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29.04.2014 um 11:47 Uhr

17./18.4.2014 nachmittags

Genau eine Woche nach meinem ersten Besuch ergab sich die Gelegenheit, Skaterboy wieder zu sehen. Wir hatten die ganze Woche über ständig Nachrichten hin und her geschickt, manchmal über Belanglosigkeiten gequatscht, manchmal über das erste Treffen, oft über das Wiedersehen. Er wollte unbedingt, dass ich bei ihm übernachte, um mehr Zeit zu haben. Ich konnte nicht nein sagen, wollte ich es doch auch. Der erste Nachmittag war viel zu schnell vorbeigewesen und die Eindrücke waren in den wenigen Stunden so intensiv gewesen, dass sie schon wieder verblassten. Ist Euch das auch schon passiert?

Am Donnerstag vor Ostern konnte ich schon früh das Büro verlassen. Die Chefin war mittags gegangen, offizieller Arbeitsschluss war eh 16.00, und so konnte ich den nächsten Zug nehmen. Ich hatte eine grosse Tasche dabei, da ich danach zu meinen Eltern weiterfahren würde. Ich kam im Städtchen an und sprang in den Bus. Er hatte gesagt, ich könne einfach ins Haus laufen, ich müsse nicht klingeln/anrufen. 

Das Haus steht genau am Fluss, dazwischen eine kleine Strasse und gleich am Wasser eine Wiese mit obligatem Kiesweg. Die Sonne schien endlich wieder, nachdem die ganze Woche davor das Wetter wieder herbstlich anmutete. Ich kam also zum Haus, öffnete die schwere Holztüre und wollte schon laut 'Halloooo'rufen, als ich schon seinen Lockenkopf um die Ecke kommen sah...

Er war schon in der Küche beschäftigt; er machte Pizza für uns und hatte die Bude geputzt. Die Stimmung war lustigerweise angespannt, wir waren beide etwas nervös, warum auch immer. Ich hatte im Grunde schon damit gerechnet. Man geniert sich nicht, 6 zu haben, danach ist es aber immer seltsam. Zum Glück war die Flasche Rotwein nicht weit weg :D

Wir schnippelten also Gemüse, tranken den schrecklich süssen Wein und erzählten von der Woche, alberten rum und wurden auch lockerer dabei...und auch wieder lustig ;) Ich muss zugeben, er ist wirklich süss. Und unbeschwert, vor allem seine Unbeschwertheit finde ich erfrischend. Natürlich kennen wir uns viel zu wenig, ich kann gar nicht beurteilen, ob er Sorgen hat etc. Aber auf den ersten Eindruck scheint er zumindest im Moment sehr zufrieden zu sein; mit seiner Ausbildung zum Grundschullehrer, mit der lockeren WG, mit seiner Familie. Er redet wahnsinnig viel, aber eben so wie ich es mag! Er hält keine Monologe, er erzählt und spricht und lässt sich unterbrechen und versteht Ironie, es fliesst einfach. 

Mit dem Wein wich die Verlegenheit, wir kamen uns näher und bald gingen wir mit Weinflasche und Schokokekse in sein Zimmer. 

Das Dessertbuffet war eröffnet...

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. TheNicciPain schreibt am 29.04.2014 um 11:52 Uhr:.. aber sollte es nicht GENAU SO sein?!!!!
  2. lady_bright schreibt am 29.04.2014 um 12:05 Uhr:Ja, so sollte es sein. Und wenn das Naschen auch noch solchen Spaß macht... :)
  3. lousalome schreibt am 29.04.2014 um 12:19 Uhr:Ich denke auch: genau SO soll es sein - inklusive Dessertbuffet! : )

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