Sonne, Mond und Sternchen

30.01.2008 um 00:13 Uhr

Wenn die Sonne mit dem Monde...

... tanzen die Sterne einen funkelnden Reigen. Warme Strahlen treffen ins fahle Licht. Der Mond lächelt, räkelt sich und verschwindet wieder hinter den Wolken. Die Sonne geht unter in einem roten Inferno. Vorbei die gemeinsame Zeit...

Und doch sind sie beide noch da.

Irgendwo. Irgendwann. Tag und Nacht.

28.01.2008 um 16:38 Uhr

ES GEHT WIEDER!!! HELLO AGAIN!!

Ich bin wieder drin! Na, aber hallo! Und jetzt? Trotzdem umziehen? Bloggospac angeschaut und für gut befunden. aber ob es da so gemütlich ist, wie hier, wenns funktioniert immer vorausgesetzt?

Und welche Ungerechtigkeit ist das denn jetzt, dass es genau dann wieder funktioniert, wenn ich ÜBERhaupt keine Zeit habe?

Bis bald und vielleicht doch noch ein wenig ausharren???

 

26.01.2008 um 01:31 Uhr

Aussichten

Schnell nochmal Mails checken und dann ab ins Bettchen, noch ein bisschen Zappen und dann noch Lesen, ganz gemütlich, so war mein Plan. Aber dann les ich folgende Betreffzeile:

***Hello, Beautiful Russian women waiting to meet YOU!***

Von wegen gemütlich! Da werf ich doch mal schnell noch ne blaue Pille ein (wo war nochmal DIESE Mail?) und schwing mich auf die Piste.

Aussichten über Aussichten. Reizüberflutung. Wie gut, wenn man so nette Emails bekommt, die einem einfach mal zeigen, wo es jetzt gerade lang geht.

Gute Nacht da draußen, für mich ist noch lange nicht Schicht...

 

18.01.2008 um 00:19 Uhr

Weil man es manchmal einfach selber nicht besser sagen kann

Wir waren Freunde und sind uns fremd geworden. Aber das ist recht so, und wir wollen's uns nicht verhehlen und verdunkeln, als ob wir uns dessen zu schämen hätten. Wir sind zwei Schiffe, deren jedes sein Ziel und seine Bahn hat; wir können uns wohl kreuzen und ein Fest miteinander feiern, wie wir es getan haben - und dann lagen die braven Schiffe so ruhig in einem Hafen und in einer Sonne, daß es scheinen mochte, sie seien schon am Ziele und hätten ein Ziel gehabt. Aber dann trieb uns die allmächtige Gewalt unserer Aufgabe wieder auseinander, in verschiedene Meere und Sonnenstriche, und vielleicht sehen wir uns nie wieder - vielleicht auch sehen wir uns wohl, aber erkennen uns nicht wieder: die verschiedenen Meere und Sonnen haben uns verändert! Daß wir uns fremd werden mußten, ist das Gesetz über uns: eben dadurch sollen wir uns auch ehrwürdiger werden! Eben dadurch soll der Gedanke an unsere ehemalige Freundschaft heiliger werden! Es gibt wahrscheinlich eine ungeheure unsichtbare Kurve und Sternenbahn, in der unsere so verschiedenen Straßen und Ziele als kleine Wegstrecken einbegriffen sein mögen - erheben wir uns zu diesem Gedanken! Aber unser Leben ist zu kurz und unsere Sehkraft zu gering, als daß wir mehr als Freunde im Sinne jener erhabenen Möglichkeit sein könnten. - Und so wollen wir an unsere Sternenfreundschaft glauben, selbst wenn wir einander Erdenfeinde sein müßten.

Nietzsche 

17.01.2008 um 13:34 Uhr

Tasten

Taste für Taste taste ich mich vor. Am Abend wird das Tagewerk so vollbracht sein, wie es das Tasten erlaubt.

Irgendwann kommt der Tag, an dem ich in die Tasten hauen werde. Nicht mehr Schrittchen für Schrittchen, große Sprünge werde ich machen. Eine herrliche Vision.

Zurzeit genügt die Bewegung nach vorne. Leise, sanft, tastend. Die Erkenntnis, dass offensichtlich nicht so viele Fallen ausgelegt sind, wie ich immer dachte, sickert langsam in mein Bewusstsein.

Die Sonne scheint. Meine Texte wachsen. Struktur schleicht sich in mein Leben.

Das muss gefeiert werden...

 

14.01.2008 um 11:05 Uhr

Sorgen

"Wenn du dir Sorgen machst, wie du aussehen könntest, siehst du genauso aus, wie du auszusehen befürchtest."

So sagte sie sich leichthin und ging ungeschminkt zur Tagesordnung über... 

11.01.2008 um 15:29 Uhr

Drei zwei eins - ich fasses nicht...

Eine Hose ersteigern ist so eine Sache. Sie lächeln einen auf dem Foto an und man mag sie irgendwie und dann bietet man und dann erliegt man der Illusion, dass es die nächste Lieblingshose wird, und bietet mit, als gäb's kein Morgen mehr.

Dann kommt die innere Leere, die Befürchtung, dass sie weniger als mäßig sein wird.

Aber manchmal da bekommt man den Jackpot. Heute kam meine Lieblingsjeans. Ich zog sie an, machte sie zu und dann meinte ich ein kleines Schlurpsgeräusch zu hören, nämlich genau in dem nahezu mystisch zu nennenden Augenblick, in dem diese Jeans mit meinen Beinen, meinem Po und meinen Hüften verschmolz.

Jetzt hab ich sie an, meine zweite hellblaue Jeanshaut und komme mir außerordentlich besonders vor.

Ich werde heute keinen Fuß vor den anderen setzen, nein, ich werde schreiten, und jeder meiner Schritte wird eine Ansage, eine Offenbarung, was red ich, eine Prophezeiung sein.

Manchmal läufts einfach wie geschmiert, da kann man nix machen...

 

 

 

11.01.2008 um 13:50 Uhr

wonderful world

wiiit-wiiit-wiiit.

Es ist heller geworden. Das Licht blendet mich geradezu. Der Fahrtwind ist kalt, aber weich. Er schneidet nicht mehr in mein Gesicht. Die Bäume sehen kahl aus und scheinen dennoch vor Kraft zu strotzen. Es liegt eine alles durchströmende Energie in der Luft, die mich winzige grüne Spitzen entdecken lässt und Farben in mein Lächeln zaubert.

Und in diese unsichtbare Intensität schlug heute der Gesang eines mir unbekannten Vogels wagemutig eine erste schillernde Schneise.

Eine Ahnung umhüllt mich, eine ungeheure, eine alte Macht: Wir leben. Wir verändern uns. Wir wachsen.

wiiit-wiiit-wiiit.

 

07.01.2008 um 01:08 Uhr

die erste woche...

...verlief ruhig. und sonnig. ich freu mich auf die zweite. und auf die restlichen 50. es wird so viel passieren dieses jahr. es muss sogar. und das komische ist: es macht mir gar keine angst. also zumindest nich doll.

ich hab sogar ideen für danach. und freu mich drauf. 

was ist nur los? es geht alles so leicht von der hand.  

kopfsache. 90% der unruhe, des stresses, des misstrauens, der panik, der weltuntergangsstimmung spielen sich im kopf ab.

wenn der nicht mitmacht: pfffff... ruhe - nichts als ruhe.

das ist irgendwie unheimlich...

und schön.