Z.ART

30.08.2006 um 00:14 Uhr

NUR EIN TRAUM?

 

Bildquelle: Vladimir Volegov


Jemand öffnete die Tür zu deinem Herzen
das Flüstern seiner Stimme berauschte deine Sinne
Worte berührten
ungeahnte Gefühle erwachten

Nähe
Wärme
Zärtlichkeit
Hingabe

Du schlägst die Augen auf ...

@Karin Thießen


26.08.2006 um 00:06 Uhr

SAG ES MIR!

 

Sag, wo willst du hin?
Ist es bloß Neugier oder suchst du etwa Schutz?

 

 

Was treibt dich so an?

 

 

Sag doch, ist "dabei sein" alles?
Fühlst dich geborgen,
gut aufgehoben in der Menge?

 



Oh, du wirst doch nicht!

 


 

Willst ja immer mit dem Kopf durch die Wand!

 


 

Oder läufst du gerade planlos durch die Gegend?

 



Ach was!
Sag, du bist doch nicht etwa zum
unbeweglichen Besserwisser avanciert?

 



Was, du misst dich immer noch im „Leiterspiel" ?

 

 

Ich weiß – ein Traumtänzer bist!
Oder doch nicht?

 



Meinst du, es genügt, die Natur ins Zimmer zu holen?

 

 

Hinter dem Mond kann ich dich wohl nicht ansiedeln,
da wären wir Nachbarn ;-)

 



So sag es mir doch!
Mit wem ich spreche?
Na – mit Dir!

 

 

alle Bilder: Galerie Wolfgang Lettl

 

22.08.2006 um 00:32 Uhr

GEDANKE

 

Musik: Pink Floyd – Wish you were here

play

 

 

Bildquelle: Arlette Steenmans

 

Tja, dieses Bild fand ich vor einigen Tagen
beim Stöbern im Internet. Es sprang mir
sofort ins Auge und ließ mich bis dato

irgendwie nicht mehr los.

 

Vorerst, doch überwiegend mit negativen
Assoziationen behaftet, kippte es nach
intensiver Auseinandersetzung doch ins Positive.

 

Warum wohl?

 

18.08.2006 um 10:50 Uhr

EKSTASE

 

Musik: Peter Green - Slabo Day

 



Schauer runter
rinnt der Rücken
Haut fletscht Zähne

Bisse drauf
drück den Atem

stick den Schrei
kommt beiden heiß

gleich punktsignal

 

@Markus Prem

 


Bildquelle: www.jana.2002.com

 

 

08.08.2006 um 23:43 Uhr

SEHNSUCHT


MUSIK: Erik Satie – Gymnopedie no. 1

play


Bildquelle: Gerhard Fürst

 

Rainer Maria Rilke hat in einem Gedicht seiner
Vorstellung Ausdruck gegeben, dass Gott jedem
Menschen, bevor er ihn in die Nacht dieser Welt
hinausschickt, ein Wort mit auf den Weg gibt.

Und dieses Wort lautet:

„Von deinen Sinnen hinausgesandt,
geh bis an deiner Sehnsucht Rand,
gib mir Gewand“.

 

 

Dem Menschen ist die Sehnsucht ins Herz
gesenkt. Sie treibt ihn hinaus in diese Welt,
um ihre Schönheit zu entdecken.

Ein Weg, Sehnsucht bis an unseren Rand zu
gehen, ist die Musik. Die Musik lässt die
Sehnsucht hörbar werden. Und nur wenn die

Sehnsucht Ausdruck findet, ist sie heilsam.

http://www.dreameronline.de/mp3/moondog.mp3

Martin Heidegger sagte einmal:

„Hören führt in die Geborgenheit.“
Durch die Musik entsteht ein Raum der
Geborgenheit, in dem wir wohnen können.

 

Bildquelle: http://www.lettl.de/

 

Wer so in seiner Sehnsucht wohnt, der spürt,
dass die Sehnsucht sein Herz weit macht,
dass er eine neue Form von Lebendigkeit
in sich entdeckt.

Beim Hören wunderbarer Musik, können
wir das Geheimnis spüren, nach dem sich
unsere Seele sehnt.

Musik bringt
das erstarrte Herz zum
Klingen und Tönen!

Quelle: Auszug aus einem Buch v. Anselm Grün

 

 

Bildquelle: http://www.dreameronline.de/



 

02.08.2006 um 00:50 Uhr

MUSCHELGELÄUT

 

Musik: Norah Jones / Video / Don`t know why


 

Im heißen Gold gewühlt - gefühlt
vom rauschenden Blau liebkost
Salz geschmeckt
Wunden geleckt

Muschelgeläut
windumschmeichelt
sanft gestreichelt
hautnah gelebt
geliebt
gewiegt

 

@zartgewebt

 


Ein paar gesammelte Eindrücke der letzten Tage,
die ich am Meer verbrachte.