unanswering answers

26.02.2012 um 08:42 Uhr

back in black:)

Haaaaaaaaaaaalloechen!

Da bin ich wieder! Laptop wieder in meinen Faengen und Lust zu Schreiben!  Vor Allem! Lust zu Schreiben!! Und das was ich gestern posten wurde darf ich jetzt versuchen alles genau so nochmal auf die Reihe zu bekommen, weil huch, als ich es posten will, muss ich mich gaaanz ploetzlich wieder einloggen.. und weg ist der text. jaja die technik

das schreiben ist immer so ne sache.. einerseits hilft es.. man schreibt etwas und wird es los.. ABER.. das mit den woertern ist auch nochmal so ne sache.. diese netten kleinen woertchen.. woerter manifestieren gefuehle, empfindungen, probleme.. einfach so! ohne zu fragen!! pff.. wenn man etwas aufschreibt, dann steht es da und man wird konfrontiert mit der harten wirklichkeit der empfindungen, man muss sich damit auseinandersetzen.. gefuehle die zuvor vor sich hinflogen, werden definiert und festgehalten, es bleibt einem kein raum mehr zum schweben.. das was da steht ist auf eine weise unveraenderbar..

und wenn man diesen gedanke zu vor immer erfolgreich verdraengen konnte, dann aber kurz darueber schreiben moechte, bleibt es nicht nur bei "kurz".. in folge des schreibens verliert man den gedanken nicht mehr.. vielleicht tage.. das wollte man verhindern.. also wird in den momenten in denen die huebscheste lyrik entstehen koennte oft auch nicht geschrieben, so ist es jedenfalls bei mir.. 

 

 

in diesem kontext, eines meiner lieblingszitate (zwar nicht unbedingt auf meine obige erlaeuterung bezogen, aber dennoch sehr wahr):

Die wichtigsten Dinge sind am schwersten zu sagen. Es sind die
Dinge, vor denen man sich schämt, weil Wörter Gefühle
verschleiern - Wörter schrumpfen Dinge, die zeitlos erscheinen,
wenn sie im Kopf sind, zu nicht mehr als Lebensgröße, wenn sie
die Lippen verlassen

 

naja.. also die rekonstruktion ist mir mehr oder weniger gelungen.. der sinn wird jedenfalls im text verkoerpert ::)

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensternenschein schreibt am 26.02.2012 um 09:19 Uhr:Liebe Waterlili,
    die Gefühle ändern sich auch mit dem in Worte fassen und aufschreiben.
    Maanchmal werden sie tiefer, lösen neue Gefühle aus, manchmal auch schwebender, je nachdem welche Wort man findet.
    Sie befreien sich ja oftmals aus dem Schema des Gedachten, gehen ganz eigene Wege und führen zeitweise ganz woanders hin, als man ursprünglich mit den Worten hinwollte.
    So geht es mir jedenfalls oftmals.
    Schön, dass dein Laptop dich wieder an die Tasten lässt.
    Liebe Grüsse

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