Nachtschattengedanken

13.03.2012 um 23:08 Uhr

Noch ein Spruch der Woche

Du hast verstanden? 

Du hast verziehen?

Du hast vergessen?

Welch ein Mißverständnis! Du hast nur aufgehört zu lieben.

Arthur Schnitzler
 
 

 

 

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. wbidi schreibt am 14.03.2012 um 16:21 Uhr:Ist das nun gut oder schlecht?
  2. sunnysightup schreibt am 15.03.2012 um 00:06 Uhr:wie ein kluger mann einmal zu mir sagte: beobachten. nicht werten.
  3. wbidi schreibt am 15.03.2012 um 00:17 Uhr:ja schon, aber wenn man aufgehört hat, zu lieben, bringt einen "nur beobachten" evtl. nicht weiter. ;o)

  4. wbidi schreibt am 15.03.2012 um 00:18 Uhr:da war'n Komma zu viel.
  5. sunnysightup schreibt am 15.03.2012 um 09:03 Uhr:wieso denn nicht?
  6. wbidi schreibt am 15.03.2012 um 16:40 Uhr:Weil der Mensch nicht dazu geschaffen ist "nur" zu beobachten. Früher oder später wird er eine Veränderung herbeiführen wollen - und handeln.

  7. sunnysightup schreibt am 15.03.2012 um 19:20 Uhr:ja, aber am besten nicht dann, wenn er etwas für 'gut' oder für 'schlecht' befunden hat.

    es ist.

    wie es ist.

    handeln?

    ausharren?

    der befund kann emotional sein. aber mit gut/schlecht-kategorien komm ich nicht weiter.
  8. wbidi schreibt am 15.03.2012 um 19:47 Uhr:ah, okay, ich hab mich falsch ausgedrückt. es geht mir nicht ums bewerten, sondern ich hätte besser fragen sollen: fühlt es sich gut an - oder schlecht? fühlt man sich gut dabei - oder schlecht?

    wir sollten viel öfter auf unsere gefühle "hören"... ihnen vertrauen...
  9. Hedera schreibt am 04.12.2012 um 15:07 Uhr:......."Unsere Meinung, daß wir das andere kennen, ist das Ende der Liebe, jedesmal, aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind - nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt.
    Weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns. Er muß es sein. Wir können nicht mehr! Wir künden ihm die Bereitschaft, auf weitere Verwandlungen einzugehen. Wir verweigern ihm den Anspruch alles Lebendigen, das unfaßbar bleibt, und zugleich sind wir verwundert und enttäuscht, daß unser Verhältnis nicht mehr lebendig sei.
    „Du bist nicht“, sagt der Enttäuschte oder die Enttäuschte, „wofür ich dich gehalten habe.“
    Und wofür hat man sich denn gehalten? Für ein Geheimnis, das der Mensch ja immerhin ist, ein erregendes Rätsel, das auszuhalten wir müde geworden sind. Man macht sich ein Bildnis. Das ist das Lieblose, der Verrat...."

Einloggen zum Kommentieren:

Hinweis: viele Funktionen von blogigo (z.B. Einträge kommentieren) stehen Dir erst nach einer kostenlosen und unverbindlichen Registrierung zur Verfügung. Hier kannst Du Dich in Sekundenschnelle registrieren.