden Tag fährt, ist man auch einigermaßen mit den Möglichkeiten vertraut. So dachte ich mir, geh einfach mal zum Bahnhof und dann schau mal. Da stehe ich also und warte. Mit mir viele, viele Menschen. Eine Durchsage teilt uns mit, dass der Zug voraussichtlich in 10 Minuten kommen sollte.

Hmm . da könnte ich ja fast eine Station laufen, denn umsteigen muss ich ja sowieso.

  Auf dem anderen Gleis fährt eine S-Bahn ein und „Reisende nach xyz fahren mit diesem Zug eine Station und steigen dort um.“ Okay, das ist zwar nicht die richtige Richtung, aber so geht es auch. Ich komme dort an und gucke erst mal. Mit mir auch viele andere Fahrgäste. Und dann kommt tatsächlich der Zug aus xyz fährt ein und wechselt die Fahrgäste, denn er pendelt von hier zurück nach xyz. Die Leute stürzen zu den Sitzplätzen. Ich nicht, ich hab den ganzen Tag gesessen.

Eine andere Frau stellt sich dicht neben mich, obwohl noch viel Platz ist. Sie kommt mir näher und lehnt schon an meiner Tasche. Ich rücke einige cm nach links. Die Frau rückt nach. Ich rutsche noch mal. Als sie sich an mich anlehnt, kann ich nicht weiter rücken, denn ich klebe schon an der Tür. Also sage ich: „Entschuldigung, aber sie sind mir zu nah.“ Darauf fängt die Frau an sich zu entschuldigen und sie redet und sie redet – sie hätte gar nicht gemerkt, dass hier schon wieder so viel Platz wäre. Sie hätte eben so eingepfercht stehen müssen, dass ihr gar nicht aufgefallen ist, dass es nicht mehr so eng ist. Sie bedankte sich, dass ich was gesagt hätte und fängt von vorne an zu erklären.

Ich sag, so ist es ja gut.

10.07.2009 um 19:08 Uhr

Freitag und erhöhtes Fahrgastaufkommen

Meine Güte, die Zeit rennt aber auch mal wieder. Und schon ist wieder Freitag.

Das Wetter macht heute dem April seinen Ruf streitig. Vorhin, als ich aus der Firma raus bin, pladderte es wie einst im Mai (ach nee, April – egal). Viele der Kolleginnen blieben einfach in der Halle stehen um abzuwarten. Man hätte denken können, bei uns wird heute zum Freitag noch ein Empfang gegeben. Ich kramte also mein Regencape aus dem Rucksack und ab ging es durch die Drehtür. Nassen Fußes bin ich dann an der S-Bahn angekommen. Hier die Durchsage: “der Zug in Richtung xyz hat ca. 5 Minuten Verspätung … (kurze Pause) …. wegen erhöhtem Fahrgastaufkommen” *lachmichschlapp* Erhöhtes Fahrgastaufkommen? Ja, woran liegt denn das? Am Freitag oder vielleicht auch daran, dass die Berliner S-Bahn ihre Chaos-Tage noch lange nicht hinter sich hat??? Ich konnte mir ein Grinsen jedenfalls nicht verkneifen.

Mein Zug kam ja nach ein paar Minuten und war gar nicht so voll – von wegen erhöhtem Fahrgastaufkommen.

Am Zielbahnhof angekommen schien die Sonne. Tom wartete im Auto, dass auch nassgeregnet war. Meine Regenpelle hatte ich da schon wieder ausgezogen.

Und dann ging es auch schon nach Hause. Jenni noch einfangen. Sie war beim Arzt schon fertig und wartete auf uns.

Hier zu Hause gab es dann noch ein leckeres Käffchen und nun ist Wochenende!

01.07.2009 um 19:26 Uhr

nix besonderes

Heute morgen hatte ich schon einen Arzttermin. Es ist aber alles in Ordnung. Sie will mich erst im Frühjahr wieder sehen.

Danach ging es wieder ins allgemeine Getümmel. Die S-Bahn hat ein Räderproblem und die Fahrgäste dürfen es ausbaden. Da dieses Problem gestern schon bestand, haben sich viele Bahnfahrer heute lieber ins Auto gesetzt und so sah es dann auch auf den Straßen aus.

Auf der Arbeit war es - wie überall - ziemlich warm. Gegen Nachmittag hat dann eine Kollegin ein Eis ausgegeben. Das war als Urlaubslage genau das Richige für uns. Ich hab seit ewigen Zeiten mal wieder einn "Nogger" gegessen. Mal sehen, ob sich morgen auch einer findet, der ein Eis ausgibt.

Nun sitze ich hier und schreibe einen Blogeintrag. Bin hundemüde. Kann man um halb acht schon ins Bett gehen?

15.05.2009 um 17:35 Uhr

sie sind unter uns

Als ich heute in die S-Bahn einstieg war ich eine Sekunde wie erstarrt. Was mir da gegenüberstand, kannte ich bisher nur aus dem Kino.

 



Da stand ein Zweibeiner mit weißem Plastik auf dem Kopf, an den Armen, an den Beinen und am Körper.

Mir stand das Grinsen im Gesicht und ich musste mich umdrehen. Ich fand das so komisch. Dann stieg diese Figur auch noch mir mir zusammen aus der S-Bahn aus. Während ich auf die andere Seite des Bahnsteigs ging lief dieser Soldat auf die Treppe zu.

Ich musste noch grinsen, als Tom mich – drei Stationen weiter – abholte und ich ihm dieses Erlebnis schilderte.

 

16.09.2008 um 21:00 Uhr

heute in der S-Bahn

Stimmung: gut und müde

... unterhalten sich zwei Männer.

Mann1: "ejh, man, haste auch so viele Überstunden?"

Mann2: "ja, klar, noch mehr."

Ach, dachte ich, interessante Unterhaltung.
Noch ein paar so interessante Wortwechsel und dann unterhielten sich die Männer über die letzte Gehaltserhöhung.

Mann1: "bei mir ist das mindestens schon 4 Jahre her."

Mann2: Ja, bei mir auch. Und dann ist es kaum der Rede wert.

Mann1: "ja, das waren ja nur 3cent, von 5,78 auf  5,83"

  

 

03.06.2008 um 19:54 Uhr

Hitze

Schönes Wetter hier bei uns.

Der Regen kommt aus dem Schlauch, aber nur für die Pflanzen. 

Erdbeeren aus dem Garten schmecken doch kräftiger.
Für einen Kuchen reicht es aber nicht.
Den macht meine Mum morgen.

Die S-Bahn hatte heute unregelmäßigen Verkehr.
Unregelmäßig? Ja, Verspätungen ohne Ende.
Viele Menschen quetschen sich in die Bahn. An der nächsten Haltestelle schafft es noch eine Frau mit Kinderwagen sich reinzudrängeln. Ich konnte leider nicht sehen, wie viele Zehen sie überfahren hat. Zwei männliche Schuhe mussten mindesstens dran Glauben - jedenfalls war dass das was ich sehen konnte. Eine Station später das gleiche noch einmal, denn sie wollte wieder raus. Ich kann ja verstehen, dass sie bei der Hitze mit dem Kleinkind nicht laufen wollte. Nur sollte man mal einen Laut von sich geben, wenn man nicht freie Fahrt zur Tür hat. Okay, okay es ist für alle viel zu heiß.

Tom war heute nicht bei Mama, das macht er morgen. 

Und nun ist Feierabend.

Das ist nur ein kleines Lebenszeichen von mir. 

01.04.2008 um 21:54 Uhr

Schüler Abo

Heute ist der erste April und es ist kein Aprilscherz, wenn ich erzähle, dass wir ziemlich lange brauchten um eine neue Fahrkarte für Jenni zu erhalten.

Wir warten seit ein paar Wochen auf die neuen Marken für Jennis Schülermonatskarte. Im März lief die Karte ab. Ab heute sollte sie gelten. Also habe ich gestern bei der Bahn angerufen und mal nachgefragt. Ein sehr netter Herr (der war wirklich nett) hat mir dann erklärt, dass man so ein Vertrag verlängern muss? „Ach??? Ich muss den Vertrag verlängern?“ frage ich verwundert. Ja, steht im Kleingedruckten – haben wir nachgelesen, steht wirklich da.
Jeden Vertrag den man abschließt und beenden will, muss man kündigen und aufpassen, dass man die Kündigungsfristen einhält. Aber bei einer Schülermonatskarte, die endet einfach mitten im Schuljahr? Die Trägerkarte zur Monatskarte, die auch die Bahn ausgibt, ist verlängert bis August, aber das macht ja nichts.

Heute nun haben wir uns erst einmal im Abo-Center der Bahn angestellt. Nach nur 20 Minuten Wartezeit waren wir dran. Und durften wieder gehen, denn wir können erst ab Mai das Abo verlängern und wir brauchen aber eine Karte für den April, die man gleich bezahlen muss (*grrr* ICH hab die Einzugsermächtigung nicht gekündigt!!!) und das kann man nur im Kundenzentrum machen. Als wir im Gehen sind kommt aus dem Hinterzimmer eine Kollegin und fragt ob sie mal nach vorne kommen soll. (wenn im Wartebereich keine Sitzplätze mehr frei sind und die Menschen schon mitten im Raum und in der Tür stehen, ist das wohl mehr als angebracht!) Also wieder raus aus dem Abo-Center und in das andere Haus, das ca 100 m entfernt ist. Hier ist die Schlange auch elend lang. Es ist immerhin der Erste! Da wollen viele Menschen eine neue Monatskarte. Da wollten wir uns nicht anstellen, denn wir hatten noch einen anderen Termin.

Wir sind dann noch ein bisschen weiter gefahren und sind in ein anderes Kundenzentrum gegangen. Dort haben wir noch mal eine halbe Stunde gewartet und waren dann bei einer sympathisch aussehenden Angestellten, die aber gar nicht sympathisch war. Sie war angenervt, was ich ja verstehen kann. Es ist Ultimo. Sie schaffte es aber noch die Kurve zu kriegen und wurde im Gespräch immer freundlicher. Zum Schluss lächelte sie sogar.

Wie kann man an Ultimo auch nur ein Kundenzentrum mit 2 Plätzen nur mit einer Angestellten öffnen?
Man bekommt so viel Werbung, warum kann man nicht ein Hinweis bekommen, dass die Umweltkarte fürs Kind ausläuft ... mitten im Schuljahr?
Wäre das nicht Kunden bindend, wenn man eine Antwortkarte dabei legt: „Wollen sie den Vertrag verlängern, dann senden sie diese Karte zurück“?

Viel Zeit verbraucht – für etwas, was nicht notwendig gewesen wäre.

Dieses Abo läuft jetzt ein Jahr, dann muss es wieder verlängert werden. Na, toll!

12.03.2008 um 18:10 Uhr

es ist windig in der Stadt

Mein Heimweg zur Bahn war heute gar nicht so einfach. Gerade als ich den Platz so kurz vor den Eingang zur Bahn überquerte, erwischte mich eine Windböe und ich lief gleich mal doppelt so schnell. Da kann man ja nur froh sein, dass der Bahnhofsvorplatz, der über den Gleisen liegt, durch Zäune abgesichert ist. So eine Fahrt auf dem Dach des Zuges, ist nichts für mich, das ist nur was fürs Fernsehen.

19.02.2008 um 19:51 Uhr

hiro

Da steig ich heute aus der S-Bahn aus und auf dem Bahnsteig steht ein Mann. Das an sich ist kein Grund hier einen Eintrag loszulassen.

Er steht mir gegenüber, nur einen Bruchteil einer Sekunde, ist kleiner als ich und sieht nett aus. Das Grinsen schleicht sich in mein Gesicht, denn ich denke an die Serie "Heroes" und ganz speziell an Hiro.

Schnell gehe ich weiter und grinse noch ein Weilchen. Was muss der wohl über mich gedacht haben?

14.02.2008 um 21:38 Uhr

Berliner Charme

Am Samstag als ich auf dem Weg ins Kino war, stand ich wartend auf dem S-Bahnhof. Es fuhr ein Zug ein. Da es nicht meiner war, hatte ich Zeit zum gucken. Es war ein Kurzzug. Wie das immer so ist, standen Leute nicht nur da wo der Zug hielt, sondern auch weiter vorn. Also dauerte es einige (so 2 oder 3) Sekunden, bis die Menschen begriffen, dass sie sich in Bewegung setzen müssen und dann auch an der Bahn waren.
Da brüllt der S-Bahnfahrer über den Bahnhof (das hat man bestimmt noch an in der ganzen angrenzenden Siedlung gehört) in einem Tonfall, der eindeutig macht, dass ihm die drei Sekunden zusätzliche Wartezeit so aber auch gar nicht gefallen: "IST EIN KURZZUG, STEHT DRAN!"

Uiuiui, das war aber nicht sehr freundlich. Ich hoffe, dass niemand mein Grinsen bemerkt hat.

15.11.2007 um 20:09 Uhr

Bahn-Streik II

die Bahn streikt mal wieder. Daher hieß es heute nur mit der BVG nach Hause zu fahren. Dieses Mal hab ich 75 Minuten gebraucht. Dabei hatte ich kaum Wartezeiten, aber wenn man mit der Kirche ums Dorf fahren muss, dann braucht man sich nicht wundern, wenn es so lange dauert.

Zuerst U-Bahn – ging super fix.

In der Bimmel hatte ich sogar einen Sitzplatz. An meinem rechten Bein meinte es die Heizung so gut, dass ich schon dachte mit Verbrennungen die Straßenbahn verlassen zu müssen. Hab dann meine Sitzpositon verändert und schon war’s nur noch halb so wild.
Auf der anderen Seite am Fenster saß ein Mann, der hatte eine Bierflasche in der Hand. Das kann ich ja leiden! *grr* und eine Fahne hatte der – boah. Und dann hatte er die Flasche leer und wollte sie in seinen Beutel stellen, das hat geklirrt, als ob er den Getränkemarkt leer gekauft hätte. Nee, für so was hab ich kein Verständnis.

Im Bus hatte ich einen Platz an der Heizung, der war aber angenehm warm.

Und dann noch ein bisschen laufen und schon war ich zu Hause, wo die Familie mit einer leckeren Pizza auf mich wartete.

31.10.2007 um 20:07 Uhr

wieviel Handys braucht der Mensch?

Ich steh heute so in der S-Bahn, denke daran, dass ich gleich zu Hause bin, als ein Handy klingelt. Mein Klingelton ist es nicht, außerdem hab ich mit Tom gesprochen und es ruft mich sowieso kaum einer an. Daher habe ich Zeit mich umzuschauen und zu überlegen, wer den so ganz hektisch nach seinem Handy greifen könnte.
Eigentlich kann ich das telefonieren in der Bahn nicht besonders leiden. Besonders dann nicht, wenn ganz private Sachen in aller Öffentlichkeit ausgewertet werden. Aber darum geht es heute nicht.
Ich guck also die jungen Leute an .... aber es zuckt nur eine Frau, die bestimmt schon über 50 Jahre alt ist. Sie pult aus ihrer großen Handtasche ein Handy Marke Nokia und guckt drauf. Nee, das war es nicht. Sie nimmt es in die Linke und kramt weiter in der Tasche. Sie zieht ein Klapphandy raus und guckt. Nein, das hat nicht geklingelt. Ich guck ganz blöd, weil die Dame weiter in der Handtasche wühlt und noch ein Handy rausholt. Ich hätte als Anrufer in der Zwischenzeit schon läääängst aufgelegt, aber der Mensch am anderen Ende der Leitung scheint die Frau zu kennen. Nach einem kurzen Hallo führt sie ein kurzes Gespräch und packt ihre Handys wieder ein.

*meinereiner blödguck* Sonstige

Ich hab ja schön öfter gehört, dass der Trend zum Zweithandy geht. Aber so was erwarte ich von Menschen, die viel jünger sind als ich und mit ihrer unbefangenen Art die heutige Technik nutzen.

Aber eine Frau, die noch viel älter ist als ich? Da hab ich heute doch gestaunt.

25.10.2007 um 20:27 Uhr

Die Bahn streikt.

Das heißt für alle die die Öffentlichen benutzen, man muss sich eine Alternative ausdenken. In Berlin haben wir es ja noch gut, denn hier gibt es die BVG und die streikt hoffentlich niemals gemeinsam mit der Bahn.
So habe ich heute meinen Heimweg über Paris – Rom – Erkner angetreten. Nein, ich wohne nicht in Erkner. (für alle Nicht-Berliner: das heißt, dass man einen ziemlichen Umweg fahren muss)

Ich bin also zuerst U-Bahn gefahren, danach Straßenbahn und auch noch mit dem Bus.
Die U-Bahn war richtig voll, aber es war ja auch Berufsverkehr und da ist das normal. In der Straßenbahn bekam ich sogar einen Platz. *staun* Die junge Frau neben mir zog sich erst mal den Mantel aus und legte den Schal ab .... um nach 2 Stationen die Sachen wieder anzuziehen. (der ganze Aufriss für 2 Stationen)
Dann stieg ein Vater mit seinem kleinen Kind ein und beantwortete ganz geduldig alle „und warum?“ -Fragen. Hinter mir saß ein Mann, der mit irgendjemandem auf italienisch (? - Spanisch war es nicht, dass erkenne ich inzwischen ) ausgiebig und laut telefonierte. Okay, das war dann nichts mit einer ruhigen Fahrt in Richtung Heimat. Das Umsteigen in den Bus verlief ganz Reibungslos. Ich brauchte auch nur 6 Minuten warten. Das Glück habe ich, wenn ich mal Bus fahre, sonst nie. Leider hatte ich nicht daran gedacht, dass man beim Bus ja seine Karte vorzeigen muss und so kramte ich ganz hektisch in meiner Tasche. Als der Bus aber die Türen aufmachte hatte ich die Karte griffbereit und es drängelte sich erst noch eine dicke Frau vor. Ach Egal, denn ich konnte auch hier sitzen.
Aber dann stiegen zwei Junge Männer zu und nahmen hinter mir Platz. Die beiden hatten anscheinend einen Wettbewerb laufen, wer die meisten Blondinen-, oder Ostfriesenwitze erzählen kann. Es ging jedenfalls die ganze Fahrt über „ich hab noch einen“ oder „weißt du noch einen?“ Das schlimmste daran war, dass mir auch gleich noch welche eingefallen sind, die die noch nicht erzählt hatten. *jammer*

Nun denn, in 90 Minuten war ich zu Hause. Hoffentlich ist der Streik bald vorbei, denn normalerweise fahren ich 30 Minuten S-Bahn, bevor ich für 10 Minuten ins Auto steige, mit dem mich Tom vom Bahnhof abholt. *hoff*

Verrückt

Etwas Gutes hat das Ganze: meine Kategorie „mit den Öffentlichen unterwegs“ bekommt mal wieder einen Eintrag.

28.08.2007 um 21:27 Uhr

einsteigen ist manchmal schwer

Ich stehe an der Tür und ein Mann möchte einsteigen, ich seh schon wie er peilt und dann gekonnt in die Bahn "steigt". Kurz vor der Stange in der Mitte hält er an und guckt sich selbige an. Er kriegt die Kurve, geht in ein Abteil und sagt: „Entschuldigung, bitte nicht böse sein aber ich bin total besoffen“. Er versucht sich hinzusetzen, traut sich aber nicht, da der Mann gegenüber seine Füße nicht bewegt uns somit den Fußraum für beide Plätze blockiert. Er geht eine Sitzbank weiter und dort klappt es. Er plumpst auf den Platz und ist glücklich.

Ich kann mir das Grinsen nicht verkneifen. Eigentlich kann ich Männer, die besoffen von der Arbeit kommen nicht leiden, aber der war irgendwie niedlich.

27.08.2007 um 21:22 Uhr

Nach Feierabend in der S-Bahn

Es ist schon schön, wenn man die Arbeit auch von zu Hause aus erledigen kann. So was nannte man früher Heimarbeit. Heutzutage muss dass dann wohl Unterwegsarbeit heißen. Denn heute durfte ich zuhören, wie ein junger Mann telefonierte.


„Ja, das müssen sie so machen“
„Nein, das kann dieses Programm nicht“
Nein, damit können sie nur xxx machen“
Mein Kollege hat ihnen das doch erklärt.“
Und so geht es einige Zeit weiter, bis er sein Fahrrad schnappt und aussteigt, während er weiter telefoniert.


Für mich hat es sich so angehört, als ob er eine Hotline bediente. Wie würde ich mich als Kunde fühlen, wenn ich im Hintergrund Bahngeräusche hören würde?

21.11.2006 um 21:02 Uhr

Nur Verrückte unterwegs


Da sitze ich heute morgen in der S-Bahn und ein großer Mann mit Anzug und Mantel drüber steigt ein. Gleich fangt er an zu erzählen, von Deutschland und Politik und eigentlich spricht er viel, aber man versteht ihn nicht. Er bringt keinen Satz zu Ende. Ich denke, wann fragt er endlich nach ein paar Cent für eine Übernachtung oder was zu Essen, daran ist man ja mittlerweile gewöhnt. Nichts dergleichen geschieht. Er läuft durch die Abteile und spricht und spricht, ohne wirklich was zu sagen. Leider steigt er auch nicht an der nächsten Station aus, sondern labert weiter.
Noch eine Station weiter, wird er von einem Typen angemault, er soll doch endlich still sein oder aussteigen. Darauf wird der Mensch noch lauter und davon will ich eigentlich auch nichts hören, denn wo man das Wort: A****loch einsetzen kann, das scheint er noch sehr genau zu wissen. Glücklicherweise habe ich meinen Umsteigebahnhof erreicht und hoffe, dass unsere autolose Zeit bald zu Ende ist.

Abends steige ich wieder in die S-Bahn ein und hinter mir ein Bauarbeiter mit der Bierflasche in der Hand. *ichmagdasnicht* Er hat Stöpsel in den Ohren aus denen man ja nur die hohen Töne seiner Musik hören kann. Da es ziemlich voll ist, kann man auch nicht einfach weggehen, also muss ich das wohl aushalten. Noch ein Mann steigt ein, der eigentlich ganz vernünftig aussieht, er hat Arbeitsschuhe an und einen Rucksack dabei. Auch er hat Knöpfe in den Ohren, von denen ich auch nur dieses blecherne Rasseln hören kann. Als der Kontrolleur kommt (die scheinen knapp bei Kasse zu sein, so oft wir die zur Zeit durch die Bahnen laufen) muss er erst persönlich aufgefordert werden, bevor er gerade so seinen Fahrschein zeigt. Als der Kontrolleur nachfragt, geht der Fahrgast sofort aus dem Anzug und schnauzt den Kontrolleur an, das ich ganz erschrocken gucke. Er motzt den Kontrolletti dermaßen an, dass der mir schon fast leid tut. Dann macht er seinen Rucksack auf. Er holt zwei Bierflaschen aus dem reichlichen Vorrat, öffnet die eine Flasche mit der anderen und hängt sich die gleich an den Hals und leert sie mal schnell. An der nächsten Station ist die Flasche schon leer *ichmagdasnicht* Können die nicht ihr Bier zu Hause trinken?
Was ist heute nur los?