Welches Gen ist eigentlich dafür verantwortlich,
dass so viele Frauen nicht in der Lage sind,
im Restaurant angebotene Gerichte ohne
irgendwelche Änderungswünsche zu bestellen?
… freut sich der Mensch, wenn er
bewährte Qualitätsgeräte aus der Schublade holen
und sofort problemlos wieder in Betrieb nehmen kann!
Ist das jetzt ALTMODISCH oder
NACHHALTIG (was ziemlich NEUMODISCH ist)?
Lieb und teuer: Ein Scheibchen Salami mit etwas Tomätchen
und
halbem Salatblättchen im körnerbestreuten Brötchen.
Das macht schlappe 2,20 € für’s notleidende Bäckerhandwerk
und der Kunde denkt wehmütig zurück an die Zeit, als das
doppelt belegte Wurstbrötchen ohne Dekogemüse und Körnerverzierung
noch für schlanke 1,60 in D-Mark zu haben war!
Es war einmmal eine Markenwelt
voll Freiheit und Abenteuer …
„Not owned but shared,
where you take only what you need
and respect what’s wild and free …“
Die ließ eine der 10 weltweit erfolgreichsten
und wertvollsten Marken entstehen.
Doch eines Tages kamen verwirrte Reklamefuzzies
auf eine sehr seltsame Idee und hantierten eher sinnfrei
mit der Gaga-Axt herum …
In der modernen außer-Haus-Ernährung hat
die klassische Frikadelle
eine fundamentale
Daseinsberechtigung jenseits kulinarischer Abende
mit literarischen Lesungen (sog. „Geltungskonsum“),
denn die individuelle Entscheidung bei der
Auswahl
der Nahrung aus einem bestehenden Angebot
wird durch verschiedene
kognitive und psychosoziale Faktoren
wie ökonomische und
gesundheitliche Überlegungen, Gewohnheiten,
persönlicher Geschmack, emotionale Befindlichkeit,
soziales Umfeld, gesellschaftliche Zwänge usw. beeinflusst
und
das, aus den daraus folgenden subjektiven Präferenzen
resultierende Konsumverhalten zur individuellen
Bedürfnisbefriedigung kann zwar, muss aber nicht
aus objektiver ernährungsphysiologischer
Sicht optimal sein!