Geschichten - faerie tales

02.09.2006 um 20:24 Uhr

Die Erschaffung VIII.

In ihrer Welt, die nur von Liebe und Reinheit erfüllt war, machten sich nun auch andere Regungen breit. Zunächst nur die Trauer um den Verlust des Geliebten und Verwirrung. Dann aber auch flammende Wut und nach Vergeltung schreiende Rache. So gut wie sie einst war, solche Grausamkeit regte sich jetzt in den Tiefen ihres Herzens. Mit flammendem Haar und vor Hass sprühenden Augen schrie sie nach Vergeltung für den Tod ihres Mannes. Jetzt war sie nicht mehr von ihrer Liebe erfüllt, nicht mehr blind, sondern konnte sehen wer Schlechtigkeit besaß. Sie schickte ihre Mächte aus, nährte sich von der aufkeimenden Angst, schritt wie ein unbarmherziger Racheengel durch die Reihen der Schuldigen, die ihr alles nahmen. Die einst so Liebliche rächte sich blutig und qualvoll an denen die sie hintergangen hatten.

01.09.2006 um 11:06 Uhr

Die Erschaffung VII.

Doch das Böse hatte sich verbreitet und die ehemaligen Freunde lockten ihren Gatten weg und ermordeten ihn, zerstreuten seine zerstückelte Leiche in alle Welten und fühlten sich sicher. Denn vor Amisha, so sagten sie sich, brauchten sie sich nicht zu fürchten, da sie einfach nur ein sanftes zartes Geschöpf war, unfähig sich gegen so etwas zu Wehr zu setzen oder auch nur die Absichten zu erkennen. Nur der Kopf von Calenn wurde gefunden. Die Schöne Amisha wurde von einer tiefen Trauer befallen, dieses bisher unbekannte Gefühl nahm von ihr Besitz.

29.07.2006 um 10:19 Uhr

Die Erschaffung VI.


Er hätte Amisha in einen unmerklichen Bann gezogen und sie so gewonnen. Der Hass und die Eifersucht von Felkor nistete sich zunächst klein in ihren Herzen als Zweifel ein, schlug Wurzeln und zerfraß ihre Seele. Amisha bemerkte von alledem nichts, ihr war es als würden sich alle mit ihr und Calenn freuen, denn sie war unfähig die Eifersucht zu erkennen, die Freunde zu Feinden macht.

28.07.2006 um 11:53 Uhr

Die Erschaffung V.

So erwählte sie Calenn, den Fremdling, als hätte sie ihr Leben lang auf ihn gewartet. Die anderen Freier nahmen es zunächst erstaunt und dann traurig hin, nahmen es dem glücklichen Mann, der diese vollkommen gute Frau zum Weib nehmen durfte, aber nicht übel und wünschten ihm alles Glück. In Felkors Herz aber regte sich die Eifersucht und der Hass. Am Abend der Feier nahm er die anderen Götter zur Seite und flüsterte ihnen listig ein Calenn, den armen Außenseiter, zu beseitigen, da er nicht gut genug für das vollkommen Gute wäre.

17.06.2006 um 11:53 Uhr

Die Erschaffung IV.


Die Umstehenden hielten erst entsetzt die Luft an und begannen dann zu lachen. Wie? Keine Reichtümer? Keine edlen Gewänder? Kein Geschmeide zum Schmuck ihrer Schönheit?? Ein armer Kerl der sie auch noch auf das weitentfernte Alter ansprach??? Nur Amisha lachte nicht. Es wirkte als würde sie aus einem Traum erwachen, als würde sie ihre unnahbare, freundliche Gleichmütigkeit abschütteln und echte Liebe in sich zulassen.

09.06.2006 um 14:29 Uhr

Die Erschaffung III.


Auch Felkor, der ein hinterlistiges und boshaftes Wesen hatte warb um ihre Gunst, berauscht von ihrer Schönheit. Sie nahm es mit der gleichen freundlichen Art zur Kenntnis wie alles andere, entschied sich aber für keinen.
Eines Tages aber erschien ein unbekannter junger Mann, ärmlich sah er aus. Als die anderen darauf warteten, welch kostbares Geschenk er ihr wohl als Zeichen und Beweis seiner Liebe darreichen wollte tat er nichts dergleichen. Er kniete schlicht vor ihr nieder und bot ihr nur sein Herz, gefüllt mit seiner reinen und ewigen Liebe, die selbst dann unverbrüchig sein würde, wenn ihre Schönheit nicht mehr strahlen würde.

19.05.2006 um 11:00 Uhr

Die Erschaffung II.

Sie war aber nicht nur makellos schön, sondern besaß auch eine lichte Seele, war voller Freundlichkeit. In keiner Person konnte sie etwas Böses erahnen, behandelte alle mit der gleichen nichtsahnenden Sanftmut. Selbst dann, wenn diese voller Boshaftigkeit waren. Ihr Auge konnte solches nicht sehen. Sie sah nur stets das Gute.
Viele starke, mächtige und reiche Götter umwarben sie. Für sie hätten sie alles getan, obwohl sie nichts forderte. Sie legten ihr ihre Schätze zu Füßen, bereisten alle Galaxien um neue kostbare Güter für sie aufzutun, denn Amisha war die perfekte Vollkommenheit.

16.05.2006 um 09:49 Uhr

Die Erschaffung I.


Die Erschaffung von Arth’Nur Thalam

Die Legende sagt, dass lange bevor es unsere Erde gab, große Götter durch die Felder der Sterne wandelten. Niemand weiß genau wer sie waren und woher sie kamen. Aber sie hatten unermessliche, unvorstellbare Macht.
Eine unter ihnen, Amisha, war unvergleichlich in ihrer Schönheit und ihrer Anmut.
In ihren Augen spiegelten sich die Lichter der Unendlichkeit, ihr Haar war wie ein reißender Fluss der auf ihre Schultern und Brüste hernieder fiel. Ein unschuldiges Lächeln von ihr konnte Männer innerlich vor Sehnsucht aufzehren. Und wenn sie lachte war es, als wolle das Universum ihrer Anmut Tribut zollen.

17.04.2006 um 20:07 Uhr

Thalja XLX.


Der leichte Nachtwind trug die Hitze des Feuers und die vereinzelten, panischen Rufe von Menschen zu ihnen herüber. Jetzt konnten sie Fackeln und Laternen im Wald sehen, die sich ihnen langsam näherten. Elohar setze sich auf und zog sie auf seinen Schoß, leicht wiegte er sie hin und her. Erleichtert, dass Hilfe nahte ließ sie sich gegen seine Schulter sinken, sanft küsst er ihr verschmutztes Gesicht. Eng umschlungen saßen sie da und warteten. Den Blick jetzt voll gemeinsamen Vertrauens auf die Zukunft gerichtet. Unbemerkt verfolgten Augen in einem verkohltem Gesicht, angefüllt mit Schmerz, aber vor allem voller Hass und Wahnsinn jede ihrer Bewegungen und schworen insgeheim Rache. Stöhnend ließ Kreo’mar seinen Kopf, den er mühsam angehoben hatte, zurückfallen. Menschen und Elfen strömten auf die Lichtung, sprachen und schrien laut. Viele Elfen blickten ihn verächtlich und angeekelt an, trotzdem versuchte jemand seine Wunden zu versorgen...Rache bis aufs Blut für diesen Verrat... Der Junge soll leiden für seinen Verrat an mir! Kreo’mar fühlte wie das Leben aus ihm herausfloss. Sinnloser ungebremster Hass durchflutete ihn. Mit letzter Anstrengung krallte sein wirrer Geist sich an diesem Gedanken fest. Kreo’mars Augen blickte starr in den nächtlichen Himmel, sein Herz hatte aufgehört zu schlagen. Rache...

                                                -ENDE-

12.04.2006 um 22:47 Uhr

Thalja XLIX.


Ihre Augen wanderten langsam von seinem Gesicht weg, auf die am Boden liegende, blutende Gestalt. Kreo’mar bot einen erbärmlichen Anblick. Seine Hose war vollends nach unten gerutscht und entblößte ihn, sein Körper war mit Dreck und Ruß verschmiert. Sein schönes langes Haar, war an mehreren Stellen angesengt und bis zur Haut weggebrannt. Auf seinem Gesicht bildeten sich schon erste große Brandblasen und rohes Fleisch war zu sehen. Als das Feuer ausgebrochen war, hatte er direkt daneben gelegen. Die Narben würden ihm ein Leben lang erhalten bleiben. Falls er überlebte... Nein… vor diesem Schwein was da lag brauchte sie wahrlich keine Angst zu haben. Elohar merkte wie ihre Seele wieder in ihren Körper zurückkehrte und ihre Stärke wiederfand. Nur eine Frage beschäftigte sie noch. „Warum... warum hast du ihn nicht einfach liegen gelassen? Du hättest ihn da lassen können...“ Ihr Stimme war kratzig vom Rauch. Er blickte auf sie hinunter und packte sie fester in seinen Umhang. „Thalja, das konnte ich nicht. Hätte ich ihn liegen gelassen, wäre ich nicht besser gewesen als er. Ich hätte gehandelt wie er und das will ich nicht. Ich vertraue auf das Gesetz.... Verstehst du?“ Hoffnungsvoll suchte er in ihrem Gesicht nach Verständnis. Ja sie verstand, auch wenn es schwer war. Sie nickte und zaghaft lächelte sie Elohar unter einem mit Blut und Schmutz verklebten Gesicht an und drückte seine Hand. Nur sie beide waren jetzt noch wichtig.

11.04.2006 um 10:01 Uhr

Thalja XLVIII.


Er setzte sich neben Thalja, die sich nur noch geschockt hin und her wiegte, und ihr zerrissenes Gewand zusammen zu halten versuchte. Er legte ihr seinen Umhang um und nahm sie sanft in den Arm. Sie konnten ruhig hier bleiben. Das Feuer würde nicht übergreifen, Kreo`mars Heim, aus dessen Fensteröffnungen jetzt Flammen loderten, hatte einsam auf einer unbewaldeten Lichtung gestanden. Die Leute aus dem Elfendorf oder sogar aus Tatzburg würden das Feuer sehen und ihnen zu Hilfe kommen. Thalja weinte nicht, hielt aber fest ihre Augen verschlossen als ob sie das Geschehene so aussperren könnte. „Thalja, es tut mir so leid. Verzeih mir, bitte... Komm öffne deine Augen.“ Doch sie schüttelte nur den Kopf und kuschelte sich schutzsuchend an ihn. Sanft berührte er sie am Kinn und hob ihren Kopf an. „Mi’corya, mein Liebling, öffne die Augen, er kann dir nichts mehr tun. Ich weiß doch wie stark du bist.“ Instinktiv wusste er, dass sie sich jetzt und hier ihren Ängsten stellen musste, wenn sie nicht in Zukunft von ihnen verfolgt werden wollte. Den Göttern sei dank hatte Kreo’mar nicht die Zeit gehabt schlimmeres anzurichten. Stockend begann Elohar wieder zu sprechen, versuchte sein Gefühlschaos zur Ordnung zu bringen. „Thalja, ich liebe dich und bin bei dir.“ Langsam öffnete sie ihre Augen und sah ihn an. „Du musst dich ihm stellen, sieh ihn dir an. Er ist Dreck, der dir nichts mehr antun kann. Er wird büßen für das was er dir angetan hat! Sieh hin.“

06.04.2006 um 20:46 Uhr

Thalja XLVIII.


Elohar lächelte grimmig und umbarmherzig. Er würde dafür sorgen, dass dieser Mann es bereute überhaupt noch zu leben. Das Gericht würde für ein hartes Urteil sorgen! Schnell und geschickt fesselte er ihn mit Stoffstreifen, auch wenn es eigentlich unnütz war. Kreo’mar würde so schnell nirgendwo mehr hingehen können. Die Flammen in der Hütte loderten jetzt heller und schienen alles erfasst zu haben.

05.04.2006 um 20:12 Uhr

Thalja XLVII.


Doch der Alte lachte nur, schnappte sich ein Messer und versuchte jetzt den dicken Wollstoff des Kleides zu durchtrennen. Elohar hob den schweren Holzscheit in die Luft und ließ ihn mit aller Gewalt auf den Kopf seines Widersachers hinunter krachen. Etwas knackte und Kreo’mar fiel zu Seite. Blut sickerte aus einer Wunde am Kopf, ebenso aus Ohren und Nase, seine Augen verdrehten sich. Thalja schluchzte laut auf und versuchte panisch ihn von sich wegzuschieben. Elohar half ihr aufzustehen, und riss ihr den ledernen Knebel ab. Sie mussten hier raus. Schon war es stickig vor Rauch in der kleinen Kate. Der Scheit hatte zwar nur leicht gebrannt, war aber auf den trockenen Holzboden gefallen und hatte diesen schnell entflammt. Elohar musste seine Geliebte fast nach hinaus schleifen, denn sie war kaum fähig zu gehen und presste sich nur schluchzend an ihn. Draußen lehnte er sie in sicherer Entfernung an einen Baumstumpf, rannte in die qualmende Hütte zurück und zog den Körper des Waldläufers nach draußen. Er atmete noch, wenn auch nur schwach.

04.04.2006 um 18:29 Uhr

Thalja XLVI.


Verzweifelt blickte er um sich, sein Blick fiel auf einen großen Holzscheit, der am Außenrand der Feuerstelle lag und nur leicht brannte. Er nahm ihn auf, der angstvolle, von Tränen verschleierte, Blick von Thalja folgte ihm durchs Zimmer, sie verstand was er vorhatte. Er blickte auf den hölzernen Prügel in seinen Händen. Manchmal musste man sich auch wehren, um den Frieden zu bewahren und um das zu schützen was man liebte! Und bei allen Göttern er liebte sie, konnte sich das endlich eingestehen. „Kreo’mar! Ein letztes Mal! Lass ab von ihr! Das ist MEIN WEIB!“

03.04.2006 um 23:45 Uhr

Thalja XLV.


Elohar blickte erstarrt auf den Mann herunter den er einmal Freund genannt hatte. Wie hatte er nur jemals auf dieses Monster hören können? Er war nicht besser als er, er verlor Thalja, seine Thalja, weil er auf diesen wandelnden Misthaufen eines Elfen gehört, seinen Einflüsterungen erlegen war! Dieser Mann war nicht besser als ein Tier und eine Schande für die Elfenrasse. Er blickte auf seine Hände herunter, Frieden hatte sein Vater ihn genannt. Soll ich jetzt etwa nichts tun?

26.03.2006 um 22:24 Uhr

Thalja XLIV.


Er atmete flach. „Willst wohl als erster ran was? Vergiss es! Ich habe sie gefangen, wenn ich mit ihr fertig bin kannst du sie dir nehmen.“ Wieder beugte er sich zu ihr runter und versuchte ihr warmes Wintergewand runterzureißen. „Ich habe gesagt du sollst sie los lassen! Nimm deine Finger von ihr!“ Elohar brüllte ihn an. Jetzt schien auch Thalja ihn zu bemerken, Hoffnung glimmte wie Glut in ihren Augen auf. „Jetzt reg dich doch nicht so auf... das ist doch nur ein Mensch. Sie ist nichts wert. Oder bist du etwas plötzlich ein Menschenfreund geworden, wie dein Vater?“

22.03.2006 um 09:42 Uhr

Thalja XLIII.


Ein Wimmern Thaljas ließ ihn wieder zur Besinnung kommen und erinnerte ihn daran, dass dies hier kein Albtraum war sondern Realität, und dass er etwas tun musste und zwar sehr, sehr schnell! Sie schien langsam wieder das Bewusstsein zu erlangen, fahrig versuchte sie die Hände des älteren Elfen abzuschütteln und fing an zu weinen. Bemerkt hatte sie ihn noch nicht, auch Kreo’mar hatte ihn scheinbar vergessen. „Lass sie los!“ Verdutzt, mit einem verschlagenen Grinsen auf dem Gesicht, blickte Kreo’mar von seinem Beutestück auf und ließ kurz ab von ihr. Seine Lippen und seine Haut waren gerötet, seine Pupillen waren vor Lust und Vorfreude geweitet.

20.03.2006 um 17:31 Uhr

Thalja XLII.

Stimmung: an meine einsamen 3 tapferen leser: wir nähern uns dem ende :-) haltet auch den rest noch durch! tschakka!


Da stand dieser Widerling, den er einen Freund genannt hatte und beugte sich über sein Mädchen!!! Thaljas Zöpfe waren aufgelöst und sie war halb ohnmächtig, ihre Augen waren fast ins Weiße verdreht. Blutige Kratzer zeichneten sich auf ihrem Gesicht ab. An ihrer linken Schläfe breitete sich ein großer dunkelblauer Fleck aus. Ihr Mund war mit einem breiten Lederriemen geknebelt und ihr Mantel teilweise zerrissen. Zorn kochte in ihm hoch. Was hatte dieses Tier nur mit ihr gemacht? Kreo’mar lachte trunken, zog sie auf den Boden zu sich heran und nestelte an ihrem Gewand herum. Elohar stand da wie erstarrt. „Komm schon hilf mir! Das Mädel wird uns warm halten heute Nacht. Keine Angst, du kommst schon auf deine Kosten, ich teile mit dir und morgen laden wir sie irgendwo ab wo sie niemand findet!“ Verschwörerisch zwinkerte er zu ihm hoch und begann den Gurt seiner ledernen Hose zu lösen. Angewidert und unfähig etwas zu tun sah Elohar zu wie er sich über sie beugte und versuchte sie in die richtige Position für sich zu legen.

17.03.2006 um 23:57 Uhr

Thalja XLI.


Kreo’mar zerrte ein zappelndes Bündel zur Türe herein, halb wurde es von seinem Körper verdeckt. Doch Elohar hatte trotzdem einen Blick auf einen ihm nur zu gut bekannten wollenen Mantel erhascht. Unfähig sich zu bewegen ließ er seinen Becher fallen, das irdene Gefäß zersplitterte auf dem Boden in tausend Scherben. „Na Junge? Wie gefällt die meine Beute?“ Kreo’mars Stimme dröhnte in seinen Ohren. „Das ist doch besser als Rehbraten oder?“ Unfähig etwas zu sagen nickte der junge Elf nur. Seine Gedanken schienen sich zu überschlagen. Deswegen hatte er ihre Spur plötzlich verloren!

14.03.2006 um 21:41 Uhr

Thalja XL.


In einem Verschlag neben der Hütte bewegte sich etwas in der tiefen Dunkelheit, Kreo’mars Fang dachte er sich. Aber warum lebte das Tier noch? Der Waldläufer zündete Öllichter in der Hütte an und schürte die Glut im Kamin, so dass es schnell wärmer wurde. Dann drückte er ihm einen Becher mit starkem Wein in die Hand. Kreo’mar leerte seinen in einem Zug und schenkte sich sofort nach. Elohar nippte unbehaglich daran und verschluckte sich sofort, Hitze brandete durch seinen Magen. Das war kein Wein das war hochprozentiger Weinbrand!
Der Ältere lachte schallend und wankte zur Tür, um seine Jagdbeute herein zu holen. Elohar fühlte sich immer unwohler, schon seit einiger Zeit traf er sich nicht mehr so gerne mit Kreo’mar, seine Ansichten missfielen ihm seit kurzem immer mehr. Und ihm war auch aufgefallen das viele Elfen im Dorf den Jäger geradezu ächteten.