Z.ART

29.12.2006 um 00:59 Uhr

GREIF ZU

 

Musik: Wiener Philharmoniker

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Greif zu!

 
Ja doch, bedien` dich ruhig!
Was du damit anfangen sollst?
Steck sie einfach ein - nimm sie mit!
Trage sie ins kommende Jahr!


Viel Glück!

 


 

26.12.2006 um 20:04 Uhr

SA(GS)X EROTISCH


Musik: Billy Paul – Me & Mrs. Jones

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Lichterküsse
meine Zunge vernascht deinen Hals
Lustaromastimmung
Sektperlen auf deinem Bauch
Saxophonklänge
Eiswürfel schmelzen auf deiner Brust
schweißnasser Atem
Lippensanftglühen
in meinem Haar deine Hände
Körperschlingen
Saxophonklang

 


 

Galerie:andreas-tschannen.com
Worte:birgit-marie-nessel.de

 

 

21.12.2006 um 23:01 Uhr

TRÄNENMEER

 

Musik: Vangelis – Antarctica

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Tritt ein, komm
komm und lass dich verzaubern
verzaubern wie ein kleines Kind
 
 


 

Du musst aber still sein
ganz still
versprich es
damit du einfließen kannst
einfließen in die Natur

 


 

Siehst du die Farben
die Farben im Schnee
die Farben der Natur?
 
 

 

Bitte, so schau doch - schau!

 



Ach, manchmal bin ich so gerührt
und staune, ich staune
und drücke eine Träne

 

 

Drück du doch auch!
Drück sie ganz einfach
und schau
schau was passiert….

 


ein Tränenmeer
ein kristallenes Tränenmeer
Danke!

 

Fotoquelle: Digicamfotos.de

 

08.12.2006 um 14:15 Uhr

GEDANKENVERLOREN

 
 

Irgendwie
fehlen mir heute die Worte
so viele Gedanken
gedankenverloren
ich male
male um zu finden


Bildquelle: Atelier/Roger Vogel/Schweiz

 

04.12.2006 um 23:54 Uhr

BEELZEBUB

 

Musik: Pink Floyd – Comfortably Numb

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Beelzebub, Krampus,
oder wie auch immer man dich zu nennen pflegt,
du, ja du, lehrtest mich das Fürchten.
Ich vermochte weder zu weinen, noch zu schreien,
als du mir als Kind die Rute gegen die Beine klatschtest,
mir tierisch anmutende Worte ins Ohr brülltest,
mich deine Fratze fast zu Tode ängstigte!
Mein Stolz war viel zu groß, viel zu groß.

 

Doch die höllische Angst, die mir jedes Mal
durch die Glieder kroch, mich lähmte,
die Luft zum Atmen nahm, mir die Kehle zuschnürte,
ja, die kann ich auch heute noch vage wahrnehmen,
wenn ich an die vielen Begegnungen zurückdenke,
an denen du mich heimsuchtest.
Auf dem Lande war es ja üblich,
von dir Krampus, verschleppt zu werden;
und das fürchtete ich am allermeisten.

 

Ich wollte nicht in der Hölle schmoren!
Auf keinen Fall!

 

Bildquelle: Vincent Locke / www.vincelocke.com