Erfolgsprodukte – oder: Das Volk will verarscht werden, also her mit der Kohle!

Findige Strategen fragten sich “Wie können wir
für möglichst wenig Zeugs möglichst viel Geld kriegen?”
und hatten eine gute Idee:
Man nehme 13 g “Brotsticks”
(entspricht knapp anderthalb Scheiben Knäckebrot)
und einen 39-Gramm-Klacks Nuss-Nougat-Schmier
(beachten Sie den Füllhöhenhinweis!),
biete es zum stolzen 100-Gramm-Preis von 1,64 € (3 Mark 20!)
in krummer Mini-Gebinde-Größe (52 g)
dem Volke an und siehe:
Die Geiz-ist-geil-Generation greift zu und glaubt noch,
sie habe ein cooles Schnäppchen gerissen ...
Soll keiner behaupten, er hätte von alledem nichts gewusst!
Wer lesen kann, der lese, wer rechnen kann, der rechne,
denn seht, es steht alles geschrieben!
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Tatsache ist: Dieses zzeug schmeckt einfach lecke rund es ist bequemer als sich ein brot mit nutella zu schmieren. Ausserdem kann man diese packung gut überall hinnehmen. Nachteil ist: Hinterher hat man heißhunger auf noch mehr. Wodurch der preis sich auch noch erhöht. Weil die leute es öfter kaufen.
Und es ist schon wahr: soll keiner sagen, wir hätten's nicht gewusst...ich schätze, 90% der Verarsche funktioniert, weil wir unser Gehirn nicht benutzen!
aber diese geschäftsidee mit den sticks find ich widerlich, leider zeitgemäß...oder wie key1 sagt: bequem.
das is(ß)t deutschland
Wie man jedoch "bequem" das Braune mit den "Brotsticks" aus dem Schacht friemeln soll, der laut Füllhöhenmarkierung gerade zur Hälfte voll ist (wobei die Brotsticks nicht länger sind als die Packungshöhe) bleibt schleierhaft: Nach einmal abbeißen kommt man mit dem Stick nicht mehr bequem an das Zeug ran ... aber Schmierfinger gehören möglicherweise zum Konzept.
Und eine Klassenkameradinnen haben sich heute über das wort:
Nuss-nougat-schmier fast totgelacht! :)