Fallstudie

21.04.2008 um 21:29 Uhr

n anderes mal...

Ich kann jetzt grad nicht...

Meine frisch ersteigerte Play-Station ist angekommen und mein Singstar-Karaoke-Set auch.

Ich -die schon hunderte Male angefleht wurde, sofort, aber auf der Stelle, mit dem Singen aufzuhören- bin per Punktzahl eingetütet bei "Singstar" bzw "Hit-Künstler"

Späte Gerechtigkeit nennt man sowas...

11.04.2008 um 14:00 Uhr

Interessante Prioritäten

Folgendes las ich kürzlich in einem dieser Freunde-Alben in krakeliger Kinderschrift unter der Rubrik "Was ich nicht mag":

Hausaufgaben, Bananen, Spinat, Kakao, Umweltverschmutzung, Aids

(Dass es sich um einen besonders widerlichen kleinen Klugscheißer gehandelt haben muss, konnte man dann endgültig ablesen an der Antwort auf die Frage "Beschreibe dich mit einem Wort" - sie lautete "absolut!")

08.04.2008 um 18:40 Uhr

Der wahre Journalist...

würde es wahrscheinlich genauso machen wie ich:

drei Stunden bei Eiseskälte unter dem Flecktarnumhang eines wildfremden alten Mannes ausharren während man mit dem rechten Finger am Auslöser klebt und in der linken Hand freihändig ein etwa vier Kilo schweres Teleobjektiv ausbalanciert, ohne sich zu bewegen, denn man will ja den Zaunkönig nicht erschrecken, der sich schlussendlich doch nicht an seinem Nest hat sehen lassen.

DAS nenn ich investigativ!

03.04.2008 um 17:00 Uhr

Manchmal...

...finde ich meinen Mann geradzu zum Anbeißen süß!

Bloß blöd, dass er immer nur für ein paar Minuten pro Monat so drauf ist.... Wenn ich nur wüsste, was zu diesen erleuchteten Momenten führt.

Dann wär ich echt ein ganzes Stück weiter.

01.04.2008 um 15:01 Uhr

Aus der Versenkung

Zuerst die gute Nachricht: ich bin offensichtlich nicht süchtig.

Ich habe die letzten sechs Wochen ohne Telefon oder Internet verbracht und bin weder in der Klapse gelandet noch habe ich Symptome, die etwa jenen ähneln würden, die auftreten, wenn ich keinen Kaffee kriege. Außerdem habe ich auch nicht das Gefühl, dass wichtige Freundschaften gelitten hätten... Und wie lange hat man schon nicht mehr den ganzen Abend mit einem guten Buch verbracht...

Trotzdem war es extrem nervig und das Verhalten der ehrenwerten Deutschen Telekom, die zu drei (!) vereinbarten Techniker-Terminen einfach nicht erschienen ist, um danach obendrein mir die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben (obwohl hier sämtliche Verwandte von mir mindestens jeweils einmal Wache geschoben haben, weil die Zeitangabe 8-16 Uhr nicht so super-exakt ist und man ja schließlich auch noch arbeiten muss) hat mir einen Hörsturz eingebracht....(naja gut, vielleicht wra es nicht NUR die Telekom....)

Meine neue Wohnung hat zwar übrigens immer noch keine lindgrüne Bibliothek, dafür aber eine riesige schöne Küche mit echt krass landhausmäßiger Eckbank - ein Möbelstück, mit dem ich schon immer geliebäugelt habe, weil es so groß-familiäres Flair verbreitet.

Das war das Wichtigste aus sechs Wochen in aller Kürze. Ich empfehle mich.....

PS: Ein Fazit: ohne Fernseher wäre schlimmer gewesen