Zuerst die gute Nachricht: ich bin offensichtlich nicht süchtig.
Ich habe die letzten sechs Wochen ohne Telefon oder Internet verbracht und bin weder in der Klapse gelandet noch habe ich Symptome, die etwa jenen ähneln würden, die auftreten, wenn ich keinen Kaffee kriege. Außerdem habe ich auch nicht das Gefühl, dass wichtige Freundschaften gelitten hätten... Und wie lange hat man schon nicht mehr den ganzen Abend mit einem guten Buch verbracht...
Trotzdem war es extrem nervig und das Verhalten der ehrenwerten Deutschen Telekom, die zu drei (!) vereinbarten Techniker-Terminen einfach nicht erschienen ist, um danach obendrein mir die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben (obwohl hier sämtliche Verwandte von mir mindestens jeweils einmal Wache geschoben haben, weil die Zeitangabe 8-16 Uhr nicht so super-exakt ist und man ja schließlich auch noch arbeiten muss) hat mir einen Hörsturz eingebracht....(naja gut, vielleicht wra es nicht NUR die Telekom....)
Meine neue Wohnung hat zwar übrigens immer noch keine lindgrüne Bibliothek, dafür aber eine riesige schöne Küche mit echt krass landhausmäßiger Eckbank - ein Möbelstück, mit dem ich schon immer geliebäugelt habe, weil es so groß-familiäres Flair verbreitet.
Das war das Wichtigste aus sechs Wochen in aller Kürze. Ich empfehle mich.....
PS: Ein Fazit: ohne Fernseher wäre schlimmer gewesen